Tipps zum quitten nach dem man "stuck" ist

    • Lausbub7
      Lausbub7
      Bronze
      Dabei seit: 28.11.2008 Beiträge: 2.397
      Hallo,
      ich habe das Problem, dass ich eine Session sehr ungern quitte, wenn ich stuck bin.
      Dadurch denke ich, dass ich nicht mein A-Game spiele.

      Was hilft euch zu quitten, wenn ihr down seid aber wisst, dass ihr die Games schlägt?
  • 3 Antworten
    • hasufly
      hasufly
      Black
      Dabei seit: 01.12.2006 Beiträge: 7.370
      The hardest thing in poker is not when to play but when to quit... Tommy Angelo ;)
    • workah0lic
      workah0lic
      Bronze
      Dabei seit: 12.08.2006 Beiträge: 2.010
      Naja ich denke, ich sehe (oder gewichte) das einfach anders als du:

      Solange ich mir eine Edge gebe, gibt es für mich keinen Grund, zu quitten. Das heißt, auch wenn ich tilte (nicht mehr so viel Value raushole, mehr bluffe, tighter/looser zum SD gehe - also jede Abweichung von meinem persönlichen besten Spiel), spiele ich weiter. Das finde ich auch am nächsten Tag "nüchtern" absolut in Ordnung und ist mein Zugang zum Spiel.

      Der Punkt ist, ich schätze zu dem Zeitpunkt mein Spiel (B-Game oder wie auch immer man es nennen mag) noch immer als gut genug ein, um profitabel zu spielen. Häufen sich meine Fehler, quitte ich mit dem Orbit, da gibt es für mich keine Diskussion.

      Möchtest du wirklich nur mit deinem A-Game spielen, schätzt du dein B-Game nicht als stark genug ein oder hast du Probleme mit dem quitten an sich?

      Bei folgenden Punkten quitte ich immer:
      - Misclicks ohne Bedrängnis (= absolut unkonzentriert! mache ich sonst nie)
      - 1-3 extrem overplayed Bluffs, je nach Schwere und Sinnhaftigkeit (der Klassiker des Tilts, einfach mal rein mit dem Geld)
      - ich bemerke ein allgemeines passiv-werden von mir und ich habe bei jedem c/r Flop / Bet Turn direkt Bauchweh und erwarte eine 3Bet

      Alle 3 Punkte weisen für mich darauf hin, dass ich gerade sehr unzufrieden mit dem Ergebnis der Session bin und aktuell nicht auf einem Niveau spiele, mit dem ich mir eine ausreichende Edge gebe. Es ist natürlich so schon schwer genug zu quitten, aber noch mieser wird es, wenn endlich mal ein Game auf Stakes läuft, wo du ewig warten musst...
    • Lausbub7
      Lausbub7
      Bronze
      Dabei seit: 28.11.2008 Beiträge: 2.397
      ich glaube, dass ich mir teilweise nicht bewusst bin, dass ich überhaupt nicht mehr spielen möchte zu einem gewissen zeitpunkt. aber dann sehe ich gute tische und denke mir, die kannst du unmöglich nicht spielen. dabei würde ich lieber andere dinge zuen (ob ich die dann stattdessen erledige ist fraglich).

      Eine form von tilt die dadurch entsteht ist, dass ich zu viele tische spiele/nicht aufmerksam genug die gegner analysiere.


      Tommy Angelo werde ich mir mal anhöhren... gibts ja bei dc.