Interessante Frage über Veränderung der Wahrscheinlichkeiten

    • KingKhan
      KingKhan
      Einsteiger
      Dabei seit: 11.09.2006 Beiträge: 2
      Flop K23
      Turn K

      Jeder kennt die Situation. Jemand spielt auf dem Flop an. Man hat einen Draw, middle-pair oder irgendwas ( ob man damit callen soll ist hier nicht das Thema).
      Auf dem Turn paired sich dann das Board mit der höchsten Karte. Irgendwie ein gutes Gefühl, da die Wahrscheinlichkeit gesunken ist, dass der Gegner diese getroffen hat.
      Aber wie sehr sinkt diese wirklich und inwiefern muss ich darauf Einfluss nehmen. Habe irgendwie immer Probleme gehabt den Gedanken irgendwie genau auszuführen. Ich steh bei dem Thema noch etwas auf dem Schlauch und würde mich über etwas konstruktive Hilfe freuen.
      Habe hierzu erstmal ein par Vorüberlegungen angestellt.
      Sind diese richtig?





      Wie vernändert der Flop und Turn die Wahrscheinlichkeiten bzw. die Handrange?

      Einfach: Alle Kombinationen mit den Flopkarten sind nicht mehr möglich
      Beispiel: Gegner hat zu 50% KK(6) und zu 50% AA(6).
      Flop ist K23.
      Man weis nun, dass alle Kombinationen mit diesem König nicht mehr in der Range des Gegners sind. Aber noch alle Asskombinationen.
      Lösung : H(K,K) = 3, H(A,A) = 6 -> h(K,K) sinkt von 50% auf 33,33%.

      Angenommen die Range des Gegners ist AK(16),KQ(16),AQ(16)
      Flop ist K23.
      Neue Handrange ist AK(12),KQ(12),AQ(16)

      1. Möglichkeit
      Gegner bietet nie auf dem Flop
      Turn K
      AK(6), KQ(6),AQ(16)
      Gegner hat in 12 von 28 Fällen den König.

      2. Möglichkeit
      Wenn Gegner König hat bietet er in 100% der Fälle
      Wenn Gegner kein König hat bietet er in 50% der Fälle
      Er hat in 24 von 40 Fällen den König und bietet.
      Er hat in 16 von 40 Fällen kein König.
      wovon er 8 bietet.
      Also bieter er in 32 von 40 Fällen.
      Er hat in 24 von 32 Fällen beim bieten den König.
      //Ohne Beachtung der Veränderung der Handrange auf dem Flop käme man auf 5 von 6 ~ 26,66 von 32.
      Wie verändert der K auf dem Turn die Wahrscheinlichkeit, dass der Gegner den K hat???
      Neue Handrange des Gegners ist AK(6),KQ(6),AQ(16).
      Antwort: Der Gegner hat in 12 von 28 Fällen mit dem König geboten.
      Der Gegner hat in 8 von 28 Fällen ohne König geboten.
      Der Gegner hat in 8 von 28 Fällen nicht geboten.

      3. Möglichkeit
      Wenn Gegner König hat bietet er in 50% der Fälle.
      Wenn Gegner kein König hat bietet er nicht.
      Flop K23
      AK(12),KQ(12),AQ(16)
      Gegner bietet in 12 von 30 Fällen mit dem König.
      Gegner bietet in 12 von 30 Fällen mit dem König nicht.
      Gegner bietet in 16 von 30 Fällen ohne König nicht.
      Turn K
      AK(6), KQ(6), AQ(16)
      Hat der Gegner geboten, hat er in allen 12 Fällen den König.
      Hat der Gegner nicht geboten hat er in 12 von 28 Fällen den König
      und in 16 von 28 Fällen nicht den König.

      4. Möglichkeit (Gegner bietet eher den König)
      Flop K23 ; Range AK(12),KQ(12),AQ(16)
      Der Gegner bietet in 75% der Fälle den König.
      Bietet in 18 von 24 Fällen den König und
      bietet in 6 von 24 Fällen den König nicht.
      Der Gegner bietet in 25% der Fälle ohne König.
      Bietet in 4 von 16 Fällen ohne König
      Bietet in 12 von 16 Fällen ohne König nicht.
      Wenn Gegner bietet hat er in 4 von 22 Fällen nicht den König.
      Also in 18 von 22 Fällen den König.
      Wenn Gegner nicht bietet hat er in 6 von 18 Fällen den König
      Also in 12 von 18 Fällen kein König.
      Turn K ; Board K23 K ; Range also AK(6), KQ(6), AQ(16)
      Wie ändert sich nun die Wahrscheinlichkeit, dass der Gegner denKönig hat ?
      Wenn der Gegner auf dem Flop nicht geboten hat ?
      Wenn der Gegner auf dem Flop geboten hat ?


      ( Sind meine Annahmen bis dahin alle richtig? Bin mir dabei nämlich nicht so sicher)
  • 1 Antwort
    • KingKhan
      KingKhan
      Einsteiger
      Dabei seit: 11.09.2006 Beiträge: 2
      Ist die Antwort richtig und sinnvoll?
      Range ist AK(6), KQ(6), AQ(16)

      Hat in 12 von 28 Fällen den König.
      Er bietet in 8 von 12 Fällen den König
      und in 4 von 12 Fällen bietet er den König nicht

      Hat in 16 von 28 Fällen kein König.
      Er bietet 4 von 16 Fällen den König
      und in 12 von 16 Fällen bietet er ohne König nicht.

      Heist:
      Wenn Gegner auf dem Flop geboten hat und der Turn = K dann hat der Gegner:
      8 von 12 Fällen den König und 4 von 12 Fällen kein König
      Also ein Änderung von 81,81% auf 75%.

      Wenn der Gegner auf dem Flop nicht bietet und der Turn = K dann hat der Gegner:
      in 4 von 16 Fällen den König und in 12 von 16 Fällen kein König.
      Also ein Änderung von 33% auf 25%.

      In dem Fall im Schnitt eine Änderung von
      12/28 * -6,81% + 16/28* -8% = - 7,49%

      Würde man die Handrange des Gegners um Königslose Hände erhöhen:

      Flop K23; AK(12), KQ(12), Hände ohne König (64)

      mit K spielt Gegner 75% an:
      also in 18 von 24 Fällen
      und in 6 von 24 Fällen nicht.
      ohne K spielt Gegner 25% an:
      also in 16 von 64 Fällen
      und in 48 von 64 Fällen nicht

      Spielt der Gegner an hat er in 18 von 34 Fällen den König.
      Spielt der Gegner nicht an hat er in 6 von 54 Fällen den König.

      Turn K AK(6), KQ(6), Hände ohne König(64)

      mit K spielte Gegner auf dem Flop 75% an:
      also in 9 von 12 Fällen
      und in 3 von 12 Fällen nicht

      ohne K spielte Gegner auf dem Flop 25% an:
      also immernoch 16 an und 48 nicht.

      Spielt der Gegner an hat er in 9 von 25 Fällen den König
      Änderung von 18/34 = 52.94% auf 9/25= 36%
      Spielt er nicht an hat er in 3 von 51 Fällen den König.
      Änderung von 6/54 = 11,11% auf 3 / 51 = 5,88%.



      Wenn Gegner ans