Glossary

Negative Freeroll

Ein Negative Freeroll besteht in einer Spielsituation, in der ein Spieler in der letzten Wettrunde vor dem Showdown checkt, in der Absicht ein Gebot, häufig ein All-In, des Gegners auf jeden Fall zu halten, anstatt selbst zu setzen. Dadurch, dass er checkt, gibt er dem Gegner die Gelegenheit, mit einer schwachen Hand, die er schlagen würde, check behind zu spielen und ohne weiteren Einsatz zum Showdown zu kommen, während der Gegner mit einer starken Hand so oder so setzen wird.

In dieser Situation selbst zu setzen oder All-In zu gehen, ist die einzige Möglichkeit, von einer möglichen schwachen und unterlegenen Hand des Gegners Geld zu extrahieren, während man gegen seine überlegenen Hände auf beide Weisen den gleichen Betrag verliert.

Dieser Fall tritt häufig dann auf, wenn man über die Wettrunden hinweg mit einer starken Hand der Aggressor war und mit der letzten Karte schließlich ein möglicher Draw des Gegners komplettiert. Ist die eigene Hand so stark oder sind die Pot Odds so gut, dass man seine Karten auf keinen Fall mehr aufgeben wird, sollte man selbst setzen, anstatt dem Gegner die Gelegenheit zu geben, schwache Hände ohne weiteren Einsatz zum Showdown zu bringen.



Verwandte Themen:

Pot Odds