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Downswing

Definition

Als Downswing bezeichnet man eine Phase oder Zeitspanne, in der ein Spieler trotz korrektem Spiel Verluste einfährt, da die Karten einfach nicht in seinem Sinne fallen oder die Spielsituationen sich häufig unvorteilhaft gestalten, also schlicht und einfach eine Pechsträhne.

 

Umgang mit einem Downswing

Downswings sind natürliche Begleiterscheinungen und gehören zum Spiel dazu, ebenso wie ihr Widerpart, der Upswing, in dem man übermäßig viel Glück hat. Ein Spiel mit Zufallskomponente wie Poker weist immer eine gewisse Varianz auf, da die Karten über einen kurzen Zeitraum so gut wie nie in der zu erwartenden Normverteilung fallen. Auf lange Sicht gleichen sich die Phasen bei korrektem Spiel annähernd aus, obgleich ein Downswing über mehrere zehntausend Hände anhalten kann. Häufig treten hierbei sekundäre Faktoren wie schleichender Tilt oder das Spiel beeinflussende Frustration auf, die den Verlust weiter erhöhen.

Die Fähigkeit und mentale Stärke, auch mit langen Pechsträhnen umgehen zu können, zeichnen einen guten Pokerspieler aus. Grundlegend ist hierbei ein fundiertes Bankroll Management, das in der Lage ist, diese Verlustphasen aufzufangen und zu verkraften, sodass ein Spieler am Ende einer Pechsträhne immer noch genügend Geld zur Verfügung hat, um überhaupt spielen und die Verluste wieder reinholen zu können.

Der häufigste Fehler ist, dass Spieler bei einem längeren Downswing und übermäßig vielen Bad Beats auf Tilt gehen, und ihre Verluste unnötig vergrößern bis hin zu dem Punkt, dass sie aus lauter Frust ihre gesamte Bankroll verspielen.



Verwandte Themen:

Tilt, Swing, Upswing, Varianz