Extremer Unterschied FR/SH?!

    • Preacher91
      Preacher91
      Bronze
      Dabei seit: 22.09.2010 Beiträge: 161
      Moin Leute, ich hab gerade vor ner Woche in etwa auf SH gewechselt, nachdem ich etwa seit September mal mehr, mal weniger regelmäßig auf FT und PP FR auf NL4 bzw. 5 gezockt habe.

      Zu Beginn auf PP war alles recht easy, nach ner Woche hab ichs locker geschlagen, weils die Anfängertische waren. Danach wurde es etwas schwieriger, aber mein ROI lag auf ~10k Hände bei etwa 4-5BigBets (PT), also knapp 10 BigBlins wenn ichs richtig im Kopf habe. Alles schön und gut, aber ich schaffe es irgendwie nie, mich richtig auf ne Grind-Session einzulassen (bin atm am 4-Tablen) und spiele meist nur einige 100 Hände, meist nur um die 400 am Stück. Wie erwähnt habe ich nun vor ner Woche auf SH gewechselt und vor allem ab 24 Uhr Ortszeit gezockt.
      Meine Fresse, die gehen ganz schön ab die Amis/Kanadier :s_cool: Hätte nie gedacht, dass SH einfacher sein kann, die Winnings sind richtig gut geworden (zwar keine Samplesize, <4k Hände, aber das Gefühl ist ein ganz anderes), woran kann der riesige Unterschied denn liegen? Ich habe das Gefühl, dass mir SH viel eher liegt, meine Bluffgewohnheiten gehen plötzlich viel eher auf und die Leute sind wesentlich besser zu readen- ging euch das auch so bei der Umstellung?

      Gruß Arved
  • 3 Antworten
    • HockeyTobi
      HockeyTobi
      Bronze
      Dabei seit: 03.12.2005 Beiträge: 23.227
      Hey Arved,

      ich hab deinen Thread ins NL Strategieforum verschoben, da er dort besser aufgehoben ist.

      Viele Grüße
      Tobi
    • Kavalor
      Kavalor
      Gold
      Dabei seit: 07.09.2006 Beiträge: 17.648
      also ich bin vor ca 3 monaten auf SH umgestiegen und muss sagen, die unterscheide sind in der Aggressivität und den Implieds, die leute geben die hände nicht so leicht auf, und callen auch einmal mehr, dafür sind sie (vor allem am river) nicht so oft bereit den stack in die mitte zu schieben. Also ist z.b. auf setvalue callen nicht so profitabel genau wie drawen.

      Ist so das, was ich gemerkt hab
    • Preacher91
      Preacher91
      Bronze
      Dabei seit: 22.09.2010 Beiträge: 161
      Das stimmt. Vor allem die PF-Agressivität, 3Bets usw. sind mir auch aufgefallen. Auch die Dichte der Spieler, die mit Stats á la 70/5 (vpip/PFR) rumlaufen ist unglaublich hoch, nachts hatte ich fast immer mindestens einen, zeitweise zwei oder drei von der "Sorte" am Tisch. Wenn man dann locker runterspielt kann man auch Draws sehr profitabel spielen, da Postflop kaum mehr Agressivität da war.
      Kam mir nur insgesamt sehr merkwürdig vor, dass das (scheinbar) so viel einfacher und eher exploitable wurde.