US Domination

    • vize2002
      vize2002
      Bronze
      Dabei seit: 15.09.2006 Beiträge: 263
      Hallo,
      ich habe mir ein ppar Gedanken über ein etwas kontroverses Thema gemacht.
      Das allgemeine Ansehen der USA bei uns und auch generell. Ich persönlich habe zur Zeit nicht die beste Meinung. Beispiele hierfür sind

      Rise Against (Unofficial Music Vidwo)

      und

      Americans are stupid

      wobei ich natürlich absolut eingestehe, dass eine Umfrage wie die im zweiten Video, in Fußgängerzonen deutscher Städte ähnliche Antworten ergibt. Da reicht die Samplesize einrach nicht, um mal den Bogen zu Poker zu spannen ;)

      Aber ist diese Ansicht, die die Amerikaner laut dem zweiten Video über sich selbst haben, wirklich vorteilhaft und in Zukunft auch tragbar? Meine Befürchtung geht eher in die Richtung, dass die Amerikaner mit den immer stärker aufkommenden Chinesen nicht klar kommen werden. Was immer daraus auch entstehen mag.

      Was passiert wenn diese Weltmacht auch weg bricht? Oder ist das überhaupt nicht möglich?
  • 23 Antworten
    • wusah
      wusah
      Bronze
      Dabei seit: 06.02.2006 Beiträge: 15.816
      starkes Lied, heftiges Video. Nichts für mein schwaches Gemüt.
    • SeneX
      SeneX
      Bronze
      Dabei seit: 21.12.2005 Beiträge: 1.020
      das wird wohl leider fast überall in diesem massaker an dummheit enden.
    • castaway
      castaway
      Bronze
      Dabei seit: 15.10.2006 Beiträge: 25.945
      Naja ich hab an sich nix gegen die Amerikaner. Ohne sie wären wir schon arm dran, aber ihre Außenpolitik bzw. die von George Bush ist nun wirklich (um es mal vorsichtig auszurücken) nicht so wirklich das wahre.
      Und naja, das sie sich nicht um den Rest der Welt kümmern und denken Frankreich wäre Australien und sowas weiß man ja.
    • faulbertus
      faulbertus
      Bronze
      Dabei seit: 13.10.2006 Beiträge: 265
      Diese ganzen Umfragen, egal ob bei den Amis oder Jungwähler-Test bei Grinsfratze Raab kannste vergessen, du weißt ja nicht wie viele Leute gefragt wurden, wie viele ordentliche Antworten kamen, welche rausgeschnitten wurden usw. Sowas ist einfach Meinungsbildung in die gewünschte Richtung.
    • hova
      hova
      Bronze
      Dabei seit: 09.11.2006 Beiträge: 3.677
      Ganz schön viele Rassisten in Deutschland unterwegs. Überall kriegst du Hass gegen Amerikaner zu hören.
    • BTong1
      BTong1
      Bronze
      Dabei seit: 07.02.2007 Beiträge: 5
      Über das Thema könnte ich mich jetzt hier auf 5 Seiten auslassen aber ich will euch damit verschonen :D

      Aber die Regierung Bush ist innen wie auch aussenpolitisch für die Amerikaner nicht mehr tragbar. Leider waren die Amerikaner nach dem 11.09 so verblendet, (verständlicherweise) das sie zu allem Ja und Amen gesagt haben was die Schuldigen für die Anschläge zur Rechenschaft ziehen könnte.
      Die Regierung Bush hat diesen Umstand gnadenlos ausgenutzt und das ganze Amerikanische Volk sowie alle anderen angelogen. Und das nicht nur einmal sondern dauernd. Zwei Kriege veranlasst, den mittleren Osten ins Chaos gestürzt und das amerikanische ansehen in der ganzen Welt ruiniert .... Thx Mr. Bush
      Sogar die Iraker die unter Saddam gelitten haben wünschen sich Ihn zurück. Es gibt jetzt im Irak mehr Menschen den es schlecht geht als unter Saddam ...

      Die Regierung Bush ist der größte Abschaum .... von Gerechtigkeit und Demokratie reden aber genau dieses im eigenen Land immer weiter einschränken. Wie ich diese Doppelmoral HASSE !!!!

      Also ich habe nichts gegen die Amerikaner ... aber sehr wohl gegen ihre ... Führer

      Ahh das musste mal sein das tut ... ich könnte mich jeden Tag über diese Idioten aufregen ....
    • emophiliac
      emophiliac
      SuperModerator
      SuperModerator
      Dabei seit: 08.03.2005 Beiträge: 4.567
      die gründe für den schon vor dem 11.9. eifrig gepflegten antiamerikanismus; es gibt sogar ein wort dafür; sind eher im bereich der sozialpsychologie, namentlich des ethnozentrismus zu suchen, als in einer wie auch immer gearteten form des politischen bewusstseins.
      das stereotyp des dummen, arroganten amis ist nicht dadurch verschwunden, dass es im moment chic ist, ihm einen namen zu geben, nämlich george bush.
      die leute, die heute wie immer "nichts gegen amerikaner" haben, werden ihre vorurteile noch pflegen, wenn besagter george bush schon im altersheim für ausrangierte staatschef seinen tee aus der schnabeltasse schlürft. er ist schließlich nur willkommene gelegenheit, den eigenen rassismus hinter einem namen und etwas, was wie weltpolitische besorgtheit und gutmenschentum ausschaut, zu verstecken.
      nordkorea wird ja auch erst dann interessant, wenn george bush dazu eine meinung hat, die, da braucht man gar nicht lange drüber nachdenken, von der typisch amerikanischen arroganz und kurzsichtigkeit, ja dummheit geprägt ist.
      ein affentheater sondergleichen. der amerikaner ist wohl einfach nur der jude des handelsüblichen wohnzimmerrassisten, der aus der geschichte gelernt hat und weiß, dass antisemitismus heutzutage nicht mehr ganz so gut ankommt bei den nachbarn.
    • Schmette
      Schmette
      Gold
      Dabei seit: 11.02.2006 Beiträge: 5.252
      Original von hova
      Ganz schön viele Rassisten in Deutschland unterwegs. Überall kriegst du Hass gegen Amerikaner zu hören.
      Die Menschen finde ich recht cool da, allerdings ist ihre politische Einstellung und ihre Regierung unter aller Sau.
    • FuaVarra
      FuaVarra
      Bronze
      Dabei seit: 03.09.2006 Beiträge: 3.381
      Original von faulbertus
      Diese ganzen Umfragen, egal ob bei den Amis oder Jungwähler-Test bei Grinsfratze Raab kannste vergessen, du weißt ja nicht wie viele Leute gefragt wurden, wie viele ordentliche Antworten kamen, welche rausgeschnitten wurden usw. Sowas ist einfach Meinungsbildung in die gewünschte Richtung.
      #2

      und was die chinesen angeht: ja, der Aufstieg der Länder China und Indien wird die westliche Welt vor sehr große Probleme stellen. Allerdings nicht nur die USA sondern auch die EU. Wenn die erstmal auf dem wissenschaftlich/wirtschaftlichem Stand von "uns" angekommen sind, wird sich rausstellen, ob der Westen überhaupt mithalten kann...

      Edit: heftiges video und Rise Against sind einfach ne starke band... und man sollte nicht vergessen, dass diese scene in den usa auch nicht grade klein ist (nur leider wenig macht haben)
    • Hanspanzer
      Hanspanzer
      Bronze
      Dabei seit: 06.05.2006 Beiträge: 889
      Die Weltmacht USA wird auch mit China nicht untergehen...sobald China einen vergleichbaren Wohlstand wie der Westen erreicht hat wird es bei ihnen auch Arbeitslosigkeit usw geben. Dann stehen sie auf eine Stufe mit dem Westen aber nicht darüber.

      Am Rande: Die Amerikaner beklagen sich dass die deutschen ihnen Arbeitsplätze im Sektor der hoch qualifizierten wegnehmen :D
    • FuaVarra
      FuaVarra
      Bronze
      Dabei seit: 03.09.2006 Beiträge: 3.381
      Original von Hanspanzer
      Am Rande: Die Amerikaner beklagen sich dass die deutschen ihnen Arbeitsplätze im Sektor der hoch qualifizierten wegnehmen :D
      dabei geht der trend (aus deutschland nach/während des studiums in die usa zu gehen und dort zu arbeiten), zumindest in der wissenschaft zurück ;)
    • RicFlair
      RicFlair
      Bronze
      Dabei seit: 09.10.2006 Beiträge: 2.865
      also was das thema antiamerikanismus angeht finde ich es schon sehr schwach wie manche (jetzt keiner speziel hier im thread aber einfach viele leute) sich über die amerikaner aufregen.
      das problem ist: US-Regierung ist nicht gleich die mehrheit der US-Bürger!
      viele us-bürger unterstützen bush bei vielen sachen einfach nicht mehr.
      das wissen scheinbar die meisten leute garnicht.

      zum thema china: ich studiere politik und habe diverese vorlesungen zu dem thema aufstieg chinas und indies besucht.
      es gibt da so viele probleme in den beiden ländern. die chinesen sind zu alt und brauchen jedes jahr 25 millionen neue arbeitskräfte um die arbeitslosigkeit nicht wachsen zu lassen. weiterhin entstehen in china jedes jahr umweltschäden deren beseitigung 500 mrd $ kostet. und damit ist nur das immer aktuelle jahr gemeint....nicht die beseitigung alter umweltschäden.
      das soziale sicherungssystem in china ist am boden, zusammen mit der rasanten alterung der chinesen ist das ne explosive mischung.
      die arbeitslosigkeit ist hoch, vetternwirtschaft noch an der tagesordung und und und. leider muss ich jetzt weg und kann net mehr schreiben, servus
    • GambleGuest
      GambleGuest
      Bronze
      Dabei seit: 04.01.2007 Beiträge: 206
      Wir gehören also auch zur Achse des Bösen! :D
    • eltazo
      eltazo
      Bronze
      Dabei seit: 06.10.2006 Beiträge: 15.489
      Klar istes falsch alle bürger und einwohner der USA für den scheiss verantwortlich zu machen aber, immer zu sagen nur bush ist der Böse und wenn bush nicht wäre wäre alles viel besser ist genausso einfach und genauso falsch.
    • Goaranga
      Goaranga
      Bronze
      Dabei seit: 02.02.2006 Beiträge: 1.666
      Das Volk kontrolliert nie die Mächtigen - die Mächtigen kontrollieren immer das Volk! Ich denke der "antiamerikanismus" richtet sich gegen diese Wenigen und nicht gegen allle. Der Grund ist das egoistische rücksichtslose Handeln dieser Personen, die buchstäblich über Leichen gehen, dabei vorgeben die Ziele des Volkes zu verfolgen, aber ihr eigens Süppchen kochen.... Imo gehören diese Personen genauso wie Milosevic & Konsorten vor ein Gericht gebracht und verurteilt...
    • hova
      hova
      Bronze
      Dabei seit: 09.11.2006 Beiträge: 3.677
      Original von Schmette
      Original von hova
      Ganz schön viele Rassisten in Deutschland unterwegs. Überall kriegst du Hass gegen Amerikaner zu hören.
      Die Menschen finde ich recht cool da, allerdings ist ihre politische Einstellung und ihre Regierung unter aller Sau.
      Darum geht es nicht. Jemanden wegen seiner Nationalität zu diskriminieren ist Rassismus. Ob er jetzt Sinti, Roma oder Amerikaner ist ist dabei unerheblich. Als die Anschläge 2001 waren mussten die Menschen aus Nah-Ost drunter leiden, weil sie wegen ihrer Herkunft beschimpft und beschuldigt wurden Terroristen zu sein. Ein paar Jahre vorher hat man Juden beschimpft und jetzt beschimpft man Amerikaner. Ich finde Rassendiskriminierung ist unterste Schublade und die Leute die Hass gegen irgendeine Nationalität schüren auch.
    • FuaVarra
      FuaVarra
      Bronze
      Dabei seit: 03.09.2006 Beiträge: 3.381
      Original von RicFlair
      also was das thema antiamerikanismus angeht finde ich es schon sehr schwach wie manche (jetzt keiner speziel hier im thread aber einfach viele leute) sich über die amerikaner aufregen.
      das problem ist: US-Regierung ist nicht gleich die mehrheit der US-Bürger!
      viele us-bürger unterstützen bush bei vielen sachen einfach nicht mehr.
      das wissen scheinbar die meisten leute garnicht.

      zum thema china: ich studiere politik und habe diverese vorlesungen zu dem thema aufstieg chinas und indies besucht.
      es gibt da so viele probleme in den beiden ländern. die chinesen sind zu alt und brauchen jedes jahr 25 millionen neue arbeitskräfte um die arbeitslosigkeit nicht wachsen zu lassen. weiterhin entstehen in china jedes jahr umweltschäden deren beseitigung 500 mrd $ kostet. und damit ist nur das immer aktuelle jahr gemeint....nicht die beseitigung alter umweltschäden.
      das soziale sicherungssystem in china ist am boden, zusammen mit der rasanten alterung der chinesen ist das ne explosive mischung.
      die arbeitslosigkeit ist hoch, vetternwirtschaft noch an der tagesordung und und und. leider muss ich jetzt weg und kann net mehr schreiben, servus
      würd gern mehr davon wissen ;) gibts da bei euch irgendwie die scripte im netz oder so? :)
    • FastExer
      FastExer
      Bronze
      Dabei seit: 13.05.2006 Beiträge: 2.218
      Original von emophiliac
      die gründe für den schon vor dem 11.9. eifrig gepflegten antiamerikanismus; es gibt sogar ein wort dafür; sind eher im bereich der sozialpsychologie, namentlich des ethnozentrismus zu suchen, als in einer wie auch immer gearteten form des politischen bewusstseins.
      das stereotyp des dummen, arroganten amis ist nicht dadurch verschwunden, dass es im moment chic ist, ihm einen namen zu geben, nämlich george bush.
      die leute, die heute wie immer "nichts gegen amerikaner" haben, werden ihre vorurteile noch pflegen, wenn besagter george bush schon im altersheim für ausrangierte staatschef seinen tee aus der schnabeltasse schlürft. er ist schließlich nur willkommene gelegenheit, den eigenen rassismus hinter einem namen und etwas, was wie weltpolitische besorgtheit und gutmenschentum ausschaut, zu verstecken.
      nordkorea wird ja auch erst dann interessant, wenn george bush dazu eine meinung hat, die, da braucht man gar nicht lange drüber nachdenken, von der typisch amerikanischen arroganz und kurzsichtigkeit, ja dummheit geprägt ist.
      ein affentheater sondergleichen. der amerikaner ist wohl einfach nur der jude des handelsüblichen wohnzimmerrassisten, der aus der geschichte gelernt hat und weiß, dass antisemitismus heutzutage nicht mehr ganz so gut ankommt bei den nachbarn.
      verflucht, ich hätte nicht gedacht, dass ich emo mal hart rautieren würde, aber heute ist es tatsächlich soweit

      #2 hart rautiert!
    • akut
      akut
      Bronze
      Dabei seit: 26.02.2005 Beiträge: 208
      Naja, also für mich ist das viel eher ein Zeichen von Schubladendenken, wenn man jede Kritik an der israelischen Regierung als Antisemitismus (das gleiche Spiel) und jede Kritik an der Regierung Bush als "Antiamerikanismus" abtut.

      Ich denke, wir hier als Pokerspieler verspüren alle ein wenig Faszination am oft gescholtenen "American way of life" und sollten eigentlich über den Antiamerikanismus-Vorwurf erhaben sein.

      Die Bilder in dem Video sind Bilder, die in jedem Krieg entstehen.
      Bush hat mit zwei höchst fragwürdigen (und nach dem 11.09. bei dieser Regierungskonstellation bereits absolut vorhersehbaren) Kriegen, größten außenpolitischen Schaden angerichtet, der wohl auch dann noch anhält, wenn Bush bereits im Altersheim sitzt. Im Irak werden sicherlich amerikanische Soldaten sterben, die heute noch nicht geboren sind.
      Die Kriege, neben seinen innenpolitischen Fehlern und einer desolaten Umweltpolitik, berechtigen zu Kritik - was hat dies mit Rassismus zu tun?

      (Und erzählt jetzt bitte nicht, daß in anderen Ländern auch Menschenrechtsverletzungen an der Tagesordnung sind - das wissen wir alle und das entschuldigt dennoch nichts...)
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