Big T.I.L.T.

    • Roucous
      Roucous
      Global
      Dabei seit: 14.01.2010 Beiträge: 588
      ... moinsen, ich spiele jetzt seit einiger Zeit mehr oder weniger erfolgreich poker, soll heißen: ich habe schon mehrfach meine bankroll von $200 auf $1500 ausgebaut ... allerdings habe ich ein massives tilt-problem und bin irgendwann immer wieder auf $200 zurückgefallen ... mittlerweile geht das ganze soweit, dass ich meiner freundin versprochen habe, dass, falls ich mich noch einmal hochspiele (was ich bereits schon wieder getan habe) und dann noch mal (fast) alles verliere, ich endgültig mit dem pokern aufhöre, weil ich die technische seite auf den limits bis nl25 vielleicht locker schlage, aber eben nicht die psychologische ... heute war's fast schon wieder soweit ... verliere drei, vier, fünf hände sick als favorit und finde mich kurze zeit später an einem $3/$6-tisch bei pokerstars wieder ... kompletter wahnsinn, ich weiß ... TILT ... ist noch mal gut gegangen ... habe mich daraufhin allerdings an meinen rechner gesetzt und mir mit hilfe von pokerstrategy einen psychologischen leitfaden erstellt, den ich hier jetzt einfach mal präsentieren mag, um zu hören, was ihr so über meine punkte denkt ... bitte nur sinnvolle und ernsthaft gemeinte kommentare, da ich diesen ganz hater-scheiß beim pokern echt nicht brauche ... also los geht's!

      ---

      Psychologie & Didaktik beim Pokern!!!

      Wie schützt du dein Geld vor Tilt?
      Tilt ist der Phil Ivey des kleinen Mannes – und du willst nicht mit Phil Ivey um dein Geld spielen!

      Stop-Loss-Limits - Rettungsanker setzen!
      Sobald du mehr als drei Buy-ins verloren hast, ist Schluss für den Tag!

      Stop-Winning-Limits - nicht übertreiben!
      Das gleiche gilt für Gewinne – sobald du mehr als drei Buy-ins gewonnen hast, ist erstmal Schluss! Stichwort: Angst vorm Verlust des Gewinns.

      Selbstmanagement als Pokerspieler!
      „It’s one big session“. Versuch nicht, Gewinn zu erzwingen und beende deine Spiel für heute, wenn es nicht läuft!

      Das Ego-Problem!
      Spiele nur die Limits, die dein Bankrollmanagement erlauben, sprich: Du benötigst minimum 80 Buy-ins.

      Das Rache-Problem!
      Rachegedanken vernebeln die Sinne und schwächen die Urteilskraft! Versuche nicht, dich an einem Spieler zu rächen, da du dann nicht mehr dein A-Game spielst!

      Die wichtigsten Tugenden eines Pokerspielers!
      Geduld, Disziplin, Gelassenheit, Fleiß, Objektivität (Selbstkritik), gesunder Optimismus, Courage, Sportsgeist, wirtschaftliche Vernunft, Konzentrationsfähigkeit, Nervenstärke, Bescheidenheit, Demut

      Das wichtigste bei einem Downswing?
      Mach eine Pause – mindestens 1 Tag, wenn nicht sogar 2 oder 3 Tage!

      Bad Beats!
      Gute Spieler erleiden mehr Bad Beats. Solange du dein Geld als Favorit in die Mitte schiebst, sei mit deinem Spiel zufrieden. Begehst du allerdings drei bis vier leichtsinnige, vermeidbare Fehler und wirst sauer auf dich selbst, hör auf!

      Generell gilt!
      Lass dir Zeit! Überlege nach jeder Karte ein paar Sekunden, inwieweit sie dir oder deinem Gegner geholfen haben könnte. Reagiere nicht voreilig!
  • 8 Antworten
    • OrcaAoc
      OrcaAoc
      Gold
      Dabei seit: 06.08.2006 Beiträge: 4.818
      Ich denke du solltest dich erstmal auf folgendes konzentrien :

      Das Ego-Problem!
      Spiele nur die Limits, die dein Bankrollmanagement erlauben, sprich: Du benötigst minimum 80 Buy-ins.

      Stop-Loss-Limits - Rettungsanker setzen!
      Sobald du mehr als drei Buy-ins verloren hast, ist Schluss für den Tag!

      Das wichtigste bei einem Downswing?
      Mach eine Pause – mindestens 1 Tag, wenn nicht sogar 2 oder 3 Tage!


      Sich auf so vieles gleichzeitig zu konzentrieren wie du vorschlägst ist zu ambitioniert auch deswegen weil einiges erstmal sehr schwer umzusetzen ist Solche Sachen wie 'its one big session' hören sich zwar immer schön an nur nutzen die nichts solange du nicht die Gründe die dahinter stehen kennst die verhindern das du solche Sätze verinnerlichst. D.h. langfristig musst du sehr viel mehr investieren um von der psychologischen seite her wirklich gut zu spielen. Als notbremese sind die oben von mir gelisten verhaltensregeln aber schonmal ein guter anfang und das kann dich auch schon ein gutes stück weiterbringen.
    • Roucous
      Roucous
      Global
      Dabei seit: 14.01.2010 Beiträge: 588
      hallo OrcaAoc, vielen dank – find deinen ansatz gut ... vielleicht ist es für den anfang tatsächlich etwas viel und die von dir vorgeschlagenen punkte scheinen mir zudem die wichtigsten zu sein ... oftmals steht mir auch mein ehrgeiz im weg, und ich empfinde es als ungerechtigkeit, wenn ich vier, fünf mal als favorit meine hände (die big potts, na klar) verliere ... aber das gehört natürlich zum spiel dazu, und wenn ich nicht langsam anfange, das zu akzeptieren, habe ich beim pokern meiner meinung nach auch nichts verloren ... ich arbeite dran :)
    • sleeper1979
      sleeper1979
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 08.06.2007 Beiträge: 6.505
      Auch nicht unwichtig ist wohl die vernünftige und ehrliche Analyse Deines
      "Downswings".

      Ich zitiere mal aus dem Strategieartikel "Die Einstellung eines Pokerspielers":

      Es gibt beim Pokern keinen Downswing - es gibt nur schlecht gespielte Hände.

      Oftmals, gerade am Anfang seiner Laufbahn und bei einer Menge Leute wahrscheinlich auch noch nach vielen gespielten Händen, erinnert man sich natürlich am liebsten an die dicken Setups. Dort wo man es halt als großer Favorit reinstellt und unsere Hand nicht hält.

      AA vs KK
      QQ vs KK
      Topset vs Flushdraw
      usw

      Das sind alles Situation die immer wieder passieren und gewiss nicht den
      Unterschied zwischen einem Gewinner oder Verlierer ausmachen. Zumindest
      nicht auf lange Sicht. Es wird sich immer ausgleichen.
      Viel wichtiger sind die kleinen Pots, die gerne vergessen werden. Hier
      und da mal ein paar BBs verschenkt, ein schlechter Call hier und eine
      ungünstige 3bet dort.

      Ich will damit jetzt nicht sagen, das Du nicht doch einfach sehr viel Pech hattest und die Varianz nicht auf Deiner Seite stand. Aber man sollte
      die Suche nach den eigenen Leak einfach nicht völlig vergessen. ;)
    • Chrizlle88
      Chrizlle88
      Bronze
      Dabei seit: 16.12.2008 Beiträge: 370

      Stop-Loss-Limits - Rettungsanker setzen!
      Sobald du mehr als drei Buy-ins verloren hast, ist Schluss für den Tag!

      Das ist mehr eine Frage wie dich die Verluste beeinflussen. Ich finde ein Stopp Loss Limit eigentlich nie so gut da es dich in deiner Entwicklung eigentlich nicht weiterbringt. Es hilft dir natürlich dabei den Tilt zu vermeiden, aber wenn du dich entwickeln willst dann wende lieber ein "Stop-Fehler-Limit" an, also wenn dir bewusst Aktionen auffallen die du einfach schlecht gespielt hast und du merkst dass du nicht dein bestes Poker spielst HÖR AUF ! Ich habe mein Stop-Fehler-Limit bei 3stk gesetzt. Das hat zudem auch den Effekt, dass du dich automatisch mit den Fehlern auseinandersetzt da du ja spaß beim Pokern hast, aber durch die Fehler jetzt nicht mehr weiterspielen darfst.

      Ein Stop-Loss-Limit kann ich dir nur empfehlen wenn du dich nach ein paar verlorenen Stacks wirklich gar nicht mehr unter Kontrolle hast.


      Das wichtigste bei einem Downswing?
      Mach eine Pause – mindestens 1 Tag, wenn nicht sogar 2 oder 3 Tage!

      Pause ist gut, aber nutze diese auch. Arbeite in dieser Zeit an deinem Spiel und betrachte wie es zu diesem Downswing kam ! Oft wird es nur aufs Pech geschoben, aber oftmals sind es auch einfach viele Falschgespielte Hände. Eine Pause könnte da helfen einen Überblick übers Spiel zu bekommen.

      Stop-Winning-Limits - nicht übertreiben!
      Das gleiche gilt für Gewinne – sobald du mehr als drei Buy-ins gewonnen hast, ist erstmal Schluss! Stichwort: Angst vorm Verlust des Gewinns.

      Grundsätzlich sehe ich das als einen großen Fehler an. Denn gerade du als derjenige der sich viel von seinen negativen Emotionen steuern lässt solltest doch die momente nutzen in denen deine Gedanken frei und rational sind. Wichtig dabei ist aber, dass du immer relativ neutral denkst, also lasse dich am besten weder negativ noch positiv beeinflussen. letzteres führt oft zu überheblichkeit und lässt einen manchmal schlimmere plays machen als sie einem im Tilt passieren.

      Die wichtigsten Tugenden eines Pokerspielers!
      Geduld, Disziplin, Gelassenheit, Fleiß, Objektivität (Selbstkritik), gesunder Optimismus, Courage, Sportsgeist, wirtschaftliche Vernunft, Konzentrationsfähigkeit, Nervenstärke, Bescheidenheit, Demut

      Wie oben schon gesagt halte ich das für den wichtigsten Punkt, auch Sleeper1979 geht darauf ein, suche zuerst immer die Fehler bei dir als bei den Gegnern.



      Insgesamt finde ich aber, dass du schon auf dem richtigem Weg bist. Du hast dich mit dem Thema auseinandergestzt und versuchst es umzusetzten, da scheitert es bei den allermeisten schon.

      Wo ein Wille ist , da ist auch ein Weg !
    • Roucous
      Roucous
      Global
      Dabei seit: 14.01.2010 Beiträge: 588
      .... verfluchte scheiße, es ist schon wieder passiert ... gestern bei full tilt ... auf nl25 verliere ich sick ein, zwei, drei dicke hände und schwupps ... finde ich mich an den tischen von nl100 wieder ... natürlich verliere ich set over set ... und danach war alles aus ... $650 verblasen ... gut 1/4 meiner gesamten BR ... ich versteh nicht, wieso mir diese scheiße immer wieder passiert ... weiß echt nicht mehr weiter ... es läuft 6-8 wochen 1a ... und dann macht's auf einmal PENG bei mir ... ich könnte kotzen ... bin kurz davor alles auszucashen ... aus angst, dass ich die tage noch mehr verliere ... dabei hab ich so große erwartungen an mich, weil ich merke, dass ich das spiel technisch locker schlage ... ist nicht böse gemeint, aber wenn ich lese, wie leute nl5 nicht beaten können, kann ich echt nur mit dem kopf schütteln ... ich denke, ich hab wirklich skills, ansonsten würde ich mich nicht jedesmal wieder hochgrinden ... aber was nützt mir das, wenn ich poker von der psyche her nicht schlagen kann?!?
    • mergelina
      mergelina
      Bronze
      Dabei seit: 28.03.2008 Beiträge: 2.653
      Original von Roucous


      Stop-Winning-Limits - nicht übertreiben!
      Das gleiche gilt für Gewinne – sobald du mehr als drei Buy-ins gewonnen hast, ist erstmal Schluss! Stichwort: Angst vorm Verlust des Gewinns.

      Selbstmanagement als Pokerspieler!
      „It’s one big session“. Versuch nicht, Gewinn zu erzwingen und beende deine Spiel für heute, wenn es nicht läuft!

      hallo Roucous,

      es ist gut, sich einen Leitfaden zu schreiben, diesen kann man auch über dem PC aufhängen zb.

      Aber bevor du das tust, müsste man da nochmal mit dem Rotstift dazwischen gehen.

      Angst vorm Verlust des gewinns = scard money !!!!

      Ein völlig falscher Ratgeber. Wenn Du danach handelst, könnte das ein Hinweis darauf sein, dass Dein bezug zum Geld zu stark ist. Das führt dazu, dass Du auf Resultate fixiert bist. Du bewertest deinen Erfolg nach winning und losses, das ist der falsche Weg.

      Denn Losses impliziert Versagen und das ist ein negatives Gefühl.

      Du kannst viel verlieren und trotzdem eigentlich in gerade diesen Händen Plus gewirtschaftet haben - LONGTERM. Das ist das Zauberwort, nachdem Du deine Erfolge definieren sollst. Wie erziehlt man longterm winnings? Indem man profitable Entscheidungen fällt und sie nicht nach dem jeweiligen Resultat beurteilt.

      Das alleine sollte der Gradmesser für die Bewertung deines täglichen Erfolgs sein. Spielst du fortwährend langfristig profitabel, tiltest auch nicht, wenn du schlechte Resultate einfährst oder verlierst aus irgendeinen Grund dein A-game, gibt es keinen Grund, die session zu quitten.

      Was ich damit sagen will, du sollst weder quitten, weil du 3 stacks verloren hast und auch nicht wenn du 3 stacks gewonnen hast (aus Angst sie wieder zu verlieren), du sollst einzig quitten, wenn du merkst, dass dein Spiel schlechter wird und du anfängst unprofitable entscheidungen zu fällen.

      Löse dich von winnings, losses und Geld im allgemeinen.

      Um das zu erreichen, ist es meistens förderlich, oft sogar notwendig, ein Limit abzusteigen, bis dich weder der Gewinn noch der Verlust nervös machen.

      Löse dich davon und konzentriere deinen Focus alleine auf deine Entscheidungen.

      Ebenso siehst du den 2. Punkt "its one big session" aus einem falschen Blickwinkel.

      Es geht nicht darum, ob es heute läuft und morgen nicht, sondern wie schon erwähnt einzig um die Qualität deines Spiels.

      Also nochmal: Löse dich von den Resultaten!

      Halte dich ans BRM, aber spiele nicht nur nach BRM, denn

      du sollst auch ein Limit wählen, auf dem du dich wohlfühlst, auf dem du nicht scared money spielst und dir der Verlust von 5 Stacks nicht so weh tut, dass es grössere Missstimmung verursacht.

      Und zuletzt natürlich, spiele ein Limit, dass du tendenziell schlägst.

      Diese 3 Punkte beachte bei der Wahl deines Limits.

      viel Erfolg


      mergelina
    • Krach-Bumm-Ente
      Krach-Bumm-Ente
      Black
      Dabei seit: 01.05.2006 Beiträge: 10.405
      Original von Roucous
      ... moinsen, ich spiele jetzt seit einiger Zeit mehr oder weniger erfolgreich poker, soll heißen: ich habe schon mehrfach meine bankroll von $200 auf $1500 ausgebaut ... allerdings habe ich ein massives tilt-problem und bin irgendwann immer wieder auf $200 zurückgefallen ... mittlerweile geht das ganze soweit, dass ich meiner freundin versprochen habe, dass, falls ich mich noch einmal hochspiele (was ich bereits schon wieder getan habe) und dann noch mal (fast) alles verliere, ich endgültig mit dem pokern aufhöre, weil ich die technische seite auf den limits bis nl25 vielleicht locker schlage, aber eben nicht die psychologische ... heute war's fast schon wieder soweit ... verliere drei, vier, fünf hände sick als favorit und finde mich kurze zeit später an einem $3/$6-tisch bei pokerstars wieder ... kompletter wahnsinn, ich weiß ... TILT ... ist noch mal gut gegangen ... habe mich daraufhin allerdings an meinen rechner gesetzt und mir mit hilfe von pokerstrategy einen psychologischen leitfaden erstellt, den ich hier jetzt einfach mal präsentieren mag, um zu hören, was ihr so über meine punkte denkt ... bitte nur sinnvolle und ernsthaft gemeinte kommentare, da ich diesen ganz hater-scheiß beim pokern echt nicht brauche ... also los geht's!

      ---

      Psychologie & Didaktik beim Pokern!!!

      Wie schützt du dein Geld vor Tilt?
      Tilt ist der Phil Ivey des kleinen Mannes – und du willst nicht mit Phil Ivey um dein Geld spielen! Tilt ist etwas was du in deinem Kopf kreierst weil du falsche Vorstellungen von Realität hast

      Stop-Loss-Limits - Rettungsanker setzen!
      Sobald du mehr als drei Buy-ins verloren hast, ist Schluss für den Tag!

      Stop-Winning-Limits - nicht übertreiben! Das gleiche gilt für Gewinne – sobald du mehr als drei Buy-ins gewonnen hast, ist erstmal Schluss! Stichwort: Angst vorm Verlust des Gewinns.

      Selbstmanagement als Pokerspieler!
      „It’s one big session“. Versuch nicht, Gewinn zu erzwingen und beende deine Spiel für heute, wenn es nicht läuft! Das hört sich gut an, aber ich befürchte du hast diese Dinge nicht verinnerlicht und wirst immer wieder in die selbe Falle tappen.

      Das Ego-Problem!
      Spiele nur die Limits, die dein Bankrollmanagement erlauben, sprich: Du benötigst minimum 80 Buy-ins.

      Das Rache-Problem!
      Rachegedanken vernebeln die Sinne und schwächen die Urteilskraft! Versuche nicht, dich an einem Spieler zu rächen, da du dann nicht mehr dein A-Game spielst!

      Die wichtigsten Tugenden eines Pokerspielers!
      Geduld, Disziplin, Gelassenheit, Fleiß, Objektivität (Selbstkritik), gesunder Optimismus, Courage, Sportsgeist, wirtschaftliche Vernunft, Konzentrationsfähigkeit, Nervenstärke, Bescheidenheit, Demut

      Das wichtigste bei einem Downswing?
      Mach eine Pause – mindestens 1 Tag, wenn nicht sogar 2 oder 3 Tage!

      Bad Beats!
      Gute Spieler erleiden mehr Bad Beats. Solange du dein Geld als Favorit in die Mitte schiebst, sei mit deinem Spiel zufrieden. Begehst du allerdings drei bis vier leichtsinnige, vermeidbare Fehler und wirst sauer auf dich selbst, hör auf!

      Generell gilt!
      Lass dir Zeit! Überlege nach jeder Karte ein paar Sekunden, inwieweit sie dir oder deinem Gegner geholfen haben könnte. Reagiere nicht voreilig!
      Ich hab mal ein paar Dinge markiert die du dir ohne es zu merken in dein Unterbewusstsein einhämmerst.
      Im Selbstgespräch ist es mit Sicherheit noch viel mehr. Arbeite daran und nicht mit irgendwelchen stop-loss und stop-winning Regeln.
      Außerdem ist dein Post äußerst negativ, du stellst all die Probleme dar anstatt ausführlich darauf einzugehen was du tun willst. Nur vom Aufschreiben bekannter Weisheiten wird dir nicht geholfen.
      Abgesehen davon hast du dir zu viel in deinen Leitfaden geschrieben. Besinne dich mal auf das Grundproblem zurück und leg nicht irgendwelche weiteren Regeln und Vorsätze über den Kern des Problems.
    • DerEismann
      DerEismann
      Silber
      Dabei seit: 17.07.2007 Beiträge: 2.076
      Die stop-winning-Regel finde ich ziemlich sinnfrei. Wenn du ne Edge hast und gut drauf bist (d.h. nicht übermütig wirst und weiter A Game spielst), sollte es profitabel sein weiterzuspielen, also wieso es nicht tun?
      Wie du selbst erkennst, kommts wirklich nur drauf an, gute Entschidungen tu treffen. Daher ist auch kein Problem, Losses zu chasen, immer unter der Prämisse, dass man noch sein bestes Poker spielt.

      Imo ist gerade der letzte Punkt ziemlich wichtig, kurz nachdenken und nicht sofort agieren. Wie oft ich schon ne Aktion ausgeführt hab und noch im selben Moment dachte: Damn, das war net gut, wieso hab ich net nachgedacht!