ch/r von Reg auf dry Flop im Blindbattle

    • Mc8
      Mc8
      Bronze
      Dabei seit: 24.01.2008 Beiträge: 7.697
      Hallo Leute,

      MP3:
      $89,15
      Hero:
      $127,25
      BU:
      $102,50
      SB:
      $100,00
      BB:
      $100,00
      MP2:
      $44,95

      0,50/1,00 No-Limit Hold'em (6 handed)
      Hand recorder used for this poker hand: Texas Grabem 1.9 by www.pokerstrategy.com.

      Preflop: Hero is CO with X X
      2 folds, Hero raises to $3,00, BU folds, SB calls $2,50, BB folds.

      Flop: ($7,00) T:spade: , K:diamond: , 8:heart: (2 players)
      SB checks, Hero bets $4,00, SB raises to $14,00, Hero calls $10,00.

        Villian ist ein 25/19 150h Fulltilt NL100 Reg. Bisher hab ich noch keine Reads oder History auf den.

      Turn: ($35,00) Q:spade: (2 players)
      SB checks, Hero checks.

      River: ($35,00) 3:diamond: (2 players)
      SB bets $21,00, Hero folds.

      Final Pot: $56,00

      Ich würde gerne ein paar Meinungen und Erfahrungen zu Villians Line hören.

      ch/r dry Flop im sb vs bu check Turn bet blank River.

      Ich würde nach meinem Geführ her sagen dass das bei den meißten auf dem Limit eine Starke Hand ist die am Turn for ch/r gehen wollte und am River noch unbedingt etwas Value mit seiner starken Hand rausholen will.

      Auf der anderen Seite kann es von Villian auch eine dünne Valuebet am River sein weil meine Line b/c dry Flop check behind Turn meißt ne weake Range ist KX TJ AT QT QJ. Wenn dem aber so sein sollte müsste Villian den Flop recht light raisen mit zB KQ KJ denke jedoch dass das die wenigsten machen.
      Angenommen Villian hat viele Bluffs am Flop in seinr Range. Dass er am Turn auf gibt wäre auf diese Karte sinnvoll für ihn weil die Q sehr gut in meine b/c Flop range passt JJ QJ QT J9 KQ QQ ... da ich jedoch den turn behind checke habe ich in den wenigsten Fällen am River ein Twopair oder besser, meißt hab ich dann sowas wie QJ JJ Tx macht es für Villian viel Sinn dagegen zu bluffen ?

      Frage zieht sich hauptsächlich auf FT NL100 Regs

      Danke

      Grüße Mc8
  • 2 Antworten
    • Ghostmaster
      Ghostmaster
      Global
      Dabei seit: 24.05.2006 Beiträge: 39.937
      Das erste worüber du dir hier Gedanken machen musst ist seine Callingrange und der Grund wieso du auf diesem Board dagegen cbettest. Das hängt maßgeblich mit deiner Hand zusammen und den Positionen.

      Wenn du einen Gegner hast, der Preflop sehr polarisiert 3-bettet und Broadways hier Preflop called gegen den willst du den Flop nicht dünn valuebetten (z.b. mit AT oder K2s). Gegen jemanden der hier alles mögliche called Preflop kannst du das schon tun.

      Dieser Flop ist auch nicht unbedingt grade das was ich unter einem "dry board" verstehe. Ein K72r oder A83r Board sind trockene Boards, auf KT8r gibts viele Gutshots, ein paar OESDs, der Gegner hat das Board als doch schon recht häufig irgendwie getroffen (abhängig davon wie er Preflop called natürlich).

      Das ist auch ein Board, dass ich mit dem untersten Teil meiner Range nicht cbetten würde, mit dem mitteleren Teil meiner Range oft behind checken würde und den Topteil betten würde erstmal. (das ist exploitbar das weiss ich, aber das kann der Gegner noch nicht wissen)

      Womit er hier C/raist kann man nicht sagen ohne seine C/R Frequenz nicht zu kennen. Ich würde seine Range hier etwas stärker einschätzen als wenn er hier im BB gecalled hätte.

      Meine Default Line wäre es hier aber zu callen, wenn ich weiterspielen möchte und den Turn zu reevaluieren. Seinen Check interpretiere ich dort (den ich häufig erwarte) bei dieser Karte als Potcontrolline mit z.b. AQ. K9, KJ oder QJ oder JT oder sowas. Ich glaube nicht, dass er hier so oft mit geturnten Twopairs oder Straights häufig checken wird.
      Abhängig von meiner Hand checke ich dann oder bette ich dann. Am River muss ich mich dann fragen was der Gegner mir da verkaufen will. Ich denke nicht, dass er hier oft bluffen wird, sondern er wird in meinen Augen irgendwie eine dünne Valuebet mit irgendwas oft probieren, dass ihm am Turn zu schwach dafür war bzw. er nicht geraist werden wollte, da die Q deine Flopcallingrange wahrscheinlich bei der Spielweise öfter stärkt als seine.

      Ich halte es nicht für sinnvoll hier einen Herocall mit irgendwas spekulativem hinzulegen, sondern würde z.b. sowas wie TJ, T9 oder womit du hier am River ankommst und marginalen SD Value hast in einen Bluff verwandeln oder folden.
    • Mc8
      Mc8
      Bronze
      Dabei seit: 24.01.2008 Beiträge: 7.697
      Original von Ghostmaster
      Das erste worüber du dir hier Gedanken machen musst ist seine Callingrange und der Grund wieso du auf diesem Board dagegen cbettest. Das hängt maßgeblich mit deiner Hand zusammen und den Positionen.

      Wenn du einen Gegner hast, der Preflop sehr polarisiert 3-bettet und Broadways hier Preflop called gegen den willst du den Flop nicht dünn valuebetten (z.b. mit AT oder K2s). Gegen jemanden der hier alles mögliche called Preflop kannst du das schon tun.

      Dieser Flop ist auch nicht unbedingt grade das was ich unter einem "dry board" verstehe. Ein K72r oder A83r Board sind trockene Boards, auf KT8r gibts viele Gutshots, ein paar OESDs, der Gegner hat das Board als doch schon recht häufig irgendwie getroffen (abhängig davon wie er Preflop called natürlich).

      Das ist auch ein Board, dass ich mit dem untersten Teil meiner Range nicht cbetten würde, mit dem mitteleren Teil meiner Range oft behind checken würde und den Topteil betten würde erstmal. (das ist exploitbar das weiss ich, aber das kann der Gegner noch nicht wissen)

      Womit er hier C/raist kann man nicht sagen ohne seine C/R Frequenz nicht zu kennen. Ich würde seine Range hier etwas stärker einschätzen als wenn er hier im BB gecalled hätte.

      Meine Default Line wäre es hier aber zu callen, wenn ich weiterspielen möchte und den Turn zu reevaluieren. Seinen Check interpretiere ich dort (den ich häufig erwarte) bei dieser Karte als Potcontrolline mit z.b. AQ. K9, KJ oder QJ oder JT oder sowas. Ich glaube nicht, dass er hier so oft mit geturnten Twopairs oder Straights häufig checken wird.
      Abhängig von meiner Hand checke ich dann oder bette ich dann. Am River muss ich mich dann fragen was der Gegner mir da verkaufen will. Ich denke nicht, dass er hier oft bluffen wird, sondern er wird in meinen Augen irgendwie eine dünne Valuebet mit irgendwas oft probieren, dass ihm am Turn zu schwach dafür war bzw. er nicht geraist werden wollte, da die Q deine Flopcallingrange wahrscheinlich bei der Spielweise öfter stärkt als seine.

      Ich halte es nicht für sinnvoll hier einen Herocall mit irgendwas spekulativem hinzulegen, sondern würde z.b. sowas wie TJ, T9 oder womit du hier am River ankommst und marginalen SD Value hast in einen Bluff verwandeln oder folden.
      erstmal Danke für die schnelle ausführliche Antwort.

      Ok Flop is gar nicht so trocken, da geb ich dir recht.
      finds auch gut das Board nicht mit 100% zu cbeten. Wenn seine pf callingrane aus medium Pockets stärkeren Sc und Boardways besteht hat wirklich viel davon getroffen.



      Was mir aufgefallen ist wenn dass viele Regs wenn sie am Flop bluffen oop und am Turn hitten mehr checken als beten. Zum Beispiel Villian 3betet mit A6s im BB und Hero called im Bu. Flop kommt K75r Villian cbeted Hero called. Der Turn bringt ein A. Nach meiner (evlt auch selektiven) Erfahrung wird Villian hier meißt checken als beten.

      hmm .. Merk grad den Unterschied. bei der A6s Hand fällt ne Turnkarte die nicht sonderlich unserer Flopcallingrange hilft aber bei der obigen Hand fällt ne Karte die unsere Range gut trifft und Villian sollte alle starken Hände am Turn beten.

      Nun frag ich mich, da wir davon ausgehen dass Villian hier meißt Potcontorl betreibt bzw meißt ch/f wird, ob wir an Heros Stelle KK TT ... nicht behind checken sollten ??

      Noch ne Frage zu Bluffshove River: Macht ein Bluff shove wirklich Sinn wenn wir den Turn behind checken. Aus Villians Sicht sind wir ja nach dem Turnch/b ja selten stark !?