Bankrollmanagement bei pokerstrategy falsch erklärt

    • xnoob1
      xnoob1
      Bronze
      Dabei seit: 14.12.2009 Beiträge: 3
      Bankrollmanagement
      Fast alle Pokerspieler versuchen es anzuwenden, doch die wenigsten schaffen es, Erfolgreich anzuwenden. Jetzt könnte man natürlich den Einwand bringen, dass diese Spieler ein sehr großes Kontingent an Disziplinen besitzen. Doch ich behaupte, dass diesen Spielern nicht das Bankrollmanagement den Erfolg gebracht hat, sondern ich behaupte vielmehr, dass diese Spieler ihre Erfolge dem Glück zu verdanken haben. Das System welches bei dieser Webseite vorgestellt wird, ist falsch. Aber dazu werde ich später näher eingehen.
      Wieso ich diese Behauptung anstellen kann? Ich bin einer der wenigen Pokerspieler aus der Online Szene die nicht wegen des Geldes spielen, sondern wegen dem Spaßfaktor. Ich spiele auch keine hohen Beträge, sondern immer nur 10 €. Wenn diese verbraucht sind, dann setzte ich einige Zeit aus, ca. eine Woche und dann lade wieder den gleichen Betrag hinauf. Viele Spieler denken jetzt sicher, dass dies genau der Falsche Weg sei, denn bei einem guten Bankrollmanagement sollte der Aufladebutton tabu sein. Aber genau dieser ist es, welchen ich den Erfolg meiner Bankroll zu verdanken habe.
      Vorweg für alle Kritiker, welche im Glauben sind, dass ein Verrückter seinen Hirngespinsten freien Lauf lässt. Ich genieße zurzeit eine Betriebswirtschaftliche Ausbildung und deshalb Waage ich es auch zu behaupten, dass ich eine Ahnung von solchen Materien besitze.
      Vorgeschichte
      So wie viele andere Spieler, welche neu zur Online Pokerszene hinzugekommen sind, habe ich mir viele Videos und Livecoachings angesehen. In vielen dieser Videos ging es um das Thema Bankrollmanagement. Anfangs war ich sehr erfreut darüber, dass es Richtwerte mit einer Konstante gab an die man sich halten konnte. Nachdem ich einige Misserfolge nach relativ kurzer Zeit hatte, begann ich auch sehr schnell dieses System zu hinterfragen. Zuerst dachte ich, dass es an meiner Spielweiße lag, doch als ich Professionelle Unterstützung besorgte und diese mein Spiel analysierte, kamen wir zum Schluss, dass es nicht an meinem Spiel lag, sondern an dem System, welches ich anwandte.

      Wie schon zuvor erwähnt, bezieht sich das Bankrollmanagement auf eine fixe Konstante, nämlich 5%. Außerdem ist der Grundgedanke, dass ich nach einer bestimmten BB Anzahl aufsteigen oder absteigen kann. Das Resultat daraus ist, dass ich nie meine ganze Bankroll verlieren kann. Alles Recht schön und gut, doch hat das System einen entscheidenden Nachteil. Es ist langsam und es ist sehr schwierig auf den niedrigen Limits anzuwenden, weil es den GF nicht einberechnet.
      Ein Beispiel hierfür ist:
      Ich spiele AA MP 1 und mach eine B von 4BB+BBxLimper. MP2 bezahlt mit XY und der Flop kommt T69. Ich mache eine CB von 6BB.
      Nun gibt es 3 Szenarien welche entstehen können:
      Faktor 1: fold
      Faktor 2: call
      Faktor 3: raise
      Faktor 1
      Bei fold bekommen wir 4 BB + für unsere BR. Eine sehr schlechte Situation für uns den mit AA möchten wir etwas mehr bekommen.
      Faktor 2
      Call
      Wir wissen, dass wir preflop mit AA gegen eine XY min 80% haben. Nun bekommen wir einen call. Meistens bedeutet das bei so einem Flop der Gegner ein Set Slowplayed und wir in die Falle laufen. Außerdem verliert man spätestens bei nach der zweiten Bet einen großen Teil seines Stacks, bis hin zum gesamten.
      Faktor 3
      Wir bekommen nach unserem Raise ein Reraise. Einerseits kann dies bedeuten, dass der Gegner vielleicht ein niedriges Premium Pair hält, aber anderseits kann es aber auch bedeuten, dass der Gegner 2 Pair getroffen hat, bis hin zum Set.

      Szenarien wie diese gibt es viele und ein gutes Bankrollmanagement hilft dabei, solche Verluste zu mindern, dennoch möchte ich nochmals an die Leser Appellieren, dass eben die Verluste nur gemindert werde. Denn wenn der Gegner bezahlt sind wir meisten schlechter, sonst bekommen wir nur das Geld vom Preflopraise. Ich habe im Forum schon etliche solcher Berichte gelesen von Spielern welche Angefangen haben und fragen: „Ich spiele NL2 und nur gute Hände, aber dennoch ist meine 50$ Bankroll auf 27$ geschrumpft. Was soll ich machen, nämlich weiter mit eurem Bankrollsystem spielen, oder soll ich alles auf ein Pferd setzten? Meine Antwort ist Klar und Eindeutig, denn ich empfehle zweiter es.

      Mein Erfolg bei der Bankroll ist dieses Motto: „Minimaler Einsatz und Maximaler Gewinn“. Aber nicht nur das, denn ein weiteres Motto ist, wer nichts Riskiert, der wird auch niemals viel Gewinnen, sondern er wird immer nur mit den anderen Fischen im Mittelmaß schwimmen. Diese zwei Grundsätze wiedersprechen sich auf den ersten Blick, aber dennoch haben Sie viel gemeinsam.

      Hier die Erklärung
      Bei Full Tilt ist der minimale Einzahlungsbetrag 10$. Mit diesen 10 scheint man auf den ersten Blick nicht weit zu kommen, außer man wendet meine Verdoppelung Strategie an und sieht die Chips nicht mehr als Geld sondern als Punkte und die Blindstufen als Level.
      Hier meine Tabelle für das bessere Verständnis:


      10,00 1 Level
      20,00 2 Level
      40,00 3 Level
      80,00 4 Level
      160,00 5 Level Ich gehe zurück zu Level 4 80$ als Joker auszahlen
      320,00 6 Level
      640,00 7 Level Ich gehe zurück zu Level 6 400$ als Joker auszahlen und ab sofort jedes 2. Mal ein Level zurück und sich die diferenz auszahlen lassen.
      1.280,00 8 Level 2.560,00 9 Level
      5.120,00 10 Level
      10.240,00 11 Level
      20.480,00 12 Level
      40.960,00 13 Level Stopp! Ab hier wird spielen wir nur noch nach Bankroll: 5% pro Stack
      81.920,00 14 Level
      163.840,00 15 Level
      327.680,00 16 Level
      655.360,00 17 Level
      1.310.720,00 18 Level
      2.621.440,00 19 Level
      5.242.880,00 20 Level
      10.485.760,00 21 Level
      20.971.520,00 22 Level
      41.943.040,00 23 Level
      83.886.080,00 24 Level
      167.772.160,00 25 Level
      335.544.320,00 26 Level
      671.088.640,00 27 Level
      1.342.177.280,00 28 Level


      Mein Ziel beim Pokern ist es 1000.000 Euro zu machen, danach habe ich das Spiel gewonnen. Sollte ich mittendrin auf meinem Weg zur Mio. die derzeitige Bankroll verzocken, dann lade ich wieder 10 euro hinauf und beginne wieder von vorne. Naja eben nur fast, weil ich mir bei den Safe Steps Joker das Geld auszahlen gelassen habe. :)


      Ich hoffe ich konnte einigen Spielern helfen und auch veranschaulichen, dass man auch seine eigenen erfolgreichen Strategien beim Pokern entwickeln kann.
  • 91 Antworten
    • pampapam
      pampapam
      Bronze
      Dabei seit: 21.02.2010 Beiträge: 3.416
      cliffs ?
    • Nikolazius
      Nikolazius
      Bronze
      Dabei seit: 02.06.2006 Beiträge: 102
      ja, verdopplungsstrategie
    • Evad
      Evad
      Bronze
      Dabei seit: 29.06.2008 Beiträge: 8
      4/10 obvious troll is obvious
    • Macromaster
      Macromaster
      Einsteiger
      Dabei seit: 03.02.2011 Beiträge: 15
      Ich habe zu dem Teil einen guten Pokerkollegen der mir vor Jahren schon ein schönes SNG-Modell gezeigt hat. Hält sich zwar auch nicht ganz so an die Pokerstrategy Bankroll Linien, geht aber konform in Bereichen wie Downgrade der Limits bei Verlusten ab einem gewissen Punkt etc.

      Die Millionen fände ich für mich vermessen. Mir hat es schon gereicht auf Pokerstars von 50 Euro auf mittlerweile 2k zu kommen. Da stagniere ich massiv, verzeichne auch keinen großartigen Zuwachs mehr.

      Jedoch bringt mir mein Beruf genügend Geld ein, ich bin auf das Pokerspielen als Lebensunterhalt nicht angewiesen. Insofern sind diese 2000 Euro mein verdientes "Spielgeld", mit dem ich mir zumindestens hier und da mal ein bisschen "Spaß" kaufen kann.


      Es soll Leute gegeben haben die vor Jahren für World of Warcraft Accounts tausend Euro gezahlt haben. Da finde ich bin ich mit meinem kleinen aber feinen Spieltrieb eigentlich noch harmlos.
    • JFXmaster
      JFXmaster
      Bronze
      Dabei seit: 19.09.2008 Beiträge: 441
      Cliffs:
      - AA ist nie gut, weil man etweder nur das preflop raise einsammelt oder sicher hinten ist falls am flop gecallt/gerereaised wird
      - OP hat eine Waage
      - Verdopplungsstrategie bis Tausend Tausend € (1000.000 Euro stand da) is easy

      Na dann, viel Erfolg!

      :facepalm:
    • faceXm
      faceXm
      Bronze
      Dabei seit: 27.10.2010 Beiträge: 172
      Obv loosing-player...

      Das kannst du doch nicht so einfach vergleichen, sind doch zwei vollkommen verschiedene Ansätze... außerdem weißt du dass du für die Verdopplungsstrategie auch ne dicke Bankroll brauchst bei den Stufen?
      Mal ganz abgesehen davon, ich glaub du hast wo nen ganz fetten Denkfehler im Bezug auf Poker sitzen... das offensichtlichste: du bist ein Glücksspieler. Falsche Community! Und wie viele Hände hast du gespielt? Zufällig 38?
    • FiftyBlume
      FiftyBlume
      Bronze
      Dabei seit: 06.06.2010 Beiträge: 8.580
      xD ...beste Cliffs:

      Unter 40k Euro braucht man kein BRM:)
    • Merlinius
      Merlinius
      Platin
      Dabei seit: 30.06.2006 Beiträge: 3.519
      Original von JFXmaster
      Cliffs:
      - AA ist nie gut, weil man etweder nur das preflop raise einsammelt oder sicher hinten ist falls am flop gecallt/gerereaised wird
      - OP hat eine Waage
      - Verdopplungsstrategie bis Tausend Tausend € (1000.000 Euro stand da) is easy

      Na dann, viel Erfolg!

      :facepalm:
      +
      - OP hat eine betriebswirtschaftliche Ausbildung
      - Strategie: Minimaler Einsatz und Maximaler Gewinn

      <- das lässt mich ja glauben, dass das nur ein Witz ist. Betriebswirtschaftliche Ausbildung = Qualitätsgarant :D Dafür hast Du aber ganz schön viel Text geschrieben, denn so lustig ist er nicht. Und wenn Du eine betriebswirtschaftliche Ausbildung hättest, müsstest Du wissen, dass man nicht gleichzeitig den Gewinn maximieren und den Einsatz minimieren kann.

      Falls ernst gemeint: Deine Strategie ist nicht sonderlich durchdacht. Es stimmt, dass man mit richtigem BRM nicht so schnell durch Glück auf 1 Mio kommen kann wie mit deiner, aber die meisten Spieler sehen das Spiel sicher nicht so, dass sie bei 1 Mio "gewonnen" und bei < 1 Mio verloren haben, sondern wollen bei größtmöglichem Erwartungswert spielen, ohne dabei ihre Bankroll zu sehr zu gefährden.

      Deine Verdopplungsstrategie scheint Poker fast als reines Glücksspiel zu sehen. Hinzu kommt, dass man einfach, um bestimmte Limits zu schlagen, eine gewisse Erfahrung benötigt. Und wenn es nunmal 200k Hände dauern würde, um diese Erfahrung zu erlangen, bringt es auch nichts, wenn man sich mit einer Verdopplungsstrategie irgendwie nach 50k Händen hochgezockt hat, aber dann mit negativem Erwartungswert spielt.
    • chas0r
      chas0r
      Bronze
      Dabei seit: 01.06.2007 Beiträge: 4.628
      pls move to BBV

      kann doch nurn lvl sein ?(
    • Hobbes35i
      Hobbes35i
      Bronze
      Dabei seit: 22.09.2007 Beiträge: 2.436
      Bin in Level 3 gestartet, bis Level 10 gekommen und jetzt broke. :s_cry:
    • Moneymaker050891
      Moneymaker050891
      Bronze
      Dabei seit: 15.07.2010 Beiträge: 408
      So zimlich der größte Scheiss den ich je über brm gehört habe, und habe da einiges gehört
    • mindnexus
      mindnexus
      Bronze
      Dabei seit: 26.02.2008 Beiträge: 862
      Original von Hobbes35i
      Bin in Level 3 gestartet, bis Level 10 gekommen und jetzt broke. :s_cry:
      DU hast vergessen dir die JOKER auszuzahlen! Fisch!
    • warum
      warum
      Bronze
      Dabei seit: 21.06.2007 Beiträge: 952
      lol
    • Th0m4sBC
      Th0m4sBC
      Bronze
      Dabei seit: 01.06.2006 Beiträge: 7.550
      Original von Merlinius
      Original von JFXmaster
      Cliffs:
      - AA ist nie gut, weil man etweder nur das preflop raise einsammelt oder sicher hinten ist falls am flop gecallt/gerereaised wird
      - OP hat eine Waage
      - Verdopplungsstrategie bis Tausend Tausend € (1000.000 Euro stand da) is easy

      Na dann, viel Erfolg!

      :facepalm:
      +
      - OP hat eine betriebswirtschaftliche Ausbildung
      - Strategie: Minimaler Einsatz und Maximaler Gewinn

      <- das lässt mich ja glauben, dass das nur ein Witz ist. Betriebswirtschaftliche Ausbildung = Qualitätsgarant :D Dafür hast Du aber ganz schön viel Text geschrieben, denn so lustig ist er nicht. Und wenn Du eine betriebswirtschaftliche Ausbildung hättest, müsstest Du wissen, dass man nicht gleichzeitig den Gewinn maximieren und den Einsatz minimieren kann.
      Nicht als Basic-Strategie, aber am Ende des Produktlebenszyklus wird genau diese 'min- <---> maxstrategie' angewandt und das Produkt 'gemolken'. :s_grin:

      Ansonsten beschriebt OP nichts weiter als ein 1BI-HUSNG-BRM mit gelegentlichen Auszahlungen. Das hätte man auch kürzer machen können.
    • NoLimitNOOB
      NoLimitNOOB
      Bronze
      Dabei seit: 10.07.2007 Beiträge: 2.138
      Original von xnoob1
      Bankrollmanagement
      ...
      Also ich mit meiner universitären Wahrscheinlichkeitstheorie-Ausbildung muss dir leider sagen dass du nicht eine Berechnung anstellst ...

      Weder widerlegst du die Theorie des BRM, noch beweist du, dass deine Theorie zum Erfolg führt ...


      Du suchst nur das schnelle Geld ... in diesem Sinne: NO THX
    • warum
      warum
      Bronze
      Dabei seit: 21.06.2007 Beiträge: 952
      eben - spiel doch roulette :D
    • Latinoheat92
      Latinoheat92
      Bronze
      Dabei seit: 28.09.2010 Beiträge: 1.383
      erinnert mich an die Unterhosenwichtel...
      1: Geld einzahlen
      2: ....
      3: Verdopplung der Bankroll
    • lolnutsss
      lolnutsss
      Bronze
      Dabei seit: 18.06.2009 Beiträge: 575
      Original von mindnexus
      Original von Hobbes35i
      Bin in Level 3 gestartet, bis Level 10 gekommen und jetzt broke. :s_cry:
      DU hast vergessen dir die JOKER auszuzahlen! Fisch!
      :heart: GENAU junge JOKER wo war der JOKER????? :heart:
    • Testozter0n
      Testozter0n
      Bronze
      Dabei seit: 29.01.2009 Beiträge: 2.762