[Medizin] Herpes Zoster

    • Michael_M112
      Michael_M112
      Bronze
      Dabei seit: 30.08.2007 Beiträge: 1.646
      Hallo,

      ich habe grade das halbe Internet nach Infos über Herpes Zoster durchforscht und denke, den Grundlegenden Zusammenhang zwischen Herpes Zoster und Windpocken verstanden zu haben.

      Eine Sache ist mir noch unklar. Handelt es sich bei Herpes Zoster immer um eine endogene Reaktivierung des VZV? Oder überspitzt ausgedrückt: steigt die Chance einer Reaktivierung, wenn ich mich als immunkompetenter Erwachsener, der in seiner Kindheit Windpocken hatte mit Gürtelrosensekret einreibe.

      Falls ich eine ernstgemeinte Antowort zwischen dem Spam finde: Danke.
  • 2 Antworten
    • Praepman
      Praepman
      Bronze
      Dabei seit: 02.11.2006 Beiträge: 5.947
      versuche es mal.

      Varizella Zoster schafft es nur in unserem Körper zu persistieren, weil es sich in den sensiblen Neuronen "versteckt". Alle Menschen sind nach der Ersterkrankung quasi immun und nur ein verminderter Immunstatus führt zum Zoster. Soll heißen: egal ob einreiben von außen oder endogen, während einer vollen Immunkompetenz kriegst du in beiden Fällen keine Gürtelrose.

      Wenn das immunsystem geschwächt ist (warum auch immer) kommt es zum Ausbruch aus diesen Neuronen und auch entlang selbiger Nervenbahnen. Ohne Umweg über Blut und Schleimhäute hat es so etwas Zeit gewonnen bevor das Immunsystem zuschlagen kann.

      Würdest du dich in einer solchen Phase zusätzlich einreiben hätte das vermutlich sogar einen curativen Effekt, weil das Immunsystem schneller "geboostered" wird. Außerdem würden die exogenen Erreger nicht bevorzugt in die Nerven wandern und einen Zoster machen.
    • Michael_M112
      Michael_M112
      Bronze
      Dabei seit: 30.08.2007 Beiträge: 1.646
      Alles klar. Danke.