Eure Rolle innerhalb einer Gruppe

    • dak113
      dak113
      Bronze
      Dabei seit: 25.04.2009 Beiträge: 4.723
      Erstell den Thread, aufgrund folgender Aussage von Chef0815 in einem Thread in der Sorgennhotline:

      Jede gesellschaftliche Gruppe braucht den arroganten Sack, den Gruppen-Chef, den Clown und noch andere Figuren, die alle dafür verantwortlich sind, um eine Gruppe zusammen zu halten.- Ebenfalls wichtig in einer Gruppe sind aber auch die passiven Mitläufer, die nichts zu sagen haben, sondern einfach die Bewunderer/ Charmeure/ Mitlacher sind. ..Derjenige, der die jeweilige Rolle am Besten ausfüllt, von dem erwarten die Gruppenmitglieder, dass er die Rolle auch weiterhin gut ausführt. Tut er dies, bekommt er VIEL Beachtung und Anerkennung,- tut er dies nicht und versucht sich aus seiner Rolle rauszuschleichen, wird er eine Zeitlang irritiert behandelt, da er auf einmal zu ruhig ist, zu ernsthaft, zu passiv, etc. Evt. wird er mit Nichtbeachtung bestraft, so dass er nach kurzer Zeit wieder in seine Rolle zurückkehrt. Danach ist wieder alles beim Alten.


      Mich würde eure Meinung dazu interessieren und falls ihr das ähnlich seht, welche Rolle ihr (eurer Meinung nach) in Gruppen einnehmt.

      Ich seh es ähnlich und werd später noch schreiben, welche Rolle ich vermutlich einnehm.
  • 17 Antworten
    • Tezet
      Tezet
      Bronze
      Dabei seit: 18.07.2006 Beiträge: 2.428
      Naja.. Ist doch ein ganz normales psychologisches Rollenmodell wie du es vielerorts findest. Welche Charaktere es da im Einzelnen braucht, sei mal dahingestellt. Aber in jeder Gruppe gibt es eine gewisse Hierarchie. Paradebeispiel wo es kaum echter sein könnte ist doch eine Schulklasse. Erinnert euch mal an die Zeit zurück. Wer war wie und wer erhielt welche Aufmerksamkeit. Jede Schulklasse hatte doch ein Alphatier. Mal mehr mal weniger ausgeprägt. Um dieses hat sich ein Teil der Klasse geschart. Dann gabs gerne einen Clown, ein oder zwei respektierte Einzelgänger (von seriös bis Freak), die sich am Rande des sozialen Gebildes aufgehalten haben. Und es gab ne Reihe von Mitläufern. Je nach Alter war das geschlechterspezifisch unterschiedlich stark getrennt.

      Ich denke, das Grundkonzept verändert sich ein Leben lang nicht. Wohl aber die passende Rolle für jede Person.
    • Romeryo
      Romeryo
      Bronze
      Dabei seit: 21.10.2008 Beiträge: 12.600
      Gruppe ?(
    • TaZz
      TaZz
      Bronze
      Dabei seit: 27.01.2006 Beiträge: 10.665
      die definition ist viel zu statisch... brauchst nur ein mitglied der gruppe zu entfernen/auszutauschen und die "rollen" können sich direkt verändern/austauschen/abwandeln. das selbe gilt für den kontext der gruppe... arbeitet die gruppe gerade einem projekt oder verbringen sie gerade freizeit miteinander, etc.
    • larseda
      larseda
      Bronze
      Dabei seit: 06.08.2006 Beiträge: 9.299
      das Ganze ist viel zu stereotypisch und einfach gestrickt als das es stimmen könnte
      es sind auch schon zuviele Wertungen mit drin ...

      es gibt in allen gruppen immer einen gewissen konsens und wenn jemand dagegen verstösst, dann wird er ausgegrenzt ... ob nun gruppenchef oder mitläufer

      ich sehe auch nicht, warum der chef immer ein arroanter sack sein sollte ... da gilt vllt für ghettogangs ... aber nicht für normale gruppen
      also alle die ich rückblickend als chef bezeichnen würde, waren sehr soziale menschen, die sich auch um die anderne gekümmert haben ... und grade deshalb waren sie "chef"

      und zum thema mitläufer
      wenn alles in meinen sinne passiert wieso soll ich mich dann aus der position des mitläufers erheben ?
      zb in meinen studiengang gab es immer einen der alles geregelt hat und mit den profs und alles geredet hat ... er hat immer in meinem sinne gehandelt, also wieso sollte ich mich hervor tun. ich lass ihn einfach machen, so lange er in meinem sinne handelte

      btw sind solche gruppen vorallem unter jugendlichen üblich ... um so älter man wird, um so seltener gibt es solche gruppen ... man hat einfach andere interessen
    • larseda
      larseda
      Bronze
      Dabei seit: 06.08.2006 Beiträge: 9.299
      Original von Tezet
      Naja.. Ist doch ein ganz normales psychologisches Rollenmodell wie du es vielerorts findest.
      sag ma ne quelle für das von OP beschriebene modell ...
    • Khrano
      Khrano
      Bronze
      Dabei seit: 20.06.2009 Beiträge: 25.581
      Bin im meinem engeren Freundeskreis definitv der Klugscheißer der Gruppe.
      Es tun zwar alle immer genervt, aber meistens wird es danach dann doch n heiden Spaß, wei sich immer komplett andere Sachen daraus entwickeln.
      Auch, wenn alle immer sagen, dass es nervig war, hab ich jetzt (bin seit ne halben Jahr weg) doch schon öfter gehört, dass es irgendwie langweilig ist.

      Hab außerdem immer dafür gesorgt, dass am Wochenende irgendwas gemacht wird. Wie es mir zur Zeit vorkommt hab ich das Ding irgendwie zusammen und am Leben gehalten.

      Edit: Wo ich mal so drüber nachdenke hatte wirklich jeder in der Gruppe seine eigene "Rolle" und sein eigenes Auftreten.

      Ich konnte zum Beispiel niemals etwas nettes über eine Person sagen ohne, dass mir gleich Sarkasmus unterstellt wurde. (War tatsächlich selten, dass ich ein direktes Kompliment gebracht hab oder nicht sarkastisch war, aber das ist ja ne andere Sache)
    • Tezet
      Tezet
      Bronze
      Dabei seit: 18.07.2006 Beiträge: 2.428
      Original von larseda
      das Ganze ist viel zu stereotypisch und einfach gestrickt als das es stimmen könnte
      es sind auch schon zuviele Wertungen mit drin ...
      Es ist ja auch kein fertig ausformuliertes Konstrukt, sondern nur der Ansatz dazu. Sicher ist es daher einfach gestrickt.

      Original von larseda
      es gibt in allen gruppen immer einen gewissen konsens und wenn jemand dagegen verstösst, dann wird er ausgegrenzt ... ob nun gruppenchef oder mitläufer
      Der Gruppenchef kann sich aber deutlich mehr erlauben als der Mitläufer.

      Original von larseda
      ich sehe auch nicht, warum der chef immer ein arroanter sack sein sollte ... da gilt vllt für ghettogangs ... aber nicht für normale gruppen
      also alle die ich rückblickend als chef bezeichnen würde, waren sehr soziale menschen, die sich auch um die anderne gekümmert haben ... und grade deshalb waren sie "chef"
      du hast den text missverstanden. op zählt einen arroganten sack als einen eigenen charakter auf. der chef ist schon de rnächste.

      Original von larseda
      und zum thema mitläufer
      wenn alles in meinen sinne passiert wieso soll ich mich dann aus der position des mitläufers erheben ?
      zb in meinen studiengang gab es immer einen der alles geregelt hat und mit den profs und alles geredet hat ... er hat immer in meinem sinne gehandelt, also wieso sollte ich mich hervor tun. ich lass ihn einfach machen, so lange er in meinem sinne handelte
      Kommt wohl auf die konkrete Situation an, das Umfeld der Gruppe. In deinem Beispiel sicher sinnvoll. Bei Frauen.. hmm... Im Vergleich Charakterperson in höherer Hierarchie zu Mitläufer hab ich so ne Ahnung, wer abends meistens mit klebrigen Fingern ins Bett muss und wer nicht.

      Original von larseda
      btw sind solche gruppen vorallem unter jugendlichen üblich ... um so älter man wird, um so seltener gibt es solche gruppen ... man hat einfach andere interessen
      Das wird nicht seltener. Man lebt überall in sozialen Gruppen. Lediglich die Erscheinung und die Voraussetzungen des Umfelds ändern sich. Man begibt sich ja selten in soziale Anarchie.
    • RuthlessRabbit
      RuthlessRabbit
      Bronze
      Dabei seit: 13.03.2007 Beiträge: 9.531
      Original von larseda
      Original von Tezet
      Naja.. Ist doch ein ganz normales psychologisches Rollenmodell wie du es vielerorts findest.
      sag ma ne quelle für das von OP beschriebene modell ...
      PUA Forum
    • Astrabuddel
      Astrabuddel
      Bronze
      Dabei seit: 03.01.2008 Beiträge: 124
      nenn den ersten mal nun nicht arroganten sack sondern einfach fiesling und dann passt es schon ganz gut. evtl. fehlt noch der moralapostel, der aber natürlich unterschiedlich stark sein kann und dementsprechend auch mal mehr und mal weniger beachtung findet. in verschiedensten arten von gruppen, privat, beruf, sport, etc. habe ich wohl schon sämtliche positionen mal ausgefüllt. obwohl.. moralapostel eher nicht.. :D
    • SonnyPeda
      SonnyPeda
      Bronze
      Dabei seit: 25.09.2008 Beiträge: 6.306
      bin der jenige der am meisten drinkt in unserer alkoholikergruppe
    • FiftyBlume
      FiftyBlume
      Bronze
      Dabei seit: 06.06.2010 Beiträge: 8.580
      Original von SonnyPeda
      bin der jenige der am meisten drinkt in unserer alkoholikergruppe
      lol, wir sind da eher die sexistischen Kommunisten...die Kerle trinken gleichviel, aber mehr als die Frauen :P

      Also in unserer Gruppe gibt es die Rollen nicht so stark ausgeprägt...wir haben schon Mitläufer aber keinen "Chef" als solchen....eher mehrere Leute, die alle die Rolle übernehmen können und u.U. einfach ihr eigenes Ding machen :)

      lustigerweise sind diese "Chefs" gleichzeitig nahezu alle auch "Clown" und "arroganter Sack".
    • Chief0r
      Chief0r
      Bronze
      Dabei seit: 15.01.2008 Beiträge: 3.809
      Original von SonnyPeda
      bin der jenige der am meisten drinkt in unserer alkoholikergruppe
      Da hast du recht.
    • lausebub
      lausebub
      Bronze
      Dabei seit: 22.06.2010 Beiträge: 1.017
      Original von FiftyBlume
      Original von SonnyPeda
      bin der jenige der am meisten drinkt in unserer alkoholikergruppe
      lol, wir sind da eher die sexistischen Kommunisten...die Kerle trinken gleichviel, aber mehr als die Frauen :P

      Also in unserer Gruppe gibt es die Rollen nicht so stark ausgeprägt...wir haben schon Mitläufer aber keinen "Chef" als solchen....eher mehrere Leute, die alle die Rolle übernehmen können und u.U. einfach ihr eigenes Ding machen :)

      lustigerweise sind diese "Chefs" gleichzeitig nahezu alle auch "Clown" und "arroganter Sack".
      # ..bei uns genau dasselbe....am interessantesten empfinde ich die tatsache, dass bei uns so 1,2 leute immer dabei sind, die durchaus unsere guten freunde sind, im vergleich zu den anderen jedoch so gut wie nie was sagen oder etwas beitragen. Sie sind trotzdem immer dabei obwohl man oberflächlich denken könnte, dass das ganze auch ohne sie funktionieren würde ( was es sicherlich auch tun würde), allerdings sicher ganz anders....

      das wär doch ne interessante dr arbeit :coolface:
    • torytrae
      torytrae
      Bronze
      Dabei seit: 07.01.2008 Beiträge: 15.944
      Jede gesellschaftliche Gruppe braucht ...

      Fängt schon falsch an. Es geht nicht ums "braucht". Wenn, dann gehts ums "hat" - und das ist ein himmelweiter Unterschied.
    • EriscHgcrFU
      EriscHgcrFU
      Global
      Dabei seit: 23.01.2009 Beiträge: 10.321
      Einfachnurmüll..
    • Praepman
      Praepman
      Bronze
      Dabei seit: 02.11.2006 Beiträge: 5.912
      Original von lausebub
      Original von FiftyBlume
      Original von SonnyPeda
      bin der jenige der am meisten drinkt in unserer alkoholikergruppe
      lol, wir sind da eher die sexistischen Kommunisten...die Kerle trinken gleichviel, aber mehr als die Frauen :P

      Also in unserer Gruppe gibt es die Rollen nicht so stark ausgeprägt...wir haben schon Mitläufer aber keinen "Chef" als solchen....eher mehrere Leute, die alle die Rolle übernehmen können und u.U. einfach ihr eigenes Ding machen :)

      lustigerweise sind diese "Chefs" gleichzeitig nahezu alle auch "Clown" und "arroganter Sack".
      # ..bei uns genau dasselbe....am interessantesten empfinde ich die tatsache, dass bei uns so 1,2 leute immer dabei sind, die durchaus unsere guten freunde sind, im vergleich zu den anderen jedoch so gut wie nie was sagen oder etwas beitragen. Sie sind trotzdem immer dabei obwohl man oberflächlich denken könnte, dass das ganze auch ohne sie funktionieren würde ( was es sicherlich auch tun würde), allerdings sicher ganz anders....

      das wär doch ne interessante dr arbeit :coolface:
      Ich kopier das einfach mal von hier und gebs ab :coolface:
    • hitya1337
      hitya1337
      Bronze
      Dabei seit: 17.03.2007 Beiträge: 8.511
      Original von Praepman
      Original von lausebub
      Original von FiftyBlume
      Original von SonnyPeda
      bin der jenige der am meisten drinkt in unserer alkoholikergruppe
      lol, wir sind da eher die sexistischen Kommunisten...die Kerle trinken gleichviel, aber mehr als die Frauen :P

      Also in unserer Gruppe gibt es die Rollen nicht so stark ausgeprägt...wir haben schon Mitläufer aber keinen "Chef" als solchen....eher mehrere Leute, die alle die Rolle übernehmen können und u.U. einfach ihr eigenes Ding machen :)

      lustigerweise sind diese "Chefs" gleichzeitig nahezu alle auch "Clown" und "arroganter Sack".
      # ..bei uns genau dasselbe....am interessantesten empfinde ich die tatsache, dass bei uns so 1,2 leute immer dabei sind, die durchaus unsere guten freunde sind, im vergleich zu den anderen jedoch so gut wie nie was sagen oder etwas beitragen. Sie sind trotzdem immer dabei obwohl man oberflächlich denken könnte, dass das ganze auch ohne sie funktionieren würde ( was es sicherlich auch tun würde), allerdings sicher ganz anders....

      das wär doch ne interessante dr arbeit :coolface:
      Ich kopier das einfach mal von hier und gebs ab :coolface:
      ich kann dem zustimmen!
      war bspw. in der grundschule der symphatieträger und mehrfacher klassensprecher. also eher der player der alle weiber klargekriegt hat, lol. hatte aber auch gerne die lacher auf meiner seite. war halt ein richtiges alpha, das immer im mittelpunkt stehen wollte. egal ob durch lacher oder dadurch, dass ich irgendwelche negativkampagnen gestartet habe, alle leute standen hinter mir.

      als ich umgezogen bin und neue leute (gruppe) kennengelernt habe, gabs da schon ein alpha. ich war bei den mädels zwar trotzdem beliebt aber die kerle haben mich über die zeit nach und nach ausgegrenzt. hab da halt nicht wirklich reingepasst.