Alleine Wohnen oder mit Freunden/Pokerspielern/Randoms

    • Arnuld
      Arnuld
      Bronze
      Dabei seit: 11.01.2009 Beiträge: 110
      Ich will demnächst ausziehen, nur bin ich mir noch nicht sicher, ob ich alleine wohnen will oder mit jemanden zusammen. Es hat beides Vor- und Nachteile. Mit Freunden ist es wahrscheinlich lustiger und man ist nie alleine, und falls die sogar pokern, kann man sich gegenseitig motivieren/coachen. Alleine hat man aber mehr Freiheiten und Entscheidungsrecht, was auch nicht zu unterschätzen ist. Wofür würdet oder habt ihr euch entschieden?
  • 29 Antworten
    • Salatmann92
      Salatmann92
      Bronze
      Dabei seit: 18.08.2010 Beiträge: 540
      Das Thema steht bei mir auch demnächst an. So wie es aussieht, ziehe ich mit einem Freund, der auch pokert, zusammen und einem Freund, der es eher nicht tut.
      Wichtig ist aber nicht, dass wir dann sowas wie eine "Poker-WG" haben, sondern eher der Effekt, immer Freunde um sich zu haben. Das ist in fast allen Lebenslagen, denke ich, motivierend!
      Gerade, wenn es an das Studium geht, ist es hilfreich, wenn der eine den andere zur Vorlesung "prügelt"!
    • ForTheLove
      ForTheLove
      Bronze
      Dabei seit: 19.08.2007 Beiträge: 8.063
      Ich hab mich für ne WG entschieden und bereuhe es auf jeden Fall nicht.
      Wenn man vernünftige Mitbewohner hat ist es total lässig.

      Man hat immer jmd. da wenn einem langweilig ist, kann zusammen kochen wenn mans mag, aber auch mal die tür zu machen und privatsphäre haben.


      Dazu ists natürlich auch ganz klar ne kostenfrage, ich hätt mir ne Wohnung zwar leisten können, aber so bleibt einfach mehr im Monat für andere spaßige Sachen über.
    • RuthlessRabbit
      RuthlessRabbit
      Bronze
      Dabei seit: 13.03.2007 Beiträge: 9.531
      Hängt von:

      - Alter
      - Umgebung / Wohnort (Familie, Freunde in der Nähe?)
      - Persönlichkeit
      - Beziehungsstatus
      - Einkommen

      ab. Ohne Infos können wir dir nicht helfen.
    • Toerke79
      Toerke79
      Bronze
      Dabei seit: 09.06.2009 Beiträge: 6.133
      Also ich finde man sollte einfach mal eine gewisse Zeit alleine gewohnt haben um zu lernen die Zeit mit sich selbst tot zu schlagen bzw. im Idealfall was sinnvolles damit anzustellen. Gehört zum Selbstfindungsprozess irgendwo dazu.
    • heiterbiswolkig
      heiterbiswolkig
      Bronze
      Dabei seit: 24.04.2008 Beiträge: 1.191
      Original von Toerke79
      Also ich finde man sollte einfach mal eine gewisse Zeit alleine gewohnt haben um zu lernen die Zeit mit sich selbst tot zu schlagen bzw. im Idealfall was sinnvolles damit anzustellen. Gehört zum Selbstfindungsprozess irgendwo dazu.
      Wenn du die "Persönlichkeitsbildung" als Motivation nimmst, dann ist es ja wohl die deutlich höhere Herausforderung, sich in einer 4er-WG (nur als Beispiel) zu organisieren. Kann einen zwischenmenschlich schon weiterbringen.

      WG war auch mein erster Weg. Zwar nicht zur "Persönlichkeitsbildung", sondern aus profanenen finanziellen Gründen. War am Anfang ganz lustig, nach ner Zeit gings mir aber gehörig auf die Klöten. Heute bin ich froh, dass die WG-Zeiten ein für alle Mal vorbei sind.

      Bin vor 4 Jahren beruflich nach München gezogen und hab dort auch das erste halbe Jahr in ner 2er-WG gewohnt. Auerha!!! Die Zeiten sind echt vorbei!
    • Toerke79
      Toerke79
      Bronze
      Dabei seit: 09.06.2009 Beiträge: 6.133
      Original von heiterbiswolkig
      Original von Toerke79
      Also ich finde man sollte einfach mal eine gewisse Zeit alleine gewohnt haben um zu lernen die Zeit mit sich selbst tot zu schlagen bzw. im Idealfall was sinnvolles damit anzustellen. Gehört zum Selbstfindungsprozess irgendwo dazu.
      Wenn du die "Persönlichkeitsbildung" als Motivation nimmst, dann ist es ja wohl die deutlich höhere Herausforderung, sich in einer 4er-WG (nur als Beispiel) zu organisieren. Kann einen zwischenmenschlich schon weiterbringen.

      WG war auch mein erster Weg. Zwar nicht zur "Persönlichkeitsbildung", sondern aus profanenen finanziellen Gründen. War am Anfang ganz lustig, nach ner Zeit gings mir aber gehörig auf die Klöten. Heute bin ich froh, dass die WG-Zeiten ein für alle Mal vorbei sind.

      Bin vor 4 Jahren beruflich nach München gezogen und hab dort auch das erste halbe Jahr in ner 2er-WG gewohnt. Auerha!!! Die Zeiten sind echt vorbei!
      Naja, der "normale" Werdegang sieht ja schon so aus, dass man die ersten ~20 Jahre mit anderen Personen unter einem Dach wohnt und die letzten 40 - 50 Jahre auch. Da lernst du auch dich organisieren, oder solltest es zumindest. Aber man sollte auch einfach mal eine gewisse Zeit alleine für alles verantwortlich sein.
    • Aerox88
      Aerox88
      Bronze
      Dabei seit: 31.01.2007 Beiträge: 2.906
      alleine wohnen ist langweiligste was es gibt.
      wenn poker im fordergrund steht, würde ich entweder poker wg oder alleine wohnen.
      wenn poker nicht im vordergrund steht, würde ich auf jeden ne wg nehmen.
    • heiterbiswolkig
      heiterbiswolkig
      Bronze
      Dabei seit: 24.04.2008 Beiträge: 1.191
      Original von Toerke79
      Naja, der "normale" Werdegang sieht ja schon so aus, dass man die ersten ~20 Jahre mit anderen Personen unter einem Dach wohnt und die letzten 40 - 50 Jahre auch. Da lernst du auch dich organisieren, oder solltest es zumindest. Aber man sollte auch einfach mal eine gewisse Zeit alleine für alles verantwortlich sein.
      Ja, da hast du nicht unrecht. So hab ich´s noch gar nicht gesehen. Allerdings unterscheidet sich das WG-Leben doch deutlich vom Hotel Mama. Deine Mitbewohner werden dir schnell aufs Dach steigen, wenn du ihnen in hübscher Regelmäßigkeit den Kühlschrank leerfrisst. Da ist schon jeder für sich selbst verantwortlich.

      Die große Herausforderung bei einer WG ist, dass grundverschiedene Bedürfnisse und Gewohnheiten bezüglich Tagesrhythmus, Freizeitgestaltung, Essgewohnheiten, SAUBERKEIT, Zuverlässigkeit aufeinanderprallen, während man in den ersten 20 Jahren durch die Familie erzogen und letztlich auch geprägt wird.

      Ich persönlich hab noch nie Probleme gehabt, Zeit alleine zu verbringen. Aber offensichtlich gibt es auch da große Unterschiede.
    • dudelidude
      dudelidude
      Bronze
      Dabei seit: 30.03.2010 Beiträge: 3.757
      wg > all

      allerdings nur wenn die mitbewohner stimmen. wir sind zu viert und kannten uns alle schon teilweise jahrelang vorher, da war klar dass ein gemeinsames wohnen nur epic werden kann. so ist es auch gekommen, selbst wenn ich auf einmal im lotto gewinnen würde und mir die dicksten villen leisten könnte, ich würde nicht ausziehen.

      oh wait...

      doch ich würde ausziehen. aber meine 3 flatmates mitnehmen ins neue 300m² penthouse :D
    • Arnuld
      Arnuld
      Bronze
      Dabei seit: 11.01.2009 Beiträge: 110
      Original von RuthlessRabbit
      Hängt von:

      - Alter
      - Umgebung / Wohnort (Familie, Freunde in der Nähe?)
      - Persönlichkeit
      - Beziehungsstatus
      - Einkommen

      ab. Ohne Infos können wir dir nicht helfen.
      Ich bin 21, wohne und studiere im Zentrum von Wien und will auch in der Gegend bleiben. Ich bin zwar in einer Beziehung, aba zusammenziehen ist definitiv kein Thema.
      Was Freunde betrifft ist es zwar wichtig für mich welche zu haben, aba ich muss sie nicht immer um mich haben. Wenn ich z.B. was einkaufen muss oder essen gehe, mach ich das oft alleine, weil sich die Dinge dann schneller erledigen lassen. Andererseits denke ich aber, dass mir etwas mehr Gesellschaft gut tun würde und, dass ich mit Freunden in einer Wg mehr erleben würde.
      Die Idee einer Poker-Wg hört sich auch sehr reizvoll an. Hab schon vielen HS-Spielern gehört, dass es für sie sehr wichtig war regelmäßig mit guten Leuten über Hände zu reden, also denke ich schon, dass sowas einen aufs nächste Level bringen kann.
      Geld ist eher ein geringer Entscheidungsfaktor, obwohl es einem als Pokerspieler natürlich zusätzliche Sicherheit gibt, wenn man weiß, dass man nciht alleine auf der Miete, etc. sitzt, falls es mal schlecht läuft.
    • Toerke79
      Toerke79
      Bronze
      Dabei seit: 09.06.2009 Beiträge: 6.133
      Original von heiterbiswolkig
      Original von Toerke79
      Naja, der "normale" Werdegang sieht ja schon so aus, dass man die ersten ~20 Jahre mit anderen Personen unter einem Dach wohnt und die letzten 40 - 50 Jahre auch. Da lernst du auch dich organisieren, oder solltest es zumindest. Aber man sollte auch einfach mal eine gewisse Zeit alleine für alles verantwortlich sein.
      Ja, da hast du nicht unrecht. So hab ich´s noch gar nicht gesehen. Allerdings unterscheidet sich das WG-Leben doch deutlich vom Hotel Mama. Deine Mitbewohner werden dir schnell aufs Dach steigen, wenn du ihnen in hübscher Regelmäßigkeit den Kühlschrank leerfrisst. Da ist schon jeder für sich selbst verantwortlich.

      Die große Herausforderung bei einer WG ist, dass grundverschiedene Bedürfnisse und Gewohnheiten bezüglich Tagesrhythmus, Freizeitgestaltung, Essgewohnheiten, SAUBERKEIT, Zuverlässigkeit aufeinanderprallen, während man in den ersten 20 Jahren durch die Familie erzogen und letztlich auch geprägt wird.

      Ich persönlich hab noch nie Probleme gehabt, Zeit alleine zu verbringen. Aber offensichtlich gibt es auch da große Unterschiede.
      Klar hat das WG Leben auch positiven Einfluss auf die Persönlichkeitsentwicklung, das will ich gar nicht abstreiten. Aber jetzt stell dir nur mal vor, du hast dein Leben nie ohne Menschen um dich herum verbracht, die dich im Zweifelsfall auffangen, oder dir in den Hintern treten und eines Tages bist du aus heiterem Himmel auf dich allein gestellt (z.B. durch Scheidung oder was auch immer) und hast keine Ahnung wie du dein Leben jetzt organisieren musst. Wo kommen die vielen Obdachlosen zum Beispiel her? Die waren auch aus heiterem Himmel auf sich gestellt und damit total überfordert. Das soll jetzt natürlich nicht heissen, das jeder Penner nur das geworden ist was er ist, weil er nie alleine gelebt hat.

      Und wie du schon sagst, viele scheinen doch gar nicht mehr in der Lage zu sein, Zeit mit sich selbst zu verbringen bzw. sich mit sich selbst zu beschäftigen. Man sollte sich ja auch von Zeit zu Zeit mal selbst hinterfragen etc. aber wenn ich immer von anderen Menschen umgeben bin, kann ich mich da natürlich auch super drumherum drücken...
    • Iceangel1911
      Iceangel1911
      Bronze
      Dabei seit: 01.02.2009 Beiträge: 21
      Alleine...wenn es finanziell möglich ist.
      Erstens muss man nicht dauernd Rücksicht nehmen und zweitens fällt das arrangieren miteinander bezüglich gemeinsamer Aufgaben weg.
    • majorsnake
      majorsnake
      Bronze
      Dabei seit: 20.05.2006 Beiträge: 3.836
      Original von Toerke79
      Also ich finde man sollte einfach mal eine gewisse Zeit alleine gewohnt haben um zu lernen die Zeit mit sich selbst tot zu schlagen bzw. im Idealfall was sinnvolles damit anzustellen. Gehört zum Selbstfindungsprozess irgendwo dazu.
      Habe mal fast ein ganzes Jahr alleine gewohnt - no thx, war der absolute Horror, stinklangweilig und bin jeden Abend immer aus gegangen, weils alleine echt stink langweilig ist.

      Hab jetzt zwei Wohnungen, eine mit meiner Freundin (Hauptwohnsitz) und eine 3er-WG am Studienort. Bin höchst zufrieden :)
    • hornyy
      hornyy
      Bronze
      Dabei seit: 01.09.2006 Beiträge: 19.868
      hab alle drei möglichkeiten durch, WG, mit Freundin und Alleine. Hat alles seinen Reiz, allein gefällt mir fast am besten :) man kann halt echt machen was man will. Lohnt sich irgendwie schon mal das Gefühl zu haben für alles selbst verantwortlich zu sein und das Leben komplett selbstständig planen zu können bzw müssen.
      WG ist aber gerade am Anfang des Studiums auch ziemlich geil wegen partys und so.... such dir was aus ;) wenn du Anfang 20 bist würd ich dir ne WG empfehlen. Allerdings darauf achten, dass es keine Zweck-WG ist. Sonst ist es halt doch nur alleine wohnen mit nervenden Leuten.
    • Denz
      Denz
      Bronze
      Dabei seit: 16.01.2005 Beiträge: 15.517
      Original von Iceangel1911
      Alleine...wenn es finanziell möglich ist.
      Erstens muss man nicht dauernd Rücksicht nehmen und zweitens fällt das arrangieren miteinander bezüglich gemeinsamer Aufgaben weg.
      #2

      wohne auch alleine und bereue es nicht. In einer WG kann man nichtmal eben rumschreien, musik aufdrehen etc.

      Ist aber denke ich sehr typabhängig. Ich habe jetzt nicht so das Problem mich auch mal länger alleine zu beschäftigen und habe auch viele Leute in der Gegend.

      Wenn man ganz fremd in eine neue Stadt zieht ist WG da vllt ne bessere Alternative da man so zwangsläufig mit Leuten in Kontakt kommt.
      Allerdings sollte man den Faktor "Mitmensch" nicht unterschätzen, kenne auch einige Leute die mittlerweile die "nie mehr WG" Einstellung haben aufgrund von Problemen mit den Anderen.
    • Kreatief
      Kreatief
      Bronze
      Dabei seit: 28.01.2006 Beiträge: 13.896
      WG > alleine imo. Habe 2er, 4er WG und alleine wohnen durch.
    • KalleTorsten
      KalleTorsten
      Bronze
      Dabei seit: 21.07.2006 Beiträge: 1.857
      Wenn es wirklich gute Freunde sind die man lange kennt und weiss das man zusammen passt kann das sicher sehr lustig sein. Aber IMO auch höchstens zu zweit, sonst kann ich mir nicht vorstellen wie man die Interessen unter einen Hut bringen kann.

      Ansonsten wenn es finanziell möglich ist alleine wohnen. Diese Zweck-WGs mit fast Fremden oder flüchtigen Bekannten kommen mir immer sehr stressig vor wenn ich da mal zu Besuch bin.
    • Tripper83
      Tripper83
      Bronze
      Dabei seit: 08.01.2008 Beiträge: 4.364
      ist rein typabhängig.
      Bist du eher derjenige, der immer jemanden um sich rum braucht, weil ihm sonst langweilig ist oder er sich einsam fühlt.

      Oder eher jemand, der gerne mal seine Ruhe hat und nicht so viel auf andere Rücksicht nehmen will.
    • RuthlessRabbit
      RuthlessRabbit
      Bronze
      Dabei seit: 13.03.2007 Beiträge: 9.531
      Original von Arnuld
      Original von RuthlessRabbit
      Hängt von:

      - Alter
      - Umgebung / Wohnort (Familie, Freunde in der Nähe?)
      - Persönlichkeit
      - Beziehungsstatus
      - Einkommen

      ab. Ohne Infos können wir dir nicht helfen.
      Ich bin 21, wohne und studiere im Zentrum von Wien und will auch in der Gegend bleiben. Ich bin zwar in einer Beziehung, aba zusammenziehen ist definitiv kein Thema.
      Was Freunde betrifft ist es zwar wichtig für mich welche zu haben, aba ich muss sie nicht immer um mich haben. Wenn ich z.B. was einkaufen muss oder essen gehe, mach ich das oft alleine, weil sich die Dinge dann schneller erledigen lassen. Andererseits denke ich aber, dass mir etwas mehr Gesellschaft gut tun würde und, dass ich mit Freunden in einer Wg mehr erleben würde.
      Die Idee einer Poker-Wg hört sich auch sehr reizvoll an. Hab schon vielen HS-Spielern gehört, dass es für sie sehr wichtig war regelmäßig mit guten Leuten über Hände zu reden, also denke ich schon, dass sowas einen aufs nächste Level bringen kann.
      Geld ist eher ein geringer Entscheidungsfaktor, obwohl es einem als Pokerspieler natürlich zusätzliche Sicherheit gibt, wenn man weiß, dass man nciht alleine auf der Miete, etc. sitzt, falls es mal schlecht läuft.
      Damit kann man schon mal was anfangen :)

      - Anfang 20, Student, spricht klar für eine WG. Ende 20 wohnen nur noch die Wenigsten in WGs.
      - In einer Beziehung, spricht gegen WG. Man will ja auch mal (aus meiner Sicht) in der Küche, im Bad etc. poppen, oder zusammen baden. Da können die Mitbewohner ganz schön nerven.
      - Freunde in der gleichen Stadt spricht gegen WG. Wenn du einsam bist, kannst du dir Freunde einladen. Das kann man, wenn man neu in einer Stadt ist und keinen kennt ja nicht.
      - Einkommen ist als Student wohl auch eher gering. Spricht also für WG. Zumal die Wohnungspreise in der Wiener Innenstadt ja nicht ohne sind. (Wohne auch da).
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