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Risk of Ruin

Der Risk of Ruin gibt die Wahrscheinlichkeit wieder, dass ein Spieler in einem Glücksspiel sein gesamtes Geld verliert, sein Risiko des Ruins.

In einem Spiel mit Zufallskomponente wie Poker ist das kurzfristige Abschneiden eines Spielers auch immer vom Glück bedingt. Der bessere Spieler gewinnt nicht immer, denn manchmal erhält der schlechtere einfach die besseren Karten. Auf lange Sicht wird sich das Kartenglück beider Spieler ausgleichen. Kurzfristig wird es nur in Ausnahmefällen ausgeglichen sein und ansonsten mehr oder weniger stark von der Normalverteilung abweichen. Das nennt man Varianz.

Das Risiko des Ruins in Bezug auf Poker gibt daher die Wahrscheinlichkeit an, mit einer gegebenen Bankroll aufgrund dieser natürlichen Schwankungen seine Bankroll zu verlieren. Es ist umso geringer, je größer die Bankroll ist, denn je größer sie ist, desto länger muss eine Pechsträhne andauern, um das ganze Geld aufzubrauchen, und je länger ein Pechsträhne dauern muss, desto unwahrscheinlicher ist ihr Auftreten.

Daher ist ein fundiertes Bankroll Management für langfristig einträgliches Pokern unabdingbar, um die kurzfristig auftretenden Verlustphasen auffangen zu können und anschließend noch genügend Geld zu haben, um wieder Gewinn einfahren zu können.



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