stoxtraider buch

  • 8 Antworten
    • Fetzi86
      Fetzi86
      Bronze
      Dabei seit: 11.09.2007 Beiträge: 501
      Ab den midstakes kann Stoxtrader bzw. die in seinem Buch vermittelte Spielweise nicht mehr mithalten. Würde mir zu FL sowieso niemals ein Buch kaufen. Bestes FL Material gibts wohl im Internet und das meiste davon sogar hier bei ps.com.
    • beg0r
      beg0r
      Bronze
      Dabei seit: 07.05.2006 Beiträge: 2.948
      ich bin leider ein n00b und niemand hat mir bisher vernünftig erklären können, warum stox nicht mehr zeitgemäß ist.

      meine vermutung: stox geht nicht darauf ein in ranges zu denken und dadurch die besten lines herzuleiten... sondern empfiehlt standardlines für bestimmte situationen, erklärt die lines aber sehr gut.


      ich fand das buch jedenfalls gut... wenn man sich noch eigene gedanken zum spiel macht, was sowieso das wichtigste ist, ist stox eine gute ergänzung.





      wäre cool wenn jemand sich nochmal zum buch äußern könnte :)
    • cjheigl
      cjheigl
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 09.04.2006 Beiträge: 24.498
      Das Stoxtrader-Buch ist ein klassisches TAG-Buch. Es geht speziell auf die Situation 2 Spieler am Flop ein und behandelt darüber hinaus noch einige ausgewählte Kapitel. Die Konzepte in dem Buch sind meiner Meinung nach nicht veraltet und immer noch anwendbar. Es ist nur so, dass viele schon ein looseres Spiel bevorzugen.

      Was fehlt, ist Handreading und wie man gegnerische Ranges bestimmt. Es wird davon ausgegangen, dass man das schon kann bzw. dass man den Gegner wenigstens in eine bestimmte Kategorie einordnen kann.

      Es wird verhältnismässig viel Platz für wenig erhellende Tabellen verbraucht. Im Prinzip dient der erzielte EV einer Hand in einer bestimmten Position als Begründung für eine raise first in Tabelle und eine Blindverteidigungstabelle. Von diesen 100 Seiten hätte man sicher 90 Seiten einfach weglassen können, ohne viel Information zu verlieren.

      Der Hauptgehalt sind gut 60 Seiten Theorie für das Postflopspiel und dazu noch 50 ausführliche Beispielhände.

      Über die Übersetzung kann ich nichts sagen. Ich hatte mit dem englischen Buch keine Verständnisschwierigkeiten. Das ist kein kompliziertes Englisch.
    • bergi88
      bergi88
      Bronze
      Dabei seit: 08.09.2009 Beiträge: 292
      kann cjheigl zustimmen. Die Theorie Seiten sind meines erachtens allerdings sehr gut und keineswegs veraltet. Es beschäftigt sich mit dem Spiel von 3/6 bis 50/100, welches heute vllt. schon eher beginnt ab 1/2 oder so ähnlich. Kann es nur empfehlen und zum Sprachverständnis braucht man absolut keine guten Englischkenntnisse.
    • churib
      churib
      Bronze
      Dabei seit: 08.09.2006 Beiträge: 465
      Original von cjheigl
      Es wird verhältnismässig viel Platz für wenig erhellende Tabellen verbraucht. Im Prinzip dient der erzielte EV einer Hand in einer bestimmten Position als Begründung für eine raise first in Tabelle und eine Blindverteidigungstabelle. Von diesen 100 Seiten hätte man sicher 90 Seiten einfach weglassen können, ohne viel Information zu verlieren.
      Die Tabellen behandeln beispielsweise die Starting-Hands. Dort ist der empirische! EV nach Hand und Position aufgelistet. Ich finde den Ansatz ganz gut - das ORC basiert auf Vermutungen, was die benoetigte Equity angeht, laesst aber Dinge wie Playability ausser acht.
    • tzare
      tzare
      Black
      Dabei seit: 13.03.2007 Beiträge: 5.316
      Hab das Buch vor nem jahr oder so mal gelesen und da stand afaik sogut wie nix drin was ich nicht schon aus den Strategieartikeln hier oder aus dem Forum wusste.

      Wür Leute die<5/10 Spielen und sich ncoh nciht so Intensiv mit dem ps.de Material beschäftigt haben könnt das ganz interessant sein , aber prinzipiell würd ich sagen ists das Geld nciht Wert.

      Sein Starting Handf chart entspricht übrigens quasi dem ORC , die Unterschiede sind marginal.

      Ich mein ich hatte damals auch den einen oder anderen Fehler /falsche Ansätze in seiner Strategie /seinen Handbewertungen entdeckt aber kann leider nix konkretes mehr sagen.


      Eins ist aber sicher für winnngplayer >10/20 ist das Buch komplett Uninteressant.
    • Alph0r
      Alph0r
      Black
      Dabei seit: 09.05.2007 Beiträge: 5.149
      Original von churib
      Original von cjheigl
      Es wird verhältnismässig viel Platz für wenig erhellende Tabellen verbraucht. Im Prinzip dient der erzielte EV einer Hand in einer bestimmten Position als Begründung für eine raise first in Tabelle und eine Blindverteidigungstabelle. Von diesen 100 Seiten hätte man sicher 90 Seiten einfach weglassen können, ohne viel Information zu verlieren.
      Die Tabellen behandeln beispielsweise die Starting-Hands. Dort ist der empirische! EV nach Hand und Position aufgelistet. Ich finde den Ansatz ganz gut - das ORC basiert auf Vermutungen, was die benoetigte Equity angeht, laesst aber Dinge wie Playability ausser acht.
      Das ORC basiert auch auf empirischen Daten.

      Ich finde das Buch nicht unbedingt schlecht, für Leute, die einfach verschiedene Ansichten hören wollen um sich dann ein eigenes Bild zu machen. Ich finde es aber auch bei weitem nicht nötig und man sollte es auch nicht zu unkritisch lesen, weil auch ich denke, dass ein paar Fehler drin waren.

      Ich habe es damals egelesen, als ich so 1/2 oder 2/4 gespielt habe. Damals wurde es etwas gehyped und es wurde sogar empfohlen es nciht vor 5/T zu lesen, weil es so advanced und aggro wäre. Wie sich die zeiten ändern. Ich war damals schon ein wenig enttäuscht, weil es nciht advancter ist als Gold content hier und eher nur eine Ergänzung sein kann.
    • opabumbi
      opabumbi
      Black
      Dabei seit: 07.01.2007 Beiträge: 22.396
      Original von tzare
      Hab das Buch vor nem jahr oder so mal gelesen und da stand afaik sogut wie nix drin was ich nicht schon aus den Strategieartikeln hier oder aus dem Forum wusste.

      Wür Leute die<5/10 Spielen und sich ncoh nciht so Intensiv mit dem ps.de Material beschäftigt haben könnt das ganz interessant sein , aber prinzipiell würd ich sagen ists das Geld nciht Wert.

      Sein Starting Handf chart entspricht übrigens quasi dem ORC , die Unterschiede sind marginal.

      Ich mein ich hatte damals auch den einen oder anderen Fehler /falsche Ansätze in seiner Strategie /seinen Handbewertungen entdeckt aber kann leider nix konkretes mehr sagen.


      Eins ist aber sicher für winnngplayer >10/20 ist das Buch komplett Uninteressant.
      #2

      wobei man es, wenn man es lesen will, imo auf english lesen sollte. es ist wirklich nicht schwer und grundsätzliche english kenntnisse reichen aus. und bei bücher, insb. strategiebücher, gilt halt das selbe wie bei filmen. durch die übersetzungen werden sie sicher nicht besser