Verhältnis: Spielzeit - Lernen

    • muehlenzwick
      muehlenzwick
      Bronze
      Dabei seit: 16.01.2011 Beiträge: 227
      Hey leude,

      Wie ist das bei euch mit dem Verhältnis? Wie viel Zeit investiert ihr ins Lernen im Verhältnis zu der Spielzeit.

      gerne auch differenzierter, z.B. Content, Artikel, Handbewertungen, Coachings, Austausch mit anderen Membern, Strategieforum.

      Möchte gerne herausfinden, bei welchen Themenfeldern es am effektivsten ist, Zeit dort zu investieren und wie viel "Praxisübung" man dann braucht, um das Wissen zu festigen.

      Ich persönlich spiele 70% und lerne ca. 30%. Bin Anfänger auf NL2 und habe die Einsteigerartikel, sowie ein paar von den Bronzeartikeln gelesen.
      Mit Handbewertungen habe ich mich bis jetzt noch fast gar nicht beschäftigt, plane aber dort signifikant mehr Zeit zu investieren, da ich glaube und gelesen habe das es effektiv ist. Ich guck mir auch ab und zu gerne ein Coaching auf ps.com an.


      würde gerne mal ein paar Eindrücke und Meinungen hören.

      lg, chris.
  • 13 Antworten
    • pollox
      pollox
      Bronze
      Dabei seit: 08.02.2006 Beiträge: 314
      also bei mir kommt es immer drauf an, wo ich gerade "lernbedarf" sehe ... ansonsten denke ich bei mir eher so 90% spielen und 10% lernen
    • NoLimitNOOB
      NoLimitNOOB
      Bronze
      Dabei seit: 10.07.2007 Beiträge: 2.138
      während nix läuft mach ich auf stars den replayer an und guck mir random all-ins an und überlege ob ich die anders hätt spielen können ...

      von daher 99 - 1


      ... aber solltest wohl schon die artikel verinnerlichen bevor du vor dich hin grindest
    • Waaaghboss
      Waaaghboss
      Black
      Dabei seit: 09.07.2008 Beiträge: 4.661
      im nachhinein kann ich sagen, wenn du am anfang 25 spielen/ 75 lernen machst, biste nach einem jahr 10x so weit, wie einer der 90 spielen / 10 lernen macht. ;)
    • Bommelinho
      Bommelinho
      Bronze
      Dabei seit: 03.02.2007 Beiträge: 830
      2/3 spielen und 1/3 theorie.
    • SkeSh
      SkeSh
      Bronze
      Dabei seit: 30.03.2009 Beiträge: 2.475
      meiner meinung nach bringen dich die videos am weitesten. kombiniert mit handbewertungsforen ist es so am besten. artikel lese ich nicht so wirklich (überfliege sie) weil ich meistens zu faul bin um sie zu lesen :D
      ein verhältnis von 70 spielen 30 lernen sollte eigentlich ausreichen, weil du auch garnicht so viel wissen brauchst um die micros zu schlagen.
    • Dorfzocker75
      Dorfzocker75
      Bronze
      Dabei seit: 01.09.2008 Beiträge: 1.574
      19/20 spielen, rest "lernen"
      am besten lern ich an den tischen
    • Jaystuss69
      Jaystuss69
      Bronze
      Dabei seit: 06.12.2006 Beiträge: 2.060
      100-0. Selbst ist der Mann
    • lausebub
      lausebub
      Bronze
      Dabei seit: 22.06.2010 Beiträge: 1.017
      99-1
    • phil1312
      phil1312
      Global
      Dabei seit: 21.06.2008 Beiträge: 3.346
      Naja,

      ist alles so eine Sache. Der eine kann durchs Vids schauen mehr lernen, der Andere durchs Lesen und wieder andere nur durch Coashings. Was für ein Lerntyp man ist, sollte man selbst wissen bzw. herausfinden.

      Anfangs habe ich ein Verhältnis von 70% Spielen und 30% lernen gehabt. Wenn man allerdings U2U usw. mit einberechnet, in denen ich selbst nur obse ist das Verhältnis wohl so geblieben. Ansonsten halt eher Richtung 80/20.

      Wichtig ist nicht nur das Verhältnis, sondern auch die Lernweise. Ein Video anschauen bringt in der Regel nicht viel, weil man viel vergisst. Besser ist es die Sache als Seminar zu betrachten und sich entsprechende Notizen zu machen, oder mal Pause drückt und über gewisse Spots nochmal nachdenkt, oder sie sich nochmals anschaut. Das gleiche gilt für Literatur.

      Handbewertungen sind für einzelne Spots natürlich auch sehr gut. Was weiterhin sehr wichtig ist, ist sein eigenes Spiel zu analysieren (große gewonnen und verlorene Pots noch mal anschauen um zu sehen wo die Fehler lagen, auch in gewonnen Pots macht man oft Fehler, sei es zu wenig Value zu bekommen, oder selbst zu sucken).

      Es kommt also beim Lernen viel mehr auf die Qualität, als auf die Quantität an.

      Nehmen wir an du hast 10h in der Woche fürs Pokern Zeit. Wenn du als Anfänger zu 80% spielst und die anderen 2h optimal und effiktiv nutzt, ist es besser als 50% zu spielen und die anderen 50% passiv zu lernen, sprich nur zu lesen und zu Vids zu schauen, oder nur Handbewertungen durchzulesen, ohne es selbst mal zu versuchen diese zu bewerten. Wenn du dir es nicht zutraust, kannst dir ja was zu der Hand aufschreiben, was du dazu sagen würdest und vergleichst das denn mit der Antwort des Handbewerters.

      Edit: Leute, OP ist anscheinend Anfänger, also lasst es doch einfach zu spammen ala 99/1, selbst ist der Mann etc. Ohne Content würded ihr wohl auch nicht da sein, wo ihr jetzt seit!

      Edit2: Wie Dorfzocker schon sagte ist es auch wichtig viel zu spielen, denn das meiste lernt man wirklich an den Tischen, vor allem wenn man im nachhinein seine Sessions analysiert. Solltest du am Anfang immer machen. Und wenn du stetige Gewinne einfährst, dann jede Woche mal deine großen Hände durchschauen und dein Spiel analysieren. Problemhände kannst ja jederzeit posten.
    • Kjubie
      Kjubie
      Bronze
      Dabei seit: 27.12.2010 Beiträge: 100
      Relativ viel Zeit investiere ich in Gespräche mit Spielern von eindeutig höheren Limits. Mit denen mal eine Handbewertung durchzuführen, gibt schon einen ordentlichen Schub. Also wenn man auf solche Leute zurückgreifen kann, viel Zeit mit denen verbringen :) .

      Und ansonsten seh ich es wie phil! Absolut wichtig, dass man die Themen wirklich durcharbeitet, sich erarbeitet und dann versucht auch mal anzuwenden.

      Bringt nichts, wenn du an einem Tag alle Artikel liest. Bleibt eh nichts hängen. Und anwenden kann man das Zeug noch lange nicht! Außer man ist nen absolutes brain :)

      Edit: Da du ja direkt nach dem Verhältnis gefragt hast. Machs, wie du meinst, dass du am besten voran kommst. Glaube es gibt kein Patentrezept zu richtigen lernen. Hör auf dein Gefühl ob es nun Sinn macht, noch nen Artikel zu lesen oder du nur glaubst, dass du es musst um dich fortzubilden.
    • sirjinx29
      sirjinx29
      Bronze
      Dabei seit: 14.11.2005 Beiträge: 4.142
      mittlerweile spiel ich nurmehr

      mb schau ich 1 mal pro monat ein vid
    • phil1312
      phil1312
      Global
      Dabei seit: 21.06.2008 Beiträge: 3.346
      Original von Kjubie
      Relativ viel Zeit investiere ich in Gespräche mit Spielern von eindeutig höheren Limits. Mit denen mal eine Handbewertung durchzuführen, gibt schon einen ordentlichen Schub. Also wenn man auf solche Leute zurückgreifen kann, viel Zeit mit denen verbringen :) .

      Und ansonsten seh ich es wie phil! Absolut wichtig, dass man die Themen wirklich durcharbeitet, sich erarbeitet und dann versucht auch mal anzuwenden.

      Bringt nichts, wenn du an einem Tag alle Artikel liest. Bleibt eh nichts hängen. Und anwenden kann man das Zeug noch lange nicht! Außer man ist nen absolutes brain :)

      Edit: Da du ja direkt nach dem Verhältnis gefragt hast. Machs, wie du meinst, dass du am besten voran kommst. Glaube es gibt kein Patentrezept zu richtigen lernen. Hör auf dein Gefühl ob es nun Sinn macht, noch nen Artikel zu lesen oder du nur glaubst, dass du es musst um dich fortzubilden.
      Rautiert. Sehr wichtig, ich vergaß, ist es sich überhaupt mit anderen Spielern auszutauschen. Mit Winningplayern auf deinem Limit, oder erfahrenen Spielern auf höheren Limits zu reden, bringt sehr viel Spielsverständnis. Ist quasi wie ein Coashing.

      Kann dir nur Nahe legen dir eine U2U Gruppe zu suchen, oder einen Mentor im Einsteigerforum gibts da ein extra Forum.
    • muehlenzwick
      muehlenzwick
      Bronze
      Dabei seit: 16.01.2011 Beiträge: 227
      wow, danke für die ganzen tipps.

      bin da auch derselben Meinung wie phil, das wie ein Seminar zu betrachten bringt wirklich viel, bzw anders rum gesagt: es einfach nur anzuschauen bringt fast gar nichts.

      die anderen sachen waren auch sehr hilfreich. ich werde sie auf jeden fall beherzigen!