Balancing/Deception ab welchem Limit/welcher SS sinnvoll?

    • gondolieri
      gondolieri
      Bronze
      Dabei seit: 22.11.2010 Beiträge: 3.570
      Hi,
      momentan bin ich auf NL25/50 angelangt und bin mir nicht sicher, ob ich hier immer das play machen soll, das den größten EV hat und das, was mir in Zukunft den größten EV bescheren wird auf Grund von Balancing bzw. Deception.
      Was denkt ihr, ab welchem Limit diese beiden Aspekte an essentieller Bedeutunt gewinnen bzw. ab welcher Samplesize mit bestimmten anderen Regs sie schon auf den Low Limits zu beachten sind?
      Gruß Gondolieri
  • 3 Antworten
    • Ghostmaster
      Ghostmaster
      Global
      Dabei seit: 24.05.2006 Beiträge: 39.937
      So ab NL400 gegen gute Gegner, die dein exploitive Spiel offensichtlich ausnutzen.

      Wenn du auf NL25 oder 50 das Gefühl hast, dass da Gegner ständig Moves gegen dich machen, dann mag es tatsächlich so sein, dass deine Frequenzen stark verzerrt sind (z.b. 80% Cbet Flop und 30% Cbet Turn oder sowas oder 80% Bet Flop mit 80% Fold to Raise).
      Man beschützt sich automatisch damit zu stark exploitet zu werden, wenn man grundsätzlich die Handrange des Gegners spielt. Das hat aber nichts Balancing zu tun, sondern mit EV Maximierung.

      Balancing wird dann wichtig, wenn der Gegner weiss, dass wir seine Handrange erkennen können und er dementsprechend adaptet und auf ein höheres Level geht. Dann wird es wichtig, dass unsere Lines undurchschaubar werden, damit seine Adaptionen nicht seinen EV erhöhen.

      Gibts auf den Micros alles nicht, also überflüssig.
    • KuchenFee
      KuchenFee
      Bronze
      Dabei seit: 29.12.2009 Beiträge: 878
      also ich kann nur aus meiner kurzen erfahrung auf nl50 (15k hands) sagen, das dort NIEMAND (einzelne ausnahmen gibts immer) auf irgendwas achtet!

      ich hab dort ende des jahre fishige 27/12 gespielt, 1% 3bet, afq30, af1, die leute callen trotzdem mit 45o.
      zzt spiele ich 19/16, 5% 3bet, afq60 af4, gleiches ergebnis.
      nur vereinzelt reagiert mal jemand, wenn ich ihn mehrfach 3bette.
      aber da das geld ja eh von den fishen kommt und die alle nicht auf sowas achten! braucht man da gar nichts balancen.
      absolut gar nichts.
      null.

      ich war manchmal selber geschockt, wie jemand mit tag werten sein tp nichtmal gegen das raise und nen shove einer afq 30 af1 nit wie mich folden konnte.
      ich hatte anfangs zeitweise cbet werte von 25%! und die leute haben mich gefloatet!!

      jetzt cbette ich im HU fast 100% und doublebarrel extrem viel, aber sie folden trotzdem auf ne 1/2 cbet.
      es ist völlig egal was man macht, sie callen oder folden, wenn sie es wollen. WEIL sie es wollen.
      sie spielen nach bauchgefühl oder leveln sich in irgendwas ein, aber sie adapten nicht.

      es gibt sicher gute leute auf nl50 die das tun, aber von denen sollte man ja eh die finger lassen.
      von denen kommen die verluste nicht das geld.

      imo macht balancing erst dann sinn, wenn man ausreichende history mit gegnern hat, und es keine fishe mehr am tisch gibt, die einem das geld mit 2nd üai hinterherschmeissen.
    • SteveWarris
      SteveWarris
      Bronze
      Dabei seit: 28.03.2007 Beiträge: 5.796
      so lange man nicht in totale extreme in den häufigsten situationen fällst (cbets, bu first in openraises) achtet da keiner in der hinsicht drauf wie er müsste.

      oft sind es sogar die fishe die noch am ehesten bei 1 tabling mitdenken nur leider oder zum glück muss man sagen, manchmal die falschen schlüsse ziehen .