Wie spielt sich Omaha?

    • DestructOne
      DestructOne
      Bronze
      Dabei seit: 25.05.2006 Beiträge: 2.049
      Hier ist noch jemand der sich fragt ob er Omaha anfangen soll ^^ Hab dann gleich eine ganze Reihe von Fragen. Bitte vergleicht immer mit NL Holdem, alles andere kenne ich nicht. 1) Ist Omaha auf einem hohen Level schwieriger oder einfacher als Holdem? 2) Ist Omaha ein Autopilot Spiel? 3) Ist preflop wichtig (im Gegensatz zu Holdem)? 4)Sind die Winrates bei Omaha zwischen einem passablen und richtig guten Spieler sehr unterschiedlich? Wie ist der Unterschied zwischen Anfänger und Profi? 5) Ich habe jetzt häufig gehört das die Varianz hoch ist, waran liegt das? Zuviele Draws, zuviele große Pötte oder was sonst? 6) Mir macht es eigentlich nichts aus Varianz zu erleiden wenn ich weiß das ich gut spiele. Ist es bei Omaha einfach im nachhinein zu erkenne ob die Hand gut gespielt war? 7) Ist Position wichtiger als in Holdem? 8) Gibt es das Prinzip der Continuation Bet in Omaha? 9) Wie häufig gibt es große Turn/River Bluffs? 10) Beim Hutchington System wird auf die Höhe der Karten kaum Wert gelegt. Ist QJT9rainbow und 6543r wirlich gleich stark? 11) Zu der Verteilung der Starthände: Ich habe einmal gehört das Omaha folgende Verteilung hat: Es gibt keine wirklich dominierenden Starthände wie AA in Holdem. Selbst Premium Blätter sind anderen guten Blättern wenig voraus. Andererseits gibt es in Omaha eine große Anzahl spielbarer Blätter die gegenüber Trash einen sehr sehr großen Vorteil haben. Anders als in Holdem wo 87s gegenüber AK nicht so groß im Nachteil ist, gibt es bei Omaha keine spekulativen Blätter a la suited Connectors. Stimmt das? 12) Gibt es Domination, ist diese so schlimm wie in Holdem? 13) Werden Sets auch gefoldet aus Angst vor einem höheren Set? Oder ist eine Set-over-Set Situation viel zu selten. Ist der Hauptfeind eines Bottom Sets ein höheres Set oder irgendein Monster Draw oder hat es keine Feinde und man muss nur Valuebetten? 14) Wie wird 3Betten in Omaha gehandhabt? Macht es Sinn? Nur mit Premium oder auch mit lala Händen? 15) Glaubt ihr das die Spieleranzahl bei Omaha in Zukunft wachsen wird? 16) Was sind gute Werte für VPIP, PFR, AF, WTS?
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    • Playmo4ever
      Playmo4ever
      Bronze
      Dabei seit: 04.03.2007 Beiträge: 33
      Das sind ziemlich viele Fragen auf einmal :P 1) Ist Omaha auf einem hohen Level schwieriger oder einfacher als Holdem? *** Weiss ich nicht, spiele keine hohen Levels 2) Ist Omaha ein Autopilot Spiel? *** Definitiv nicht! 3) Ist preflop wichtig (im Gegensatz zu Holdem)? *** Meiner Meinung nach viel wichtiger als in Holdem 4)Sind die Winrates bei Omaha zwischen einem passablen und richtig guten Spieler sehr unterschiedlich? Wie ist der Unterschied zwischen Anfänger und Profi? *** Unterschiede sind meiner Erfahrung nach sehr gross 5) Ich habe jetzt häufig gehört das die Varianz hoch ist, waran liegt das? Zuviele Draws, zuviele große Pötte oder was sonst? *** Mehr Kombinationsmöglichkeiten, da 4 Holecards. Es kommt nicht selten vor, dass ein FullHouse gegen ein höheres FullHouse verliert. FullHouse, Flush und Straights kommen erheblich öfter vor als in Holdem 6) Mir macht es eigentlich nichts aus Varianz zu erleiden wenn ich weiß das ich gut spiele. Ist es bei Omaha einfach im nachhinein zu erkenne ob die Hand gut gespielt war? *** Empfehle Dir Beispielhände zu posten. Es gibt hier einige sehr hilfsbereite Omaha-Spieler, die Dir ganz sicher den einen oder anderen Tip geben können 7) Ist Position wichtiger als in Holdem? *** JA 8) Gibt es das Prinzip der Continuation Bet in Omaha? *** Eigentlich nicht wirklich. Schau mal im Inhaltsverzeichnis nach. Dort findest Du einige gute Beiträge, unter anderem auch zu diesem Thema. Grundsätzlich wird in Omaha weniger geblufft. 9) Wie häufig gibt es große Turn/River Bluffs? *** siehe 8) 10) Beim Hutchington System wird auf die Höhe der Karten kaum Wert gelegt. Ist QJT9rainbow und 6543r wirlich gleich stark? *** Finde das System nicht wirklich hilfreich. Besser ist meiner Meinung nach sich durch Übung ein Gefühl für das Spiel und die Situation anzueignen. 11) Zu der Verteilung der Starthände: Ich habe einmal gehört das Omaha folgende Verteilung hat: Es gibt keine wirklich dominierenden Starthände wie AA in Holdem. Selbst Premium Blätter sind anderen guten Blättern wenig voraus. Andererseits gibt es in Omaha eine große Anzahl spielbarer Blätter die gegenüber Trash einen sehr sehr großen Vorteil haben. Anders als in Holdem wo 87s gegenüber AK nicht so groß im Nachteil ist, gibt es bei Omaha keine spekulativen Blätter a la suited Connectors. Stimmt das? *** Das ist glaube ich einen extra Thread wert. Hoffe hier können ein paar andere etwas dazu sagen. Grundsätzlich sollte man darauf achten, dass alle 4 Holecards miteinander "verbunden" sind 12) Gibt es Domination, ist diese so schlimm wie in Holdem? *** siehe 11) 13) Werden Sets auch gefoldet aus Angst vor einem höheren Set? Oder ist eine Set-over-Set Situation viel zu selten. Ist der Hauptfeind eines Bottom Sets ein höheres Set oder irgendein Monster Draw oder hat es keine Feinde und man muss nur Valuebetten? *** Set over Set ist keine Seltenheit. Wie oben bereits erwähnt kommen Set, Straight, Flush und FullHouse sehr viel häufiger vor als in Holdem 14) Wie wird 3Betten in Omaha gehandhabt? Macht es Sinn? Nur mit Premium oder auch mit lala Händen? *** Betten/Raisen NUR mit der besten Hand, sonst bist Du schneller Dein Geld los als ich "Party ist rigged" schreien kann 15) Glaubt ihr das die Spieleranzahl bei Omaha in Zukunft wachsen wird? *** Wahrscheinlich 16) Was sind gute Werte für VPIP, PFR, AF, WTS? *** ???
    • the_typhoon
      the_typhoon
      Bronze
      Dabei seit: 02.03.2005 Beiträge: 1.362
      Original von DestructOne Hier ist noch jemand der sich fragt ob er Omaha anfangen soll ^^ Hab dann gleich eine ganze Reihe von Fragen. Bitte vergleicht immer mit NL Holdem, alles andere kenne ich nicht. 1) Ist Omaha auf einem hohen Level schwieriger oder einfacher als Holdem?
      Das Problem ist im PLO eher, daß du auf den hohen Levels nicht mehr so viele Tische finden wirst.
      2) Ist Omaha ein Autopilot Spiel?
      Nein. Es gibt im PLO sehr viel mehr Muster und ich denke es dauert länger als im Hold'em bis man mit einer vernünftigen Win-Rate auf Autopilot spielen kann. Auf Autopilot zu spielen ist übrigens meist unklug, da man langfristig mehr verdient, wenn man an seinem Spiel arbeitet anstatt seine Zeit mit Multitabling zu verbringen.
      3) Ist preflop wichtig (im Gegensatz zu Holdem)?
      Ich glaube im PLO erlangt man seine Edge eher durch gute Post-Flop Entscheidungen als durch gute Hand Selektion Pre-Flop
      4)Sind die Winrates bei Omaha zwischen einem passablen und richtig guten Spieler sehr unterschiedlich? Wie ist der Unterschied zwischen Anfänger und Profi?
      Man kommt als Anfänger schneller an einen Punkt, wo man Beträge verdient über die es wert ist zu reden ;) . Ich habe mit Omaha mehr verdient als mit Hold'em nachdem ich mir nur ein paar Artikel durchgelesen habe (zu dem Zeitpunkt hatte ich 4 Hold'em-Bücher gelesen - aber vieleicht bin ich im Hold'em auch einfach nur unbegabt ;) )
      5) Ich habe jetzt häufig gehört das die Varianz hoch ist, waran liegt das? Zuviele Draws, zuviele große Pötte oder was sonst?
      Ich bin mir nicht sicher... aber ich glaube es liegt daran, daß sich die Equity im Omaha am Flop stärker verschiebt. Man raised oft Pre-Flop um seine Edge zu exploiden und am Flop ist die Hand plötzlich wertlos. Dafür passiert es im PLO seltener, daß man Post-Flop viel Geld in den Pot wirft und die Hand dann Mam Ende doch noch verliert.
      6) Mir macht es eigentlich nichts aus Varianz zu erleiden wenn ich weiß das ich gut spiele. Ist es bei Omaha einfach im nachhinein zu erkenne ob die Hand gut gespielt war?
      Man kann - wenn ordentlich Theorie büffelt und beim spielen selbstständig denkt - sich eigentlich ziemlich sicher sein, daß man richtig spielt. Wenn Zweifel besteht kann man ja immer noch Beispielhände posten.
      7) Ist Position wichtiger als in Holdem?
      Ich schätze, das die Position im PLO genauso wichtig ist wie im NLHE
      8) Gibt es das Prinzip der Continuation Bet in Omaha?
      Eigentlich nur hu. Man macht eine cbet ja, wenn man glaubt, daß der Gegner nichts getroffen hat und man davon ausgehen kann, daß der Gegner foldet. Im Omaha haben unsere Gegner am Flop oft etwas, von dem sie nicht los kommen und wenn wir selbst den Flop verfehlen ist unsere Hand meistens wertlos.
      9) Wie häufig gibt es große Turn/River Bluffs?
      Man trifft schon ab und zu mal auf Maniacs, die dumm in der Gegend rumbluffen aber uns interessiert das eigentlich recht wenig, da wir sowieso meist nur mit den Nuts oder 2nd Nuts weiterspielen wollen. Hier ist uns ein Bluff meistens sehr lieb, weil wir unsere starken Hände noch besser ausgezahlt bekommen.
      10) Beim Hutchington System wird auf die Höhe der Karten kaum Wert gelegt. Ist QJT9rainbow und 6543r wirlich gleich stark?
      Ja das ist eine Schwäche vom Hutchison-System. Der File wird wohl bald gegen einen vernünftigen Artikel ausgetauscht werden. Ich nehme das Hutchison-System nur als Richtlinie und spiele nach Gefühl.
      11) Zu der Verteilung der Starthände: Ich habe einmal gehört das Omaha folgende Verteilung hat: Es gibt keine wirklich dominierenden Starthände wie AA in Holdem. Selbst Premium Blätter sind anderen guten Blättern wenig voraus. Andererseits gibt es in Omaha eine große Anzahl spielbarer Blätter die gegenüber Trash einen sehr sehr großen Vorteil haben. Anders als in Holdem wo 87s gegenüber AK nicht so groß im Nachteil ist, gibt es bei Omaha keine spekulativen Blätter a la suited Connectors. Stimmt das?
      Ja ein Monster wie AA gibt es im PLO nicht, trotzdem hat man mit den guten Händen noch eine Edge.
      12) Gibt es Domination, ist diese so schlimm wie in Holdem?
      Domination spielt im PLO so gut wie keine Rolle.
      s 13) Werden Sets auch gefoldet aus Angst vor einem höheren Set? Oder ist eine Set-over-Set Situation viel zu selten. Ist der Hauptfeind eines Bottom Sets ein höheres Set oder irgendein Monster Draw oder hat es keine Feinde und man muss nur Valuebetten?
      Im Omaha wird das meiste Geld dadurch verloren, daß man mit einem Set gegen ein höheres Set verliert. In eine solch unprofitable Situation möchte man sich natürlich nicht bringen. Sets zu spielen ist im PLO allgemein unangenehm, da man selbst wenn sich das Board paired und man das top FH hält immer noch gegen Quads hinten liegen könnte. 14 überspringe ich mal
      15) Glaubt ihr das die Spieleranzahl bei Omaha in Zukunft wachsen wird?
      Poker boomt momentan... Ich denke, daß auch die Anhängerschaft von Omaha wachsen wird, wenn Omaha öfter im Fernsehen übertragen wird.
      16) Was sind gute Werte für VPIP, PFR, AF, WTS?
      Das weiß ich selbst noch nicht ;) man kann mit den unterschiedlichsten Werten im PLO erfolgreich sein. Bahmrock spielt zum Beispiel ziemlich laggy. t¥ph00n €dit: Ich sehe das Playmo grade weitgehend das gleiche geschrieben hat.
    • DestructOne
      DestructOne
      Bronze
      Dabei seit: 25.05.2006 Beiträge: 2.049
      Danke für die Antworten =) Es kommen sicher noch mehr Fragen @playmo: Hast du LHE oder NLHE gespiel? Zu der Frage 6: Warum kann man sich so sicher sein richtig zu spielen. Auch in NLHE kann man "richtig" spielen, aber ein riesieger Berg von REads und Geschichte auf/mit einem Spieler bestimmt die Entscheidung. Im Grunde genommen macht man keine mathematisch richtigen Spielzüge sondern hofft das die Einschätzung des Gegners richtig ist. Ist Omaha also weniger von der gegnerischen Art und Weise abhängig? Was ist die Hauptschwierigkeit/der Hauptskill bei Omaha? ZU Frage 16: Auch bei NL Holdem gibt es ja kontroversen wie loose/tight man spielen soll. Einig ist man sich eigentlich nur, dass Aggression und eine nicht übermäßig tighte/loose Range richtig ist. Ist Aggression in Omaha auch Trumpf? Was ist an einem 6max Table tight und was ist loose? Nochmal zum Hutchington System: Ich finde der Abzug zwischen völlig connected Cards und 1 Gappern ist nicht so hoch. Ein J98 ist fast genauso gut wie ein JT9. Stimmt es, dass Gaps nicht so schlimm sind oder ist das eine weitere Schwäche? Was ist die schwierigste Strasse? Ist preflop schwer zu spielen oder geht nach Standard (nach ein bisschen Übung)? Auch auf hohen Levels gibt es viele Spieler die den Flop sehen. Ist dies ein theoretischer Fehler (d.h. die Spieler sind Fische und wissen es nicht besser) oder ist es in Omaha völlig korrekt sich mit brauchbaren Händen den Flop anzusehen (da keine Domination existiert)? Wie lange brauche ich, um auf PL200 aufsteigen zu können, vorrasugesetzt ich habe NL200 erfolgreich gespielt und ein gutes theoretisches Verständnis. Was ist eine passable Winrate für dieses Level? Wozu wird Position in Omaha am meisten benutzt? Ist es um den Pot zu kontrollieren, Bluffs zu starten, einen Informationsvorsprung zu erhalten oder alle Gründe zusammen?
    • Playmo4ever
      Playmo4ever
      Bronze
      Dabei seit: 04.03.2007 Beiträge: 33
      @playmo: Hast du LHE oder NLHE gespielt?
      Cash: FL Turniere: NL Derzeit ausschliesslich PLO
      Im Grunde genommen macht man keine mathematisch richtigen Spielzüge sondern hofft das die Einschätzung des Gegners richtig ist.
      Falsch. Die meisten Experten sagen, dass Omaha noch viel mehr Mathematik ist als Holdem. Meist ist man auch gezwungen mehr das Board als die Gegner zu spielen.
      Auch auf hohen Levels gibt es viele Spieler die den Flop sehen. Ist dies ein theoretischer Fehler (d.h. die Spieler sind Fische und wissen es nicht besser) oder ist es in Omaha völlig korrekt sich mit brauchbaren Händen den Flop anzusehen (da keine Domination existiert)?
      In den meisten Spielen wird preflop wenig bis gar nicht geraist - im Gegensatz zu Holdem. Das ist begründet auf der Tatsache, dass es keine wirkliche Domination gibt. Eigentlich entscheidet sich am Flop, was Deine Karten wert sind. Trotz allem rate ich Dir für den Anfang dringend sehr tight zu spielen.
      Wie lange brauche ich, um auf PL200 aufsteigen zu können, vorrasugesetzt ich habe NL200 erfolgreich gespielt und ein gutes theoretisches Verständnis.
      Halte Dich an ein konservatives BRM ähnlich wie in Holdem. Dies gilt insbesondere dann, wenn Du mehrere Tische gleichzeitig spielst. Als Fortgeschrittener benötigst Du ungefähr 40% der Holdem-BR.
    • DestructOne
      DestructOne
      Bronze
      Dabei seit: 25.05.2006 Beiträge: 2.049
      Original von Playmo4ever Halte Dich an ein konservatives BRM ähnlich wie in Holdem. Dies gilt insbesondere dann, wenn Du mehrere Tische gleichzeitig spielst. Als Fortgeschrittener benötigst Du ungefähr 40% der Holdem-BR.
      Ich bin gut rolled für PLO, da ich ja NLHE gespielt habe. Es ging mir um den Skillfaktor und wie lange man braucht um diesen aufzubauen.
    • 3jersey3
      3jersey3
      Bronze
      Dabei seit: 11.12.2005 Beiträge: 5.387
      Ich glaube im PLO erlangt man seine Edge eher durch gute Post-Flop Entscheidungen als durch gute Hand Selektion Pre-Flop
      Bei sh-games stimme ich dir aufjedenfall zu aber bei Fullringgames ist es finde ich schon sehr wichtig relativ tight zu spielen vorallem, wenn man noch nicht so erfahren ist was plo angeht.
      Man kommt als Anfänger schneller an einen Punkt, wo man Beträge verdient über die es wert ist zu reden ;)
      Aufjedefall allerdings denke ich, dass dies unter anderem auch daran liegt, dass wir hier in der Community schon vorher erfahrungen mit Holdem hatten. Wenn man ganz neu mit Poker anfängt wird man sicherlich auch eine gewisse Zeit lang brauchen bevor man erfolgreich Geld gewinnen kann...
      Ich bin mir nicht sicher... aber ich glaube es liegt daran, daß sich die Equity im Omaha am Flop stärker verschiebt. Man raised oft Pre-Flop um seine Edge zu exploiden und am Flop ist die Hand plötzlich wertlos. Dafür passiert es im PLO seltener, daß man Post-Flop viel Geld in den Pot wirft und die Hand dann Mam Ende doch noch verliert.
      Hm wie meinst du das? Aufjedefall werden gute Preflophände am Flop oft wertlos allerdings finde ich nicht, dass man den Pot bei einem Allin Postflop nur sehr selten verliert. Meiner Meinung nach haben die Gegner oft noch einiges an Outs und redraws... Zudem ist es bei PLO doch sowieso eher selten der Fall. dass man eine große Edge hat, wenn man um Stacks spielt oder nicht ?( Weil genau aus diesem Grund meinte ich, dass die Varianz bei Omaha recht groß ist. Das der Grund der Varianz daran liegt, dass die Stärke der Hände Preflop und Postflop sehr unterschiedlich ist finde ich nicht meist investiert man Preflop doch nur verhältnismäßig recht wenig in den Pot oder?
      Ich schätze, das die Position im PLO genauso wichtig ist wie im NLHE
      Hm ich meine gehört zu haben, dass die osition bei PLO wichtiger ist als bei NLH allerdings haben das auch nur highstakes-Spieler gesagt...wie das bei lowlimits ist weiss ich selber auch noch nicht allerdings finde ich es generell überhaupt unangenehm oop zu spielen egal ob Holdem oder Omaha :D
      Domination spielt im PLO so gut wie keine Rolle.
      wuaaat? o_O Also genau aus diesem Grund ist es Fullring doch zb. so wichtig handselektion zu betreiben. Ich beziehe mich bei der Domination jetzt aber eigentlich nur auf Draws... Da es schon nicht so schön ist mit dem secondnutflush gegen den Nutflush zu drawen :tongue: Sprich Domination spielt bei Draws meiner Meinung nach schon eine sehr gropße/wichtige Rolle mfG
    • 3jersey3
      3jersey3
      Bronze
      Dabei seit: 11.12.2005 Beiträge: 5.387
      Halte Dich an ein konservatives BRM ähnlich wie in Holdem. Dies gilt insbesondere dann, wenn Du mehrere Tische gleichzeitig spielst. Als Fortgeschrittener benötigst Du ungefähr 40% der Holdem-BR.
      Ich bin mir nicht sicher aber bezog sich das nicht auf Omaha fixed limit und dann evt. auch mit der high/low Variante? Ich kann mir kaum vorstellen, dass man bei einem swingi game wie PLO mit 40% einer Holdem-Br gut zurecht kommt...
    • the_typhoon
      the_typhoon
      Bronze
      Dabei seit: 02.03.2005 Beiträge: 1.362
      @ jersey Danke, daß du dich kritisch mit meinem Post auseinandergesetzt hast. Zur Varianz: Wenn du im PLO mit deinem ganzen Stack drin bist, hast du doch meistens eine starke made hand und auch ein starkes Draw (es kommt natürlich auch darauf an wie groß dein Stack ist). Im NLHE ist deine EQ auch nicht viel größer, wenn du All-In gehst und gecalled wirst. Außerdem kennst du im Omaha am Flop schon 7/9 deiner Hand während es im Hold'em nur 5/7 sind. Es ist auch kein Widerspruch, daß sich die EQ am Flop stärker verschiebt, dafür aber die Varianz Post-Flop abnimmt. Zur Position: Die Quelle würde mich mal interessieren. Wenn das wirklich für High-Stakes PLO gilt bin ich wirklich überrascht. Denn im NLHE ist die Position ja schon sehr wichtig, aber gut ich kann auch nicht alles wissen... mag sein. Zur Domination: Ich verstehe unter Domination, das worunter sie in SSH definiert ist nämlich, daß eine Hand wie KQo plötlich fast wertlos wird, weil der Gegner AKo hält, von dominierten Draws steht da nichts. Das Preflop-Spiel fällt ja gerade im Omaha leichter, weil eine solche Domination nicht auftritt. Wenn du dominierte Draws als dominierte Hände betrachtest, hast du natürlich recht. Suited Kings sind im Omaha die klassischen Trap-Hände, wie die Asse ohne Kicker im Hold'em. Aber selbst in dem Fall hast immer noch 2 weitere Karten aus denen du ein FH bauen kannst.
    • 3jersey3
      3jersey3
      Bronze
      Dabei seit: 11.12.2005 Beiträge: 5.387
      Original von the_typhoon @ jersey Danke, daß du dich kritisch mit meinem Post auseinandergesetzt hast. Zur Varianz: Wenn du im PLO mit deinem ganzen Stack drin bist, hast du doch meistens eine starke made hand und auch ein starkes Draw (es kommt natürlich auch darauf an wie groß dein Stack ist). Im NLHE ist deine EQ auch nicht viel größer, wenn du All-In gehst und gecalled wirst. Außerdem kennst du im Omaha am Flop schon 7/9 deiner Hand während es im Hold'em nur 5/7 sind. Es ist auch kein Widerspruch, daß sich die EQ am Flop stärker verschiebt, dafür aber die Varianz Post-Flop abnimmt. Zur Position: Die Quelle würde mich mal interessieren. Wenn das wirklich für High-Stakes PLO gilt bin ich wirklich überrascht. Denn im NLHE ist die Position ja schon sehr wichtig, aber gut ich kann auch nicht alles wissen... mag sein. Zur Domination: Ich verstehe unter Domination, das worunter sie in SSH definiert ist nämlich, daß eine Hand wie KQo plötlich fast wertlos wird, weil der Gegner AKo hält, von dominierten Draws steht da nichts. Das Preflop-Spiel fällt ja gerade im Omaha leichter, weil eine solche Domination nicht auftritt. Wenn du dominierte Draws als dominierte Hände betrachtest, hast du natürlich recht. Suited Kings sind im Omaha die klassischen Trap-Hände, wie die Asse ohne Kicker im Hold'em. Aber selbst in dem Fall hast immer noch 2 weitere Karten aus denen du ein FH bauen kannst.
      Hi :) Also das meiste meines "Wissens" bzw. meiner Meinung habe ich von Cardrunner-videos. Ich meine es war Stinger der gesagt hat, dass Position bei PLO das A und O ist. Er spielt halt auch bis pl20k alle Limits... Zudem hat auch aba20 letztens ein plo-video rausgebracht der spielt sogar pl40k Aber wie gesagt highstakepoker ist natürlich auch nochmal was ganz anderes als small- midstakepoker. Was die Domination angeht hatte ich mir schon gedacht, dass wir da ein bissel aneinander vorbei reden ^^ das Situationen wie Kickerprobleme sehr selten vorkommt ist ja eigentlich klar :) Aber nochmal zur Varianz... Wenn wir zb. topset haben und allin gegen villian sind der einen fd und einen wrap (richtig geschrieben?) hat so ist die Chacne den Pot zu gewinnen doch echt nicht sehr groß bzw. auf kurze Sicht ist dfie varianz echt einfach gewaltig... oder geht man bei plo mit Topset ohne redraws eher nicht allin? ich meine atm hat man ja immerhin die nuts (zumindest in meinem gemeinten Beispiel)
    • the_typhoon
      the_typhoon
      Bronze
      Dabei seit: 02.03.2005 Beiträge: 1.362
      k wenn das aba20 sagt muß es ja stimmen ;) Es gibt übrigens durchaus Situationen, wo man am Flop die Nuts hält und es dennoch fragwürdig ist All-In zu gehen. Siehe auch diesen Nuts am Flop, Fold gegen Allin von Monsterdraw? thread hier.
    • DestructOne
      DestructOne
      Bronze
      Dabei seit: 25.05.2006 Beiträge: 2.049
      Selbst wenn Draws dominiert sind, so kann man daraus wenig für den Preflop Stil abgeleitet werden. Ich weiß ja nicht welche meiner Flsuhfarben dominiert sind. Wüsste ich das mein Gegner Kreuz hat und ich habe nur meine Kreuz Queen suited dann wäre ich vorsichtig. Da viele Gegner aber nur eine Farbe suited haben (ab und zu halt double suited, ist aber ihmo selten) kann ich noch ziemlich beruhigt sein. Auch bei den Straightdraws gibt es nicht soviel domination. Meistens drawen ja von meinen 12 Outs 8 zu der Nut-Straight. Klar kann mein Draw dominiert sein und natürlich ist das schlecht aber ich sehe anders als in Holdem nicht die große Chance sich da (preflop) rauszuwinden. Viel eher scheint es so als müsste man am Flop seine nicht nuttigen Flushdraws und seine kleinen Sets folden.
    • Playmo4ever
      Playmo4ever
      Bronze
      Dabei seit: 04.03.2007 Beiträge: 33
      Viel eher scheint es so als müsste man am Flop seine nicht nuttigen Flushdraws und seine kleinen Sets folden.
      Das trifft sehr oft auch hohe Sets zu. Mein Mann hat gestern wieder die Erfahrung machen müssen, als er fünf mal mit hohen Sets am Flop eine potsize Bet gemacht hat auf einem nicht drawlastigen Board, jedesmal am Turn weiter gebettet, weil er klarer Favorit zu sein schien und alle Spiele verloren hat
    • DestructOne
      DestructOne
      Bronze
      Dabei seit: 25.05.2006 Beiträge: 2.049
      Original von DestructOne Warum kann man sich so sicher sein richtig zu spielen. Auch in NLHE kann man "richtig" spielen, aber ein riesieger Berg von REads und Geschichte auf/mit einem Spieler bestimmt die Entscheidung. Im Grunde genommen macht man keine mathematisch richtigen Spielzüge sondern hofft das die Einschätzung des Gegners richtig ist. Ist Omaha also weniger von der gegnerischen Art und Weise abhängig? Was ist die Hauptschwierigkeit/der Hauptskill bei Omaha? Nochmal zum Hutchington System: Ich finde der Abzug zwischen völlig connected Cards und 1 Gappern ist nicht so hoch. Ein J98 ist fast genauso gut wie ein JT9. Stimmt es, dass Gaps nicht so schlimm sind oder ist das eine weitere Schwäche? Was ist die schwierigste Strasse? Ist preflop schwer zu spielen oder geht nach Standard (nach ein bisschen Übung)? Auch auf hohen Levels gibt es viele Spieler die den Flop sehen. Ist dies ein theoretischer Fehler (d.h. die Spieler sind Fische und wissen es nicht besser) oder ist es in Omaha völlig korrekt sich mit brauchbaren Händen den Flop anzusehen (da keine Domination existiert)? Wie lange brauche ich, um auf PL200 aufsteigen zu können, vorrasugesetzt ich habe NL200 erfolgreich gespielt und ein gutes theoretisches Verständnis. Was ist eine passable Winrate für dieses Level? Wozu wird Position in Omaha am meisten benutzt? Ist es um den Pot zu kontrollieren, Bluffs zu starten, einen Informationsvorsprung zu erhalten oder alle Gründe zusammen?
      bump it up