ranges bewerten und nutzen

    • scrattini
      scrattini
      Bronze
      Dabei seit: 21.04.2010 Beiträge: 125
      Also ich habe mir ja einige sachen durchgelesen diesbezüglich und man sieht dann immer wie eine hand ev technisch durchleuchtet wird.

      Einfaches beispielt wir raisen am CO und der gegner mit 7% 3bet am bu raist uns. Erste frage die man sich hier stellt raist er ne toprange? also was wie 88+ AJ+. Oder doch eher so geschichten wie die premiumhände und 22-55 und SCs.

      Das weiß ich jetzt aber nur weil ich nebenbei gestovt habe. Meine frage, seid ihr beim pokern unentwegt beim stoven oder wie macht ihr das mit den ranges? Am flop wird es dann ja noch viel lustiger.

      Wenn es dann darum geht die informationen zu verwerten. Sagen wir wir haben mit JJ gecallt und es kommt Q69r. Grobe annahmen kann man ja logischerweise machen. Aber anhand seiner range. Jetzt zu entscheiden wie ich weiterspiele ist ja dann doch was anderes. Im grunde kommt hier nur AA, KK, QQ, AQ, 99 in frage was mich schlägt. Im spiel entscheide ich mich hier erstmal zu callen. Sagen wir am turn kommt ne T und er barrelt nochmal. Seine range ändert sich ja im grunde nicht. Air können hier immernoch viele haben.

      Berechnet ihr am turn jetzt oder worauf begründet ihr eure entscheidungen? Ich kann mir nicht vorstellen das alle mit den taschenrechner davor sitzen und die ganze zeit rumrechnen. Oder die jeweiligen kartenkombinationne durchzählen.
  • 4 Antworten
    • MiiWiin
      MiiWiin
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 01.03.2007 Beiträge: 64.649
      Kann dir dazu erstmal das hier und die folgenden 3 Kolumnen empfehlen.

      Ähnliche Betrachtungen für das Postflop-Play werden folgen.

      Da muss man sich halt mit auseinandersetzen, direkt am Tisch stoven...ich denke dafür haben die meisten keine Zeit für. ;)
    • Fox128
      Fox128
      Silber
      Dabei seit: 19.10.2007 Beiträge: 1.320
      Am besten man merkt sich die Ranges auswendig oder macht sie sich als Popup im Hud ^^

      Zu deiner Frage: Ohne reads würde ich dem Spieler erstmal entweder die Toprange oder einfach BEIDE ranges geben, auch wenn du damit auf mehr als seine 7% kommst (ist aber ne gute Approximation für seine true Range).
      [AUSSERDEM: sollte die samplesize noch nicht gigantisch sein, kannst du nach dieser Aktion sowieso nochmal paar % dazurechnen! Wird ja erst nach der Hand aktualisiert.]

      Da er in Position ist, wird er aber wohl nicht so viel crap 3 betten.

      Wie auch immer, selbst mit seiner kompletten 3bet range (ich gebe ihm mal 10%, da ist deine toprange, einige SCs und 22-55 drinnen) hat auf

      Q69T

      ja bereits AA,KK,QQ,TT,99,AQ,KQs,T9s,87s dich beat! Das sind ca. 5% /10% range also = 50% hit. Sehe ihn aber nach deinem Flop Call hier auch nicht so oft bluffen.

      Das muss man halt alles in Betracht ziehen in den Überlegungen.

      Und nein, ich bin während dem Spielen nicht am stoven, wäre mir zu stressig.
    • eslchr1s
      eslchr1s
      Bronze
      Dabei seit: 20.12.2009 Beiträge: 5.162
      Am sinnvollsten ist es imo sich ab und zu mal hinzustzen und ein paar Calldown Hände oder ähnliches (eben wo du dir unsicher warst) zu stoven und rumzuspielen. Dann fallen dir sehr schnell Dinge auf die dann auch auf andere Spots zu übertragen sind.
    • uriel2k3
      uriel2k3
      Bronze
      Dabei seit: 30.12.2007 Beiträge: 4.790
      Original von Fox128
      Da er in Position ist, wird er aber wohl nicht so viel crap 3 betten.
      Wie kommst du denn darauf? Grade weil er Posi hat wird seine Range ja eher polarisiert sein auf Air und Premiums und wahrscheinlich auch mehr Air als iwas anderes (wobei es sich bei 7% wohl noch in Grenzen halten dürfte).