Krankenvers. als Vollzeitspieler?

    • STYLE51
      STYLE51
      Bronze
      Dabei seit: 18.02.2007 Beiträge: 1.870
      Hi jungs,

      ich hab in der SuFu nichts aussagekräftiges gefunden. Und Verweise aufs Diamondforum helfen mir auch nicht weiter.

      Mich interessiert, wie man es am besten angeht, wenn man sich selbst krankenversichern möchte, wenn man keine Selbständigkeit angegeben hat.

      Dazu interessieren mich einige Punkte:

      1. Gesetzlich oder Privat? Geht beides überhaupt?
      2. Welchen Beruf gibt man an? Arbeitslos? Leben von Rücklagen? Nimmt einen die Versicherung trotzdem?
      3. Wie teuer ist die günstigste Möglichkeit sich zu versichern?


      Das sind erstmal die Punkte die mich hauptsächlich interessieren.

      Vielleicht gibt es ja hier Leute die bei Versicherungen arbeiten die dazu was sagen können, oder halt Pokerspieler die sich selbst versichern.


      Wäre sicherlich für viele hier interessant.


      Gruß


      ps: Leute die Ihr wissen nicht öffentlich machen wollen können mich gerne im skype anschreiben. s.u.
  • 43 Antworten
    • ernsti
      ernsti
      Bronze
      Dabei seit: 14.03.2005 Beiträge: 4.439
      1.
      Privat geht auch, teilweise kommst du damit sogar günstiger weg (hängt von deinem Gesundheitszustand ab). Hier hilft nur sich selbst zu informieren.

      2.
      Beruf: du lebst von Ersparnissen bzw. von deiner Familie

      3.
      Ich zahle zur Zeit den Mindestbetrag von ~150€.

      edit: bei der AOK
    • Sascha2911
      Sascha2911
      Bronze
      Dabei seit: 05.10.2007 Beiträge: 1.842
      @ ernsti

      Bist du sicher, dass privat geht, wenn KEINE Selbstständigkeit angemeldet ist?
    • gesocks
      gesocks
      Bronze
      Dabei seit: 07.11.2010 Beiträge: 64
      Original von ernsti
      1.
      Privat geht auch, teilweise kommst du damit sogar günstiger weg (hängt von deinem Gesundheitszustand ab). Hier hilft nur sich selbst zu informieren.

      2.
      Beruf: du lebst von Ersparnissen bzw. von deiner Familie

      3.
      Ich zahle zur Zeit den Mindestbetrag von ~150€.

      edit: bei der AOK
      ja das müsste gehen mit dem min. pflichtbeitrag

      habe ich damals für meine lebensgefährtin und unsere tochter auch zahlen müssen monatlich als sie kurzfristig arbeitssuchend wurde.
    • Rebo
      Rebo
      Bronze
      Dabei seit: 29.12.2006 Beiträge: 2.757
      Original von Sascha2911
      @ ernsti

      Bist du sicher, dass privat geht, wenn KEINE Selbstständigkeit angemeldet ist?
      ja
    • bozzoTHEclown
      bozzoTHEclown
      Bronze
      Dabei seit: 16.03.2008 Beiträge: 2.978
      bei der privaten versicherung solltest du bedenken das du als junger mensch zwar weniger als bei einer gesetzlichen bezahlst (wobei sich das auch in grenzen hält), aber später dafür vermutlich ordentlich zur kasse gebeten wirst desto älter du bist. was halt die strategie dieser versicherungen ist. man kommt aus einer privaten versicherung auch nur sehr schwer wieder hinaus.
    • ernsti
      ernsti
      Bronze
      Dabei seit: 14.03.2005 Beiträge: 4.439
      gesetzlich mit dem Mindestbetrag versichern und nebenbei noch ein paar sinnvolle Zusatzversicherungen (Zähne usw.)

      ist für mich die beste Lösung, soviel teurer als eine private ist das auch nicht und man hat kein Geschisse mit (Zurück)Wechseln
    • HockeyTobi
      HockeyTobi
      Silber
      Dabei seit: 03.12.2005 Beiträge: 23.227
      Hey,

      der Thread hier ist noch ziemlich aktuell und es werden die Vor- und Nachteile von Privat und gesetzlicher Versicherung diskutiert.

      Krankenkasse meldet sich

      Viele Grüße
      Tobi
    • Betrunkener
      Betrunkener
      Bronze
      Dabei seit: 22.01.2006 Beiträge: 5.209
      Geh aufkeinenfall in die Private.
    • FiftyBlume
      FiftyBlume
      Bronze
      Dabei seit: 06.06.2010 Beiträge: 8.608
      Original von STYLE51
      Mich interessiert, wie man es am besten angeht, wenn man sich selbst krankenversichern möchte, wenn man keine Selbständigkeit angegeben hat.
      Edit by HockeyTobi, das kannst du sicher auch anders sagen.meld gefälligst n Gewerbe an und zahl Steuern...
    • ernsti
      ernsti
      Bronze
      Dabei seit: 14.03.2005 Beiträge: 4.439
      da hat aber jemand Ahnung :D
    • Sascha2911
      Sascha2911
      Bronze
      Dabei seit: 05.10.2007 Beiträge: 1.842
      Original von Betrunkener
      Geh aufkeinenfall in die Private.
      Blödsinnige Aussage ohne differenzierte Betrachtung!
    • sunybli
      sunybli
      Bronze
      Dabei seit: 23.02.2008 Beiträge: 758
      alles hat vorteile und nachteile.

      Vorteile Privat:
      -gute Behandlung
      -in jungen Jahren billger als gesetzliche

      Nachteile Privat:
      -mit der Zeit immer teurer werdend
      -der "wiederwechsel" in die Gesetztliche funktioniert nur mit schwierigkeiten
      -Kinder müssen extra bezahlt werden in der Versicherung
      -Du musst dich immer darum bemühen dein Geld wieder zu bekommen von der Versicherung, das du als Behandlung beim Arzt vorgelegt hast


      Vorteile Gesetzlich:
      -immer fester Betrag
      -alle deine Kinder sind familien mitversichert (keine steigenden Kosten wie in Privat)

      Nachteile Gesetzlich:
      teilweise schlechtere Behandlungen


      Ich für mich habe mich entschieden in die gesetzliche zu gehen. so viel teurer ist sie gar nicht. Dann wollte ich auch evt. Ärgernis mir ersparen wieder zu wechseln in die Gesetzliche, wenn ich dann mal privat versichert wäre. Dann entscheiden war auch, das wenn ich mal Kinder haben werde, sie automatisch mitversichert sind ohne das ich mehr zahlen muss. Und man muss auch bedenken immer sein Geld nachrennen zu müssen bei der Versicherung für die Behandlung die man selbst vorgelegt hat bei Arzt. Das bedeutet ständing Rechnung schicken und schauen ob die Versicherung es auch dein konto überwiesen hat. Teilweise klappt es gut. Ich habe aber auch negatives gehört von Leuten die ihr geld immer hinterher rennen mussten. Wenn ich mal ein Schlaganfall habe oder ähnliches, will ich mich nicht mit Versicherung rumärgern.

      Jeder muss für sich entscheiden und abwägen, was man will...
    • FiftyBlume
      FiftyBlume
      Bronze
      Dabei seit: 06.06.2010 Beiträge: 8.608
      Original von sunybli
      Vorteile Privat:
      -gute Behandlung
      -in jungen Jahren billger als gesetzliche

      Nachteile Privat:
      -mit der Zeit immer teurer werdend
      -der "wiederwechsel" in die Gesetztliche funktioniert nur mit schwierigkeiten
      -Kinder müssen extra bezahlt werden in der Versicherung
      -Du musst dich immer darum bemühen dein Geld wieder zu bekommen von der Versicherung, das du als Behandlung beim Arzt vorgelegt hast


      Vorteile Gesetzlich:
      -immer fester Betrag
      -alle deine Kinder sind familien mitversichert (keine steigenden Kosten wie in Privat)

      Nachteile Gesetzlich:
      teilweise schlechtere Behandlungen
      Vorteile Privat:
      -sehr viel bessere Behandlung(u.a. nimmt sich der Arzt mehr Zeit, teilweise werden wesentlich bessere Leistungen abgedeckt)
      -unabhängig vom Einkommen(heißt, im Alter zahlst du relativ zum einkommen mehr)
      -keine/sehr kurze Wartezeiten, kurzfristige Termine(wenn du erwähnst das du privat bist, ist urplötzlich immer n Termin innerhalb einer Woche frei)

      Nachteile Privat:
      -im Alter nimmt der Anteil der KV am Einkommen sehr stark zu(bei einem Einkommen von 2/3 der letzten Lohns kostet die PK (relativ gesehen) 50% mehr)
      -wechsel zur gesetzlichen ist schwierig
      -Kinder werden extra bezahlt


      Vorteil Gesetzlich:
      -Familienversicherung
      -Beitrag fest am Einkommen orientiert

      Nachteile:
      -schlechtere Behandlung


      Zu dem Punkt Geld vorstrecken.....das ist nicht so, bzw. nur bei kleinen Beträgen gefordert(wenn überhaupt). Sicher kann man mal 100 Euro fürn Arztbesuch vorstrecken, aber du dürftest auch warten, bis die KK zahlt und dann erst überweisen.
      Die Rechnungen der Ärzte kommen ohnehin immer mit einiger Verzögerung(4-8 Wochen), also kann das nicht soooo dringend sein.
    • sunybli
      sunybli
      Bronze
      Dabei seit: 23.02.2008 Beiträge: 758
      Original von FiftyBlume
      Original von sunybli
      Vorteile Privat:
      -gute Behandlung
      -in jungen Jahren billger als gesetzliche

      Nachteile Privat:
      -mit der Zeit immer teurer werdend
      -der "wiederwechsel" in die Gesetztliche funktioniert nur mit schwierigkeiten
      -Kinder müssen extra bezahlt werden in der Versicherung
      -Du musst dich immer darum bemühen dein Geld wieder zu bekommen von der Versicherung, das du als Behandlung beim Arzt vorgelegt hast


      Vorteile Gesetzlich:
      -immer fester Betrag
      -alle deine Kinder sind familien mitversichert (keine steigenden Kosten wie in Privat)

      Nachteile Gesetzlich:
      teilweise schlechtere Behandlungen
      Vorteile Privat:
      -sehr viel bessere Behandlung(u.a. nimmt sich der Arzt mehr Zeit, teilweise werden wesentlich bessere Leistungen abgedeckt)
      -unabhängig vom Einkommen(heißt, im Alter zahlst du relativ zum einkommen mehr)
      -keine/sehr kurze Wartezeiten, kurzfristige Termine(wenn du erwähnst das du privat bist, ist urplötzlich immer n Termin innerhalb einer Woche frei)

      Nachteile Privat:
      -im Alter nimmt der Anteil der KV am Einkommen sehr stark zu(bei einem Einkommen von 2/3 der letzten Lohns kostet die PK (relativ gesehen) 50% mehr)
      -wechsel zur gesetzlichen ist schwierig
      -Kinder werden extra bezahlt


      Vorteil Gesetzlich:
      -Familienversicherung
      -Beitrag fest am Einkommen orientiert

      Nachteile:
      -schlechtere Behandlung


      Zu dem Punkt Geld vorstrecken.....das ist nicht so, bzw. nur bei kleinen Beträgen gefordert(wenn überhaupt). Sicher kann man mal 100 Euro fürn Arztbesuch vorstrecken, aber du dürftest auch warten, bis die KK zahlt und dann erst überweisen.
      Die Rechnungen der Ärzte kommen ohnehin immer mit einiger Verzögerung(4-8 Wochen), also kann das nicht soooo dringend sein.
      Ich als Student muss jeden Cent 3mal umdrehen. Ganz sicher kann ich keine 100 Euro beim Arzt vorstrecken. Das ist ja schon fast die Hälfte meiner Miete.
      Das man als Arzt so tollerant ist und wartet bis die KK bezahlt und dann überwiesen bekommt, ist mir neu. Kann mir vorstellen das nicht jeder Arzt so handelt.
    • KalleTorsten
      KalleTorsten
      Bronze
      Dabei seit: 21.07.2006 Beiträge: 1.861
      Original von FiftyBlume
      Zu dem Punkt Geld vorstrecken.....das ist nicht so, bzw. nur bei kleinen Beträgen gefordert(wenn überhaupt). Sicher kann man mal 100 Euro fürn Arztbesuch vorstrecken, aber du dürftest auch warten, bis die KK zahlt und dann erst überweisen.
      Die Rechnungen der Ärzte kommen ohnehin immer mit einiger Verzögerung(4-8 Wochen), also kann das nicht soooo dringend sein.
      Niedergelassene Ärzte müssen jeweils am Quartalsende abrechnen. Je nachdem ob du am Quartalsanfang oder Ende zum Arzt gegangen bist kommt die Rechnung entweder sehr schnell oder man lässt sich durchaus Zeit.
    • FiftyBlume
      FiftyBlume
      Bronze
      Dabei seit: 06.06.2010 Beiträge: 8.608
      Original von sunybli

      Ich als Student muss jeden Cent 3mal umdrehen. Ganz sicher kann ich keine 100 Euro beim Arzt vorstrecken. Das ist ja schon fast die Hälfte meiner Miete.
      Das man als Arzt so tollerant ist und wartet bis die KK bezahlt und dann überwiesen bekommt, ist mir neu. Kann mir vorstellen das nicht jeder Arzt so handelt.
      War jetzt n Beispiel wie ich das handhabe.....aber im Prinzip kannste immer von der Kasse vorstrecken lassen...das dauert auch i.d.R. nicht so lange bis die Kasse überwiesen hat:)
    • STYLE51
      STYLE51
      Bronze
      Dabei seit: 18.02.2007 Beiträge: 1.870
      Super! Danke für die tollen Antworten, so hab ich mir das vorgestellt! :)

      Also ich bin eigtl nie krank und möchte mich einfach nur günstig absichern, falls wirklich mal was ist. Da erscheint mir die gesetzliche für mich passender, da ich so immer die gleichen Kosten habe und alles überschaubarer für mich ist.

      Ich hatte halt immer gedacht, dass man nur als Angestellter gesetzlich versichert sein kann und sobald man selbständig/erwerbslos/etc. ist müsste man sich privat versichern. Aber dem scheint ja wohl nicht zu sein.

      Gehen denn die Preisspannen der gesetzlichen KV weit auseinander? Kann mir jemand eine gute/günstige gstzl. KV empfehlen?


      Vielen Dank nochmal, ihr helft mir sehr.
    • FiftyBlume
      FiftyBlume
      Bronze
      Dabei seit: 06.06.2010 Beiträge: 8.608
      omg.......liest du überhaupt Beiträge:

      gesetzliche KV: IMMER, IMMER in Bezug auf deinen Bruttolohn, den du versteuern musst(damit nicht konstant gleich)

      privat KV: grundsätzlich erstmal unabhängig vom Einkommen und damit konstanter Beitrag -.-


      gesetzliche KV kosten im übrigen gleichviel^^
    • STYLE51
      STYLE51
      Bronze
      Dabei seit: 18.02.2007 Beiträge: 1.870
      Ja, ich lese die Beiträge. Und es wurde gesagt, dass die Private mit dem Alter stark ansteigt von den Kosten. Die Gesetzliche dagegen würde immer das Gleiche kosten. Wurde so von "sunybli" oben beschrieben.

      Da ich ja keinen "Bruttolohn" vorweise gibt es ja keinen Bezug dazu.