Stern Abo (angeblich selbstkündigend) abgeschlossen - nun doch Geld abgebucht

    • alexanderhirth
      alexanderhirth
      Bronze
      Dabei seit: 14.11.2007 Beiträge: 2.353
      Servus Jungs & Mädels ;)


      Folgendes:

      Meine Freundin wurde auf der Straße angesprochen ob sie nicht ein kostenloses Sternabonnement welches sich nach Aussage des Vertreters nach 2 Monaten automatisch selbst kündigen würde abschließen wolle.

      Nunja, Madame schlug zu und wurde obwohl sie ihre Kontodaten angeben musste nicht misstrauisch :rolleyes: .

      -> Das Abo war nach den ersten beiden kostenlosen Monaten natürlich nicht selbstkündigend weshalb ihr jetzt Geld abgebucht wurde.


      Das Geld lies sie direkt zurückbuchen, es folgte ein Brief dass das Abo in dieser Form nie gewollt war, der Vertreter sollte zu identifizieren sein (Werber-Nr. auf dem Vertrag).


      Wie sieht die Lage nun aus, ist der Vertrag trotz der Täuschung des Vertreters rechtskräftig?

      Macht eine Anzeige in diesem Fall Sinn?



      Danke euch...
  • 4 Antworten
    • michimanni
      michimanni
      Bronze
      Dabei seit: 02.08.2006 Beiträge: 65.192
      Hallo alexanderhirth,

      hat sie etwas unterschrieben? Wenn ja, was? "Täuschung" ist schön und gut, das wird die Gegenseite aber naturgemäß ganz anders sehen...

      Wenn Deine Madame getäuscht wurde und sie das beweisen kann, ist der Vertrag imo nichtig.


      Gruß,
      michimanni
    • Tytem
      Tytem
      Bronze
      Dabei seit: 18.01.2005 Beiträge: 1.057
      Das problem wird wahrscheinlich sein,das im Vertrag der unterschrieben wurde drin steht, das nach 2 Monaten die frei sind, ein Abo beginnt.

      Leider ist es mitlerweile gängige Praxis das mündlich was anderes gesagt wird.Normalerweise wird nur ein inkasso Büro eingeschaltet.Vor Gericht kommt sowas nie durch.Am besten einfach bei der Verbraucherzentrale melden, meisten geben die dann nach.
    • nisroc
      nisroc
      Bronze
      Dabei seit: 23.05.2009 Beiträge: 684
      Original von alexanderhirth
      Servus Jungs & Mädels ;)


      Folgendes:

      Meine Freundin wurde auf der Straße angesprochen ob sie nicht ein kostenloses Sternabonnement welches sich nach Aussage des Vertreters nach 2 Monaten automatisch selbst kündigen würde abschließen wolle.

      Nunja, Madame schlug zu und wurde obwohl sie ihre Kontodaten angeben musste nicht misstrauisch :rolleyes: .

      -> Das Abo war nach den ersten beiden kostenlosen Monaten natürlich nicht selbstkündigend weshalb ihr jetzt Geld abgebucht wurde.


      Das Geld lies sie direkt zurückbuchen, es folgte ein Brief dass das Abo in dieser Form nie gewollt war, der Vertreter sollte zu identifizieren sein (Werber-Nr. auf dem Vertrag).


      Wie sieht die Lage nun aus, ist der Vertrag trotz der Täuschung des Vertreters rechtskräftig?

      Macht eine Anzeige in diesem Fall Sinn?



      Danke euch...
      hi

      die masche kenn ich: meistens sind das "verlagsservice" banden. treiben sich meistens zu zweit in der innenstadt rum. nette junge leute, die andere junge leute ansprechen. meistens fragen die als erstes, ob man kurz eine umfrage mitmachen will, völlig unverbindlich und dauert keine minute. wenn dann das "eis gebrochen" ist, fragen sie ob man "völlig unverbindlich" ein zweimonatiges zeitungsabo abschließen wollte. der vertrag würde sich nach 2monaten AUTOMATISCH kündigen, wenn man nicht verlängern wollte. auf dem vertrag steht dann auch ganz groß: "2MONATE GRATIS" und dann ganz klein "und weitere 12 weitere monate gegen bezahlung", was die meistens geschickt mit dem finger verdecken, wenn sie das dir das papier unter die nase reiben. mir wurde auch erzählt, "die völlig unverbindliche unterschrift, die dich nichts kostet" helfe sogar sozial benachteiligten jugendlichen, etwa ex-sträflingen etc.

      ich habe damals zum glück nicht meine kontodaten angegeben, denn auf die frage, warum das nötig sei, wenn doch alles kostenlos und unverbindlich sei, konnte mir keiner antworten. als ich den vertrag zu hause genauer angeschaut habe ist mir das "und weitere 12 monate gegen bezahlung" natürlich aufgefallen und mir wurde klar, dass die mich beinahe abgezogen hätten. daraufhin habe ich kurz "vsr verlagsservice" gegoogelt (so hieß der verein, und die ersten ~3 treffer waren links zu foren in denen massig leute rumheulten, die von denen abgezogen wurden.

      naja ich hatte ja unterschrieben und habe deshalb trotzdem einen wideruf per mail geschickt mit der bitte den erhalt zu bestätigen. zurück kamen nur nicht aussage kräftige mails, die den eingang des widerspruchs nicht offiziell bestätigen wollten. dann habe ich noch "zur sicherheit" einen wideruf per einschreiben/rückschein geschickt.
      daraufhin habe ich noch zwei weitere briefe von denen bekommen, die sagten mein wideruf sei ungültig etc. die habe ich ignoriert aber aufbewahrt um sie zusammengeknüllt jedem von denen ins gesicht zu werfen, der es wagt mich irgendwann mal an der haustür zu belästigen. nach den zwei briefen habe ich aber nichtsmehr von den ottos gehört..

      also da die widerufsfrist 4 wochen beträgt (oder 2 wochen?) ist der zug für dich wohl abgefahren. ich ahbe mich damals ein wenig in die thematik eingelesen und würde dir folgendes empfehlen:

      - geld sofort wieder zurückbuchen und abwarten
      - wenn post von denen kommt: nicht auf einen briefwechsel einlassen! NUR DEN ERSTEN BRIEF BEANTWORTEN: in deiner antwort sollte stehen, dass der VERTRAGSABSCHLUSS UNTER VORTÄUSCHUNG FALSCHER TATSACHEN abgeschlossen wurde. DER VERTRAG KAM ALSO NIEMALS ZU STANDE und du wirst einen anwalt einschalten.
      - danach alle weiteren briefe und anwaltsdrohungen ihrerseits ignorieren. die betrüger wollen nur bluffen, keiner von denen will den fall vor einem gericht besprechen ;)

      ich hoffe das hilft dir weiter

      gruß
    • mcashraf
      mcashraf
      Silber
      Dabei seit: 18.08.2006 Beiträge: 12.352
      was steht denn in dem vertrag drin, den sie unterschrieben hat?
      sie wird ja wohl nen durchschlag bekommen haben, oder?