Stats aussagekräftig?

    • Newcomer58
      Newcomer58
      Bronze
      Dabei seit: 02.06.2010 Beiträge: 664
      Hallo Strategen,

      Ich bin blutiger Anfänger und hab mir gerade mal den Elephanten gezogen, und mach mir grad mal nen Plan für die Zukunft. (derzeit NL10 SH auf Stars)

      Ich würd darum gern mal von der Onlinewelt wissen, ab wann werden die Stats der Software aussagekräftig? Sprich wieviele Hände muss ich daddeln um ein Ergebnis zu sehen?

      DANKESCHÖN für eure netten Antworten und Entschuldigung wenn es das Thema schon gab, ich finds nicht :) .

      Wünsch euch was :f_love:
  • 9 Antworten
    • SleepyCat06
      SleepyCat06
      Bronze
      Dabei seit: 24.07.2006 Beiträge: 2.137
      Wenns um deine eigenen Stats geht, solltest du erst mal ca. 50k Hände spielen, bevor man da was sagen kann.
      Bei den Gegnern sind VPIP/PFR nach 50-100 Händen schon für eine Tendenz zu gebrauchen, für den Rest brauchst auch wieder sehr viel mehr.
      (Das mit dem VPIP/PFR gilt natürlich auch für deine eigenen Hände, aber ich denke, du möchtest eher eine breitere Beurteilung deiner Stats)
    • Newcomer58
      Newcomer58
      Bronze
      Dabei seit: 02.06.2010 Beiträge: 664
      Es ging mir zu anfang erstmal um meine eigenen Stats.
    • Thilo87
      Thilo87
      Bronze
      Dabei seit: 03.09.2006 Beiträge: 901
      Ich würd darum gern mal von der Onlinewelt wissen, ab wann werden die Stats der Software aussagekräftig? Sprich wieviele Hände muss ich daddeln um ein Ergebnis zu sehen?


      welches ergebnis möchtest du sehen? es kommt immer darauf an. einige sachen, da braucht man nur 5k hände oder weniger, damit die einigermaßen zuverlässig sind wie zum beispiel vpip/pfr. für viele andere brauchst du aber viel mehr hände. ab 25k sollte aber das meiste einigermaßen genau sein
    • Ithafeer
      Ithafeer
      Bronze
      Dabei seit: 15.08.2006 Beiträge: 1.057
      ja 15-25k ist für die meisten Werte eine gute Zahl.
      Nur für solche seltenen Werte wie River Raise oder sowas braucht man deutlich mehr, weil diese situationen einfach viel zu selten eintreten
    • Ghostmaster
      Ghostmaster
      Global
      Dabei seit: 24.05.2006 Beiträge: 39.937
      Ich werde die Tage mal etwas probieren, um evtl. herauszufinden ab wann unter der Vorraussetzung einer bestimmten Winrate eine Samplesize signifikante Ergebnisse liefern kann.

      Faustregel ist: 10k Hände geben eine grobe Tendenz an, 50k Hände einen starken Trend.

      Ein Problem bei der Beuurteilung von Stats ist letztendlich das sich dein Spiel in den Micros wahrscheinlich dauerhaft stark verändert und die Stats von vor 20k Händen evtl. nur noch wenig mit dem gemeinsam haben was du momentan machst.

      Bei der Beurteilung der Stats deiner Gegner (speziell Vpip, PFR, WTS, AF, die meisten Flopwerte, 3-Bet sind nicht so arg viele Hände nötig für erste Tendenzen - vielleicht 100 oder 200), aber ich persönlich nehme ganz gerne manuelle Einstufen über spezielle Reads vor. Z.b. openlimpt ein Spieler = Tendenz zu loose/passive. Verpasst ein Spieler Postflop eine deutliche Valuebet = Tendenz zu passiv Postflop etc.
    • Newcomer58
      Newcomer58
      Bronze
      Dabei seit: 02.06.2010 Beiträge: 664
      Gut damit habt ihr mir schon gut geholfen. Jetzt frag ich mich auch noch wann ich sagen kann, ich habe das Limit langfristig geschlagen. SH ist ja sehr Swinglastig ich hab letztens in 3 h ca. 80 dollar geshippt. Wie sieht das aus wieviele Hände bräuchte ich ca. für die Beurteilung? 50k?
    • KuchenFee
      KuchenFee
      Bronze
      Dabei seit: 29.12.2009 Beiträge: 878
      also solange man in seinem spiel noch nicht "gefestigt ist" also immer konstant ähnlich spielt bringt es erstmal nichts.
      in 10k hands können 2-3 postflopaktionen deine wr crushen oder boosten.
      ich hab zuletzt 30k hands nl50 mit 9bb gespielt und die nächsten 10k waren -2bb.
      viel wichtiger sind imo einzelne hände.
      weil es dir nichts nützt zu sehen du maschst xy% cbets.
      aber der wert ist völlig unerheblich, wenn du sie auf den falsdchen boards gegen die falschen leute machst.
      was nützt es dir zb, wenn alle dir sagen du musst mehr cbetten.
      und dann machst du das auf den falschen boards gegen stations. dann ist das komplett kontraproduktiv.

      stats bewerten lassen mützt dir eigentlich erst was, wenn du gelernt hast die werte richtig einzuordnen.

      zb wts. der kann total niedrig sein, aber warum ist das so?
      weil du die totale nit bist, die selbst 2nd nuts foldest?
      oder weil du extrem viel 2nd barrelst und riverbluffs machst?

      anderes beispiel:
      du postest deine 3bet wert und alle sagen dir 2% sind viiiel zu wenig.
      also 3bettest du mehr und kannst dir damit dein grab ausheben, wenn du nicht weiß wie man es richtig macht.

      das gleiche gilt für squeezes, isoraises, limps, whatever.
      eine genaue beurteilung deiner stats kann man nur anhand deiner spezifischen spielweise aussagekräftig vornehmen.
      und die variiert bei anfängern einach viel zu stark.

      im grunde bist du der einzige, der deine stats beurteilen kann, weil du der einzige bist, der weiß, wie sie zusstandekommen.

      das einzige was man dir sagen kann, sind die allergröbsten sachen, wie 35/5 ist der falsche stil.

      scheiße, was für n roman^^
      aber ich hoffe du verstehst was ich meine.
      denke nicht, du postest einfach deine stats, und wenn dir jemand sagt mach mehr davon oder weniger hiervon, das dein spiel dadurch besser wird.
      das kann in die hose gehen

      ich bin da auch drauf reingefallen und hab angefangen mehr zu 3betten, wie verrückt zu isolieren und cbets zu raisen. und ich hab damit mehr verloren als alles andere, weil ich es nicht konnte.
      und darauf kommts an, aufs wie, weniger aufs was
    • Newcomer58
      Newcomer58
      Bronze
      Dabei seit: 02.06.2010 Beiträge: 664
      Hallo Kuchenfee,

      ich spiele im moment auf starkes anraten meines Bekannten NL2 :) . Ich liebe deinen Roman :=) Spaß beiseite, ich habe einige anderen Probleme die ich dir gerne Schildern würde. NL50 wäre ich auch gerne, wird aber noch ein wenig dauern. Ich denke es gibt Sinn wenn ich Squeeze-Play, Coldcalls & Riverbluffen auf NL2 betreibe, weil 90% meiner Gegner das noch nie gehört haben. Isoraise ist schon eher eine Idee auf dem Supermicro. 3bb bets kann ich fast gar nicht bringen, dann steh ich bei SH für gewöhnlich mit 4 Gegnern am Flop, und da ist die Möglichkeit das meine ASSE geschlagen sind auch hoch.
    • KuchenFee
      KuchenFee
      Bronze
      Dabei seit: 29.12.2009 Beiträge: 878
      es kommt ja nicht drauf an, ob deine gegner was damit anfangen können, sondern ob du diese spielzüge auch beherrscht.
      immerhin spielst du nl2. da solltest du ehrlich zu dir sein und gut filtern, um zu sehen ob das auch alles so profitabel ist, wie du glaubst.
      klar, profitabel sind 3bets, squeezes und co in der theorie.
      aber wenn du sie halt falsch machst, kosten sie dich unter umständen ne menge geld.
      und es nützt dir ja nichts das alles zu machen, nur weil alle es dir vorbeten.
      denn wer das alles kann, spielt nicht nl2.

      nebenbei hab ich nicht gesagt das du nicht riverbluffen etc sollst, sondern das diese stats ohne riesige samplesize völlig aussagelos sind.

      überleg mal, wieviele hände du von jemandem brauchst, bis du verlässliche werte über seine rivertendenzen hast.

      edit:
      es sind mirjonen