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Fundamental Theorem of Poker

Der bedeutende amerikanische Pokerspieler, -theoretiker und -buchautor David Sklansky stellt in seinem Buch The Theory of Poker den seiner Meinung nach wichtigsten Lehrsatz für das Pokerspiel auf, sein Fundamental Theorem of Poker (FToP):

Jedes Mal, wenn man seine Hand in einer anderen Weise spielt, als man sie spielen würde, könnte man die Karten der Gegner sehen, profitieren die Gegner; und jedes Mal, wenn man seine Hand in der gleichen Weise spielt, wie man sie auch spielen würde, wenn man die Karten der Gegner kennen würde, profitiert man selbst.

Die Konsequenz aus diesem Grundsatz lautet, dass man dann Gewinn macht, wenn man seine Gegner dazu bringt, einen Fehler zu machen. Wären einem Spieler die Karten seiner Gegner bekannt, gäbe es mindestens einen korrekten Spielzug, der den maximalen Erwartungswert, den maximalen Gewinn oder minimalen Verlust, einbringt. Sobald ein Spieler von diesem korrektem Spielzug abweicht, begeht er einen Fehler im Sinne des fundamentalen Theorems des Pokerns, der dazu führt, dass er nicht den maximalen Erwartungswert aus der Hand erzielt und damit gemäß dem Grundsatz, dass im Pokern auch nicht gemachte Verluste Gewinne sind und nicht gemachte Gewinn Verluste, einen Verlust erzielt.



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