Draws auf den Micros

    • Maskoe
      Maskoe
      Bronze
      Dabei seit: 08.11.2009 Beiträge: 2.007
      Kurz zu den Limits, ich spiele im moment Nl10, sehr bald aufstieg auf NL25.
      Mit Draw meine ich eig hauptsächlich Flushdraws, Straightdraws sind ja nochmal schwächer.

      Ich hab glaub ich immernoch so meine Probelme mit den Draws.
      Ich hab sie bisher eig immer passiv gespielt, aber wenn der FD dann ankommt, werden selbst die Stations ängstlich und man kriegt selten den Stack rein.

      Dazu kommt, dass man gegen Leute die mit Air 2nd barreln können, keine ahnung hat ob man am Turn die benötigten Implieds hat. Eig ist das mit den Implieds immer schwer zu sagen. :f_biggrin:

      Seinen Draw aggressiv zu spielen hat natürlich seine Vorteile, Foldequity und Balancing, auch wenn das noch nich wirklich nötig ist. Wenn ich am Flop keine Draws raise, raise ich den Flop quasi nur mit 2Pair oder besser.
      Allerdings pusht es natürlich ganz schön die Varianz.


      Wie hoch sollte ich den Flop etwa raisen? Pot 7bb, er setzt 4bb.

      Wenn ich den Flop raise, sollte ich den Turn ohne hit weiter barreln?
      Kann man so pauschal wohl nicht sagen, aber wenn er das Raise nur callt wird er wohl keine all zu starke hand haben.

      Sollte ich versuchen am Flop AI zu kommen?
      Hab ja meistens nur um die 30%.

      Wie siehts gegen passive Fische aus?
      Eig ja eher nur callen und dann bei hit Action machen, sie callen doch häufig genug?

      Tipps zu busted Draws? Bluff ich eig nie, zu viel Angst vor calls auf den Micros.
      Sollte man das vllt gegen Tags einbauen?
  • 5 Antworten
    • oers
      oers
      Bronze
      Dabei seit: 21.12.2007 Beiträge: 4.785
      ich tendiere eher dazu ip passiv zu spielen und oop eher aktiv
      aber kommt halt viel auf den gegner an
      wenn der bsw. in der lage ist mit air am turn zu 2ndbarreln, dann semibluffpush doch einfach
      du erzeugst eine menge fe und im fall vom call hast du noch equity

      das mit raise flop und dann turn weiter barreln ist auch die frage ob oop oder ip
      und ob villain am turn etwas folden kann, was er am flop gecallt hat etc.

      gibt da einfach zu viele szenarien um das so ab zu handeln

      aber im prinzip ist es immer leichter ip value zu extrahieren, deswegen kann man da auch eher mal passiv spielen als oop

      wenn du bsw. mit einem draw all in kommen willst, dann solltest du der sein, der pusht und nicht der sein, der das all in von villain callen muss

      busted draws am river betten ist ja eigentlich nur die frage, ob villain da genug hände folden kann
      auf nl10 wird ja eher zu viel gecallt, deswegen wäre ich vorsichtig damit

      insgesamt würde ich dir raten solche hände einfach ins handbewerterforum zu stellen
    • laghorn711
      laghorn711
      Bronze
      Dabei seit: 04.03.2009 Beiträge: 938
      Ich würde damit anfangen, mit gefloppten overcard flushdraws oder combodraws den Flop c/r oder b/r zu spielen, wenn du den gegner auf toppair o.ä setzt. Da hast du gegen viele Hände schon so genug equity und man kriegt ein Gefühl, was man dann auf Draws mit weniger equity übertragen kann.
    • Ghostmaster
      Ghostmaster
      Global
      Dabei seit: 24.05.2006 Beiträge: 39.937
      Grundsätzlich sind Flushes natürlich etwas schwieriger zu spielen als Straights, da ein Flush wesentlich offensichtlicher ist.

      Grundsätzlich hängt das "richtige" Drawspiel von mehreren Faktoren ab, die ich jetzt hier nicht erläutern möchte, sondern ich möchte von dir erfahren was dein genereller Plan gegen einen unbekannten Gegner in folgenden Situationen mit einem Draw ist und auch deine Begründung dafür erfahren:

      1. Du bist Preflopaggressor

      i) du bist OOP und hast einen Nutflushdraw auf eine K28dd Boardtextur und setzt 4/5 Potsize und dein Gegner

      a) raist
      b) called - hier interessiert mich dein Folgeplan

      ii) du bist OOP dein Gegner hat gecalled auf dem K28dd Board und am Turn kommt

      -T
      -J
      -Q
      -A
      -andere Karten

      ii) du hast Td9d und das Szenario ist ähnlich wie oben. Nur wie reagierst du auf welche oben genannten möglichen Turnkarten.


      2. dein Gegner ist Preflopaggressor und du bist in der passiven Rollen mit

      i) dem Nutflushdraw
      ii) irgendeinem kleineren Flushdraw

      auf dem K28dd Board.

      Im Prinzip ist die Frage hier: Wie spielt du am Flop deinen Draw und warum?

      Jetzt hast du am Flop nur gecalled. Wie spielst du am Turn, wenn der Gegner checkt UND sowas wie eine 5r kommt. Woran machst du fest, ob eine Bet oder ein Check vorteilhafter ist?
    • Maskoe
      Maskoe
      Bronze
      Dabei seit: 08.11.2009 Beiträge: 2.007
      1. Du bist Preflopaggressor
      i) du bist OOP und hast einen Nutflushdraw auf eine K28dd Boardtextur und setzt 4/5 Potsize und dein Gegner
      a) raist


      Wenn er raist würd ich eig oft folden. Genau das will ich ja ändern.
      Auf den Micros seh ich halt max 5% draws raisen. Damit lauf ich fast immer in ein Set. (wie man hier berechnet ob ich genug EQ für einen Push hab, keine ahnung)

      b) called - hier interessiert mich dein Folgeplan

      Ich würde glaub ich jeden Turn 2nd barreln. Das Board ist bis auf den FD halt sehr dry und er kann mittlere pockets und schwache Kings folden.

      Bei No-Hit am River meistens ch/fold.
      Eig ist eine 3rd barrel dann ja sehr schön, weil er selten etwas 3x nur callt.
      Das kann ich ja aber nicht immer machen, und overall callen sie wohl doch zu viel?

      Und genau diesen total weaken gameplan würd ich halt gern ändern.

      2. dein Gegner ist Preflopaggressor und du bist in der passiven Rollen mit
      i) dem Nutflushdraw
      ii) irgendeinem kleineren Flushdraw


      Runter callen und bei Hit (check)raisen.
      Wenn er am Turn auf einmal checkt, bette ich einfach um ihn zu floaten. TP oder besser würde er meistens weiterbarreln. Fall er ch/raist folde ich, krieg ja nie die odds oder implieds.
    • bonifatius51
      bonifatius51
      Bronze
      Dabei seit: 24.06.2009 Beiträge: 879

      Ich würde glaub ich jeden Turn 2nd barreln. Das Board ist bis auf den FD halt sehr dry und er kann mittlere pockets und schwache Kings folden.

      Bei No-Hit am River meistens ch/fold.
      Eig ist eine 3rd barrel dann ja sehr schön, weil er selten etwas 3x nur callt.
      Das kann ich ja aber nicht immer machen, und overall callen sie wohl doch zu viel?

      Und genau diesen total weaken gameplan würd ich halt gern ändern.


      Das Problem auf den Micros!!! Viele callen halt 3 Streets KT, K9, ..., und zwar ohne dass ihnen bewusst ist, dass sie nur nen bluffcatcher haben. Das macht nen 3-streets-bluff gefühlt sehr unprofitabel. Ob ers letztendlich ist, weiß ich auch nicht.
      Ich habe mit diesen spots die gleichen Probleme.

      Im Zweifel spiel ich lieber c/c nach odds n outs.