Autogenes Training - Vorsatzformeln für A-game

    • Johnnybi
      Johnnybi
      Bronze
      Dabei seit: 19.02.2010 Beiträge: 232
      HI,

      ich habe für meine Klausuren mich mit Autogenem Training vorbereitet. Man bringt sich zunächst in einen guten ZUstand und kann dann mit sogenannten Vorsatzformeln arbeiten. Die dafür verwendeten Sätze beeinflussen das Unterbewußte und verhelfen einen in Drucksituationen entsprechend der Formeln zu handeln.
      Ich habe mir überlegt mit dieser Form der Autosuggestion mein Pokerspiel zu verbessern. Ich merke doch immer wieder, wie schnell ich verärgert bin, nicht gleich Tilt. Allerdings glaube ich auch, dass der Frust nicht hinwegsuggestiert , sondern nur relativiert werden kann. Es ist einfach eine Prophylaxe; so wie man Vitamin C einnimmt, um keine Erkältung zu bekommen.


      Für die Leute, die am A.T. Interesse haben und/ oder damit schon Erfahrungen gemacht haben, würde ich gern so einen Sammelthread eröffnen. Hier kann jeder seine Vorsatzformeln veröffentlichen und besprechen und seine Erfahrungen mitteilen.
  • 22 Antworten
    • michimanni
      michimanni
      Bronze
      Dabei seit: 02.08.2006 Beiträge: 65.192
      Hi Johnnybi,

      ich gehe selbst nicht mit autogenem Training vor, sondern habe eine Art Checkliste im Kopf, die ich gedanklich abhake, bevor ich mich an die Tische setze. Dazu gehört z.B. dass ich im Kopf klar bin und mich auch wirklich auf Poker konzentrieren kann. Ein absolutes No-Go wäre daher, wenn ich direkt vorher beispielsweise Streit hatte und den noch gedanklich verarbeite. So könnte ich nicht mein A-Game bringen, weiß das und handele entsprechend.

      Wie gesagt nutze ich autogenes Training selbst nicht, bin aber durchaus gespannt, wie sich der Thread entwickelt =)


      Gruß,
      michimanni
    • Johnnybi
      Johnnybi
      Bronze
      Dabei seit: 19.02.2010 Beiträge: 232
      Ja, eine Checkliste ist auf jeden Fall eine gute Sache...und sie jedesmal durchzugehen trägt auch zum A-Game bei.
      Da läuft ja vieles im Bewußtsein ab. Mit den Vorsatzformel wird das Unbewußte darauf ausgerichtet...eine oft unterschätzte, wilde zu Tiltführende Seite eines jeden.

      Vielleicht magst Du ja bestimmte Aussagen Deiner Liste hier mitteilen.
    • Smiles30
      Smiles30
      Bronze
      Dabei seit: 01.09.2008 Beiträge: 255
      Checkliste - super Sache.
      Aber die checkliste ist logisch. Die "impulsiven Entscheidungen" basieren eben auf Impulse - und dann ist die checkliste auch wurst. Ich hab ein Check-Mission Statement aufgeschrieben - " sowas wie "folde jeden Suck in bet von XY-Player - folde TP TK gegen reraise auf Rush..."

      Das hilft für eine unglaubliche Winrate, aber nach 1-2 Tagen hab ich wieder emotinale Insta-Calls drin... Dann spiele ich wieder 2-3 Tage gut und dann ein TAg schlecht. Ich brauch nicht zu sagen, dass die schlechten Tage-5-6 Stacks kosten auf 5k Hände am Tag.

      Ich denke wir müssen uns mit den Gründen auseinander setzen, warum wir teilweise impulsiv spielen!

      Die Psycho-Videos hier sind super - ich hab vor einem JAhr noch laut geschrien bei BadBeats, heut lächel ich zu 90% und 10% sind dann schon frustrierend - besonders bei downswings, aber mein emotionaler Umgang damit ist schon ein besserer. Genauso denke ich, dass wir für ein dauerhaftes A-Game bessere Einsicht in die Emotionswelt brauchen und neue Emotionsmuster.
    • OrcaAoc
      OrcaAoc
      Gold
      Dabei seit: 06.08.2006 Beiträge: 4.814
      Bei mir reicht Autogenes Training ansich aus um nicht zu tilten/sich zu ärgern.
      Vielleicht brauchst du die vorsatzformlen gar nicht dafür 'verschwenden' sondern kannst sie für was wichtigeres verwenden. Wie lange machst du autogenes Training schon ?

      Bei der Verwendung von Vorsatzformeln komme ich mir manchmal vor wie in diesen Filmen in denen man drei wünsche frei hat aber sie so erfüllt werden wie die gemeine Gegenseite Teufel/Flaschengeist etc. es interpretiert. Du solltest auf jedenfall drauf achten das die Vorsatzformeln sehr klar und eindeutig sind und nicht missverstanden werden können.

      Allerdings glaube ich auch, dass der Frust nicht hinwegsuggestiert , sondern nur relativiert werden kann.


      Das ist auch nicht nötig wenn erst gar kein Frust da ist :)
    • Sim87
      Sim87
      Black
      Dabei seit: 29.10.2006 Beiträge: 8.692
      hab morgen meine erste sitzung und kann wenn gewünscht meinen werdegang mit dem AT hier nach und nach berichten
    • Johnnybi
      Johnnybi
      Bronze
      Dabei seit: 19.02.2010 Beiträge: 232
      Original von OrcaAoc
      Bei mir reicht Autogenes Training ansich aus um nicht zu tilten/sich zu ärgern.
      Vielleicht brauchst du die vorsatzformlen gar nicht dafür 'verschwenden' sondern kannst sie für was wichtigeres verwenden. Wie lange machst du autogenes Training schon ?

      Ich hatte mehrere Jahre sehr regelmäßig A.T. betrieben. Das ist schonArbeit, Jeden Morgen 20-30 Minuten. Ich hatte auch Ausflüge auf die Oberstufe gewagt.



      Original von OrcaAocBei der Verwendung von Vorsatzformeln komme ich mir manchmal vor wie in diesen Filmen in denen man drei wünsche frei hat aber sie so erfüllt werden wie die gemeine Gegenseite Teufel/Flaschengeist etc. es interpretiert. Du solltest auf jedenfall drauf achten das die Vorsatzformeln sehr klar und eindeutig sind und nicht missverstanden werden können.

      Und ja du sagst es, die Verwendung von Vorstzformeln ist eine sensible Angelegenheit. Deshalb fände ich es gut und auch hilfreich, wenn die Leute ihre Vorsätze und ihre beabsichtigte Wirkung mitteilen. Da können wir an den Genauigkeiten arbeiten.



      Allerdings glaube ich auch, dass der Frust nicht hinwegsuggestiert , sondern nur relativiert werden kann.


      Das ist auch nicht nötig wenn erst gar kein Frust da ist :) [/quote]Also ich glaube, man kann den Frust nicht verhindern, keiner ist frei von Tilt....guck dir nur high stakes poker auf youtube an....fast jeder tiltet, nur nicht wie wir vor unseren Rechnern, weil die Kameras eingeschaltet sind, aber man kann es an deren Spiel und Körperhaltung erkennen.
      Es geht darum eine Resistenz zu entwickeln, so dass man mehr verträgt ohne krankhaft zu verdrängen!!!
    • Johnnybi
      Johnnybi
      Bronze
      Dabei seit: 19.02.2010 Beiträge: 232
      Original von Sim87
      hab morgen meine erste sitzung und kann wenn gewünscht meinen werdegang mit dem AT hier nach und nach berichten
      Auch wenn es mehrere Wochen dauert, bevor du Vorsatzformeln verwenden kannst, bin ich sehr daran interessiert, wie sich A.T. auf dein Spiel auswirkt!
    • michimanni
      michimanni
      Bronze
      Dabei seit: 02.08.2006 Beiträge: 65.192
      Original von Johnnybi
      Vielleicht magst Du ja bestimmte Aussagen Deiner Liste hier mitteilen.
      Gern, das ist im Endeffekt auch keine Raketenwissenschaft:

      1. Bist Du motiviert?
      2. Kannst Du Dich konzentrieren?
      3. Bist Du emotional auf der Höhe?
      4. Hast Du ausreichend getrunken, gegessen und geschlafen?
      5. Gibt es einen Grund, warum Du nicht spielen solltest?

      Das ist grob gesagt das, was ich durchgehe, bevor ich spiele.
    • OrcaAoc
      OrcaAoc
      Gold
      Dabei seit: 06.08.2006 Beiträge: 4.814
      Ich hatte mehrere Jahre sehr regelmäßig A.T. betrieben. Das ist schonArbeit, Jeden Morgen 20-30 Minuten.


      Wenn ich versuche das Autogene Training bewusst zu geniessen klappt es bei mir wesentlich besser/leichter. Vielleicht habe ich den Satz von dir das du es als Arbeit betrachtest auch missverstanden aber wenn du das in der Richtung siehst dann würde es sich eventuell lohnen das A.T selbst durch den gebrauch von Vorsatzformlen wie : 'Ich geniesse Autogenes Training' oder sowas zu verbessern.
    • Johnnybi
      Johnnybi
      Bronze
      Dabei seit: 19.02.2010 Beiträge: 232
      Original von OrcaAoc
      Ich hatte mehrere Jahre sehr regelmäßig A.T. betrieben. Das ist schonArbeit, Jeden Morgen 20-30 Minuten.


      Wenn ich versuche das Autogene Training bewusst zu geniessen klappt es bei mir wesentlich besser/leichter. Vielleicht habe ich den Satz von dir das du es als Arbeit betrachtest auch missverstanden aber wenn du das in der Richtung siehst dann würde es sich eventuell lohnen das A.T selbst durch den gebrauch von Vorsatzformlen wie : 'Ich geniesse Autogenes Training' oder sowas zu verbessern.
      Mit Arbeit meine ich, ich investiere Energie, Konzentration für ein bestimmtes Ziel. A.T. habe ich als positiv erlebt, aber nicht unbedingt jedes Ziel.
    • Smiles30
      Smiles30
      Bronze
      Dabei seit: 01.09.2008 Beiträge: 255
      Original von Johnnybi

      Ich hatte mehrere Jahre sehr regelmäßig A.T. betrieben. Das ist schonArbeit, Jeden Morgen 20-30 Minuten. Ich hatte auch Ausflüge auf die Oberstufe gewagt.

      !
      Das Thema ist jetzt: ist AT sinnvoll??
      Das Subjekt redet sich ein "Ich kann das, Ich schaff das..etc." whatever und beim ersten Rückschlag ist man den Gefühl des Versagen/ Zweifelns whatever ausgeliefert - dann muss man wieder AT machen um runterzukommen...

      Klingt für mich .... und diese Meinung aeussern auch Psychologen.. wie ein Fass ohne Boden!

      Ich hab AT benutzt im Studium, weil ich jeden Tag von 9 bis 21 Uhr pauken musste - mir hat es geholfen, aber ich war mir 100% sicher, dass ich BWL und VWL parallel auf Dipl. studieren kann. Ich wurde NIE zurückgeworfen.. hab 30 Klausuren pro Semester geschafft. Die emotionale Grundlage war solide - beim Poker aber bin ich wie ein Esel auf Eis - ich hab alle 2 Tage Grund zu Selbstzweifel und Tilt!!! Fass ohne Boden!
    • Johnnybi
      Johnnybi
      Bronze
      Dabei seit: 19.02.2010 Beiträge: 232
      Original von Smiles30
      Original von Johnnybi

      Ich hatte mehrere Jahre sehr regelmäßig A.T. betrieben. Das ist schonArbeit, Jeden Morgen 20-30 Minuten. Ich hatte auch Ausflüge auf die Oberstufe gewagt.

      !
      Das Thema ist jetzt: ist AT sinnvoll??
      Das Subjekt redet sich ein "Ich kann das, Ich schaff das..etc." whatever und beim ersten Rückschlag ist man den Gefühl des Versagen/ Zweifelns whatever ausgeliefert - dann muss man wieder AT machen um runterzukommen...

      Klingt für mich .... und diese Meinung aeussern auch Psychologen.. wie ein Fass ohne Boden!

      Ich hab AT benutzt im Studium, weil ich jeden Tag von 9 bis 21 Uhr pauken musste - mir hat es geholfen, aber ich war mir 100% sicher, dass ich BWL und VWL parallel auf Dipl. studieren kann. Ich wurde NIE zurückgeworfen.. hab 30 Klausuren pro Semester geschafft. Die emotionale Grundlage war solide - beim Poker aber bin ich wie ein Esel auf Eis - ich hab alle 2 Tage Grund zu Selbstzweifel und Tilt!!! Fass ohne Boden!

      Es geht nicht darum ob AT sinnvoll ist, sondern wie man es für Pokern nutzen kann.

      Du warst Dir sicher, dass Du BWL und VWL parallel studieren kannst. Diese Aussage stammt von deinem Subjekt und ist ein Glaube. Dieser Glaube an sich selbst kann durch Downswing und Badbeats brüchig werden. Vielleicht ist das bei dir so?
      Ich habe eher das Problem, dass ich weiß/ glaube das Limit beat zu haben. Wenn ich aber wütend über suckouts werde, calle ich zuviel oder mach an den falschen Stellen pushes und bluffs.
      Der Vergleich mit dem Studium hinkt ein bißchen, weil die Leistung objektiv bei einmaliger Betätigung meßbar ist. Beim Pokern ist es eindeutig auf Longterm gesetzt. ICh werden nie Roger FEderer im TEnnis besiegen. ICh kann allerdings Phil Ivey im Heads-up schlagen. Spiele ich 1000 HEadsup-Partien gegen ihn wird er mich locker in den meisten schlagen, aber halt nicht in allen. Ein schlechterer Gegner kann dich beat haben und Dir Mal viel Kohle abzocken, das geht schon auf die Psyche.

      Es gibt ein Mindset mit dem ich viel eher auf Tilt komme. Durch Autogenes TRaining soll ein gutes Mindset aufrechterhalten und ausgebaut werden.
      Beim A.T. geht es darum, das Unbewußte für die Sache auf die richtige Art und WEise zu begeistern, sonst läßt es mich primitiv archaisch reagieren und ich calle und bluffe zu viel...

      Hattest Du für dein Studium mit Vorsatzformeln gearbeitet?
    • Smiles30
      Smiles30
      Bronze
      Dabei seit: 01.09.2008 Beiträge: 255
      Original von Johnnybi

      Es gibt ein Mindset mit dem ich viel eher auf Tilt komme. Durch Autogenes TRaining soll ein gutes Mindset aufrechterhalten und ausgebaut werden.
      Beim A.T. geht es darum, das Unbewußte für die Sache auf die richtige Art und WEise zu begeistern, sonst läßt es mich primitiv archaisch reagieren und ich calle und bluffe zu viel...

      Hattest Du für dein Studium mit Vorsatzformeln gearbeitet?
      Ich muss wohl erst das Buch "Pokermindset" lesen - ich weiss nicht genau welche Arten definiert werden.

      Zum AT. - ich hab alles benutzt - Morgens AT. Suggestion, zwischendurch ein Ankersiegersong , Abends HypnoseCDs zum Einschlafen. Grundstudium in 2 sem, 2 mal Hauptstudium in 3. Trotzdem hat es nur bedingt was mit Poker zu tun. In Poker wirst du halt sehr oft durchgeschuettelt.

      Ich hab in einem Artikel hier gelesen - es geht bei Tilt NICHT im den 1 Stack KK vs AA, nicht um den zweiten set over set, sondern um den 3 und 4 en, wo man komische CallDowns oder Moves einstreut... Vielleicht hilft ein Satz wie " Ich werde NIE mit 2 Stacks down Callsdowns mit XY machen, oder Bluffreraises auch gegen gegner nicht die 80 Cbeten und oft folden am Flop".. So ein Vorsatz macht für mich Sinn. Oder so was in der Art...
      Da gehts schon um das Technische.. Ich teste das mal heut.
    • OrcaAoc
      OrcaAoc
      Gold
      Dabei seit: 06.08.2006 Beiträge: 4.814
      " Ich werde NIE mit 2 Stacks down Callsdowns mit XY machen, oder Bluffreraises auch gegen gegner nicht die 80 Cbeten und oft folden am Flop"


      Negationen im Zusammenhang mit Autogenem Training zu verwenden ist sehr schlecht ! Da diese formulierungen nicht verstanden werden ist das so als würdest du sagen :

      'Ich werde mit 2 Stacks down Callsdowns mit XY machen, oder Bluffreraises auch gegen gegner die 80 Cbeten und oft folden am Flop'

      Viel Spass damit :P


      Das Subjekt redet sich ein "Ich kann das, Ich schaff das..etc." whatever und beim ersten Rückschlag ist man den Gefühl des Versagen/ Zweifelns whatever ausgeliefert - dann muss man wieder AT machen um runterzukommen...

      Klingt für mich .... und diese Meinung aeussern auch Psychologen.. wie ein Fass ohne Boden!


      Die Betrachtung ist aus meiner Sicht sehr einseitig. Im umgekehrten Fall das man etwas schafft was man sich vorher nicht zugetraut hat gewinnt man ja dafür an selbstvertrauen - und dieser Fall wird in der Regel wesentlich häufiger vorkommen sofern man sich nicht dauernd irgendwelche nahezu unerreichbaren Ziele setzt.
    • Smiles30
      Smiles30
      Bronze
      Dabei seit: 01.09.2008 Beiträge: 255
      Original von OrcaAoc
      " Ich werde NIE mit 2 Stacks down Callsdowns mit XY machen, oder Bluffreraises auch gegen gegner nicht die 80 Cbeten und oft folden am Flop"


      Negationen im Zusammenhang mit Autogenem Training zu verwenden ist sehr schlecht !
      Viel Spass damit :P
      Das stimmt schon - das unterbewusste versteht kein NEIN! Aber Du glaubst auch nicht, dass AT auf das Unterbewusstsein eingeht :-)

      Für mich ist AT ein Overwrite für das Bewusstsein! Eine Verhaltenstherapie - wenn Du ans Unterbewusste willst ist AT IMHO der falsche Weg.

      Ausserdem triggert das Bewusste das Unbewusste - also wenn du zornig wirst, weil du 2 mal ausgesuckt wirst, dann sendet das Bewusstsein die Signale, die Ängste und das Unterbewusstsein schickt dir die paraten Emotionen zurück.
      So sind die Emotionen bei NL5 noch klein wenn Du 2 stacks down bist - aber 2 Stacks down bei NL100 bedeuten für dein Bewusstsein schon ein grosse Bedrohung. Die emotinale Antwort ist ne ganz andere, während du auf NL5 nach 2 stacks down noch gut weiterpsielen kannst ist es vielleicht bei NL100 oder 1000 nicht mehr der Fall. Das Unterbewusstsein reagiert auf die Bedrohung - egal ob du AT machst oder nicht!

      Die einzige Lösung vorerst heisst, keine Bedrohungen schaffen - BRM beachten...aber 2 Jahre NL50 zocken mit Shots auf NL100 ist auch nicht die lösung - wir wollen alle schneller lernen.
    • OrcaAoc
      OrcaAoc
      Gold
      Dabei seit: 06.08.2006 Beiträge: 4.814
      Das stimmt schon - das unterbewusste versteht kein NEIN! Aber Du glaubst auch nicht, dass AT auf das Unterbewusstsein eingeht :-)


      Natürlich tut es das ...

      Ausserdem sind negationen auch so oft problematisch. z.b. So sätze wie : 'Denken sie nicht an einen rosa Elefanten' bewirken gerade das Gegenteil.
      d.h. es ist auch im Alltag sinnvoll Dinge nach Möglichkeit immer positiv zu formulieren.
    • Smiles30
      Smiles30
      Bronze
      Dabei seit: 01.09.2008 Beiträge: 255
      Original von OrcaAoc
      Das stimmt schon - das unterbewusste versteht kein NEIN! Aber Du glaubst auch nicht, dass AT auf das Unterbewusstsein eingeht :-)


      Natürlich tut es das ...

      Ausserdem sind negationen auch so oft problematisch. z.b. So sätze wie : 'Denken sie nicht an einen rosa Elefanten' bewirken gerade das Gegenteil.
      d.h. es ist auch im Alltag sinnvoll Dinge nach Möglichkeit immer positiv zu formulieren.
      OK jetzt driften wir ab in die Unsteuerbarkeit von Gedanken...

      Der Satz mit dem elephanten ist ja kein HAndelsvorsatz... aber wenn ich mir vornehme "Ich werde Jay Khan nicht auf die Schnauze hauen, oder reraises am Flop mit Top Pair NIE callen, wenn ich schon down bin" und dass im AT einbaue, dann hat es eine ganz andere wirkung. Wenn ich dir jetzt sage "vergreif dich nie an schwächere Gegner" gehst Du ja auch nicht raus und verprügelst den Nachbarsjungen!
    • OrcaAoc
      OrcaAoc
      Gold
      Dabei seit: 06.08.2006 Beiträge: 4.814
      Bei den Sätzen die du jetzt vorgeschlagen hast stellt man sich die Situation die du beschreibst trotzdem nicht negiert vor genau wie in dem Beispiel mit dem Rosa Elefanten. Daher sind aus meiner Sicht positiv formulierte Sätze sinnvoller und effektiver.
    • Smiles30
      Smiles30
      Bronze
      Dabei seit: 01.09.2008 Beiträge: 255
      Original von OrcaAoc
      Bei den Sätzen die du jetzt vorgeschlagen hast stellt man sich die Situation die du beschreibst trotzdem nicht negiert vor genau wie in dem Beispiel mit dem Rosa Elefanten. Daher sind aus meiner Sicht positiv formulierte Sätze sinnvoller und effektiver.


      Klar - positiv: when down immer schön gegen reraise folden und varianz vermeiden bzw positiv formuliert (1/varianz) maximieren :-)
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