Luck-Managment ?

    • Mar0
      Mar0
      Bronze
      Dabei seit: 29.03.2005 Beiträge: 1.155
      Was ich irgendwie die letzten 2 Jahre feststellen musste ist das ich einfach immer irgendwie Tage erwische wo ich Pechsträhnen bekomme die sich konsequent durch ziehen.
      Also Pechsträhnen die nicht weg zuspielen sind oder praktisch nicht wegzuspielen sind (10h+).
      Es ist auch egal ob ich die Session beende und später wieder neu anfange es zieht sich meistens einen bestimmten Zeitraum hindurch.

      Was ich als Pech meine sind das folgende Situationen um ein vielfaches häufiger als in den restlichen Sessions vorkommen.

      - Carddead
      - Setups/Cooler
      - Suckouts
      - Man hittet so gut wie nie das Board oder seinen Draw.
      - Der Gegner trifft fast immer Das Boardd oder den Draw.

      Oft ist es auch so das Sessions mit ca. 1000+ Händen viel höheren Anteil an BadLuck Händen bekommen als 2 halb so lange.

      Ich mein jetzt echt nicht scheisse Spielen sondern wirklich nur die Situationen die ich oben aufgezählt habe.

      Was ich mich langsam frage ist ob es einigen von euch genau so geht.
      und ob man dort wirklich die Finger vom Pokern lassen sollte und erstmal "Gras drüber wachsen" lassen sollte.

      p.S:
      Weil ehrlich gesagt kotzt es mich langsam an ich gewinne 4-5 Tage am Stück und Peng alles ist wieder an ein oder zwei Tagen weg.
      Ohne das ich jetzt wirklich anders oder deutlich anders spielen würde.
      Die Stats sind gleich bin auch paar mal die Hände durchgegangen und es hat sich wirklich nichts gravierendes an meiner Spielweise geändert.
      Vielleicht maximal 10 % meiner Verluste würde ich einer schlechteren Spielweise als vorher zu teilen .
      Doch Rest sind einfach nur Standart Situationen.
  • 6 Antworten
    • michimanni
      michimanni
      Bronze
      Dabei seit: 02.08.2006 Beiträge: 65.192
      Hey Mar0,

      ich muss gestehen, dass ich mich etwas darüber wundere, dass Du Dich als 2005er auf diese Art und Weise über das Thema Varianz äußerst.

      Wenn ich Dich nicht völlig falsch verstehe, dann solltest Du Dich imo einmal intensiv mit dem Thema Varianz beschäftigen. Dieser Artikel wäre schon einmal ein Anfang.


      Gruß und frohe Weihnachten,
      michimanni
    • Mar0
      Mar0
      Bronze
      Dabei seit: 29.03.2005 Beiträge: 1.155
      So deutlich wie in den letzten paar Jahren fand ichs irgendwie nie.
      Jetzt kann man irgendwie total die Grenzen zwischen Pech und normal sehen.
      Es ist nicht unbedingt die "Varianz" ansich die mich beschäftigt sondern eher das wie und wann.
      Es sind immer irgendwie feste Zeiträume in den das Pech kam.
      Es war irgendwie immer zum Beispiel :
      Du kriegst von Donnerstag bis Freitag mehr Pech in einer Stunde als den Rest der Woche Insgesamt und egal wie viele Hände du spielst.
      (Ich konnte vom ALLIN Luck halt wirklich meinen Graphen irgendwie bewusst unter EV laufen lassen nur wenn ich an Tagen wo ich Pech hatte mehr spiele als an den restlichen)
      Geht das nun nur mir so ?
      Ob man sich dem irgendwie anpassen sollte oder kann.

      Weil langsam finde ich die Einstellung das ist nur Varianz spiel einfach weiter das wird schon wieder hirnrissig.
      Es ist eher so heute ist kein guter Tag zum Poker lass es lieber egal wie Top deine Form ist.
      Es sind irgendwie Tage wo du einfach Pech hast und du kannst machen was du willst.

      Zusammengefasst:

      Die Frage ist halt wie pack ich das am besten ins BRM.
      Meine Erfahrung war am besten ist 500-1000 Hände oder circa 30 - 90 min pro Session, lieber viele kleine als eine Grosse.
      Vom Swing her krieg ich bei den kleinen die besten Ergebnisse.
      Wenn einmal richtig krassen Doomswitch hast ein Tag pause minimum.

      Denke aber auch bei Winnings und Loses ist besser 2-4 up oder down Quit-Pause-Neue Session, statt durch zu zocken.
    • Insaniac
      Insaniac
      Bronze
      Dabei seit: 17.09.2007 Beiträge: 3.398
      das hat nix mit brm zu tun
      häufige pausen, kleinere sessions und stoppen, wenn man merkt es läuft grad nicht sollten standard sein
    • Mar0
      Mar0
      Bronze
      Dabei seit: 29.03.2005 Beiträge: 1.155
      Bei mir kam irgendwie das Pech die letzten Jahre fast nur am Stueck was mich jucken wuerde ist ob ich das irgendwie adepten sollte oder kann.
      Ok da kommt das Pech ich bin raus.
      Bzw. wie man sein spiel optimal am Swing anpassen sollte, weil oft hoert man gar nicht sondern beachte den Swing gar nicht und tu so als waere er nicht da.
      Doch damit fahr ich irgendwie total gegen die Wand.
    • frank1012
      frank1012
      Bronze
      Dabei seit: 01.03.2006 Beiträge: 2.682
      Kannst du konkretere Zahlen nennen? Wie viele Hände spielst du im Monat bzw. hast du in den letzten zwei Jahren gespielt, wie viele Stacks up/down?

      Ohne Weiteres kann ich dazu nur sagen: die meisten hier können gar nicht so viele Hände spielen, um die Varianz auszugleichen. Sprich: für die meisten hier wird Poker immer hauptsächlich ein Glücksspiel sein, welches noch eine Geschicklicheitskomponente hat.
    • Mar0
      Mar0
      Bronze
      Dabei seit: 29.03.2005 Beiträge: 1.155
      Longterm juckt mich jetzt grad nicht hab so 3 Graphen gehabt mit 11, 17, 28 Stacks
      auf circa 150 k Haende.
      Doch ehrlich ist das halt pille palle weil das 1-2 BB/100 vielleicht ausmacht.
      Darum geht es mir nicht.

      Mich beschaeftigt eher die Session fuer sich.
      Hab halt 10 bis 15 BB/100 3-4 Tage lang und dann ein Tag mit -20 bis 40 BB/100.
      Und sowas halt regelmaessig.
      Und an den Tagen mit den -20 bis 40 BB /100 geht halt im Vergleich zu den Andren einfach gar nichts.
      Ich hab halt an dem Tag mehr als doppelt soviel Pech wie in den andren 3-4 zusammen.
      Es sind nicht nur Suckouts sondern wirklich das volle Programm mit Carddead, Cooler, nix floppen etc.

      Da stellt sich halt die Frage ob ich mich meinem Swing bzw. Glueck anpassen sollte.
      Und wenn wie am Besten.