Emotion beim Pokern

    • draghkar
      draghkar
      Bronze
      Dabei seit: 16.08.2006 Beiträge: 12.445
      Meine Situation:

      Aufstieg auf 0.5/1 SH mit nach etwa 10k Händen 1,5BB/100.
      Ich würde behaupten das Limit rein vom technischen Spiel sehr gut draufzuhaben, die psychologische Komponente macht mir aber öfter nen Strich durch die Rechnung.

      Habe einen 150BB "Downswing" hinter mir, war gestern aber wieder auf dem letzten Höchststand und habe gerade wieder 50BB "vertiltet".
      Bei mir ist es so, dass wenn ich eine vorige Session mit einem Minus beendet habe, ich so schnell wie möglich wieder Geld einfahren will, um eben voranzukommen.
      Dadurch entstehen mitunter Hände, die im Nachhinein total overplayed sind...

      Was gutes dazu steht im Bronzeartikel:

      Fassen wir an dieser Stelle noch einmal alle Tugenden des Pokerspielers zusammen:

      1. Geduld
      2. Disziplin
      3. Gelassenheit
      4. Fleiß
      5. Objektivität (Selbstkritik)
      6. Gesunder Optimismus, Courage
      7. Sportsgeist
      8. Wirtschaftliche Vernunft
      9. Konzentrationsfähigkeit
      10. Nervenstärke

      Was kann man tun, um Punkt 3 zu verbessern?
      Ich bin von Natur aus jemand, der oft zu verbissen an bestimmte Dinge rangeht, und so einfach nicht den Kopf fürs Wesentliche freihat, sprich "ich denke zuviel" im übertragenen Sinne.
      Ich rege mich auch immer noch tierisch über den trotteligen Fisch auf, der mal wieder mit 53o am River seine backdoor straight macht weil ich sicher zu emotional an die Sache rangehe.

      Meiner Meinung nach verschenke ich damit sicher ~1-1,5BB/100 und das ärgert mich dann im Nachhinein immer um so mehr.

      Zusammengefasst:
      Gibt es Methoden alles ein wenig gelassener zu sehen?
      Hatte auch schon über Autogenes Training nachgedacht (nicht nur fürs Pokern), hat da jemand Erfahrung mit?

      Danke euch
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