antwort auf michimanni

    • MFR
      MFR
      Silber
      Dabei seit: 29.08.2007 Beiträge: 1.967
      Hi MFR,

      ich habe mir erlaubt, hier einen Quote aus dem anderen Thread einzufügen.


      Gruß,
      michimanni


      Original von michimanni
      Original von MFR
      Ich kann nur nochmal betonen, für die meisten ist Pokern ein Glücksspiel, ich schließe mich da selbst ein, da die edge auf die Gegner so gering ist, dass es reiner Zufall ist, ob man gewinnt oder verliert. Es gibt nur sehr wenige, die wirklich diese edge auf die Gegner haben, dass sie auf Dauer solide Gewinne machen. Dies darf man in einer Pokerschule wie hier natürlich nicht an die große Glocke hängen, dennoch ist es ein Fakt.
      Auf welcher Grundlage basiert dieses Faktum?

      Ich stelle jetzt mal die kühne Behauptung auf, dass Deinem "Fakt" nicht mehr als subjektive Wahrnehmung zugrunde liegt. Bitte korrigiere mich (gern auch in einem eigenen Thread um diesen hier nicht zu hijacken), wenn ich falsch liegen sollte und beantworte meine obengenannte Frage.

      Das Faktum liegt an der Tatsache, dass die meisten Spieler keine oder nur marginale winning player sind, wenn du auch das noch in Abrede stellen willst, dann brauchen wir nicht weiter diskutieren, denn das kann man bei table ratings leicht nachschauen, wenn ich aber nur marginaler winning player bin bzw. break even spiele, ist es ein reines Glückspiel, das sollte einem doch aufgehen. Ich habe nicht behauptet, dass das ganze ein Glückspiel ist, weil es natürlich auch einige wenige gibt, die deutlich stärker sind als der Rest der Gegner, dies macht aber eben nicht den Großteil der user hier aus. Und dies mit aller Deutlichkeit zu sagen, wäre ehrlicher als hier immer den Eindruck zu erwecken, man brauche nur an seinem Spiel arbeiten und schon stellt sich der Erfolg ein, dies ist für die meisten nicht der Fall, vielleicht auf den niedrigsten micros aber sonst eben nicht, weil die Gegner auch an ihrem Spiel arbeiten, also die edge die man entwickeln kann, meist nur sehr gering ist, also entweder man ist ein großes Talent oder aber man muß immens viel in das Spiel investieren, ansonsten gewinnt man nur, wenn einem die Sonne aus dem Arsch scheint. ;)
  • 20 Antworten
    • michimanni
      michimanni
      Bronze
      Dabei seit: 02.08.2006 Beiträge: 65.192
      Hi MFR,

      ich finde es erst einmal schön, dass Du Dich dazu entschlossen hast, auf diesem Wege zu antworten. Danke dafür :)

      Fakt ist folgendes: Wenn ich mir diverse Datenbanken anschaue, dann stelle ich grob ein Verhältnis von 1/3 Winning Player und 2/3 Losing Player fest. Dies gilt sowohl für FL als auch für NL. Wenn Du eine aussagekräftige Datenbank hast, wirst Du dies so oder ähnlich auch feststellen.

      Der Fehler liegt darin, dass Du daraus etwas falsches ableitest. Dadurch, dass nicht jeder oder die meisten Winning Player sind, wird Poker nicht automatisch zum Glückspiel. Das Wesen des Spiels ändert sich nämlich nicht durch die Ergebnisse einzelner.

      Es ist vielmehr folgendermaßen - und das schreibe ich aus voller Überzeugung:
      - Poker is a game of small edges.
      - Poker is a game of high variance.
      - In the short term luck is king.
      - In the long term skill is king.

      Was sagt uns das jetzt? Natürlich wird nicht jeder Pokerspieler zum Winning Player. Das ist schon rein mathematisch gar nicht möglich und das will ich auch gar nicht suggerieren. Fakt ist aber, dass Spieler mit sehr viel Skill (aus unseren Reihen wären da Schnib oder kobeyard zu nennen) im Poker trotz Varianz und trotz Glück/Pech sehr viel erreicht haben - und das werden zukünftig Pokerspieler mit sehr viel Skill auch tun.
      Warum spielt die breite Masse denn die Micro- und Lowstakes? Das tut sie doch deswegen, weil sie nicht einmal im Ansatz die Pokerskills der Topleute hat und dementsprechend (und natürlich aufgrund weiterer Faktoren) nur marginale Ergebnisse erzielt.

      Weder ich persönlich noch PokerStrategy.com will einem hier Poker als schnellen und einfachen Weg zu Ruhm und Reichtum suggerieren. Sehr wohl wird in dieser Pokerschule aber gezeigt, dass obengenanntes möglich ist - aber dafür muss man u.a. sehr hart an sich und seinem Spiel arbeiten und dazu sind viele einfach nicht bereit und deshalb wiederhole ich mich: Dadurch, dass viele Spieler nicht über sehr viel Skill verfügen, verändert sich das Wesen des Spiels nicht. Auch nicht für die long-term Break-Even-Spieler. Die sind allerdings ebensowenig gut genug um ihre Limite zu schlagen wie die Losing-Player.


      Gruß,
      michimanni
    • MFR
      MFR
      Silber
      Dabei seit: 29.08.2007 Beiträge: 1.967
      Deine Antwort steht in keinem Punkt im Widerspruch zu meiner Aussage, Tatsache ist, dass unter den 1/3 winning player noch ein Haufen marginaler winning player ist, macht das Verhältnis noch drastischer und bestätigt eben, was ich gesagt habe. Und dass du mir so eine Plattheit wie short term is luck king und long term is skill king hier noch mal unter die Nase reiben musst, erweckt bei mir den Eindruck, als betrachtest du mich als geistig minderbemittelt. Alles andere, was du anführst, habe ich bereits selbst formuliert, dennoch bleibt für die große Masse der Spieler es eben annähernd ein Glücksspiel, weil zum einen sie mangels Zeit nie die sample size erreichen, um den long term Effekt ausnutzen zu können und zum anderen nie den skill erreichen, weil sie nicht genügend in das Spiel investieren.
    • kulmi
      kulmi
      Bronze
      Dabei seit: 31.03.2007 Beiträge: 1.144
      hab nich viel zeit aber imho machst du hier nen ganz krassen fehlschluss: die theoretische möglichkeit besser als die gegner zu sein, reicht schon um zu sagen, dass es kein glücksspiel ist.

      würdest du ja über schach auch nich sagen, obwohl viele menschen nicht mal die regeln können und wenn man die gegeneinander spielen lässt ist es auch "glück" wer gewinnt.
    • michimanni
      michimanni
      Bronze
      Dabei seit: 02.08.2006 Beiträge: 65.192
      Original von MFR
      ... dennoch bleibt für die große Masse der Spieler es eben annähernd ein Glücksspiel, weil zum einen sie mangels Zeit nie die sample size erreichen, um den long term Effekt ausnutzen zu können und zum anderen nie den skill erreichen, weil sie nicht genügend in das Spiel investieren.
      Der Widerspruch liegt darin, dass Du eine Glücksspielkomponente ausmachst, wo ich keine sehe: Wie kommst Du nur darauf, dass Glück davon abhängig ist, wie gut jemand ist? Wenn man keine aussagekräftige Samplesize erreicht, weil man einfach nicht genügend Hände spielt und/oder nicht genug in seinen Skill investiert, dann mag das an vielen Faktoren liegen (geringes Engagement, mangelndes Interesse etc.), aber was bitte hat Glück damit zu tun?

      Die große Masse wird deswegen nie Winning Player werden, weil sie einfach zu wenig investiert, nicht, weil sich das Glück/Pech sie besser oder schlechter behandelt als den krassen Winning oder krassen Losing Player.

      Edit: Im übrigen halte ich Dich natürlich nicht für geistig minderbemittelt. Selbst sehr gute Spieler muss man aber gelegentlich auf gewisse Grundzüge des Spiels hinweisen, auch wenn sie diese selbstverständlich kennen. Manches gerät im Rahmen der Emotionen aber halt mal aus dem Fokus. Daher: No offense, hm? :)
    • MFR
      MFR
      Silber
      Dabei seit: 29.08.2007 Beiträge: 1.967
      Wenn du mit Schachspielern von hohem Niveau sprichst, nehmen wir Spieler, die zumindest auf dem Niveau eines internationalen Meisters spielen, so habe ich sehr wohl schon die Auffassung gehört, dass es Glück im Schach gibt, in Form von Zufall -denn Glück ist nur eine
      wertender Ausdruck für Zufall- vor allem bei spielschwachen Spielern, weil viele Dinge auf dem Brett durch Zufall,ungewollt entstehen und logische Züge mangels Wissen mal ausgeführt werden, das andere mal aber nicht. Ich habe Pokern nicht in toto als Glücksspiel bezeichnet, sondern aus der Perspektive eines Großteils der user hier, und da bin ich davon überzeugt, dass es für die meisten eben Zufall ist, ob sie gewinnen oder nicht.


      p.s.:

      Und um es einmal mit einem anderen Beispiel zu verdeutlichen, nehmen wir Backgammon. Ebenso ein Spiel mit hoher Varianz, aber eben doch ein skill game, (im übrigen eines, welches einmal zu einem der vier strategisch wertvollsten Spiele gezählt wurde neben Schach, Bridge und Go) und idealisieren die Spieler so sehr, dass sie fehlerfrei spielen, dann ist der Ausgang purer Zufall, nehmen wir an sie spielen auf der selben error rate, dann ist der Ausgang ebenso purer Zufall, nichts anderes habe ich im Fall Poker beschrieben.
    • wespetrev
      wespetrev
      Bronze
      Dabei seit: 14.01.2008 Beiträge: 2.384
      Original von MFR
      ... Ich habe Pokern nicht in toto als Glücksspiel bezeichnet, sondern aus der Perspektive eines Großteils der user hier, und da bin ich davon überzeugt, dass es für die meisten eben Zufall ist, ob sie gewinnen oder nicht.
      Ich gebe jetzt auch mal etwas Senf dazu.

      Bei der zitierten Aussage können wir uns fast treffen. Tatsächlich behandeln die meisten Spieler Poker als Glücksspiel, obwohl es - da gebe ich michimanni völlig Recht - longterm keins ist. Dass es bei kurzen bis mittleren Größenordnungen (für meine Begriffe also im Cash Game bis 100.000 Hände und mehr) so bezeichnet werden kann, hat michimanni ja auch schon hervorgehoben.

      Gerade weil es so viele Spieler gibt, die sich auf ihr Glück oder Pech konzentrieren und nicht darauf, welches der beste Spielzug gewesen wäre, bietet Poker guten Spielern ja die Gewinnmöglichkeiten. Das ist wie bei einem Spielcasino, das zwar ab und an den Jackpot auszahlt (und damit kräftig Werbung betreibt). Es muss zwangsläufig trotzdem gewinnen, weil es die Spielregeln und damit die mathematische Gewinnwahrscheinlichkeit bestimmt.

      Womit ich nur halbwegs einverstanden bin, ist der Bezug deiner Aussage auf unsere Mitglieder. Wir haben tatsächlich viele Mitglieder, die eben nicht das notwendige Engagement investieren, um dauerhaft zu gewinnen. Diese Mitglieder verschwinden meist früher oder später wieder von der Bildfläche.

      Unser Ziel als Pokerschule ist es aber, unsere Mitglieder mit dem Wissen und Können auszustatten, dass sie Poker als Geschicklichkeitsspiel betreiben können, und das mit langfristigem Erfolg. Was bitte ist denn dagegen einzuwenden?

      Gruß

      wespetrev
    • MFR
      MFR
      Silber
      Dabei seit: 29.08.2007 Beiträge: 1.967
      Und um eine letzte Provokation abzulassen, sage ich noch, was dagegen einzuwenden ist. Das Geschäftsmodell von pokerstrategy funktioniert auf der Basis eines affiliate Modells, die Theorieschulung ist nur schmuckes Beiwerk. Es kann pokerstrategy letztlich total egal sein, ob man winning player ist oder break even spielt, Hauptsache man spielt und erzeugt rake. Wenn ich immer weiter expandiere, werde ich nach meiner Auffassung automatisch den Schulungscharakter immer weiter zurückdrängen, und es wird immer weniger Interesse geben sich untereinander auszutauschen, weil man letztlich seine potentiellen Gegner nicht noch stärken will, solange ich nur einen kleinen Teil des Marktes repräsentiere, gibt es noch ein Gefühl der corporated identity, was aber bei einem letztlich vollkommen anonymisierten player pool nicht mehr vorhanden ist, und wirklich gehaltvolle Strategiediskussionen und Bewertungen der psychologischen Aspekte nicht mehr stattfinden.
    • Lasso
      Lasso
      Bronze
      Dabei seit: 26.06.2006 Beiträge: 5.368
      habe nicht alles gelesen, aber wer sich als ps.com'ler an die tische setzt und pokert mit dem hintergedanken, dass poker doch nur ein glücksspiel ist, der hat iwas falsch verstanden. wenn zwei völlig identische skilllevels aufeinander treffen wird poker wohl zum glücksspiel. solange es aber so viele grottige spieler gibt, kann man selbst auf höheren stakes noch sehr varianzfreies geld machen. wenn ich mich an einen tisch setze, dann bin ich mir 100% sicher auf den avg des tisches eine edge zu haben. alles andere wäre ja mal braindead.

      sicher stimmt die aussage, dass für die meisten pokern ein glücksspiel ist. erlebt man ja genauso im alltag. wer aber nicht wirklich in der materie drin ist, kann sich aber gar kein urteil erlauben. sprich alle, die sage poker sei ein glücksspiel haben keine ahnung. ansonsten hätte ich in meinem leben bei xk winnings ja angeblich massiv rumgeluckt :rolleyes:
    • MFR
      MFR
      Silber
      Dabei seit: 29.08.2007 Beiträge: 1.967
      Wer varianzfrei Geld macht ist entweder sehr weit seinem Limit überlegen, was bei dir sein kann, kann ich letztlich nicht beurteilen, oder labert einfach Müll, weil er den großen Hero raushängen lassen will.
    • michimanni
      michimanni
      Bronze
      Dabei seit: 02.08.2006 Beiträge: 65.192
      Original von MFR
      Wer varianzfrei Geld macht ist entweder sehr weit seinem Limit überlegen, was bei dir sein kann, kann ich letztlich nicht beurteilen, oder labert einfach Müll, weil er den großen Hero raushängen lassen will.
      Es ist gar nicht möglich, varianzfrei Geld mit Poker zu verdienen, weil Du die Varianz nicht negieren kannst. Sie gehört zum Poker dazu. Deswegen ist es aber immer noch nicht verkehrt, sich Skill anzueignen -> sich eine Edge zu erarbeiten und aus dieser langfristig Profit zu schlagen :)
    • zorgar
      zorgar
      Bronze
      Dabei seit: 17.11.2009 Beiträge: 1.598
      Nach deiner Auffassung (@op) fällt mir weder eine Sportart noch ein Geschicklichkeits /Gesellschaftsspiel ein was kein Glücksspiel ist. Zumindest solange die beteiligten nicht absolut perfekt spielen.
    • L0k1
      L0k1
      Silber
      Dabei seit: 06.03.2006 Beiträge: 222
      Bin an einem Sonntag geboren :) ich für meinen Teil brauch keine Edge... Skill wad issn dad? Kenn nur den Sonnenschein


      Sonntagskinder sollten alle grundsätzlich und regelmäßig Lotto spielen und jeglichem anderem Glücksspiel frönen ;)




      ZUFALL? Mir muss ma einer erklären wie so manche so rein ZUFÄLLIG wochen monate und jahrelang am Stück richtig viel Geld machen.... haben die den Doomswitch unterm Tisch??? Brauch dann au mal so n kleinen Knopf den drück ich dann nur wenn ich eh im Urlaub bin....

      Denke mal das Zauberwort hier und für so viele bzw die breite Masse von der hier gesprochen wird heißt DISZIPLIN.... oder besser gesagt "fehlende Disziplin" ;)


      Disziplin = Edge .....Edge = A GAME... spielen wir nicht unser A-GAME machen wir Fehler und wann gewinnt man in diesem Spiel?!?! Wenn andere Fehler machen =) sooo muss ins Bett hab für heut nämlich genug Fehler gemacht :D kurz vorm FT gebustet mit meinem bescheurten Set und alles nur weil ich zu faul war auf die rechte Maustaste zu klicken...Tunnelblick...
    • zoso
      zoso
      Bronze
      Dabei seit: 17.01.2006 Beiträge: 425
      Nun ja. Ich möchte hier auch noch meine 5 cents reinwerfen.

      Zweifeslos hat Poker mit Können zu tun. Als schlechter Spieler wird man langzeit verlieren. Ich schätze mich als soliden Spieler ein, aber nicht als sehr guter Spieler. Ich habe viel in das Spiel investiert. Ich bin aber kein Genius und würde mich auch nicht als sehr guter Spieler bezeichen. Aber einiges besser als der Durchschnitt.

      So meine Erfahrung über die letzten Jahre haben mir aufgezeigt, dass dies nicht mehr genügt. Um solide gewinnen zu können muss man einfach einiges bessers sein als seine Gegenspieler. Das Niveau ist stetig gestiegen und heute sind selbst auf NL25 die meisten nicht mehr einfach Vollidioten die man ausnehmen kann. Und dann schlägt halt die Varianz in vollem Unfang zu.

      Ich habe ja mittlerweile mit meinem Traum einen Teil meines Einkommens über Poker zu verdienen aufgegeben, da trotz viel Investitionen einfach zu wenig dabei rauskommt. Bin jetzt nur noch Gelegenheitspieler. Und wie gesagt, dass Spiel hat sich enorm verändert. Mit der ganzen Aggressionssteigerung (ak 3- und 4betting light) wird die Varianz auch nicht besser. Ich sas heute an einem Tisch mit ca 15+ 3betting im Durchschnitt. Da kommts halt dass man mit AQ 4bettet broke geht und gegen JJ verliert. Oder man 4bettet light und muss gegen einen shove folden, weil der Gegner genau jetzt die Asse hält (oder vielleicht doch nur blufft).

      Dadurch das die Gegner besser geworden sind und einem die wenigen Fische immer noch weglucken, braucht man einfach heute mehr "Glück" als früher.

      Das sagt mir auch mein Graph von diesem Jahr, der mich dazu bewogen hat mir eine andere Einnahmequelle zu suchen. Wenn man nähmlich die Varianz über 250k Hände nicht schlagen kann, wieviel Hände brauche ich dann? Völlig uninteressant die Geschichte.

      Die Pokerindustrie (dazu gehört natürlich auch PS) wird dies wohl aus guten Grund nicht eingestehen. Versteh ich nätürlich. Wer sägt schon am eingen Ast?. Ist Poker nun Glück oder Können? Meine Meinung ist wie gesagt= Poker hat viel mit Können zu tun, aber ohne Glück gehts einfach auch nicht.

      Die Pokerindustrie hat in verschiedenen Studien versucht zu beweisen, dass Poker kein Glückspiel ist. Und es ist nicht gelungen. Man kann jetzt aber nicht sagen nur weil der Beweis nicht geglückt ist, ist Poker ein Glücksspiel. Aber es verleitet mich zu sagen, dass im Poker mehr Glück involviert ist, als uns die Pokerindustrie weismachen will. Denn wenn der Können Faktor so viel überwiegen würde wie man uns sagt, müsste dies eingentlich beweisbar sein.

      . Als Nichtkönner ist man wohl zum Verlieren verdammt, als guter Spieler entscheidet das Glück ob man gewinnt oder verliert und als sehr guter Spieler, der in der Lage ist die Schwächen der Gegenspieler gnadenlos auszunutzen und wirklich eine grosse Edge hat, der wird wohl zu den Gewinnern gehören. Aber es ist ein sehr grosses Edge nötig um über langen Zeitraum Solid Winner zu sein.

      Schaue ich mir im Tableratings meine Gegenspieler an, bezweifle ich ernsthaft, dass 1/3 Spieler Winningplayers sein sollen. Wenns 1/10 ist finde ich es noch viel wenn ich mich so umschaue.

      Nun ob ich nun BE-Spieler wegen mangelndem Können oder mangeldem Glück bin spielt für mich heute keine Rolle mehr. Ich habe alles gegeben. Das Ergebnis spricht für sich und man muss sich halt eingestehen, dass trotz grossem Aufwand sich kein Erfolg einstellt und dann muss man halt aufhören. Hab heute bis auf 10 Stacks für Gelegenheitspiele ausgecasht. Geblieben sind 7k Gewinn über 5 Jahre. Wenn ich in der Zeit als Putze gearbeitet hätte, hätte ich vermutlich 50 K verdient.

      Hier zum Abschied mein Graph von 2010

    • stylus20
      stylus20
      Black
      Dabei seit: 13.10.2007 Beiträge: 9.020
      poker kein skill game? die aussage is doch ziemlich affig, wenn sich z.b. ein guter nl400 hu reg gg nen spieler wie jungleman 10k hands hu spielt wird er halt einfach nur zerstört werden. wenn du meinst das du auf deinem limit keine edge auf die regs hast, warum spielst du dann das limit? wie wärs mit limits down moven und am skill arbeiten? poker mit der intention es sei ein glücksspiel zu spielen ist halt einfach nur fischig, nothing more.
    • zoso
      zoso
      Bronze
      Dabei seit: 17.01.2006 Beiträge: 425
      Original von stylus20
      poker kein skill game? die aussage is doch ziemlich affig, wenn sich z.b. ein guter nl400 hu reg gg nen spieler wie jungleman 10k hands hu spielt wird er halt einfach nur zerstört werden. wenn du meinst das du auf deinem limit keine edge auf die regs hast, warum spielst du dann das limit? wie wärs mit limits down moven und am skill arbeiten? poker mit der intention es sei ein glücksspiel zu spielen ist halt einfach nur fischig, nothing more.
      ¨
      Ich hätte Lust hier zu schreiben was für ein "" Du bist. Schiebs dir in Hintern
    • stylus20
      stylus20
      Black
      Dabei seit: 13.10.2007 Beiträge: 9.020
      Original von zoso
      Original von stylus20
      poker kein skill game? die aussage is doch ziemlich affig, wenn sich z.b. ein guter nl400 hu reg gg nen spieler wie jungleman 10k hands hu spielt wird er halt einfach nur zerstört werden. wenn du meinst das du auf deinem limit keine edge auf die regs hast, warum spielst du dann das limit? wie wärs mit limits down moven und am skill arbeiten? poker mit der intention es sei ein glücksspiel zu spielen ist halt einfach nur fischig, nothing more.
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      Ich hätte Lust hier zu schreiben was für ein "" Du bist. Schiebs dir in Hintern
      :f_eek: hatte dieses jahr auch nen 35 under ev swing .. whatever.
    • Wamaroa
      Wamaroa
      Black
      Dabei seit: 13.11.2006 Beiträge: 41.021
      Original von zoso

      ¨
      Ich hätte Lust hier zu schreiben was für ein "" Du bist. Schiebs dir in Hintern
      und du scheinst ein ziemlicher fisch zu sein, davon zu träumen einen teil deines lebensunterhalts mit einem "glücksspiel, getrieben von varianz" zu bestreiten und dann obv. nichtmal über nl25 rausgekommen zu sein. als ob lightes 3 oder 4betting irgendwas damit zu tun hat wie groß man winner ist, nur weil man halt 4 mal in ner session nen shove über seine lighte 4bet bekommen hat. gleicht sich ja alles aus.

      scheinst einfach kein winning-player zu sein, 250k BE sind halt meistens leaks und tilt.
    • MFR
      MFR
      Silber
      Dabei seit: 29.08.2007 Beiträge: 1.967
      Original von michimanni
      Original von MFR
      Wer varianzfrei Geld macht ist entweder sehr weit seinem Limit überlegen, was bei dir sein kann, kann ich letztlich nicht beurteilen, oder labert einfach Müll, weil er den großen Hero raushängen lassen will.
      Es ist gar nicht möglich, varianzfrei Geld mit Poker zu verdienen, weil Du die Varianz nicht negieren kannst. Sie gehört zum Poker dazu. Deswegen ist es aber immer noch nicht verkehrt, sich Skill anzueignen -> sich eine Edge zu erarbeiten und aus dieser langfristig Profit zu schlagen :)
      Ich bezweifle auch nicht, dass es sinnvoll ist sich skill anzueignen. Nur was ich ausdrücken will ist, dass es einen erheblichen Vorteil bzw einer signifikanten edge bedarf, um dauerhaft solider winner zu sein. Ich persönlich kann nie mehr ins minus rutschen, weil ich nie eigenes Geld investiert habe, dennoch stelle ich fest, auch wenn ich vielleicht 10k im plus bin, es immer noch so ist, dass meine edge auf die Gegner so gering ist, dass ich nicht sicher sein kann noch mal 10k zu generieren, also hat mir auf dem ersten Teil die Sonne aus dem Arsch geschienen, und ob dies so bleibt kann ich nicht garantieren. Und ich behaupte, dies wird den meisten hier so gehen, und das bezeichne ich damit, dass es für die meisten eben ein Glücksspiel bleibt.
    • Zw3rG
      Zw3rG
      Bronze
      Dabei seit: 08.12.2006 Beiträge: 4.170
      es ist halt schon irgendwo glück wenn ich 2 random karten bekomm und alle gegner auch.... die "zufalls" software gibt dir die karten und es ist einfach glück wenn du AA bekommst und einer KK und pech wenn du AA bekommst und alle folden...

      klar kann jeder sagen das gleicht sich aus aber das bezweifle ich irgendwie weil es einfach krank ist was manche da ständig für karten bekommen

      ich bin schon ganz neben der kappe und schreib dummes zeug ins forum :f_confused:

      whatever ich find es einfach scheisse zu sehen wie andere fett kohle scheffeln und man selber einen bad beat nach dem anderen auf den lowlimits bekommt und nicht aufsteigen kann. FUCK!
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