Keine Steuern auf Pokergewinne für Hobbyspieler

    • SmartDevil
      SmartDevil
      Bronze
      Dabei seit: 26.01.2007 Beiträge: 10.678
      Finanzamt Soest verzichtet nach Außenprüfung auf Steuerfestsetzung aus Gewinnen über 304.000,00 €

      In einem durch den Unterzeichner begleitetem Verfahren konnte das Finanzamt Soest davon abgebracht werden, gegen einen von der Kanzlei Kazemi & Lennartz vertretenen Pokerspieler Steuern auf dessen Pokergewinne festzusetzen.

      Der Pokerspieler hatte im Veranlagungszeitraum 2007-2009 Pokergewinne von ca. 300.004,00 € erzielt. Auf Anraten des Unterzeichners hatte der Steuerpflichtige das Finanzamt über seine Gewinne informiert, ohne zunächst die genaue Höhe mitzuteilen. Wie zu erwarten reagierte das Finanzamt mit der Anordnung einer sog. verkürzten Außensteuerprüfung.

      Diese ist ein probates Mittel der Finanzämter, wenn es um die Feststellung gewerblicher Einkunftsarten aus einem beschränkten Bereich - hier das Pokerspiel - geht. Ihre Rechtsgrundlage findet die verkürzte Außensteuerprüfung in §§ 193, 203 AO. Die verkürzte Außensteuerprüfung beschränkt sich auf bestimmte Sachverhalte. Grundsätzlich kann eine Außenprüfung bei jedem Steuerpflichtigen durchgeführt werden. Sie ist aber bei Steuerpflichtigen, die Einkünfte aus Gewerbebetrieb erzielen, ohne weitere Voraussetzungen zulässig. Auch dann, wenn es – wie hier – darum geht, eine gewerbliche Tätigkeit erst festzustellen.

      Die Finanzbehörde bestimmt den Umfang der Außenprüfung in einer schriftlichen Prüfungsanordnung (§ 196 AO) mit Rechtsbehelfsbelehrung (§ 356 AO).

      Die Prüfungsanordnung ist ein Verwaltungsakt, für den die Schriftform vorgeschrieben ist. Er muss die zuständige Behörde erkennen lassen und die Unterschrift oder Namenswiedergabe des Behördenleiters, seines Vertreters oder Beauftragten (Sachgebietsleiter) enthalten.

      Der Außenprüfer hat die tatsächlichen und rechtlichen Verhältnisse, die für die Steuerpflicht und für die Bemessung der Steuer maßgebend sind (Besteuerungsgrundlagen), zugunsten wie zuungunsten des Steuerpflichtigen zu prüfen.

      Der Steuerpflichtige hat Auskünfte zu erteilen, Aufzeichnungen, Bücher, Geschäftspapiere und andere Urkunden zur Einsicht und Prüfung vorzulegen, die zum Verständnis der Aufzeichnungen erforderlichen Erläuterungen zu geben und die Finanzbehörde bei Ausübung ihrer Befugnisse zu unterstützen.

      Über das Ergebnis der Außenprüfung ergeht ein schriftlicher Bericht. Im Prüfungsbericht sind die für die Besteuerung erheblichen Prüfungsfeststellungen in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht sowie die Änderungen der Besteuerungsgrundlagen darzustellen.

      Bescheide, die aufgrund einer Außenprüfung ergangen sind, können nur erschwert geändert werden, wenn neue Tatsachen oder Beweismittel bekannt werden (§ 173 Abs. 2 AO)

      Im Falle des Soester Pokerspielers hat sich die Offenheit und nicht zu Letzt die Einschaltung professioneller Berater bezahlt gemacht. Das Finanzamt hat die Ermittlungen gegen den Spieler eingestellt!

      Zwar hat sich die Behörde nicht konkret mit der grundsätzlichen Problematik der Steuerbarkeit von Gewinnen aus dem Pokerspiel beschäftigt, die der Unterzeichner bekanntermaßen als nicht gegeben ansieht. Doch konnte mit dem Finanzamt dennoch eine einvernehmliche Lösung gefunden werden, indem der Spieler als Hobbyspieler eingestuft wurde.

      Der Bescheid ist demensprechend kurz ausgefallen. Für den Spieler hat er jedoch weitreichende Konsequenzen:

      Sein Gewinn gilt nun als steuerfrei und kann für den Weihnachtseinkauf verwandt werden.

      Das Verfahren zeigt, dass jedem Spieler anzuraten ist, sich nicht allein oder mit unerfahrenen Beratern auf eine Diskussion mit den Finanzbehörden einzulassen. Neben Kenntnissen des Pokerspiels an sich, erfordert der Umgang mit den Behörden auch eine umfassende Kenntnis der glückspielrechtlichen Hintergründe. Hier gilt es, die Weichen frühzeitig richtig zu stellen. Wer sich hier falsch beraten lässt oder falsch reagiert zahlt oft zu viel. Das hiesige Verfahren zeigt zudem, dass es schlicht falsch ist, von der Höhe der erzielten Gewinne zugleich auf die Steuerbarkeit zu schließen, wie es so oft behauptet wird.

      Die Frage der Steuerbarkeit ist vielmehr aktuell nicht geklärt. Festzuhalten bleibt jedoch, dass auch die Finanzbehörden, dies wurde auch in dem oben geschilderten Verfahren deutlich, grundsätzlich Argumenten offen gegenüber stehen und die Frage der Steuerbarkeit keinesfalls zwanghaft entschieden werden soll. Die Finanzbehörden sind sich der Schwierigkeiten, die aus einer grundsätzlichen Unterwerfung des Pokerns unter die Gewerbesteuer folgen, durchaus bewusst. Auch im hiesigen Verfahren war daher festzustellen, dass eine Klärung grundsätzlicher Fragen nicht gewünscht ist.

      Es bleibt also spannend.



      Quelle:
      http://www.isa-guide.de/law/articles/31725_keine_steuern_auf_pokergewinne.html
      ;)

      Edit by Tobi
      Thema mal ein wenig genauer gemacht
  • 45 Antworten
    • TommyAs
      TommyAs
      Global
      Dabei seit: 16.07.2006 Beiträge: 6.184
      Was bringt so ein Thread und dann so ein reißerischer Titel!?

      Das ist ein Einzelfall und es muss auch immer von Fall zu Fall gesehen werden!
      Oder sind wir hier die Poker Bildzeitung?
    • HAVVK
      HAVVK
      Bronze
      Dabei seit: 29.12.2005 Beiträge: 18.573
      aus Gewinnen über 304.000,00 €
      Pokergewinne von ca. 300.004,00 €
      :facepalm:
    • meisenmann2
      meisenmann2
      Bronze
      Dabei seit: 17.12.2006 Beiträge: 2.562
      das ist ja mal ne nette Nachricht =)
    • SmartDevil
      SmartDevil
      Bronze
      Dabei seit: 26.01.2007 Beiträge: 10.678
      Original von TommyAs
      Was bringt so ein Thread und dann so ein reißerischer Titel!?

      Das ist ein Einzelfall und es muss auch immer von Fall zu Fall gesehen werden!
      Oder sind wir hier die Poker Bildzeitung?
      Informationen und sachdienliche Hinweise bringt der Bericht. Zumindest dann, wenn man ihn liest und versteht!
    • LaGuNaSeCa
      LaGuNaSeCa
      Bronze
      Dabei seit: 27.08.2006 Beiträge: 2.405
      Original von HAVVK
      aus Gewinnen über 304.000,00 €
      Pokergewinne von ca. 300.004,00 €
      :facepalm:
      304k vor abzug der steuern :coolface:
    • AyCaramba44
      AyCaramba44
      Black
      Dabei seit: 27.04.2010 Beiträge: 14.481
      Hobbyspieler = Keine Steuern
      Profispieler = Steuern

      Nichts neues in dem Artikel?
    • belze
      belze
      Bronze
      Dabei seit: 27.05.2005 Beiträge: 3.800
      naja, 300k Gewinne und Einstufung als Hobbyspieler war mir bisher nicht bekannt.
    • j0kerstar
      j0kerstar
      Bronze
      Dabei seit: 08.12.2010 Beiträge: 420
      Original von belze
      naja, 300k Gewinne und Einstufung als Hobbyspieler war mir bisher nicht bekannt.
      ein kleines up...
    • altonacke
      altonacke
      Bronze
      Dabei seit: 03.08.2007 Beiträge: 709
      danke SmartDevil
    • meisenmann2
      meisenmann2
      Bronze
      Dabei seit: 17.12.2006 Beiträge: 2.562
      gibt halt echt n Haufen Klugscheißer hier,
      ich hab bisher noch von keinem Fall gehört bei dem es zu einem Gerichtsverfahren gekommen ist, OP liefert hier einen Fall mit positiven Ausgang bei dem es auch noch um ne riesen Summe geht was wollt ihr eigentlich.

      Postet doch mal die 100 anderen Fälle bei denen mal so und mal so entschieden wurde.
    • AyCaramba44
      AyCaramba44
      Black
      Dabei seit: 27.04.2010 Beiträge: 14.481
      Original von meisenmann2
      gibt halt echt n Haufen Klugscheißer hier,
      ich hab bisher noch von keinem Fall gehört bei dem es zu einem Gerichtsverfahren gekommen ist, OP liefert hier einen Fall mit positiven Ausgang bei dem es auch noch um ne riesen Summe geht was wollt ihr eigentlich.

      Postet doch mal die 100 anderen Fälle bei denen mal so und mal so entschieden wurde.
      Es gibt genügend Pokerspieler die in Deutschland bereits Steuern bezahlen. Jetzt gibt es ein Verfahren welches eingestellt wurde...

      Vielleicht hat er auch einfach 300.000$ bei einem! Turnier gewonnen = Hobbyspieler? Ohne nähere Angaben zum Spieler kann man, wie in der Überschrift "Keine Steuern auf Pokergewinne" eben nicht sagen.
    • TommyAs
      TommyAs
      Global
      Dabei seit: 16.07.2006 Beiträge: 6.184
      Original von SmartDevil
      Original von TommyAs
      Was bringt so ein Thread und dann so ein reißerischer Titel!?

      Das ist ein Einzelfall und es muss auch immer von Fall zu Fall gesehen werden!
      Oder sind wir hier die Poker Bildzeitung?
      Informationen und sachdienliche Hinweise bringt der Bericht. Zumindest dann, wenn man ihn liest und versteht!
      ich kenne den bericht seit gestern trotzdem danke für den tip, das urteil hat nichts hervorgebracht was nicht vorher schon klar bzw unklar war
    • JBCMaster
      JBCMaster
      Bronze
      Dabei seit: 24.03.2009 Beiträge: 4.348
      Original von AyCaramba44
      Original von meisenmann2
      gibt halt echt n Haufen Klugscheißer hier,
      ich hab bisher noch von keinem Fall gehört bei dem es zu einem Gerichtsverfahren gekommen ist, OP liefert hier einen Fall mit positiven Ausgang bei dem es auch noch um ne riesen Summe geht was wollt ihr eigentlich.

      Postet doch mal die 100 anderen Fälle bei denen mal so und mal so entschieden wurde.
      Es gibt genügend Pokerspieler die in Deutschland bereits Steuern bezahlen. Jetzt gibt es ein Verfahren welches eingestellt wurde...

      Vielleicht hat er auch einfach 300.000$ bei einem! Turnier gewonnen = Hobbyspieler? Ohne nähere Angaben zum Spieler kann man, wie in der Überschrift "Keine Steuern auf Pokergewinne" eben nicht sagen.
      und diese leute bezahlen aus vermutlich 2 Gründen:
      a.) ich habe keine Lust auf den Konfrontationskurs mit dem FA zu gehen(vllt. lohnt es sich ja gar nicht für die 1k euro)
      b.) ich bin sozial, ich bezahle Steuern aus meinen eigenen Prinzipien

      im allgemeinen bezahlen die meisten, die ich kenne, keine Steuern! Und was bitte schön ist das ein Bullshit Hobbyspieler= keine Steuern, Profispieler = Steuern, wieso verbreitet sich der Mist überall, wo es kein einziges Gesetz diesbzgl. gibt und eigentlich totaler Unfung aus der Sicht des ESTGs ist.
    • IronPumper
      IronPumper
      Coach
      Coach
      Dabei seit: 03.01.2008 Beiträge: 14.964
      Original von belze
      naja, 300k Gewinne und Einstufung als Hobbyspieler war mir bisher nicht bekannt.
      wäre mir auch neu?
    • Mephisto87
      Mephisto87
      Black
      Dabei seit: 19.02.2006 Beiträge: 4.176
      Original von JBCMaster
      Original von AyCaramba44
      Original von meisenmann2
      gibt halt echt n Haufen Klugscheißer hier,
      ich hab bisher noch von keinem Fall gehört bei dem es zu einem Gerichtsverfahren gekommen ist, OP liefert hier einen Fall mit positiven Ausgang bei dem es auch noch um ne riesen Summe geht was wollt ihr eigentlich.

      Postet doch mal die 100 anderen Fälle bei denen mal so und mal so entschieden wurde.
      Es gibt genügend Pokerspieler die in Deutschland bereits Steuern bezahlen. Jetzt gibt es ein Verfahren welches eingestellt wurde...

      Vielleicht hat er auch einfach 300.000$ bei einem! Turnier gewonnen = Hobbyspieler? Ohne nähere Angaben zum Spieler kann man, wie in der Überschrift "Keine Steuern auf Pokergewinne" eben nicht sagen.
      und diese leute bezahlen aus vermutlich 2 Gründen:
      a.) ich habe keine Lust auf den Konfrontationskurs mit dem FA zu gehen(vllt. lohnt es sich ja gar nicht für die 1k euro)
      b.) ich bin sozial, ich bezahle Steuern aus meinen eigenen Prinzipien

      im allgemeinen bezahlen die meisten, die ich kenne, keine Steuern! Und was bitte schön ist das ein Bullshit Hobbyspieler= keine Steuern, Profispieler = Steuern, wieso verbreitet sich der Mist überall, wo es kein einziges Gesetz diesbzgl. gibt und eigentlich totaler Unfung aus der Sicht des ESTGs ist.
      ist auch laut meines steuerberater vor keinem Gericht haltbar. Glücksspiel ist steuerfrei egal wie oft, wie lang, wie hoch etc. man das betreibt.
      Bei Skat, Schach sieht das schon anderst aus (keine Glücksspiele)
    • Egozocker
      Egozocker
      Bronze
      Dabei seit: 26.08.2006 Beiträge: 7.529
      Original von IronPumper
      Original von belze
      naja, 300k Gewinne und Einstufung als Hobbyspieler war mir bisher nicht bekannt.
      wäre mir auch neu?
      Moneymaker in 2003?
    • SmartDevil
      SmartDevil
      Bronze
      Dabei seit: 26.01.2007 Beiträge: 10.678
      Original von Mephisto87
      Original von JBCMaster
      Original von AyCaramba44
      Original von meisenmann2
      gibt halt echt n Haufen Klugscheißer hier,
      ich hab bisher noch von keinem Fall gehört bei dem es zu einem Gerichtsverfahren gekommen ist, OP liefert hier einen Fall mit positiven Ausgang bei dem es auch noch um ne riesen Summe geht was wollt ihr eigentlich.

      Postet doch mal die 100 anderen Fälle bei denen mal so und mal so entschieden wurde.
      Es gibt genügend Pokerspieler die in Deutschland bereits Steuern bezahlen. Jetzt gibt es ein Verfahren welches eingestellt wurde...

      Vielleicht hat er auch einfach 300.000$ bei einem! Turnier gewonnen = Hobbyspieler? Ohne nähere Angaben zum Spieler kann man, wie in der Überschrift "Keine Steuern auf Pokergewinne" eben nicht sagen.
      und diese leute bezahlen aus vermutlich 2 Gründen:
      a.) ich habe keine Lust auf den Konfrontationskurs mit dem FA zu gehen(vllt. lohnt es sich ja gar nicht für die 1k euro)
      b.) ich bin sozial, ich bezahle Steuern aus meinen eigenen Prinzipien

      im allgemeinen bezahlen die meisten, die ich kenne, keine Steuern! Und was bitte schön ist das ein Bullshit Hobbyspieler= keine Steuern, Profispieler = Steuern, wieso verbreitet sich der Mist überall, wo es kein einziges Gesetz diesbzgl. gibt und eigentlich totaler Unfung aus der Sicht des ESTGs ist.
      ist auch laut meines steuerberater vor keinem Gericht haltbar. Glücksspiel ist steuerfrei egal wie oft, wie lang, wie hoch etc. man das betreibt.
      Bei Skat, Schach sieht das schon anderst aus (keine Glücksspiele)
      laut meinem steuerberater ist die sachlage etwas anders, da poker rechtlich gesehen ein glückspiel ist, aber eben kein glückspiel aus steuerlicher sicht, wenn du damit deinen lebensunterhalt betreibst.
    • TommyAs
      TommyAs
      Global
      Dabei seit: 16.07.2006 Beiträge: 6.184
      Original von IronPumper
      Original von belze
      naja, 300k Gewinne und Einstufung als Hobbyspieler war mir bisher nicht bekannt.
      wäre mir auch neu?
      es hat doch nichts mit der gewinnsumme zutun ob man hobbyspieler oder profi ist!
    • JBCMaster
      JBCMaster
      Bronze
      Dabei seit: 24.03.2009 Beiträge: 4.348
      Original von SmartDevil
      Original von Mephisto87
      Original von JBCMaster
      Original von AyCaramba44
      Original von meisenmann2
      gibt halt echt n Haufen Klugscheißer hier,
      ich hab bisher noch von keinem Fall gehört bei dem es zu einem Gerichtsverfahren gekommen ist, OP liefert hier einen Fall mit positiven Ausgang bei dem es auch noch um ne riesen Summe geht was wollt ihr eigentlich.

      Postet doch mal die 100 anderen Fälle bei denen mal so und mal so entschieden wurde.
      Es gibt genügend Pokerspieler die in Deutschland bereits Steuern bezahlen. Jetzt gibt es ein Verfahren welches eingestellt wurde...

      Vielleicht hat er auch einfach 300.000$ bei einem! Turnier gewonnen = Hobbyspieler? Ohne nähere Angaben zum Spieler kann man, wie in der Überschrift "Keine Steuern auf Pokergewinne" eben nicht sagen.
      und diese leute bezahlen aus vermutlich 2 Gründen:
      a.) ich habe keine Lust auf den Konfrontationskurs mit dem FA zu gehen(vllt. lohnt es sich ja gar nicht für die 1k euro)
      b.) ich bin sozial, ich bezahle Steuern aus meinen eigenen Prinzipien

      im allgemeinen bezahlen die meisten, die ich kenne, keine Steuern! Und was bitte schön ist das ein Bullshit Hobbyspieler= keine Steuern, Profispieler = Steuern, wieso verbreitet sich der Mist überall, wo es kein einziges Gesetz diesbzgl. gibt und eigentlich totaler Unfung aus der Sicht des ESTGs ist.
      ist auch laut meines steuerberater vor keinem Gericht haltbar. Glücksspiel ist steuerfrei egal wie oft, wie lang, wie hoch etc. man das betreibt.
      Bei Skat, Schach sieht das schon anderst aus (keine Glücksspiele)
      laut meinem steuerberater ist die sachlage etwas anders, da poker rechtlich gesehen ein glückspiel ist, aber eben kein glückspiel aus steuerlicher sicht, wenn du damit deinen lebensunterhalt betreibst.
      dann hat dein steuerberater schlecht in der uni aufgepasst, es gibt in Deutschland nur eine judikative Gewalt :D