Die wirklichen schlimmen beats

    • CMB
      CMB
      Bronze
      Dabei seit: 17.02.2007 Beiträge: 6.448
      Wieso koennen die wirklich schlimmen beats nicht einfach wegbleiben wenn es um viel geht? Ist doch zum kotzen. Ich habe mich mit Punkten durch den

      sub sub Qualifier und
      sub Qualifier

      durchgespielt und im Qualifier spiele ich fehlerfrei, 1.000 Leute sind draussen, weit ueber average, und dann QQ vs. 99 preflop all in, River natuerlich 9. Drecks 2outer. Wenn ich die Hand gewinne bin ich praktisch durch, nach Hunderten von Haenden und kassiere mein $216 Ticket.

      Bei einer Rest-BR von $0.75 !!!

      In einer aehnlichen Situation habe ich mal einen schlechten Fold gemacht, also die Hand misplayed und bin deswegen wenige Plaetze vor itm raus. Nun mache ich ALLES richtig (nicht selbstverstaendlich), kann mit einem Schlag eine 2te BR aufbauen, kaempfe mich ueber Stunden mit solidem Poker durch und muss dann am 2outer scheitern.

      Da frage ich mich warum man ueberhaupt spielt.

      Gruss,
      CMB
  • 3 Antworten
    • Mati312
      Mati312
      Bronze
      Dabei seit: 27.04.2010 Beiträge: 1.009
      Genau deswegen fang ich gar nicht erst mit Steps und Sub-Satellites und dem Zeug an. Builde dir deine Bankroll und spiele direkt die entsprechenden Games, oder maximal normale Satellites.

      Und selbst wenn du ewig gut runnst, Gerechtigkeit bekommst, und letzendlich dein Tournament Ticket nach ein paar Dutzend Versuchen hast, bist du erst wiederum im Massen-MTT wo du wieder weiter wie Gott runnen musst.

      Also so lange so gut zu runnen ist eigentlich unmöglich und man kann es gleich vergessen.

      Ernsthaft Versuchen über das ganze SubSub Zeugs einen dicken Batzen in einem großen Turnier zu gewinnen ist das deprimierendste was Poker zu bieten hat. Du wirst vielleicht irgendwann mal das Turnierticket haben, und dann höchstwahrscheinlich nichtmal ITM kommen = alle Arbeit um sonst.
    • wespetrev
      wespetrev
      Bronze
      Dabei seit: 14.01.2008 Beiträge: 2.384
      Hallo CMB,

      der Beitrag von Mati312 passt genau.

      Es ist beim Poker unausweichlich: du gehst als klarer Favorit in eine Hand und verlierst am Ende doch. Das passiert in einer bestimmten Anzahl der Fälle, die du z.B. mit dem Equilator ausrechnen kannst.

      Der Klassiker: du gehst mit AA preflop all-in und dein Gegner zeigt dir KK. Du gewinnst in ca. 82% der Fälle. Die KK-Hand ist also nicht chancenlos.

      In etwa ist die Gewinnwahrscheinlichkeit so hoch wie die, mit einem Würfel keine 6 zu würfeln. Jetzt überlege mal, wie oft du auf deinem Weg durch die Sub Qualifiers "würfeln" musst, und es darf keine 6 kommen. (Ich weiß, dass das eine starke Vereinfachung ist, aber es geht um das Prinzip).

      Warum lohnt es sich trotzdem, MTT zu spielen? Weil in dem eher seltenen Fall, in dem du vorne landest, das Verhältnis von Gewinn zum Einsatz so extrem hoch ist.

      Wenn du jetzt mehrere MTT hintereinander schaltest, musst du ja auch mehrfach hintereinander in den Preisrängen landen. Da muss selbst bei optimalem Spiel deinerseits eine gehörige Portion Glück dazu kommen.

      Gruß

      wespetrev
    • kamosch
      kamosch
      Bronze
      Dabei seit: 05.03.2006 Beiträge: 43
      hi,
      nur zu thema suckout. nach dem all in hatte er 1%.


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