Konkrekte Hundefrage

    • func87
      func87
      Bronze
      Dabei seit: 15.04.2006 Beiträge: 2.764
      Hallo,

      wir haben zur Zeit ein bisschen Probleme mit unserem Hund. Wir haben ihn im Januar 2010 als Welpe bekommen und er ist ein Mischling aus einem Bernersennenhund und einem großen Schweizer Sennenhund (daher auch etwas kräftiger/größer und Kurzhaar).

      [Img]https://img525.imageshack.us/img525/4904/83909208.jpg[/img]

      Mein Vater war mit ihm schon recht früh in der Hundeschule, wo er "Basics" lernen sollte, wie "sitz", "platz", "fuß", ...

      Das hat auch einigermaßen gut geklappt. Auch sonst hörte er einigermaßen gut auf meinen Vater, da dieser seine Bezugsperson war, mit dem er immer Gassi gegangen ist.

      Nun ist die Krankheit meines Vaters weiter fortgeschritten und er kam vor ein paar Wochen ins Krankenhaus und befindet sich im Moment in der Reha. Zukünftig wird er nicht mehr mit dem Hund gassi gehen können, da er seine Beine kaum noch benutzen kann.

      Daher gehen meine Mutter und ich nun mit ihm gassi. Jedoch liegt genau hier das Problem. Der Hund hört in der Wohnung super und ist der liebste Hund der Welt. Doch wenn man mit ihm raus geht, denkt er nicht mehr mit dem Kopf, sondern nur noch mit dem "Schwanz" :) . In den ersten Monaten ging das alles noch einigermaßen. Er hörte zwar auf mich nicht so gut, wie auf meinen Vater, da ich nur selten mit ihm gassi ging, aber man konnte ihn einigermaßen gut kontrollieren. Seit dem er jedoch Geschlechtsreif ist (so ab 9. - 12. Monat), ist er kaum noch zu bändigen. Er ist zwar nicht aggressiv, bellt oder gnurrt nicht, aber er zieht ohne Ende. Das fängt an, sobald ich den Garten verlasse und in den Wald komme. Er zieht von rechts nach links und alle 3 Meter markiert er sein Revier. Ruf ich ihn dann kommt er kurz zu mir, läuft 5 Sekunden neben mir und rennt dann wieder zur Seite um überall zu schnüffeln. Das wäre ja alles noch gar nicht so schlimm, er ist ja ein Rüde und es liegt ja in seiner Natur sein Revier zu markieren, doch wenn jemand mit einem anderen Hund kommt, geht gar nichts mehr. Er bellt den anderen Hund nicht an und knurrt auch nicht, ist auf gar keinen Fall aggressiv, aber er zieht mit all seiner Kraft und will um jeden Preis zu dem anderen Hund. Unser Hund wiegt fast 60kg und ist daher auch fast gar nicht zu halten. Zwar verliere ich die Leine nicht aus der Hand, aber er zieht so stark, dass er mich über den Boden zieht (also ich rutsche dann auf den Füßen über den Waldweg :D ). Der Hund bekommt kaum noch Luft, weil sich das Halsband zu zuzieht, doch Aufgeben tut er deshalb trotzdem nicht und zieht weiter obwohl er hörbar fast am ersticken ist ^^. Wenn er dann bei dem Hund ist, spielt er mit ihm, tobt, etc. und alles ohne jegliche Aggressionen. Ich kann ihn auch von der Leine machen und die rennen umher, toben etc. ohne Probleme (außer wenn sich die Hunde gar nicht riechen können bzw. der andere Angst hat).

      Das Problem hat meiner Meinung nach erst extrem zugenommen, seit er Geschlechtsreif geworden ist, also vor ca. 3 Monaten. Ich bin der Meinung, dass es definitiv daran liegt, dass er unkastriert ist und die Hormone dieses unbändige Verlangen zu den anderen Hunden zu kommen auslösen. Meine Mutter meint immer, dass sich das Verhalten legen würde, wenn er etwas älter wird und der "Spieltrieb" nicht mehr so stark ist. Ist denke aber, dass man 2 Dinge definitiv auseinanderhalten muss, zum einen der Trieb zu spielen und zum anderen die Hormone, die ein bestimmes Verlangen auslösen.
      Ich habe im Fernsehen neulich einen Beitrag gesehen, wo ein Mann seinen Hund kastrieren lassen hat, weil er ihn auch nicht mehr bändigen konnte, sobald andere Hunde in der Nähe sind. Die Ärztin dort meinte, dass der Hund zwar in den ersten 4-6 Wochen aggressiv werden könne und noch mehr power hat, da sich der Körper erstmal dagegen wehren will, doch dann wird der Hund ruhiger und auch im Umgang mit anderen Hunden sei er dann besser zu kontrollieren.
      Nun gibt es dazu aber leider unterschiedliche Meinungen, ob eine Kastration was bringt. Den vorletzten Hund den wir hatten, haben wir recht früh kastrieren lassen, jedoch hat er danach leider sehr zugenommen. Daher denke ich, dass meine Mutter auch so ein bisschen gegen eine Kastration ist.
      Wenn ich alleine entscheiden könnte, hätte ich ihn schon lange kastrieren lassen.

      Gibt es hier Erfahrungen und "kontruktive" Meinungen zu dem Thema?
      Wäre für jegliche Hilfe dankbar.

  • 19 Antworten
    • WaldiMoeter
      WaldiMoeter
      Bronze
      Dabei seit: 01.04.2008 Beiträge: 679
      kastration ist die lösung für faule. ich dachte auf so ne idee kommen höchstens frauen. mach dir klar das der hund danach nie wieder der selbe sein wird bevor du das auch nur in erwägung ziehst.

      der hund ist grad am beginn der pubertät, das verhalten das du beschreibst ist recht normal in dem alter. es wird noch etwa ein jahr anhalten und sich dann langsam normalisieren. so wie bei uns auch muss der hund sich ausprobieren, seine grenzen ausloten, gegen die obrigkeit rebellieren etc. du kannst aber einiges dafür tun um das verhalten etwas abzumildern.

      das ist ein großer hund, der braucht viel bewegung. zb am fahrrad laufen, im sommer schwimmen, toben, ball spielen ... täglich und ausdauernd. wenn er körperlich ausgelastet ist wird er weniger das bedürfnis haben rumzuzicken.
      geh weiter mit ihm zur hundeschule, die ist nicht dafür da um irgendwelche kommandos zu lernen sondern damit der hund sozialverhalten unter artgenossen lernt. ausserdem wird dir der trainer und adere erfahrenere halter mehr tipps in der praxis geben können als du in einem pokerforum bekommst.
      bis er weiß wie genau er sich in der öffentlichkeit verhalten soll braucht er genau einen rudelführer, nicht du oder deine mutter sondern nur einen von euch. ihr werdet beim ausgehen sicher unterschiedliche erwartungen haben und dinge unterschiedlich handhaben. hund verwirrt -> scheiße bauen. wenn er genau weiß was von ihm erwartet wird ist es kein problem wenn ihr euch abwechselt, vorher macht das die sache nur schlimmer.

      hunde brauchen vor allem klare strukturen und klare anweisungen. sie wollen nichts mehr als dem mensch zu gefallen, darauf hin werden sie seit jahrtausenden gezüchtet, lass dir in der hundeschule oder anderen haltern zeigen wie du dem hund am besten klar machst was du von ihm erwartest und er wird sich entsprechend verhalten. das lässt sich nur schwer schriftlich machen. 10 minuten praxis unter anweisung bringen da mehr als tagelange diskussionen.

      trotz allem wird der hund aber ein rüde bleiben, dh 2 mal im jahr wird er am rad drehen wenn die bitches so verführerisch duften. aber damit lässt sich imho eher leben als ihn wegen überforderung seiner männlichkeit zu berauben.
    • PekkaWP
      PekkaWP
      Bronze
      Dabei seit: 01.06.2006 Beiträge: 87
      Wieso gehst du nicht wieder mit ihm zur Hundeschule?
      Dort sind Fachleute die dir wirklich helfen könnnen.
    • Gh0s7rid3r
      Gh0s7rid3r
      Bronze
      Dabei seit: 15.12.2006 Beiträge: 2.996
      Du musst ihm halt ganz klar den Chef markieren. Ich meine nicht, dass du ihn schlagen solltest oder so. Du darfst schon ein bisschen härter mit ihm umgehen, sodass es klar ist, dass wenn ihr draussen seit, dass der Hund genau das macht, was du willst. Das tut dem Hund auch nicht weh, wenn er dein "Diener" ist. Er ist ja von Natur aus ein Rudeltier und wird sich auch an die Regeln eines Rudels halten. Nur musst du ihm die Regeln klar machen.
      Ansonsten würde ich dir vorschlagen, eine Hundeschule zu besuchen, wo dir das richtige Belohnen und Bestrafen beigebracht wird.
    • jab704
      jab704
      Bronze
      Dabei seit: 29.04.2009 Beiträge: 1.445
      Meinen Border-Collie habe ich sofort kastrieren lassen. In meiner Familie gibt es mehrere Hündinnen und da wollte ich lieber kein Riskio eingehen (auch wenn meine Haftpflicht dies sogar abdecken würde :coolface: ).

      An seinem Wesen hat sich 0,0 geändert, ist wie eh und je ein Chaot geblieben. Zugenommen hat er auch nicht. Wobei das eh nicht vorkommen sollte, wenn man sich ein wenig um seinen Hund kümmert.

      Zu deinem Fall:
      Mir kommts eher so vor, dass dein Hund nicht ausgelastet ist. Vielleicht nicht mal unbedingt bewegungstechnisch. Welche Denk-/Geschicklichkeitsspiele machst du mit ihm?

      Sehe ich da auf dem letzten Bild ein Kettenhalsband? X(
      Wenn der Hund an der Leine zieht machst du generell was falsch und da hilft auch das Zuschnüren des Halses nichts. Zeig deinem Hund seine Grenzen und wenn er nicht spurt pack den Hund am Hals und wirf ihn auf den Rücken. Dann soll er zeigen, dass er sich dir unterordnet. Du musst halt deine Position als Rudelsführer immer wieder gegen ihn beweisen. Das wird mit der Zeit besser, am Anfang darf man sich da aber keine Blöße geben.

      Außerdem solltest du dich für den Hund interessanter machen. Dies kann Futter, ein Spielzeug oder ähnliches sein. Dann bleibt der Hund auch bei dir, bzw. ist besser abrufbar.

      Fazit:
      Wenn du ihn kastrieren lassen willst, kannst du das gerne machen, aber glaube nicht, dass dadurch von heut auf morgen alle deine Probleme mit dem Hund passé sind.
    • elbarto132
      elbarto132
      Bronze
      Dabei seit: 24.03.2008 Beiträge: 4.622
      Original von PekkaWP
      Wieso gehst du nicht wieder mit ihm zur Hundeschule?
      Dort sind Fachleute die dir wirklich helfen könnnen.
      this
    • notabigdeal
      notabigdeal
      Bronze
      Dabei seit: 26.03.2010 Beiträge: 887
      warum habt ihr den hund eigentlich? war er so süüüß als welpe?
      wenn doch die fortschreitende krankheit deines vaters schon absehbar war und ein rüde doch fast 3 jahre braucht bis er aus der pubertät kommt :rolleyes:
      es gibt einfach viel zu viele hunde die total leichtfertig aufgenommen werden und ich hab das gefühl, dass genau das bei euch der fall ist. eigentlich sollte der fahrplan für den hund und die genauen konsequenzen für etwaige verhaltensweisen längst eingeplant sein. euch muss doch klar gewesen sein,l dass bis zur pubertät alles perfekt läuft und von daan alles drunter und drüber geht. ich mein du schreibst, dass er mit paar monaten gut hört; in diesem alter hört jeder hund gut. wenn er anfängt das beinchen zu heben sollte die pubertät bald danach anfangen. naja man kan nicht erwarten, dass man dewn hund in die hundeschule gibt und sie ihn euch dann fertig erzogen zurückgibt oder so. man muss schon selber dort gut mitarbeiten und auch versuchen den hund zu verstehen.
      du beschwerst dich, dass er zum markieren zieht, deswegen denke ich, dass du eigtl keine ahnung hast von den bedürfnissen eines jungen rüden und ich sehe da eigtl nur 2 möglichkeiten:

      -intensiv Hundeschule
      -abgeben

      sorry wenn das alles n bisschen hart klingt aber ich hatte schon mehrere hunde und sehe viel zu oft leute die gar nciht wissen wie sie mit ihrem hund eigtl umgehen sollten. für solche leute ist der hund meist ein statussymbol oder eine willkommene abwechslung, aber das es dem hund mit dieser "ach das kriege ich schon irgendwie hin" einstellung kein bisschen geholfen ist, das blenden die meisten dann leider gerne aus. wer will sich schon eingestehen, dass er eigtl gar keine ahnung hat und eine hundeschule aufsuchen. bin an sich nicht so der fan von hundeschulen, weil ich denke, dass man sich wenn man keine ahnung hat erst gar keinen hund zulegen sollte. btw ist ein hund auch gar nicht für die stadt geschaffen. ich finde auch an der leine hat ein hund eigtl nichts zu suchen und volksvertreter die leinenzwang beschließen nicht verstehen, dass ein hund durch eine leine noch aggressiver wird.
      ich könnte noch wesentlich mehr schreiben, will aber abschließend sagen, dass man sich lieber informieren sollte über die erziehung und vllt auch über die eigenheiten der rasse bevor man aus irgendwelchen komischen gründen einen welpen aufnimmt

      lol@kastration und diejenigen die sie rechtfertigen
    • Anomanda
      Anomanda
      Einsteiger
      Dabei seit: 19.10.2010 Beiträge: 2
      Also erstmal zu Problem a. der Hund zieht an der Leine.

      Der Hund hat einfach gelernt ich ziehe an der Leine und es ist zwar schwer, aber es geht dahin wo ich es will. Folglich hat das an der Leine ziehen für ihn einen positiven Effekt und wenn er so noch zu anderen Hunden kann und spielen darf gleich noch mehr Bestätigung für ihn.
      Meine Idee dazu: Erstmal das Würgehalsband, wenn es eines ist sofort tauschen, alles andere ist für mich Quälerei. Dann gehst du mit ihm raus und gehst immer in eine andere Richtung als er, zieht er nach links gehst du nach rechts und umgekehrt und beachtet ihn dabei nicht. Er soll lernen du zeigst wo es es hingeht und nicht er. Wenn er dir dann folgt und stehenbleibt, wenn du es auch tust fleißg loben. Denn er soll lernen dir zu folgen hat einen viel positiveren Effekt.
      Es wird viel Geduld brauchen, bis es 100% sitzt, aber es lohnt sich.

      Dann zu Problem b. Der Hund findet andere Hunde viel interessanter als dich.
      In dem Alter kein Wunder und ich glaub auch nicht das eine Kastration es ändern wird. Außerdem muss man einfach sagen du bist in dem Moment nicht interessant genug und das muss geändert werden. Um dir da einen guten Tipp geben zu können müßte ich paar Sachen wissen. Steht der Hund mehr auf Futter oder Spielzeug. Steht sein Futternapf immer gefüllt da und er kann sich bedienen wie er will, ebenso das Speilzeug?

      Hoffe ich konnte ein bißchen helfen. Ansonst kann ich auch nur den Tipp geben, eine gute Hundeschule weiß sicher Rat und sieht deinen Hund und hat es so leichter die Situation zu bewerten, als eine reine Ferndiagnose.
    • MfGOne
      MfGOne
      Bronze
      Dabei seit: 17.08.2006 Beiträge: 7.130
      btw. sieht schön aus der hund
    • DrLecter
      DrLecter
      Bronze
      Dabei seit: 08.09.2006 Beiträge: 295
      Original von Anomanda
      Also erstmal zu Problem a. der Hund zieht an der Leine.

      Der Hund hat einfach gelernt ich ziehe an der Leine und es ist zwar schwer, aber es geht dahin wo ich es will. Folglich hat das an der Leine ziehen für ihn einen positiven Effekt und wenn er so noch zu anderen Hunden kann und spielen darf gleich noch mehr Bestätigung für ihn.
      Meine Idee dazu: Erstmal das Würgehalsband, wenn es eines ist sofort tauschen, alles andere ist für mich Quälerei. Dann gehst du mit ihm raus und gehst immer in eine andere Richtung als er, zieht er nach links gehst du nach rechts und umgekehrt und beachtet ihn dabei nicht. Er soll lernen du zeigst wo es es hingeht und nicht er. Wenn er dir dann folgt und stehenbleibt, wenn du es auch tust fleißg loben. Denn er soll lernen dir zu folgen hat einen viel positiveren Effekt.
      Es wird viel Geduld brauchen, bis es 100% sitzt, aber es lohnt sich.

      Dann zu Problem b. Der Hund findet andere Hunde viel interessanter als dich.
      In dem Alter kein Wunder und ich glaub auch nicht das eine Kastration es ändern wird. Außerdem muss man einfach sagen du bist in dem Moment nicht interessant genug und das muss geändert werden. Um dir da einen guten Tipp geben zu können müßte ich paar Sachen wissen. Steht der Hund mehr auf Futter oder Spielzeug. Steht sein Futternapf immer gefüllt da und er kann sich bedienen wie er will, ebenso das Speilzeug?

      Hoffe ich konnte ein bißchen helfen. Ansonst kann ich auch nur den Tipp geben, eine gute Hundeschule weiß sicher Rat und sieht deinen Hund und hat es so leichter die Situation zu bewerten, als eine reine Ferndiagnose.
      ich würd ihm zusätzlich nichts mehr zu fressen geben und ausschließlich beim "training" per hand füttern. (dann halt ordentlich)

      und nochmal - weg mit dem würgehalsband, das bringt, wie du schon gesehen hast, nämlich garnichts.
    • func87
      func87
      Bronze
      Dabei seit: 15.04.2006 Beiträge: 2.764
      Danke schonmal für die Antworten.

      Der Hund trägt kein "Würgehalsband" wie ihr es nennt bzw. wird nicht als ein solches verwendet. Das Halsband wird genau auf eine Größe Eingestellt und so belassen. Das Halsband zieht sich nicht zu. Auch ein "Stachelhalsband" o.ä. wird nicht verwendet. Ich bin doch kein Tierquäler.

      Außerdem denke ich schon, dass ich ein bisschen Ahnung von Hundeerziehung habe. Ich habe mein ganzes Leben lang Hunde gehabt und immer viel mit ihnen trainiert. Auch Bücher etc. über Hundeerziehung stehen im Bücherregal. Der Hund hört ja auch, führt Befehle aus, wartet mit dem Futtern bis er es erlaubt bekommt, etc. . Das Problem ist, dass er das "vergisst", sobald ein anderer Hund in der Nähe ist. Auch wenn ich so mit ihm gassi gehe, geht es einigermaßen, wir sind ja noch am trainieren. Aber wenn er einen anderen Hund sieht, ist er halt nicht mehr zu halten. Achja und @notabigdeal ich habe ganz klar geschrieben, dass das "markieren" ein ganz normales Verhalten ist. Trotzdem darf es nicht sein, dass der Hund das macht wann und wo er will. Wenn du das meinst, bist du wahrscheinlich der, der keine Ahnung von Hunden hat. Überhaupt steht sehr viel Schwachsinn in deinem Beitrag mit Annahmen, die so definitiv nicht zustimmen.

      @Anomanda Er bekommt 2x tägl. zu geregelten Zeiten sein Futter. Morgens eingeweicht und am Nachmittag etwas Trockenfutter. Futter für ihn steht nie offen rum (nur Wasser ist immer frisches da). Als Spielzeug liegt im Garten 1 Ball. Ansonsten spielt er meist nur mit Spielzeug, wenn ich ihm das gebe und mit ihm gemeinsam spiele.

      Ansonsten denke ich schon das er genug Auslauf hat. Er ist außer dem normalen gassi gehen viel drausen, da wir auch ein großen Grundstück haben und tobt dort viel rum (alleine oder mit einem von uns).
    • Valain
      Valain
      Bronze
      Dabei seit: 30.03.2007 Beiträge: 3.279
      Die festen Zeiten für das Füttern einstellen und wie hier schon jemand erwähnte nur noch aus der Hand füttern. Das heisst dein Hund soll sich sein Futter verdienen.

      Beim Gassi gehen, gehst du da nur stur gassi oder wie schaut das aus? Ist er die ganze Zeit an der Leine oder auch mal ohne?

      Solltest du nur stinknormal gassi gehen dann empfehle ich dir das du mehr Action reinbringst.

      z.B.
      - versteckst du Futter in umgefallenen Bäumen etc und gehst dann mit dem Hund gemeinsam auf Suche

      - Wenn dein Hund mal etwas weg ist, schmeiss paar Leckerlies aufm Boden und signalisiere dem Hund das du was tolles gefunden hast

      - Lass dem Hund den Leckerlies hinterherjagen (erst in eine Richtung werfen, dann in die andere usw.



      Zu deinem Problem wenn du auf andere Hunde stößt.

      Schonmal versucht mit extra gutem Futter dein Hund zulocken? Futter vor die Nase halten und dann weiterlaufen. Natürlich nicht zielgerecht auf den anderen Hund, sondern ausweichen.
    • OlgaRanz
      OlgaRanz
      Bronze
      Dabei seit: 19.07.2009 Beiträge: 1.254
      Original von Valain
      z.B.
      - versteckst du Futter in umgefallenen Bäumen etc und gehst dann mit dem Hund gemeinsam auf Suche
      Halte ich persönlich nicht so viel von. Der Hund soll eigentlich nichts fressen, was er "in der Öffentlichkeit findet". Gibt doch zu viele idiotische "Hundehasser" die präpariertes Futter irgendwo deponieren.
    • beapoker
      beapoker
      Global
      Dabei seit: 23.05.2010 Beiträge: 892
      Ich hab nur deinen Eingangspost gelesen, keine Antworten.

      Mach dem wundervollen Tier doch das Kettenhalsband bitte weg :)
      Ein echter Prachtkerl, da kann man ja glatt neidisch werden!
    • knorki
      knorki
      Bronze
      Dabei seit: 10.07.2008 Beiträge: 6.641
      Sry for offtopic, aber echt süßer Hund :)

      Mein einziger Vorschlag wäre wieder in die Hundeschule, die werden sich doch wohl damit auskennen!
    • notabigdeal
      notabigdeal
      Bronze
      Dabei seit: 26.03.2010 Beiträge: 887
      Original von func87
      Danke schonmal für die Antworten.

      Der Hund trägt kein "Würgehalsband" wie ihr es nennt bzw. wird nicht als ein solches verwendet. Das Halsband wird genau auf eine Größe Eingestellt und so belassen. Das Halsband zieht sich nicht zu. Auch ein "Stachelhalsband" o.ä. wird nicht verwendet. Ich bin doch kein Tierquäler.

      Außerdem denke ich schon, dass ich ein bisschen Ahnung von Hundeerziehung habe. Ich habe mein ganzes Leben lang Hunde gehabt und immer viel mit ihnen trainiert. Auch Bücher etc. über Hundeerziehung stehen im Bücherregal. Der Hund hört ja auch, führt Befehle aus, wartet mit dem Futtern bis er es erlaubt bekommt, etc. . Das Problem ist, dass er das "vergisst", sobald ein anderer Hund in der Nähe ist. Auch wenn ich so mit ihm gassi gehe, geht es einigermaßen, wir sind ja noch am trainieren. Aber wenn er einen anderen Hund sieht, ist er halt nicht mehr zu halten. Achja und @notabigdeal ich habe ganz klar geschrieben, dass das "markieren" ein ganz normales Verhalten ist. Trotzdem darf es nicht sein, dass der Hund das macht wann und wo er will. Wenn du das meinst, bist du wahrscheinlich der, der keine Ahnung von Hunden hat. Überhaupt steht sehr viel Schwachsinn in deinem Beitrag mit Annahmen, die so definitiv nicht zustimmen.

      @Anomanda Er bekommt 2x tägl. zu geregelten Zeiten sein Futter. Morgens eingeweicht und am Nachmittag etwas Trockenfutter. Futter für ihn steht nie offen rum (nur Wasser ist immer frisches da). Als Spielzeug liegt im Garten 1 Ball. Ansonsten spielt er meist nur mit Spielzeug, wenn ich ihm das gebe und mit ihm gemeinsam spiele.

      Ansonsten denke ich schon das er genug Auslauf hat. Er ist außer dem normalen gassi gehen viel drausen, da wir auch ein großen Grundstück haben und tobt dort viel rum (alleine oder mit einem von uns).
      ich habe nicht direkt gesagt, dass du keine ahnung hast. naja es steht dir frei zu glauben was du willst über meine aussagen, aber dann solltest du auch wissen, dass ich schlau genug war um einzusehen, dass es nichts bringt einen hund in der stadt zu halten, weil es für herrchen und hund einfach das beste ist und ich bin zufrieden mit der situation. und in der stadt sind halt zu viel gerüche. wenn du den hund so erzieht, dass er auf dein wort hört dann brauchst du ihn doch gar nicht erst in die situation des leineziehen bringen. zufrieden bist du jedoch nicht, sonst würdest du hier wohl nicht posten. bin auch allgemein ein bisschen frustriert von den leuten die meinen es würde schon irgendwie gehen und deswegen ist meint text vllt ein bisschen übertrieben ja. aber ich habe plan von hunden und jeder der mich mit hund gesehen hat war grundsätzlich baff, dass er so gut hört. hab auch grundsätzlich nie ne leine benutzt wenn incht grad ordnungsamt in der nähe war und ich konnt meinen unkastrierten rüden auch von ner läufigen hündin abrufen.
      ich komm aber auch aus einer jugendkultur die mit hunden sehr eng verbunden ist und deren umgang mit hunde sich sehr von der konservativen hundeerziehung unterscheidet.
      aber du weißt ja schon was du machen sollst ne??...oh wait
    • flowrock
      flowrock
      Bronze
      Dabei seit: 10.11.2009 Beiträge: 302
      Original von notabigdeal
      Original von func87
      Danke schonmal für die Antworten.

      Der Hund trägt kein "Würgehalsband" wie ihr es nennt bzw. wird nicht als ein solches verwendet. Das Halsband wird genau auf eine Größe Eingestellt und so belassen. Das Halsband zieht sich nicht zu. Auch ein "Stachelhalsband" o.ä. wird nicht verwendet. Ich bin doch kein Tierquäler.

      Außerdem denke ich schon, dass ich ein bisschen Ahnung von Hundeerziehung habe. Ich habe mein ganzes Leben lang Hunde gehabt und immer viel mit ihnen trainiert. Auch Bücher etc. über Hundeerziehung stehen im Bücherregal. Der Hund hört ja auch, führt Befehle aus, wartet mit dem Futtern bis er es erlaubt bekommt, etc. . Das Problem ist, dass er das "vergisst", sobald ein anderer Hund in der Nähe ist. Auch wenn ich so mit ihm gassi gehe, geht es einigermaßen, wir sind ja noch am trainieren. Aber wenn er einen anderen Hund sieht, ist er halt nicht mehr zu halten. Achja und @notabigdeal ich habe ganz klar geschrieben, dass das "markieren" ein ganz normales Verhalten ist. Trotzdem darf es nicht sein, dass der Hund das macht wann und wo er will. Wenn du das meinst, bist du wahrscheinlich der, der keine Ahnung von Hunden hat. Überhaupt steht sehr viel Schwachsinn in deinem Beitrag mit Annahmen, die so definitiv nicht zustimmen.

      @Anomanda Er bekommt 2x tägl. zu geregelten Zeiten sein Futter. Morgens eingeweicht und am Nachmittag etwas Trockenfutter. Futter für ihn steht nie offen rum (nur Wasser ist immer frisches da). Als Spielzeug liegt im Garten 1 Ball. Ansonsten spielt er meist nur mit Spielzeug, wenn ich ihm das gebe und mit ihm gemeinsam spiele.

      Ansonsten denke ich schon das er genug Auslauf hat. Er ist außer dem normalen gassi gehen viel drausen, da wir auch ein großen Grundstück haben und tobt dort viel rum (alleine oder mit einem von uns).
      ich habe nicht direkt gesagt, dass du keine ahnung hast. naja es steht dir frei zu glauben was du willst über meine aussagen, aber dann solltest du auch wissen, dass ich schlau genug war um einzusehen, dass es nichts bringt einen hund in der stadt zu halten, weil es für herrchen und hund einfach das beste ist und ich bin zufrieden mit der situation. und in der stadt sind halt zu viel gerüche. wenn du den hund so erzieht, dass er auf dein wort hört dann brauchst du ihn doch gar nicht erst in die situation des leineziehen bringen. zufrieden bist du jedoch nicht, sonst würdest du hier wohl nicht posten. bin auch allgemein ein bisschen frustriert von den leuten die meinen es würde schon irgendwie gehen und deswegen ist meint text vllt ein bisschen übertrieben ja. aber ich habe plan von hunden und jeder der mich mit hund gesehen hat war grundsätzlich baff, dass er so gut hört. hab auch grundsätzlich nie ne leine benutzt wenn incht grad ordnungsamt in der nähe war und ich konnt meinen unkastrierten rüden auch von ner läufigen hündin abrufen.
      ich komm aber auch aus einer jugendkultur die mit hunden sehr eng verbunden ist und deren umgang mit hunde sich sehr von der konservativen hundeerziehung unterscheidet.
      aber du weißt ja schon was du machen sollst ne??...oh wait
      Jugendkultur mit Hunden verbunden?
      Hatte ich das verpasst, ich hab gedacht die Rattte reicht, den Absatz über Erziehung darf man dann wohl getrost vergessen!
      Bei Hunderziehung gibt es nur eines was zählt, klare eindeutige unmissverständliche Befehle und konsequente unmittelbare Strafen.
      Zerren an der Leine, abrufen, keine Reaktion, in die Leine treten und der Schnuffelwuffel liegt da.
      Oh wie brutal, herzlos und grausam, aber man hält sich aus Liebhaberei ein potentiell gefährliches Raubtier und das sollte wissen das es einen Scheiss Wert ist gegenüber seinem Herren!
    • MeSk4LiN
      MeSk4LiN
      Bronze
      Dabei seit: 04.05.2007 Beiträge: 2.717
      wenner zieht einfach solange stehn bleiben bisser damit aufhört. dann weitergehn und bei bedarf wiederholen.. sollte eigentlich ziemlich gut und schnell funktionieren
    • SAGOM
      SAGOM
      Bronze
      Dabei seit: 10.09.2007 Beiträge: 594
      wenn du ihn jetzt kastrieren lässt wird das höchstwahrscheinlich eh nichts mehr bringen. eigenlich sollte man, wenn man das möchte um den charakter zu verändern bzw dieses ganze "männergehabe" abzustellen , machen BEVOR der Hund geschlechtsreif ist. danach bringt das -wie hier schon den öfteren gesagt wird wenig. er wird nur dicker ;)

      Der Tipp mit dem stehenbleiben ist gut, sobald er in eine andere richtung will wie du, wechsel ganz dumm immer wieder die richtung, so dass er irgendwann genervt ist und kapiert "wenn ich in eine richtung ziehe, dann bringt das gar nichts, sondern nur das gegenteil"
      ansonsten sind viele übungen für den kopf (also nicht nur sitz und platz) gut um einmal die bindung zwischen euch zu verbessern (er will dann mit dir laufen und nicht weg von dir) und er ist beschäftigt und kommt nicht auf viele dummheiten.

      bei meinem hab ich diese phase auch gehabt, rüpelphase halt. musst du mit viel übung, am besten auch mit hundeschule, überstehen und wenn du dir mühe gibst, dann hast du noch ne weile was von ihm, auch ohne kastration :)
      und wenn er richtig hört, dann stört es ihn auch nicht wenn nen weibchen läufig ist, dann ist er abrufbar, komme was wolle. ist halt nur viel arbeit aber die macht spaß und lohnt sich.
    • notabigdeal
      notabigdeal
      Bronze
      Dabei seit: 26.03.2010 Beiträge: 887
      Original von flowrock
      Original von notabigdeal
      Original von func87
      Danke schonmal für die Antworten.

      Der Hund trägt kein "Würgehalsband" wie ihr es nennt bzw. wird nicht als ein solches verwendet. Das Halsband wird genau auf eine Größe Eingestellt und so belassen. Das Halsband zieht sich nicht zu. Auch ein "Stachelhalsband" o.ä. wird nicht verwendet. Ich bin doch kein Tierquäler.

      Außerdem denke ich schon, dass ich ein bisschen Ahnung von Hundeerziehung habe. Ich habe mein ganzes Leben lang Hunde gehabt und immer viel mit ihnen trainiert. Auch Bücher etc. über Hundeerziehung stehen im Bücherregal. Der Hund hört ja auch, führt Befehle aus, wartet mit dem Futtern bis er es erlaubt bekommt, etc. . Das Problem ist, dass er das "vergisst", sobald ein anderer Hund in der Nähe ist. Auch wenn ich so mit ihm gassi gehe, geht es einigermaßen, wir sind ja noch am trainieren. Aber wenn er einen anderen Hund sieht, ist er halt nicht mehr zu halten. Achja und @notabigdeal ich habe ganz klar geschrieben, dass das "markieren" ein ganz normales Verhalten ist. Trotzdem darf es nicht sein, dass der Hund das macht wann und wo er will. Wenn du das meinst, bist du wahrscheinlich der, der keine Ahnung von Hunden hat. Überhaupt steht sehr viel Schwachsinn in deinem Beitrag mit Annahmen, die so definitiv nicht zustimmen.

      @Anomanda Er bekommt 2x tägl. zu geregelten Zeiten sein Futter. Morgens eingeweicht und am Nachmittag etwas Trockenfutter. Futter für ihn steht nie offen rum (nur Wasser ist immer frisches da). Als Spielzeug liegt im Garten 1 Ball. Ansonsten spielt er meist nur mit Spielzeug, wenn ich ihm das gebe und mit ihm gemeinsam spiele.

      Ansonsten denke ich schon das er genug Auslauf hat. Er ist außer dem normalen gassi gehen viel drausen, da wir auch ein großen Grundstück haben und tobt dort viel rum (alleine oder mit einem von uns).
      ich habe nicht direkt gesagt, dass du keine ahnung hast. naja es steht dir frei zu glauben was du willst über meine aussagen, aber dann solltest du auch wissen, dass ich schlau genug war um einzusehen, dass es nichts bringt einen hund in der stadt zu halten, weil es für herrchen und hund einfach das beste ist und ich bin zufrieden mit der situation. und in der stadt sind halt zu viel gerüche. wenn du den hund so erzieht, dass er auf dein wort hört dann brauchst du ihn doch gar nicht erst in die situation des leineziehen bringen. zufrieden bist du jedoch nicht, sonst würdest du hier wohl nicht posten. bin auch allgemein ein bisschen frustriert von den leuten die meinen es würde schon irgendwie gehen und deswegen ist meint text vllt ein bisschen übertrieben ja. aber ich habe plan von hunden und jeder der mich mit hund gesehen hat war grundsätzlich baff, dass er so gut hört. hab auch grundsätzlich nie ne leine benutzt wenn incht grad ordnungsamt in der nähe war und ich konnt meinen unkastrierten rüden auch von ner läufigen hündin abrufen.
      ich komm aber auch aus einer jugendkultur die mit hunden sehr eng verbunden ist und deren umgang mit hunde sich sehr von der konservativen hundeerziehung unterscheidet.
      aber du weißt ja schon was du machen sollst ne??...oh wait
      Jugendkultur mit Hunden verbunden?
      Hatte ich das verpasst, ich hab gedacht die Rattte reicht, den Absatz über Erziehung darf man dann wohl getrost vergessen!
      Bei Hunderziehung gibt es nur eines was zählt, klare eindeutige unmissverständliche Befehle und konsequente unmittelbare Strafen.
      Zerren an der Leine, abrufen, keine Reaktion, in die Leine treten und der Schnuffelwuffel liegt da.
      Oh wie brutal, herzlos und grausam, aber man hält sich aus Liebhaberei ein potentiell gefährliches Raubtier und das sollte wissen das es einen Scheiss Wert ist gegenüber seinem Herren!
      wenn ich wüsste was du da meinst dann könnte ich auch antworten aber so...einfach mal nüchtern werden vorm posten hilft vllt.