fr, keine 3 bets gegen early raises von regs?

    • winkiac
      winkiac
      Bronze
      Dabei seit: 03.09.2007 Beiträge: 879
      es geht darum an den fullring tischen gegen early raises von regs mit der kompletten range nur zu flaten und nie zu 3 beten. spielt dass jemand von euch so?
      der gedanke dahinter ist dass man mit einer 3 bet gegen einen reg der aus ep raised seine range viel zu stark polarisiert und es sehr schwer wird action von nicht monstern zu bekommen(selbst wenn man ak 3beted isoliert man sich meistens gegen eine stärkere range). wenn man jedoch dagegen flatet ist die eigene range gut gebalanced mit pairs, monstern und ab und zu mal ne marginale hand. im endeffekt spielen dann 2 relativ ähnlich starke ranges gegeneinander, man hat zwar nicht die initiative aber dafür den positionsvorteil, und wenn man dann auch öfters mal rummoved kann man die gegner vor toughe entscheidungen stellen, vor allem wenn der gegner weiss dass man alles in seiner range haben kann und dadurch kann man halt auch auf jedem board was reppen.

      dies bezieht sich nur auf das spiel gegen mitdenkende regulars!

      thoughts?
  • 5 Antworten
    • Ghostmaster
      Ghostmaster
      Global
      Dabei seit: 24.05.2006 Beiträge: 39.937
      Ja ich, wenn es keine History gibt.

      Ich 3-bette gegen diese Spieler gelegentlich mit Bluffs und je nachdem wie sie drauf reagieren veränder ich dann im Zeitablauf meine Range.

      Alles andere argumentiere ich genauso wie du.

      Das Ding ist grade FR haben viele Regs eine sehr toplastige UTG Range, deine Flattingrange dagegen ist sehr ausgeglichen (zumindest in später Position, ich würde es in mittleren und frühen Positionen mit dem Flatting nicht übertreiben) und stellt ihn ohne ein Set oft vor toughe Entscheidungen.

      (z.b. ist ein 5x lowcard Board oder ein Kxxxx Board für unsere Range oft besser als für seine)

      Edit: Eine 3-Bet ist aber dann sinnvoller, wenn die Gegner hinter dir realisieren, dass deine Flattingrange öfter als nicht auf einen Squeeze nicht weiterspielen kann. Ab dem Zeitpunkt wird es wieder besser zu 3-betten. Das wird denk ich so ab NL200 einer relavanter Faktor.
    • MiiWiin
      MiiWiin
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 01.03.2007 Beiträge: 64.649
      Original von Ghostmaster
      Ja ich, wenn es keine History gibt.

      Ich 3-bette gegen diese Spieler gelegentlich mit Bluffs und je nachdem wie sie drauf reagieren veränder ich dann im Zeitablauf meine Range.

      Alles andere argumentiere ich genauso wie du.

      Das Ding ist grade FR haben viele Regs eine sehr toplastige UTG Range, deine Flattingrange dagegen ist sehr ausgeglichen (zumindest in später Position, ich würde es in mittleren und frühen Positionen mit dem Flatting nicht übertreiben) und stellt ihn ohne ein Set oft vor toughe Entscheidungen.

      (z.b. ist ein 5x lowcard Board oder ein Kxxxx Board für unsere Range oft besser als für seine)

      Edit: Eine 3-Bet ist aber dann sinnvoller, wenn die Gegner hinter dir realisieren, dass deine Flattingrange öfter als nicht auf einen Squeeze nicht weiterspielen kann. Ab dem Zeitpunkt wird es wieder besser zu 3-betten. Das wird denk ich so ab NL200 einer relavanter Faktor.
      Ich kann schwer abschätzen, wie light im FR-Bereich gesqueezed wird, aber gerade an SH-Tischen calle ich häufig eine große Range in MP vs UTG-Range, gerade weil man dann gegen die Squeezes angehen kann wenn man auch QQ+/AK nur callt.

      Problem ist natürlich, dass bei sehr aggressiven Squeezer zu häufig der Squeeze kommt, aber ich denke im FR-Bereich ist das nicht so ganz gegeben?

      Oder wird dort ähnlich viel gesqueezed, auch gegen UTG (UTG hat bei FR immer noch eine andere Bedeutung wie an SH-Tischen mMn).
    • Daugvar
      Daugvar
      Bronze
      Dabei seit: 07.11.2010 Beiträge: 8
      Ich persönlich ziehe es im FR vor auch die regs zu 3 betten. Allerdings ist nicht jeder reg gleich. Es gibt welche bei deinen weiß ich dass sie UTG nur QQ+ raisen. In dem Fall kommt meine 3 bet nur mit AA, weil dann das Geld meistens reingeht. Da ich aber andere regs die aus EP so ziemlich alle pockets raisen, mit einer weitaus größeren Range 3 bette ( Dann halt so dass sie nicht auf setvalue spielen können) ist meine 3 bet range "relativ" groß. Dadurch wurde ich dann auch schon mit 4 bets von QQ oder JJ konfrontiert ( als ich eben AA oder KK hatte)

      Wenn kein spieler einen fehler machen würde, würde auch niemand geld gewinnen. Also ist es mein Ziel dass Villain ein fehler macht. Und dazu muss ich ihm die chance geben.

      Kurz gesagt: Die "looseren" regs 3 bette ich eher mal mit einer weiteren range, während ich die tighten regs nur mit AA oder evtl. KK 3 bette.
    • MiiWiin
      MiiWiin
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 01.03.2007 Beiträge: 64.649
      Original von Daugvar
      Ich persönlich ziehe es im FR vor auch die regs zu 3 betten. Allerdings ist nicht jeder reg gleich. Es gibt welche bei deinen weiß ich dass sie UTG nur QQ+ raisen. In dem Fall kommt meine 3 bet nur mit AA, weil dann das Geld meistens reingeht. Da ich aber andere regs die aus EP so ziemlich alle pockets raisen, mit einer weitaus größeren Range 3 bette ( Dann halt so dass sie nicht auf setvalue spielen können) ist meine 3 bet range "relativ" groß. Dadurch wurde ich dann auch schon mit 4 bets von QQ oder JJ konfrontiert ( als ich eben AA oder KK hatte)

      Wenn kein spieler einen fehler machen würde, würde auch niemand geld gewinnen. Also ist es mein Ziel dass Villain ein fehler macht. Und dazu muss ich ihm die chance geben.

      Kurz gesagt: Die "looseren" regs 3 bette ich eher mal mit einer weiteren range, während ich die tighten regs nur mit AA oder evtl. KK 3 bette.
      Die Frage ist einfach was du gegen 4-bets machst wenn du Hände wie QQ/JJ/TT 3-bettest?
    • Ghostmaster
      Ghostmaster
      Global
      Dabei seit: 24.05.2006 Beiträge: 39.937
      Stell dir einfach mal vor du spielt die erste Hand am Tisch, du weisst deine Gegner sind Regs und wirst mit QQ gegen einen UTG Openraise konfrontiert.

      Das Problem ist jetzt, dass dein Spieler eine gewisse Wahrnehmung hat von deiner 3-Bet Range gegen seinen UTG Openraise. Man kann jetzt einen Levelingwar eröffnen und sagen:

      "Ja der Spieler weiss ich das ich eine starke Range openraise, dagegen wird er nur noch stärkere Hände reraisen."

      "Aber wenn er das weiss, dass ich das weiss, dann kann er auch anfange schwächere Hände zu reraisen und ich müsste anfangen lightere 4-Bets zu machen."

      etc.

      Typischer Spot um sich selber in einen toughen Spot zu bringen. Daher einfach in solchen Situationen stupide aufs niedrigste Level runter und schlichtweg versuchen eine solide Entscheidung gegen die offensichtliche Range zu treffen.