Monkey Stats? [SH]

    • MarseMarsen
      MarseMarsen
      Bronze
      Dabei seit: 25.01.2009 Beiträge: 6.067
      Hey,

      kann mir jemand sagen, ab welchem VPIP/ PFR (jeweils oberer und unterer Grenzwert und idealerweise auch ab welchem Verhältnis beider Werte zueinander) man getrost davon ausgehen kann, dass Vilain nen Monkey ist?

      Wie loose kann man z.B. maximal noch +EV spielen.

      Gehe erstmal von FL 0.25/ 0.50 - 1/2 aus.

      Mar
  • 27 Antworten
    • cjheigl
      cjheigl
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 09.04.2006 Beiträge: 24.496
      Da fehlt die Definition, was ein Monkey ist. Im Artikel Gegnertypen: Shorthanded Stats - Empfehlungen für Small Stakes Hold'em findest du typische Stats von Fischen.

      Abhängig vom postflop Skill kann man wahrscheinlich eine erstaunliche Bandbreite von preflop Stats profitabel spielen. Es wird nur um so schwieriger, je schräger die preflop Stats sind.
    • Scherben
      Scherben
      Gold
      Dabei seit: 07.12.2007 Beiträge: 972
      das mit den stats kommt immer darauf an, wie groß die samplesize ist, aber generell: je größer lücke zw. vpip&pfr, desdo größer ist die wahrscheinlichkeit das dus mit nem fisch zu tun hast.

      Andere indiezien:
      -openlimpen
      -blind posten (achtung, kann auch mal ein missklick sein)
      -viel coldcallen (am besten noch im SB ;) )
    • Scherben
      Scherben
      Gold
      Dabei seit: 07.12.2007 Beiträge: 972
      Original von MarseMarsen
      Wie loose kann man z.B. maximal noch +EV spielen.
      Mar
      Ich persönlich Isoliere fische im prinzip so, als wenn sie nicht da wären (normale openraises nach Approx chart). Das wichtige ist ja das du gegen die spieler hinter dir eine equityedge haben solltest (bzw. das sie postflop sehr weak sind).

      Sehr loose isolationraises mit suitet connektors/kleinen pockts finde ich nicht so gut, da die meisten fische sehr showdownbound sind und du mit sc keine guten TP machst.
    • MarseMarsen
      MarseMarsen
      Bronze
      Dabei seit: 25.01.2009 Beiträge: 6.067
      Original von cjheigl
      Da fehlt die Definition, was ein Monkey ist. Im Artikel Gegnertypen: Shorthanded Stats - Empfehlungen für Small Stakes Hold'em findest du typische Stats von Fischen.

      Abhängig vom postflop Skill kann man wahrscheinlich eine erstaunliche Bandbreite von preflop Stats profitabel spielen. Es wird nur um so schwieriger, je schräger die preflop Stats sind.
      Das ist mir schon klar...

      Nen Monkey ist für mich idR jemand, der nicht so genau weiß, was er da tut (es aber manchmal von sich denkt).

      Aber man kann doch sicherlich sagen, dass es ab ner bestimmten Lücke zwischen VPIP und PFR sagen kann, dass diese auf jeden Fall zu groß ist. Aber da man im FL ja pre mehr mitgehen kann, ist sie ja auch größer als im NL. Die Frage ist daher anders gestellt: Wieviel ist noch "gesung"?:D



      Original von Scherben
      das mit den stats kommt immer darauf an, wie groß die samplesize ist, aber generell: je größer lücke zw. vpip&pfr, desdo größer ist die wahrscheinlichkeit das dus mit nem fisch zu tun hast.

      Andere indiezien:
      -openlimpen
      -blind posten (achtung, kann auch mal ein missklick sein)
      -viel coldcallen (am besten noch im SB ;) )

      Erstmal denke für die AW! Das ist mir soweit schon alles klar. Ich suche halt nur nach ungefähren Werten ;)
    • firsttsunami
      firsttsunami
      Black
      Dabei seit: 23.01.2006 Beiträge: 32.997
      Kann auch nicht sagen, wo die Grenze zum ungesunden Verhältnis anfängt. Normal sollte der PFR 2/3 vom VPIP sein aber man muss natürlich immer die Relation betrachten. 45/30 ist nach dieser Definition auch eine gesunde Relation aber der Typ natürlich trotzdem ein Fisch.

      Ich würde mich mit deiner Klassifizierung nicht zu sehr auf das Preflop-Play beschränken. Es gibt sicher manchen 30/20 Spieler, der Postflop schlechter spielt als ein vermeintlicher 43/23 Fisch.

      Vorwiegend solltest du anhand des Postflop-Plays entscheiden, ob der Gegner ein Fisch ist oder nicht und dich nicht zu sehr an den PReflop-Werten orientieren.

      Ein 20/8 Spieler hat auch eine gesunde Relation, blufft aber fast nie und holt keinen Value aus seinen starken Händen raus bzw. nur aus den sehr starken. Hingegen hat ein 42/23 Fisch ein ungesünderes Verhältnis von VPIP zu PFR aber das was er durch die marginalen Hände verliert, holt er im Verhältnis zum Rock wieder mit Bluffs raus und durch den Value mit seinen mittel-starken Händen, die der Rock nicht spielt oder nicht 3bettet PReflop.

      Alleine anhand der Statsrelation eine vernünftige KLassifizierung vorzunehmen funktioniert nicht. Ich wüsste jetzt nicht, wo man eine Grenze ziehen soll? Evtl wenn der VPIP über doppelt so hoch ist wie der PFR?

      Keine Ahnung. :D Jürgen? :D
    • cjheigl
      cjheigl
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 09.04.2006 Beiträge: 24.496
      Ich fange gerade an, es nicht mehr so sehr von den preflop Stats abhängig zu machen. Wenn ein Gegner Stats hat von 49/9/1,9/37/54 VPIP/PFR/AF/WtS/W$SD mit einer Gewinnrate von 1 BB/100 über 1000 Hände, dann ist das kein Fisch mehr zu dem ich mich unbedingt setzen muss. Seine preflop Stats sind halt schlecht, aber er weiss, was er ab dem Flop tun muss. Jemand mit 35/10/0,7/48/40 ist aber durchaus ein lohnender Fisch.
    • Kyroka
      Kyroka
      Bronze
      Dabei seit: 09.11.2006 Beiträge: 938
      Hast du jemals einen Gegner gesehen, der mit 49/8 Gewinn gemacht hat?
    • cjheigl
      cjheigl
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 09.04.2006 Beiträge: 24.496
      Nicht unbedingt, aber wenn er mit -3 oder 4 BB/100 spielt, lohnt sich's trotzdem nicht.
    • Kyroka
      Kyroka
      Bronze
      Dabei seit: 09.11.2006 Beiträge: 938
      Ja, gibt auf jeden Fall Preflop-Fische, die ich nicht so loose attackiere, weil man sie postflop nicht so gut ausspielen kann.
    • MyLady17
      MyLady17
      Black
      Dabei seit: 11.03.2007 Beiträge: 7.975
      Original von firsttsunami
      Kann auch nicht sagen, wo die Grenze zum ungesunden Verhältnis anfängt. Normal sollte der PFR 2/3 vom VPIP sein aber man muss natürlich immer die Relation betrachten. 45/30 ist nach dieser Definition auch eine gesunde Relation aber der Typ natürlich trotzdem ein Fisch.

      tablerate mal kasperla, der hat bei mir 51/34 und ist solider winner
    • firsttsunami
      firsttsunami
      Black
      Dabei seit: 23.01.2006 Beiträge: 32.997
      Hat wohl ein solides Postflop-Play aber wenn er weniger Trash spielen würde, wäre er sehr wahrscheinlich ein noch größerer Winner.
    • PeterParka
      PeterParka
      Bronze
      Dabei seit: 28.12.2008 Beiträge: 867
      würde bzw wird auf höheren stakes auch ein verlierer sein
    • MyLady17
      MyLady17
      Black
      Dabei seit: 11.03.2007 Beiträge: 7.975
      Mit 24/19, sprich nach ORC spielen ist auf höheren Limits ebenfalls nicht profitabel - behaupte ich jetzt einfach mal :p
    • Nani74
      Nani74
      Black
      Dabei seit: 15.12.2005 Beiträge: 12.380
      irgendwas vorgefertigtes abzuspielen, sollte in der tat nicht für die höheren stakes reichen, sollte aber eigentlich klar sein ;)
    • Marvl
      Marvl
      Bronze
      Dabei seit: 12.03.2005 Beiträge: 3.556
      24/19 muss ja nicht automatisch Chartschablone sein.

      Man könnte z.B. auch ein Chart malen, das auf 29/22 hinausliefe und anschließend behaupten, dass 29/22 "nach Chart", also auf höheren Limits nicht profitabel sei.

      Es mag stimmen, das 24/19 weniger profitabel ist.

      Nur habe ich bis jetzt noch nicht erlebt, dass jemand, der dies "einfach mal behauptet", irgendein seriöseres Indiz dafür geliefert hätte.

      Wie könnte man mich widerlegen, wenn ich jetzt behaupten würde, dass 24/19 das Nonplusultra wäre?

      Ist es nicht oft eine selbsterfüllende Prophezeihung, wenn die besten Winning Player deutlich looser sind, wg. skill edge, table/seat selection etc?
    • Kyroka
      Kyroka
      Bronze
      Dabei seit: 09.11.2006 Beiträge: 938
      Original von Marvl
      Wie könnte man mich widerlegen, wenn ich jetzt behaupten würde, dass 24/19 das Nonplusultra wäre?
      Das ORC setzt ja voraus, dass die Gegner optimal spielen. Wenn die Gegner nicht optimal spielen, kann man in der Regel looser spielen. Position auf den Fisch hilft ja nicht, wenn man ihn nicht isoliert. Wenn man mit 24/19 am BU sitzt und alle Gegner vor einem looser openraisen, weil sie eh keine 3bet bekommen, hat man auch ein Problem - kann man looser reraisen, aber dann hat man auch keine 24/19 mehr.

      Meine Erfahrung auf den Highstakes ist zwar eher begrenzt :D , aber das klingt doch logisch?
    • Marvl
      Marvl
      Bronze
      Dabei seit: 12.03.2005 Beiträge: 3.556
      Klar, bin ja selber im Schnitt deutlich looser.
      Man passt sich natürlich an seine Gegner an und erreicht phasenweise Werte, die auf lange Sicht wohl nicht ganz gesund wären.

      Was ich meinte war das optimale Defaultplay, also vs Unknows ohne Reads, man weiß nicht wie tough das Game ist usw.
    • PeterParka
      PeterParka
      Bronze
      Dabei seit: 28.12.2008 Beiträge: 867
      Ich hab die Artikel nicht gelesen kann sein das es da drin steht, aber ich meine das ORC wurde einfach aus favs gegen random hände erstellt (also abhängig davon wie viel Leute nach dir dran kommen). Ist doch logisch dass das nicht optimal sein kann mit position, dead money und eventueller skill edge.
    • Kyroka
      Kyroka
      Bronze
      Dabei seit: 09.11.2006 Beiträge: 938

      Board:
             Equity     Win     Tie
      MP2    16.92%  15.24%   1.68% { A3o }
      MP3    16.61%  15.36%   1.25% { zufällig }
      CO     16.61%  15.35%   1.26% { zufällig }
      BU     16.62%  15.35%   1.26% { zufällig }
      SB     16.61%  15.35%   1.25% { zufällig }
      BB     16.64%  15.38%   1.26% { zufällig }


      Gogogo :f_biggrin:
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