Physik: 8 Raum Theorie

    • Meph1977
      Meph1977
      Bronze
      Dabei seit: 02.11.2007 Beiträge: 1.836
      Bei der 8 Raum Theorie geht es um einen Gedanken den ich vor einiger Zeit mal gefasst hatte und eigentlich mehr als Gedankenspiel gedacht war. Doch daraus wurde was wo ich mittlerweile die Fehler suche weil ich mir

      a: nicht vorstellen kann das es so einfach sein soll
      b: Ein Laie bin was Physik angeht und es einfach zuviele mögliche Fehlerquellen gibt die einfach aus meinem fehlenden Wissen resultieren.

      Dennoch möchte ich sie mal hier zur Diskussion stellen weil ich gern Wissen würde wo meine Denkfehler sind.

      Jeder weis der Raum hat 3 Achsen. Länge, Breite und Höhe.Diese Theorie geht jetzt davon aus das man jede Achse in ihr negativ verkehren kann. Wenn man das auf dem Papier hinmalt entsteht daraus ein Quader der in 8 kleinere Quader unterteilt ist. Man darf sich das jetzt allerdings nicht als 8 verschiedene Räume vorstellen sondern nach meiner Theorie sind diese auf dem Papier getrennten Räume 8 verschiedene Realisierungsmöglichkeiten des selben Raumes. Desweiteren unterscheidet sich jede Realisierungsmöglichkeit in mindestens einer Achse von jeder andern und jede hat genau eine Realisierungsmöglichkeit die das Gegenteil zur ihr darstellt.

      Vergleichbar wäre wenn man sich einen Zahlenwürfel anschaut. Je nach dem auf welche Ecke man schaut sieht der Würfel anders aus.

      Wenn wir das jetzt mal als gegeben ansehen führt das zu der Frage was ist in den andern von unserer verschiedenen Realiesierungsmöglichkeiten drin.

      Aus Symmetriegründen muss ich zunächst mal davon ausgehen das die andern gleich viel Masse enthalten wie unsere die mit mit bei uns vorkommender Strahlung nicht wechselwirkt. Aber da es sich lediglich um eine Realisierungsmöglichkeit desselben Raumes handelt würde die Schwerkraft dieser Masse dennoch auch auf unsere Realisierungsmöglichkeit wirken. Das Verhältniss wäre 1 zu 7. Die ersten werden schon ahnen worauf ich hinauswill. Es geht um Dunkle Materie.

      In den Quellen die ich kenne wird das Verhältniss von Materie zur dunklen Materie etwa 1 zu 10 angegeben. Da gibts ne Diskrepanz aber man muss dabei was beachten. Die sogenannten WIMP's (z.B. Neutrinos), Teilchen die nur Schwer oder mit derzeitigen technischen Möglichkeiten nicht detektierbar sind auf große Entfernungen, darf man hierbei nicht zur Dunklen Materie zählen sondern alles was sich in unserer Realisierungsmöglichkeit befindet muss man zusammen nehmen . Ich halte es für durchaus möglich das dann das Verhältniss 1 zu 7 rauskommt.

      Diese Theorie bietet, sofern sie denn nicht falsch ist, auch noch ne weitere Erklärung für ein Rätsel an. Namentlich die Frage wieso überhaupt noch etwas existiert. Denn bei der Entstehung des Universums hätte eigentlich auf jedes entstandene Teilchen ein Antiteilchen entstehen müssen die sich gegenseitig wieder zerstören würden. Das das nicht passiert ist sieht man daran das wir hier sind. Diese Assymetrie können bisherige Theorien nicht erklären.

      Diese Theorie macht die Erklärung jedoch überflüssig weil es diese Assymetrie nicht gibt. Die Antiteilchen zu unserer Materie befinden sich naheliegenderweise in der Realisierungsmöglichkeit die das genaue Gegenteil zu unserer darstellt. Aus der Teilchenphysik sind auch die Quarks bekannt aus 2 baut sich unserer Materie zusammen. Die andern Quarks und die jeweiligen Antiquarks weis man noch überhaupt nicht wofür die überhaupt da sind.

      Wenn man jetzt für einen Moment mal annimmt das die Stabilität der Materie von den Raumachsen abhängt dann wäre es möglich das diese Quarks die Materie in den andern Realisierungsmöglichkeiten bilden.

      So das wars im Wesentlichen ich hoffe nur wenn Prof. Harald Lesch das liest von dem ich das meiste Wissen hab das er nicht schreiend zum Sender Br Alpha rennt und sie auf knien anbettelt Alpha Centaurie aus dem Programm zu nehmen bevors noch mehr Schaden anrichtet.

      PS: Wie konnte es anders sein ich hab noch was vergessen. Es gibt einige Versuche unser Universum mithilfe zusätzlicher Dimensionen zu beschreiben. Dabei gibt es allerdings das Problem das Kraftgesetze bei welchen die Stärke mit dem Abstand zum Quadrat abnimmt nur in einem Universum möglich sind das 3 Raumdimensionen hat. Hier bietet der Gedanke einen netten Ausweg weil er die Erweiterung der herkömmlichen Vorstellung des Raumes möglich macht ohne die Forderung nach 3 Raumdimensionen zu verletzen.
  • 25 Antworten
    • Bauer86
      Bauer86
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      Dabei seit: 08.12.2006 Beiträge: 709
      Ich denke du solltest dir andere geometrische Körper als Quader suchen, bei denen du irgendwie auf dein angedachtes Verhältnis von 1:7 kommst. Vor allem platonische Körper haben eine starke Wechselwirkung mit Abergläubischen und wurde vor einigen hundert Jahren tatsächlich von manchen als eine art geometrischer Urgrund diverser astronomischer Beziehungen angesehen. Du kannst dich dann als legitimer Nachfolger von Keppler inszenieren.
      Gut ist auch, wenn du noch ein paar mehr Zahlen entdeckst, die sich als Parallelitäten zwischen dem angedachten geometrischen Körper und einer tatsächlichen Beobachtung ergeben. Viele Menschen fühlen sich von "so vielen" Korrelationen tatsächlich überzeugt und akzetieren Zahlenspielereien als kausale Zusammenhänge.
    • Meph1977
      Meph1977
      Bronze
      Dabei seit: 02.11.2007 Beiträge: 1.836
      Original von Bauer86
      Ich denke du solltest dir andere geometrische Körper als Quader suchen, bei denen du irgendwie auf dein angedachtes Verhältnis von 1:7 kommst. Vor allem platonische Körper haben eine starke Wechselwirkung mit Abergläubischen und wurde vor einigen hundert Jahren tatsächlich von manchen als eine art geometrischer Urgrund diverser astronomischer Beziehungen angesehen. Du kannst dich dann als legitimer Nachfolger von Keppler inszenieren.
      Gut ist auch, wenn du noch ein paar mehr Zahlen entdeckst, die sich als Parallelitäten zwischen dem angedachten geometrischen Körper und einer tatsächlichen Beobachtung ergeben. Viele Menschen fühlen sich von "so vielen" Korrelationen tatsächlich überzeugt und akzetieren Zahlenspielereien als kausale Zusammenhänge.
      Dann gründest du eine Sekte.
      Das es ein Quader ist dient nur der veranschaulichung weiter nichts welche Geometrische figur man zugrunde legt ist bedeutungslos. Ich komme mit jeder figur auf das verhältniss 1 zu 7
    • Meph1977
      Meph1977
      Bronze
      Dabei seit: 02.11.2007 Beiträge: 1.836
      mist das hier war ein failed edit
    • Bauer86
      Bauer86
      Bronze
      Dabei seit: 08.12.2006 Beiträge: 709
      Um Unbedarfte zu überzeugen bedarf es Theorien, die aufgrund ihrer "anschaulichen Komplexität" zu überzeugen wissen. Der Quader wird aber als solcher nicht als komplex angesehen, auch nicht die Aufteilung des beobachtbaren Raumes in 8 Teile durch das Trennen mittels dreier Geraden, die sich in einem Punkt schneiden und senkrecht zueinander stehen. Das übt keine Faszination aus.
      Das Herausfinden, dass eine gewisse symmetrische Raumaufteilung ein Volumenverhältnis von 1:7 ergibt, wobei das gesuchte Verhältnis eher 1:10 ist, ist zudem eine schlechte Näherung. Besser wäre zum Beispiel, wenn man komplexere geometrische Figuren zur Veranschauung nimmt, die der Unbedarfte als komplex empfindet und die er nur mit fremder Hilfe mathematisch beherrschbar empfinden kann. Dabei hat man mehr oder weniger freie Wahl und kann somit ein besseres Verhältnis als 1:7 erreichen, vlt. 1:9,5. Darauf aufbauend erklärt man dann, dass die etablierte Physik mit ihrer Neutrinoverzählung gar nicht auf die richtige Zahl kommt, weil das nur durch "komplexe" geometrische Zusammenhänge begreifbar ist. Dann nähert man noch ein paar andere Naturkonstanten durch geometrische Korrelationen und trägt mit voller Überzeugung vor, dass soviel Zufall gar nicht möglich ist und hier der Schlüssel der Welt gefunden sein muss. Das Begreifen der Räume als Raum und Antiraum im gesuchten Verhältnis muss man sich natürlich durch diverse mysthische Bedeutungen der ausgesuchten geometrischen Körper erklären. Am Besten man bastelt dazu auch noch ein Modell und bringt diese topologische Abstoßung visuell erfahrbar an den Mann (oder die Frau).
    • Meph1977
      Meph1977
      Bronze
      Dabei seit: 02.11.2007 Beiträge: 1.836
      Doch es ist so 3 Raumachsen und deren Negativ lassen nur 8 verschiedene Kombinationsmöglichkeiten der Raumachsen zu egal in welchem Körper. Das ist worum es geht um die Raumachsen und nicht welchen körper ich mit den selbigen baue
    • spiegeltaler
      spiegeltaler
      Bronze
      Dabei seit: 06.05.2006 Beiträge: 608
      hmm witzige idee, aber nicht so ganz ausgereift. cp-verletzungen wurden zB schon einige entdeckt. du brauchst mehr indizien, dass ander idee was dran ist.
      http://de.wikipedia.org/wiki/CP-Verletzung
    • Bauer86
      Bauer86
      Bronze
      Dabei seit: 08.12.2006 Beiträge: 709
      Vergiss deine Raumachsen komplett, damit überzeugst du niemanden. Nimm andere geometrische Modelle.
      Man könnte zum Beispiel mit einem Tetraeder arbeiten, ein Vierflächer, der zufällig genau soviele Oberflächen hat, wie es Quarks unserer Materie und die dazugehörigen Antiquarks gibt. Nun nimmt man sich vlt. die Kantenlänge des Tetraeders und versucht einen geometrischen Körper zu finden, dessen Volumen mit dieser Kantenlänge etwa 10 mal so groß ist.
      Besonders elegant wäre hier die Umkugel, also die kleinstmögliche Kugel, die den tetraeder in sich einschließt. Diese ist etwa 8 mal so groß wie der Tetraeder, aber eine krumme Zahl, was uns sehr entgegen kommt, denn so können wir einen exakten Wert für das Verhältnis von Materie zu Antimaterie suggerieren.
      Der Tetraeder als spitzigste Form eines platonischen Körper ist natürlich auch offensichtlich der Antiraum zur perfekten Runden Form, der Kugel. Das kann kein Zufall sein.
      Dann suchst du dir noch ein paar andere Zahlen aus dem Bereich der Materie und Antimaterie und errechnest sie dir aus den geometrischen Zusammenhängen des Tetraeders und seiner Umkugel.
      So war das gemeint. Das überzeugt ingesamt deutlich mehr, weil solche Berechnungen als komplex anzusehen sind.


      Vor einigen Jahren habe ich mal einen überzeugenden Versuch eines Gottesbeweises in einem Büchlein einer Glaubensrichtung gefunden, die das Glockenläuten aus Mangel an Kirchturmen an Haustüren vollzieht. Dort wurde auf das unfassbar gute Zusammenpassen der naturkonstanten hingewiesen. Diese können nur von einem Gott so gemacht worden sein, denn schon eine klitzekleine Abweichung einer Naturkonstante würde alles Leben, so wie es jetzt ist, unmöglich machen. Als Beispiel wählte man eine naturkonstante und hat sie einfach mal um zwei Nullen verlängert, von 40 Nullen auf 42 und behauptet, dass dies nur eine klitzekleine Abweichung sei, denn was sind schon 2 Nullen bei deren 42?
    • Meph1977
      Meph1977
      Bronze
      Dabei seit: 02.11.2007 Beiträge: 1.836
      Original von spiegeltaler
      hmm witzige idee, aber nicht so ganz ausgereift. cp-verletzungen wurden zB schon einige entdeckt. du brauchst mehr indizien, dass ander idee was dran ist.
      http://de.wikipedia.org/wiki/CP-Verletzung
      deswegen stehts ja hier. Ich suche die Fehler und weniger was dafür spricht. Nur fehlt es mir dafür an Fachwissen. Allerdings seh ich in dem wikipedia Artikel nicht unbedingt einen widerspruch zu dieser Theorie weil es denkbar wäre das die Realisierungsmöglichkeit die das Gegenteil zu unserer darstellt durchaus die rechtshändigen Teilchen bevorzugen könnte anstatt wie bei uns die Linkshändigen.

      von ausen Betrachtet gäbe es also garkeine CP Verletzung da sich jede aus der subjektiven Sichtweise innerhalb einer Realisierungsmöglichkeit vorhandene CP-Verletzung in einer anderen aufheben müsste.
    • Meph1977
      Meph1977
      Bronze
      Dabei seit: 02.11.2007 Beiträge: 1.836
      Original von Bauer86
      Vergiss deine Raumachsen komplett, damit überzeugst du niemanden. Nimm andere geometrische Modelle.
      Man könnte zum Beispiel mit einem Tetraeder arbeiten, ein Vierflächer, der zufällig genau soviele Oberflächen hat, wie es Quarks unserer Materie und die dazugehörigen Antiquarks gibt. Nun nimmt man sich vlt. die Kantenlänge des Tetraeders und versucht einen geometrischen Körper zu finden, dessen Volumen mit dieser Kantenlänge etwa 10 mal so groß ist.
      Besonders elegant wäre hier die Umkugel, also die kleinstmögliche Kugel, die den tetraeder in sich einschließt. Diese ist etwa 8 mal so groß wie der Tetraeder, aber eine krumme Zahl, was uns sehr entgegen kommt, denn so können wir einen exakten Wert für das Verhältnis von Materie zu Antimaterie suggerieren.
      Der Tetraeder als spitzigste Form eines platonischen Körper ist natürlich auch offensichtlich der Antiraum zur perfekten Runden Form, der Kugel. Das kann kein Zufall sein.
      Dann suchst du dir noch ein paar andere Zahlen aus dem Bereich der Materie und Antimaterie und errechnest sie dir aus den geometrischen Zusammenhängen des Tetraeders und seiner Umkugel.
      So war das gemeint. Das überzeugt ingesamt deutlich mehr, weil solche Berechnungen als komplex anzusehen sind.


      Vor einigen Jahren habe ich mal einen überzeugenden Versuch eines Gottesbeweises in einem Büchlein einer Glaubensrichtung gefunden, die das Glockenläuten aus Mangel an Kirchturmen an Haustüren vollzieht. Dort wurde auf das unfassbar gute Zusammenpassen der naturkonstanten hingewiesen. Diese können nur von einem Gott so gemacht worden sein, denn schon eine klitzekleine Abweichung einer Naturkonstante würde alles Leben, so wie es jetzt ist, unmöglich machen. Als Beispiel wählte man eine naturkonstante und hat sie einfach mal um zwei Nullen verlängert, von 40 Nullen auf 42 und behauptet, dass dies nur eine klitzekleine Abweichung sei, denn was sind schon 2 Nullen bei deren 42?
      Nochmal zum mitschreiben auch ein Tetraäder hat nur 3 Raumachsen das ist das Thema und nichts anderes. Desweiteren ist es etwas vermessen von dir zu Verlangen das ich die Raumachsen vergesse Bei ner Theorie wo es um nichts anderes als die Raumachsen geht. Nein Du hängst dich an irgendwelchen Geometrischen Figuren auf die in der Erklärung der Theorie nur zur Visualisierung dienen aber mit dem Kern der Sache nichts zu tun haben.
    • Paty17
      Paty17
      Bronze
      Dabei seit: 26.03.2007 Beiträge: 1.048
      Zuallererst möchte ich sagen, dass ich deine Theorie nicht widerlegen werde oder kann, sondern es ein Gedankenspielchen ist, welches vllt zwar so oder so ähnlich sein, aber man es weder experimentell nachweisen, noch widerlegen kann (außer über eine eine Erklärung der angesprochenen Probleme über eine andere Theorie, welche deine aber natürlich nicht zwingend widerlegt)
      Eine ähnliche Voraussetzung für eine gute Theorie ist, dass sie vorhersagen machen kann. Sprich etwas (besser) berechnen kann, was bisherige Modelle nicht können. Also Formeln und Mathematik sind durchaus angebracht, sonst geht das eher in Richtung Philosophie statt Physik.

      Nichtsdestotrotz, versuch ich mal n paar Gedanken dazu aufzuschreiben.

      Original von Meph1977
      a: nicht vorstellen kann das es so einfach sein soll
      b: Ein Laie bin was Physik angeht und es einfach zuviele mögliche Fehlerquellen gibt die einfach aus meinem fehlenden Wissen resultieren.

      Dennoch möchte ich sie mal hier zur Diskussion stellen weil ich gern Wissen würde wo meine Denkfehler sind.
      Das is schon mal sehr schön. Die meisten "Laien" sind üblicherweise vollkommen von sich selbst überzeugt.

      Aus Symmetriegründen muss ich zunächst mal davon ausgehen das die andern gleich viel Masse enthalten wie unsere die mit mit bei uns vorkommender Strahlung nicht wechselwirkt. Aber da es sich lediglich um eine Realisierungsmöglichkeit desselben Raumes handelt würde die Schwerkraft dieser Masse dennoch auch auf unsere Realisierungsmöglichkeit wirken. Das Verhältniss wäre 1 zu 7. Die ersten werden schon ahnen worauf ich hinauswill. Es geht um Dunkle Materie.
      Wieso? Es wird leider keine Begründung geliefert, warum nur die Gravitation und nicht die andren 3 Wechselwirkungen (stark, schwach, em) in die anderen "Räume" wirkt. Haben wir nicht gerade eben noch gesagt, dass es keine WW zwischen den Räumen gibt?

      WIMP's (z.B. Neutrinos), Teilchen die nur Schwer oder mit derzeitigen technischen Möglichkeiten nicht detektierbar sind auf große Entfernungen, darf man hierbei nicht zur Dunklen Materie zählen sondern alles was sich in unserer Realisierungsmöglichkeit befindet muss man zusammen nehmen
      Ich kenn mich hier ehrlich gesagt fast gar nicht aus, aber sollen diese WIMPs nicht gerade Dunkle Materie erklären?


      Diese Theorie bietet, sofern sie denn nicht falsch ist, auch noch ne weitere Erklärung für ein Rätsel an. Namentlich die Frage wieso überhaupt noch etwas existiert. Denn bei der Entstehung des Universums hätte eigentlich auf jedes entstandene Teilchen ein Antiteilchen entstehen müssen die sich gegenseitig wieder zerstören würden. Das das nicht passiert ist sieht man daran das wir hier sind. Diese Assymetrie können bisherige Theorien nicht erklären.
      Wie schon angesprochen versucht man bereits über Leptoquarks und CP-Verletzung dieses Ungleichgewicht zu erklären. Konkrete Experimentelle Nachweise gibt es aber afaik noch nicht (zur CP-Verletzung natürlich schon)

      Diese Theorie macht die Erklärung jedoch überflüssig weil es diese Assymetrie nicht gibt. Die Antiteilchen zu unserer Materie befinden sich naheliegenderweise in der Realisierungsmöglichkeit die das genaue Gegenteil zu unserer darstellt.
      Wieso haben die sich auf diese verschiedenen Räume aufgeteilt? Außerdem wechselwirkt Antimaterie durchaus mit Materie, was ja der obigen Annahme der fehlenden WW zwischen den Räumen widerspricht. Aber kann ja ne zusätzliche Eigenschaft sein.

      Aus der Teilchenphysik sind auch die Quarks bekannt aus 2 baut sich unserer Materie zusammen. Die andern Quarks und die jeweiligen Antiquarks weis man noch überhaupt nicht wofür die überhaupt da sind.
      Das sehen Teilchenphysiker wohl doch ein wenig anders. Die Valenzquarks der Protonen und Neutronen sind zwar up und down, aber es gibt noch eine Vielzahl weiterer Teilchen. Zumindest strange und charm sind in der Teilchenphysik noch häufig anzutreffen. Die Antiquarks sind entsprechende Bausteine für Antimaterie bzw. Mesonen. Dass man von bottom und top nicht so viel weiß, liegt an der doch recht großen Masse und somit benötigten Energie zur Erzeugung. Z.B. am LHC gibt es auch Experimente zur B-Physik.

      Wenn man jetzt für einen Moment mal annimmt das die Stabilität der Materie von den Raumachsen abhängt dann wäre es möglich das diese Quarks die Materie in den andern Realisierungsmöglichkeiten bilden.
      Um die Stabilität zu ändern, muss dort die Physik auch sonst recht anders funktionieren. Davon abgesehn sind wie gesagt C, S, B und T doch deutlich schwerer, was die anderen Systeme bei gleicher Teilchendichte doch massiv viel schwerer machen sollte.
    • Meph1977
      Meph1977
      Bronze
      Dabei seit: 02.11.2007 Beiträge: 1.836
      Etwas zum verständniss was ich vieleicht nicht so richtig rübergebracht hab. Die Vorstellung die ich vermitteln wollte ist. Das das verändern einer Raumachse ausreicht um eine von unserm Realisierung des Raumes verschiedene Realisierung des Raumes zu schaffen die aber immer noch der selbe Raum ist. Um wieder auf das Beispiel des Zahlenwürfels zu kommen. Wenn ich den Würfel drehe und ne andere Ecke anschaue zeigt er mir Dieser Theorie nach einen völlig andern Raum es ist aber immer noch der selbe Würfel der aus den selben 3 Raumachsen besteht wie der den ich gesehen hab bevor ich den Würfel gedreht hab. Ich weis gedanklich muss man sich Dafür etwas verbiegen.

      Original von Paty17
      Wieso? Es wird leider keine Begründung geliefert, warum nur die Gravitation und nicht die andren 3 Wechselwirkungen (stark, schwach, em) in die anderen "Räume" wirkt. Haben wir nicht gerade eben noch gesagt, dass es keine WW zwischen den Räumen gibt?
      Der unterschied ist die Gravitation ist eine geometrische Eigenschaft des Raumes wärend die andern Wechselwirkungen durch Teilchen vermittelt werden. Zumindest konnten noch keine Teilchen welche die Gravitation vermitteln nachgewiesen werden. Ich denke da das es uns auch nie gelingen wird das zu tun. Dabei gehts um folgende Überlegung. Wenn ich ein schwarzes Loch habe dessen Entweichgeschwindigkeit bekanntermaßen größer als die Lichtgeschwindigkeit und sich das theoretisch erdachte Graviton nur mit Lichtgeschwindigkeit bewegen kann. Wie zum Geier kommt das Teil aus dem schwarzen Loch herraus. Das "zum Geier" is vieleicht etwas überspitzt aber die Frage habe ich mir tatsächlich exakt so gestellt.

      Original von Paty17
      Ich kenn mich hier ehrlich gesagt fast gar nicht aus, aber sollen diese WIMPs nicht gerade Dunkle Materie erklären?
      Jein, Ich weis klare Antwort. Man geht derweil davon aus das WIMPs einen nennenswerten Teil der dunklen Materie ausmachen. Die man allerdings nur deswegen als dunkel bezeichnet weil man sie praktisch nicht detektieren kann. Der von mir vorgestellte Gedankengang macht jedoch eine Unterscheidung notwendig zwischen dunkler Materie die deswegen dunkel ist weil sie nur sehr schwach wechselwirkt und Dunkler Materie die dunkel ist weil sie aus unserer subjektiven Sichtweise praktisch nicht unserem Raum befindet.

      Original von Paty17
      Wie schon angesprochen versucht man bereits über Leptoquarks und CP-Verletzung dieses Ungleichgewicht zu erklären. Konkrete Experimentelle Nachweise gibt es aber afaik noch nicht (zur CP-Verletzung natürlich schon)
      wie du schon sagtest man versuchts, gelungen ists noch nicht

      Original von Paty17
      Wieso haben die sich auf diese verschiedenen Räume aufgeteilt? Außerdem wechselwirkt Antimaterie durchaus mit Materie, was ja der obigen Annahme der fehlenden WW zwischen den Räumen widerspricht. Aber kann ja ne zusätzliche Eigenschaft sein.
      Hier verweis ich mal auf das was ich ganz oben in dem Post geschrieben hab. Die Darstellung als verschiedene Räume war nur der Anschaulichkeit wegen um die Theorie aber zu verstehen muss man sich von dem Gedanken lösen das es verschiedene Räume sind. Jede Realisierung des Raumes nimmt den selben Raum ein wie die 7 Andern

      Original von Paty17
      Das sehen Teilchenphysiker wohl doch ein wenig anders. Die Valenzquarks der Protonen und Neutronen sind zwar up und down, aber es gibt noch eine Vielzahl weiterer Teilchen. Zumindest strange und charm sind in der Teilchenphysik noch häufig anzutreffen. Die Antiquarks sind entsprechende Bausteine für Antimaterie bzw. Mesonen. Dass man von bottom und top nicht so viel weiß, liegt an der doch recht großen Masse und somit benötigten Energie zur Erzeugung. Z.B. am LHC gibt es auch Experimente zur B-Physik.

      Um die Stabilität zu ändern, muss dort die Physik auch sonst recht anders funktionieren. Davon abgesehn sind wie gesagt C, S, B und T doch deutlich schwerer, was die anderen Systeme bei gleicher Teilchendichte doch massiv viel schwerer machen sollte.
      Der Letzte Satz ist nicht relevant weil ich von gleicher Mass also Energiedichte Sprach und nicht von Teilchendichte.

      Das diese Quarks auch mittlerweile Experimentell nachgewiesene Teilchen bilden die allesamt nicht stabil sind schliest nicht aus das die Teilchen in andern Realisierungen des Raumes Stabil sein könnten.

      Hab ich irgendwas vergessen?

      PS: Ich hab im Startpost noch etwas hinzueditiert was ich vergessen hab. Steht ganz unten
    • sarc
      sarc
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 06.06.2008 Beiträge: 12.196
      Wie schon gesagt wurde, das Problem ist, dass man die Theorie so weder beweise noch widerlegen kann. Du müsstest das auf ein solides mathematisches Fundament stellen und vor allem zusätzliche Vorhersagen treffen, die dann nachvollzogen werden können.

      So hast du es natürlich relativ einfach, du bastelst dir aus bekannten (oder nur vage bekannten) Sachen was zusammen, bis es am Ende irgendwie passt.
      Aber doch mal ein paar Fragen: Worin unterscheiden sich die Raumachsen in deiner Theorie? Warum sollte diese Änderung plötzlich andere Teilchen (mehr Antimaterie, Teilchen aus anderen Quarks, usw) erlauben? Wie ist die Anordnung dieser Teilchen geregelt? Völlig zufällig? Wenn sie per Gravitation in Wechselwirkung mit den anderen "Welten" stehen, müsste sich da ja ein Muster ergeben... Warum gibts dann in unserem Sonnensystem nicht beispielsweise auch nen "dunklen Planeten"?
    • Meph1977
      Meph1977
      Bronze
      Dabei seit: 02.11.2007 Beiträge: 1.836
      Etwas zu beschreiben was es in der Physik noch nicht gibt ist nicht so ganz einfach. Die Raumachsen unterscheiden sich nach der Theorie nur in ihrer Polarität das problem ist das die selbe Dimension sowohl negativ als auch Positiv sein kann. Das ist etwa so wie bei der Quantenmechanik ein Teilchen kann zumindest Theoretisch auch gleichzeitig ne Welle sein

      Es kann nach der Theorie durchaus Dunkle Planeten geben. In unserem Sonnensystem ist das allerdings ziemlich unwahrscheinlich weil man sonst Bahnstörungen bei den sichtbaren Planeten feststellen müsste die sich nicht durch sichtbare Planeten erklären lassen.

      Ich weis nur das das Denkmodell sehr gut zu meinem bisherigen Wissen passt. Das besteht nunmal nicht aus Formeln also kann ich den mathematischen Beweis nicht führen. Aber deswegen gibts ja den Thread. Ich möchte herrausfinden ob es einen Widerspruch zu dieser Theorie gibt. Möglicherweise ist das aber auch eine von den Theorien die sein könnten aber niemals Falsifiziert werden können.
    • sarc
      sarc
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 06.06.2008 Beiträge: 12.196
      Es kann nach der Theorie durchaus Dunkle Planeten geben. In unserem Sonnensystem ist das allerdings ziemlich unwahrscheinlich weil man sonst Bahnstörungen bei den sichtbaren Planeten feststellen müsste die sich nicht durch sichtbare Planeten erklären lassen.
      Richtig. Ganz schön unwahrscheinlich, oder nicht? ;)


      Das besteht nunmal nicht aus Formeln also kann ich den mathematischen Beweis nicht führen. Aber deswegen gibts ja den Thread. Ich möchte herrausfinden ob es einen Widerspruch zu dieser Theorie gibt.
      Damit hast die Antwort halt schon gegeben. Ohne das auf ne vernünftige Basis zu stellen, kannst halt keinen Widerspruch finden, dafür ist das viel zu vage gehalten.


      Die Raumachsen unterscheiden sich nach der Theorie nur in ihrer Polarität das problem ist das die selbe Dimension sowohl negativ als auch Positiv sein kann.
      Und da liegt das Problem. Was ist "Polarität" für dich? Was unterscheidet ne "negative" Dimension von ner "positiven"? Deine Aussage ist effektiv nur: Das sind unterschiedliche Räume, die nur über die Gravitation wechselwirken, und aus welchen Gründen auch immer taucht in den anderen alles auf, was man hier grad nicht hat, und zwar genau so, dass alles passt.


      Das ist etwa so wie bei der Quantenmechanik ein Teilchen kann zumindest Theoretisch auch gleichzeitig ne Welle sein
      Ich seh da keinerlei Analogie zur Quantenmechanik, sorry. Mal davon abgesehen wurde die Quantenmechanik nicht mit der Überlegung "hey, ich glaub, Teilchen könnten auch Wellencharakter haben" begründet. Das kam erst n bisschen später.
    • Meph1977
      Meph1977
      Bronze
      Dabei seit: 02.11.2007 Beiträge: 1.836
      wieso sollten Dunkle Planeten unwahrscheinlich sein?. Du kannst sie nicht sehen du könntest sie allerhöchstens Anhand der Schwerkraft feststellen.

      Bezugnehmend auf die Quantenmechanik. Natürlich gibt es da eine Analogie es geht hier um Zustände die ein und die selbe Sache zum selben Zeitpunkt haben kann. Auf diese Theorie bezogen heist das das jede unserer Dimensionen zum selben Zeitpunkt sowohl positiv als auch negativ ist. Is auch klar es muss sich um die selbe Dimension handeln ansonsten könnte Materie in einem andern "Raum" nicht den Raum bei uns krümmen

      Wenn wir uns in einem andern "Raum" befinden würden würde sich ,abgesehen davon das wir andere Materie sehen, dieser Raum kein bisschen von unserem unterscheiden schlieslich besteht der Raum auch nur aus Länge, Breite, und Höhe. Ob vor einem dieser 3 nun ein + oder - steht macht nur in Abgrenzung der Räume (Räume ist hier einfach nicht das richtige Wort) zueinander einen Unterschied und halt dahingehend das es bestimmte Materie Formen favorisiert.

      PS: Ich glaube mir fehlt es auch etwas an den sprachlichen Mitteln das in einer verständlichen Weise zu beschreiben.
    • muebarek
      muebarek
      Bronze
      Dabei seit: 31.07.2008 Beiträge: 532
      Ich sehe an deiner Idee mehrere Probleme:

      Original von Meph1977
      wieso sollten Dunkle Planeten unwahrscheinlich sein?. Du kannst sie nicht sehen du könntest sie allerhöchstens Anhand der Schwerkraft feststellen.
      Um abschätzen zu können, wie häufig "dunkle Planeten" auftreten sollten, ist natürlich eine Aussage über das Verhalten von Materie in den anderen Zuständen/"Räumen" nötig. Wenn ich dich richtig verstehe, handelt es sich um "normale" Materie, die innerhalb ihres Zustandes so wechselwirkt, wie wir es auch von unserer Materie gewohnt sind. Also, dass Materie im Zustand
      | x=+, y=+, z=+ > genau denselben physikalischen Gesetzen folgt wie z.B. im Zustand | x=- , y=+, z=- > und allen anderen. Dies macht es ziemlich unwahrscheinlich, dass deine Idee in der Natur so (oder so ähnlich) realisiert ist. Es müsste nicht nur dunkle Planeten, sondern auch dunkle Sonnen, dunkle Galaxien und dunkle Galaxienhaufen geben, da ja "unsere" Realisierung ansonsten einen Sonderstatus gegenüber den anderen hätte und bei "unserer" Materie andere physikalische Gesetze gelten würden. Gäbe es diese dunklen Galaxienhaufen, so könnten aktuelle Computersimulationen (ohne "8-Raum-Physik" ;) ) die Galaxienstruktur im Universum nicht so genau wiedergeben, wie sie auch beobachtet wird. Zudem hat man aber bereits festgestellt, dass dunkle Materie andere Strukturen bildet. So findet man Beispielsweise um Galaxien herum einen "Halo" aus dunkler Materie, der verhindert, dass die äußeren Arme der Galaxien durch die Fliehkräfte aus der Galaxie herausgeschleudert werden. Was in unserem Zustand/"Raum" normale Materie ist, müsste in einem anderen Zustand/Raum ja dunkle Materie sein - jedoch hat man bisher bei all den Galaxien noch keine gesehen, die einen Halo aus "normaler" Materie besitzt - und auch noch keinen "normalen" Halo, der um etwas unidentifizierbares (was aussehen würde wie eine "dunkle" Galaxie) herum angeordnet ist.


      Original von Meph1977
      Wenn wir uns in einem andern "Raum" befinden würden würde sich ,abgesehen davon das wir andere Materie sehen, dieser Raum kein bisschen von unserem unterscheiden schlieslich besteht der Raum auch nur aus Länge, Breite, und Höhe. Ob vor einem dieser 3 nun ein + oder - steht macht nur in Abgrenzung der Räume (Räume ist hier einfach nicht das richtige Wort) zueinander einen Unterschied und halt dahingehend das es bestimmte Materie Formen favorisiert.
      An sich finde ich ja den Ansatz von verschiedenen Zustandsräumen nicht so schlecht - in (sehr) anderer Form wird so etwas in der Supersymmetrie (der aktuell konkreteste Kandidat für die Erklärung dunkler Materie) eingeführt, nur dass diese zwischen den Teilchenzahlräumen der Fermionen und Bosonen besteht (und nicht für den "Raum") und das ganze mathematisch eine ziemliche Quälerei ist ;)
      Deine Idee hat aber auch hier einige Schwachpunkte, bzw. Fragen die unweigerlich auftreten:
      - Wir wissen bekanntlich seit Einstein, dass Raum und Zeit unweigerlich zusammenhängen. Wieso gestattest du der Zeit nicht auch eine Zustandsaufspaltung? In allen modernen Theorien fordert man Poincaré-Invarianz, welche du ohne die Zeit mitzunehmen kaum erreichen wirst.Problem: Du erhältst 16 Zustände und dein schönes Zahlenspiel mit der dunklen Materie funktioniert nicht mehr?
      - Wenn diese Zustände eine Eigenschaft des "Raumes" sind, dann meint dies wahrscheinlich eine Eigenschaft des Vakuums. Um den "Zustand" (in deiner Interpretation) des Vakuums zu charakterisieren sehe ich keinen Grund, warum man mehr als einen Freiheitsgrad brauchen sollte? Ich würde sogar sagen, dass mehr als ein Freiheitsgrad sehr kritisch wäre, da in gemischten Zuständen (zB ++-) eine klare Sonderstellung einer der Raumdimensionen im Vakuum aufträte.

      Also nun 1 zu 1, 1 zu 7 oder 1 zu 15? Das ganze sieht mir ziemlich willkürlich aus. Mit dem Argument, dass 1 zu 7 am schönsten passt, obwohl es von den drei Möglichkeiten physikalisch am wenigsten sinnvoll ist, wirst du nur schwer jemanden überzeugen.
    • Meph1977
      Meph1977
      Bronze
      Dabei seit: 02.11.2007 Beiträge: 1.836
      die Zeit ist recht einfach zu erklären. Es handelt sich bei der Zeit nicht um eine räumliche Dimension. Insofern ist sie in der Theorie nicht von belang. Es ist nicht gesagt das sich die Materie den andern Realisierungsmöglichkeiten zu so etwas wie Galaxien zusammenballt. Eigentlich weis ja noch keiner wie sich Materie welche aus bottom, top, strange quarks usw besteht verhällt wenn sie in großen massen Auftritt, vieleicht kann sie sich garnicht so zusammenballen wie unsere Materie, doch genau diese Materie von der wir nicht wissen wie sie sich verhällt, in im kosmischen Maßstab relevanten Mengen natürlich, würde die Materie in 6 von den 8 Realisierungsmöglichkeiten bilden. Das einzige wo man sich eigentlich sicher sein kann das die Materie Galaxien bilden würde wäre in der Realisierungsmöglichkeit wo sich die Antimaterie nach dieser Theorie befinden würde. Unsere Realisierungsmöglichkeit muss also keinen Sonderstatus haben. Die Baryonische Materie aber würde sich in keinem Fall um eine Dunkle Galaxie in einem Halo anordnen sondern unter der Schwerkraft zusammenfallen und sich zu einer Galaxie formen von der Sorte Materie wissen wir ja das sie sich zusammenballen kann.

      Man hat es irgendwann auch mal für unsinnig gehalten das die Welt eine Kugel ist. Es geht hier um eine Betrachtungsweise der Welt die es bisher noch nicht gab, Zumindest hab ich noch nichts gefunden was annähernd in Richtung dieser Theorie geht. Ich behaupte nicht das sie richtig sein muss aber man muss sich um das ganze wirklich zu erfassen zunächst mal auf den Standpunkt stellen das es so ist und von dem Standpunkt aus die Welt betrachten. Das jetzt bitte nicht falsch verstehen. Es gab nur schon zu oft Dogmen die sich am Ende als Falsch erwiesen die aber zu der Zeit als sie Bestand hatten aus nachvollziehbaren Gründen für richtig gehalten wurden und aus damaliger Sicht auch wissentschaftlich Fundiert war. Genauso ist es auch mit der Wissentschaft heute. In 500 Jahren wird man über unsere Gedankengänge wahrscheinlich nur müde lächeln. Wenn man aber wirklich weiterkommen will muss man sich auch auf den ersten Blick abstrusen Gedankengängen öffnen.

      Einen Ansatzpunkt mit dem man vieleicht diese Theorie konkretisieren könnte, könnte in der Teilchenphysik liegen denn wenn ich damit richtig liege das die Stabilität der Teilen von der Polarität der Dimensionen abhängt dann müsste sich das denke ich in den Teilchen irgendwie ablesen lassen. Damit muss ich mich aber noch genauer beschäftigen. Da gehts dann wirklich um Zahlen die ich allerdings noch nicht kenne.
    • Meph1977
      Meph1977
      Bronze
      Dabei seit: 02.11.2007 Beiträge: 1.836
      ba schon wieder so ein failed edit
    • muebarek
      muebarek
      Bronze
      Dabei seit: 31.07.2008 Beiträge: 532
      Das Problem, was ich hier sehe, ist, dass du dir zwar viele Gedanken machst, was ja an sich auch eine gute Sache ist, doch dabei mit einer Methodik an die Sache herangehst, die in vielen Punkten sehr stark von einer wissenschaftlichen Herangehensweise abweicht.

      So setzt du ein Denkmodell an - hier den "8-Raum" - und du führst den Begriff der Dimensionspolarität ein, ohne ihn überhaupt zu definieren. Die sinnvollste Herangehensweise in diesem Fall wäre zunächst erst einmal klar zu sagen, was diese dimensionale Polarität eigentlich bewirken soll. Angenommen man nimmt eine Box mit einem N Teilchen-Zustand deiner Wahl im Zustand +++. Wie sähe der Inhalt dieser Box in der Polarität ++- aus? So lange man da keinen eindeutigen Formalismus angibt und nicht explizit die eventuellen Unterschiede in der Physik in diesen "Polaritätszuständen" angibt, hat man beliebige Freiheiten und kann im Prinzip alles (und damit nichts) erklären.

      Was bisher geschehen ist, war im Prinzip immer nur, dass du deine Theorie mit weiteren Annahmen versucht hast zu untermauern und hast Ergebnisse formuliert (also Effekte vorhergesagt) bevor auch nur einer dieser Effekte durch die Theorie nachgerechnet wurde. Der eigentliche Weg sollte sein mit möglichst wenig Annahmen auszukommen und aus diesen Annahmen (in deinem Fall z.B. die Annahme: "Es gibt diese dimensionale Polarität und sie sieht so aus und bewirkt dies...") dann aus der Theorie heraus zu Folgerungen zu gelangen,welche man dann Falsifizieren könnte.

      Einige Beispiele für diese Art zu Argumentieren jetzt hier:

      die Zeit ist recht einfach zu erklären. Es handelt sich bei der Zeit nicht um eine räumliche Dimension. Insofern ist sie in der Theorie nicht von belang

      Dies ist bereits eine restriktive Annahme, die ohne große Not einfach gemacht wird. Warum sollen nur räumliche Dimensionen betroffen sein? Ich halte es sogar für kritisch, solche Effekte auf die räumlichen Dimensionen zu beschränken, da sich so etwas häufig nicht Lorentz-kovariant verhält - und eine solche Kovarianzverletzung wird dir niemand ohne sehr gute Gründe (Vorhersagen, die dann in Experimenten genau so eintreten) abkaufen, da die Relativitätstheorie sowie die kovarianten Quantenfeldtheorien bereits zahlreiche experimentelle Tests mit Bravour bestanden haben.

      Eigentlich weis ja noch keiner wie sich Materie welche aus bottom, top, strange quarks usw besteht verhällt wenn sie in großen massen Auftritt, vieleicht kann sie sich garnicht so zusammenballen wie unsere Materie, doch genau diese Materie von der wir nicht wissen wie sie sich verhällt, in im kosmischen Maßstab relevanten Mengen natürlich, würde die Materie in 6 von den 8 Realisierungsmöglichkeiten bilden.

      Dies sind Mutmaßungen, die man zunächst aus einer wohldefinierten Theorie heraus belegen müsste. Zudem ist der Zusammenhang zwischen dimensionaler Polarität und Quarkflavour noch eher mystischer Natur (um nicht zu sagen, Teil einer weiteren [zunächst erstmal unnötig erscheinenden] Annahme), da ja noch kein klarer Mechanismus zu dieser Polarität angegeben wurde.


      Dies klingt vielleicht an bißchen schroff, aber so ist es nicht gemeint. Ich möchte nur verständlich machen, dass hier niemand aus dogmatischen Gründen heraus deine Idee ablehnt (im Gegenteil, neue Erkenntnisse sind immer ausdrücklich erwünscht!!), sondern aufgrund der Tatsache, dass es (zumindest momentan) so scheint, als würde hier eher etwas so zusammengebastelt, wie es gerade passen könnte. Die Grundidee ist noch nicht klar definiert, da werden aber schon bahnbrechende Erkenntnisse proklamiert :f_eek: . Ich hoffe du verstehst, dass es daher schwer fällt, eine seriöse Diskussionsbasis zu finden.
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