Sympathikus und Parasympathikus

    • Dodadodadodada
      Dodadodadodada
      Black
      Dabei seit: 25.02.2006 Beiträge: 4.461
      Ich unterhielt mich mit Jemandem über den Sympathikus und den Parasympathikus.

      Derjenige war der Meinung, dass nur ein "Modul" aktiv sein kann und das andere währenddessen deaktiviert ist.
      Ich bin der Meinung, dass Beide aktiv sind und sich stets gegeneinander bewegen, sodass es manchmal 60-40 sein kann, aber auch 80-20 z. B., sodass keine Veränderung an sich vorherrschen muss, aber der Aktivierungsgrad anders ist.


      Habe im Netz nicht so sinnreiche Informationen erlesen können.
      Vielleicht mag Jemand kurz was dazu schreiben, der sich damit auskennt? Würde mich freuen.
  • 3 Antworten
    • sloFrodo
      sloFrodo
      Bronze
      Dabei seit: 29.08.2006 Beiträge: 4.109
      Ich bin zwar auch kein Experte auf dem Gebiet, finde aber deine Erklärung durchaus logischer. Grund: Für Sympathikus und Parasympathikus sind ja unterschiedliche Nervenzellen zuständig und die Aktivität einer Zelle wird ja imo nie auf 0 heruntergefahren.
    • Praepman
      Praepman
      Bronze
      Dabei seit: 02.11.2006 Beiträge: 5.912
      Absolut richtig.

      Ist ein Gleichgewicht, eine Waage quasi. Wenn immer eins voll und eins garnicht feuern würde, dann könnten wir überhaupt nicht gut adaptieren.

      Man stelle sich mal vor vor jeder Prüfung wäre der Sympathikus auf dem Niveau einer Begegnung mit einem Säbelzahntiger.


      Um es nochmal etwas wissenschaftlicher auszudrücken. Beide gehen im Grunde auf Neurotransmitter zurück (Sympathikus v.a. (Nor)-Adrenalin und Parasympathikus Acetylcholin). Entscheidend für die Reaktion des Zielorganes ist also die Konzentration der Neurotransmitter und die bewegt sich natürlich in einem fließendem Gleichgewicht.
    • MrSloppyJoe
      MrSloppyJoe
      Bronze
      Dabei seit: 12.10.2009 Beiträge: 399
      Würden sie nicht immer gleichzeitig aktiv sein, wäre es überhaupt nicht möglich, derart minimale Unterschiede in der Organkontrolle vorzunehmen. Dieses Protagonist - Antagonist -Verhältnis erlaubt erst die feine Abstimmung.