Verständnissfrage zu 2 PS-Strategieartikeln

  • 6 Antworten
    • TheCelt
      TheCelt
      Bronze
      Dabei seit: 24.03.2007 Beiträge: 3.932
      Gute Frage. Wird in SH for Protection immer in der Größe gesetzt? So viel größer ist die Range beim 2. Link durch die Stats doch auch nicht. Alle was getroffen hat, liegt in den Ranges beider villains. Bis auf die Straight vielleicht.

      Ansonsten ist das eine Beispiel halt für das passive Postflopspiel, der andere für das aktive. Man kann die Hand eben auf beide Arten spielen, also muss dann die Spielweise auch unterschiedlich sein.
    • Ghostmaster
      Ghostmaster
      Global
      Dabei seit: 24.05.2006 Beiträge: 39.937
      Das sind doch völlig unterschiedliche Hände. Kannst du eine konkrete Frage zu den Händen formulieren, ich verstehe die Problematik grad nämlich nicht.
    • joe0411xx
      joe0411xx
      Bronze
      Dabei seit: 02.10.2007 Beiträge: 1.483
      Wir haben ja in beiden Fällen AK und villain raist uns.
      Warum sind die vorgeschlagenen Spiezüge dann in beiden fällen nicht die gleichen?
    • Ghostmaster
      Ghostmaster
      Global
      Dabei seit: 24.05.2006 Beiträge: 39.937
      Der eine Spieler ist tight/passiv und der andere ein tight/aggressiver Spieler.

      Wenn man nur die Stats berücksichtigt, dann sollte sich daraus die abweichende Spielweise ergeben.

      Ich habe die Artikel allerdings auch nicht verfasst und würde mich da lieber an den Autor wenden, da ich mit beiden Entscheidungsbegründungen nicht wirklich übereinstimme.

      http://de.pokerstrategy.com/forum/board.php?boardid=1454
    • joe0411xx
      joe0411xx
      Bronze
      Dabei seit: 02.10.2007 Beiträge: 1.483
      Ok, werd ich machen.
      Jetzt würd mich aber deine Meinung dazu interessieren..
      Wie hättest du die beiden Situatonen gespielt?
    • Ghostmaster
      Ghostmaster
      Global
      Dabei seit: 24.05.2006 Beiträge: 39.937
      Es geht um die Grundannahme die ich von meinen Gegnern habe. Solange ich nicht andersweitige Informationen habe (sehr aussagekräftige Postflopstats oder Beobachtungen) kategorisiere ich so gut wie alle Spieler in den Microlimits Postflop als passiv ein.

      Passive Spieler semibluffen wenig (wenn dann starke Ranges, irgendwelche 15 Outer) und valuebetten nicht dünn. (d.h. bevor sie mit Toppair raisen muss schon einiges passieren).

      D.h. auf Boards auf denen sie eine starke Semibluffingrange und auch ein paar realistische Kombos Valuerange haben können (auf K67hh gibt es 6 Kombos Set, 3 Kombos 76s, ein paar Kombos King + Flushdraw, 89hh, etc.).

      Interessant werden Alternativen ausser dem Flop erst, wenn die Flopraisingrange des Gegners weiter wird und sowohl die Valuekombos als auch die Semibluffraisingrange sich erweitert. (z.b. Ahigh Flushdraw, KQ, KJ raist etc.).

      Ich denke mir werden einige zustimmen, wenn der wichtigste Spielzug ohne sehr starke Hände gegen mehr oder weniger unkown B/F ist (grade OOP). Deine Gegner CALLEN lieber als selber aktiv zu werden und das exploitest du durch die line optimal.

      Natürlich machst du manchmal den superdicken Fehler, weil sich der Random Tag, Fisch oder sonstwas plötzlich denkt:" oh guck mal ich hab toppair und da ist ein Knopf da steht raise drauf - mal gucken was passiert wenn ich da drauf drücke."