Das SpinLegends-Mindset - Meditation

Bei SpinLegends bekommen unsere Spieler nicht nur strategische Hilfe. Jede Woche gibt es von KTU auch lehrreiche Kurse zum Thema Mindset, wie unser heutiger Artikel zu Achtsamkeit und Meditation.

KTU
KTU

Achtsamkeit ist die Fähigkeit den aktuellen Moment vollkommen bewusst wahrzunehmen und die Kontrolle über den eigenen Fokus zu erlangen. Meditation hingegen ist Training für den Kopf. Dabei wird geübt sich Gedanken, Emotionen und Gefühle in Echtzeit bewusst zu machen, mit dem eigenen Fokus zu spielen und Ablenkungen zu vermeiden, indem die Aufmerksamkeit vollständig der anstehenden Aufgabe gewidmet wird.

Meditation und Achtsamkeit folgen keiner bestimmten Philosophie. Es geht dabei vielmehr darum, das eigene Bewusstsein und den menschlichen Geist in Gänze wahrzunehmen. Wenn man das Ganze regelmäßig trainiert, entwickelt man einen Sinn für die Qualität verschiedener Situationen, was wiederum zu Wissen führt. Man lernt, dem derzeitigen Handeln mehr Aufmerksamkeit zu schenken und den Geist auf intentionelle Weise zu nutzen.

Etliche wissenschaftliche Arbeiten haben bereits die positiven Effekte von Meditation belegt:

  • Achtsamkeit führt zu einem glücklicheren und gesünderen Leben
  • Achtsamkeit reduziert tatsächlichen und wahrgenommenen Stress
  • Achtsamkeit verbessert die Aufmerksamkeit und die Fähigkeit, Ablenkungen zu ignorieren
  • Achtsamkeit verbessert die eigene Empathie und die Beziehungen mit anderen Menschen

Den Kopf frei bekommen mit Headspace

headspace
Headspace führt durch die Meditation

Seit dem letzten September meditiere ich mithilfe der App Headspace und kann ehrlich sagen, dass es nach dem Mathematik-Studium der größte positive Gamechanger war, was meine Denkweise und mein Bewusstsein dafür betrifft. Der große Vorteil von Headspace ist, dass man auf seiner Reise geführt und begleitet wird, was den entscheidenden Unterschied ausmachen kann bei der Frage, ob Meditation etwas bringt oder nicht.

Das war zumindest bei mir der Fall. Ich habe 2012 angefangen zu meditieren und ein paar Bücher dazu gelesen, das Ganze hat mich aber eher verwirrt, also gab ich es einfach auf. Später habe ich dann sogar bei PokerStrategy.com erklärt, dass Achtsamkeit keine valide Methode ist, um das eigene Mindset zu trainieren und dass man stattdessen seine Zeit lieber in echte Fähigkeiten zur Problemlösung stecken sollte. Oh mein Gott lag ich damit falsch!

Stellt euch zwei Kinder vor, die lernen wollen zu schwimmen. Eins schaut dazu einen Videoguide bei YouTube und setzt sein Vorhaben dann auf eigene Faust nach dem Prinzip Trial and Error fort. Das andere hat hingegen tägliche Trainingseinheiten mit einem Weltklasse-Coach. Beide Kinder müssen lernen, sich ins Wasser zu trauen und die Bewegungen üben. Das Kind mit kompetenter Führung wird jedoch deutlich schneller vorankommen und Spaß bei dem Prozess haben, während das andere aus Frustration vielleicht sogar aufgeben könnte. In Sachen Meditation sehe ich mich nun als das Kind mit einem guten Trainer, das auch schon die Erfahrung gemacht hat, wie es ist, ohne Trainer zu lernen.

Mythen rund um Meditation

yogi
Kein Quatsch mehr bei der Meditation

Hier sind ein paar Dinge, die ich 2012 völlig falsch verstanden hatte:

Ich dachte damals, es würde gute Gedanken und schlechte Gedanken geben. Was gut und was schlecht war, würde in Büchern erklärt werden. Entsprechend musste ich nur die richtige Denkweise erlernen. In den Büchern stand aber leider jede Menge Quatsch, mit dem ich intellektuell nicht viel anfangen konnte. Das hat mich natürlich äußerst frustriert. Immer wieder stolperte man über Aussagen wie diese: "Leben Sie einfach im Moment. Planen sie nichts und sorgen sie sich nicht um die Zukunft. Finden Sie stattdessen die Schönheit des Moments an sich und inneren Frieden".

Es hat meinen Ambitionen in Sachen Meditation sehr geschadet, dass mir jemand derartige Ideen als Achtsamkeit verkaufen wollte. Weil das präsentierte "Wissen" sich selbst widersprach. Headspace hingegen hat mich gelehrt, aus meinen eigenen Erfahrungen zu lernen, indem mein Fokus neu ausgerichtet wurde. Auf diese Weise werden einem Dinge bewusst, denen man bisher nie wirklich Aufmerksamkeit geschenkt hat, und das wiederum kann zu einer echten Lernerfahrung führen.

Ich dachte auch, das Ziel wäre, während der Meditation aufzuhören zu denken.

Das ist natürlich auch vollkommen falsch und macht den eigentlichen Zweck zunichte. Bei Meditation geht es nicht darum das Denken einszustellen, sondern das Bewusstsein für seine Gedanken zu ändern. Man möchte erreichen, dass man seine Gedanken und Empfindungen bewusst wahrnehmen kann, um zu sehen, wie sie kommen und gehen.

Wenn man eine neue Fähigkeit erlernen will, sollte man nach Möglichkeit immer auf einen guten Trainer zurückgreifen. Im Bereich Meditation gibt es unzählige Autoren und Coaches, die sich vielleicht zwei- bis dreimal zu einem Meditationstraining nach Thailand zurückgezogen, ein paar Bücher gelesen und einen buddhistischen Tempel besucht haben. Dann kommen sie mit ihrer eigenen Philosophie und Ideologie daher und verkaufen sie an die Menschen im Westen als Wundermittel. Headspace ist anders.

Der Gründer von Headspace Andy Puddicombe war 10 Jahre lang buddhistischer Mönch. Irgendwann realisierte er aber, dass mit Religion und Ideologie häufig auch jede Menge Quatsch Einkehr in die Meditation fand. Er schloss diese beiden Faktoren also von seinem Ansatz aus und konzentrierte sich stattdessen auf die wissenschaftlichen Aspekte von Meditation. Man muss also keinen esoterischen Wischwasch wie Karma und Reinkarnationstheorie mit herunterschlucken, wenn man das Meditieren erlernen will. Stattdessen lernt man aus den eigenen Erfahrungen.

Jeden Tag ein paar kleine Schritte

Headspace founder Andy Puddicombe
Headspace-Gründer Andy Puddicombe

Mit der Zeit wird man feststellen, dass einem das Meditieren immer einfacher fällt. Die wirkliche Herausforderung ist aber, auch im echten Leben und weniger ruhigen Umgebungen sein neues Bewusstsein beizubehalten. Wer einen ehrlichen Versuch wagen will: Versucht euch einfach einen Monat lang jeden Tag im Meditieren und trefft im Anschluss die Entscheidung, ob ihr weitermachen oder aufhören wollt. Es kann nur funktionieren, wenn man es tatsächlich jeden Tag macht, statt nur wenn man darauf Lust hat. Es gibt etwas zu lernen, wenn man sich seinen Geist bewusst in den Fokus rückt, wenn man gestresst, traurig, krank oder hochkonzentriert bei der Arbeit ist. Die Fähigkeit, durchweg mit diesem Bewusstsein unterwegs zu sein, kann sich ebenfalls nur entwickeln, wenn man jeden Tag daran arbeitet.

Mit den Worten von Headspace-Gründer Andy Puddicombe:

"Es gibt diese Tage, da hat man wirklich Lust auf Meditation. Man fühlt sich gut, man hat Zeit, also tut man es. Großartig! Dann gibt es aber auch Tage, an denen einfach gar nichts für einen läuft, man wichtige Dinge im Leben regeln muss und einem eigentlich nicht der Sinn nach Meditation steht. Was sollte man insbesondere an solchen Tagen aber machen? Richtig. Man meditiert!"

Hinweis: PokerStrategy.com und SpinLegends stehen nicht in Werberpartnerschaft mit Headspace.

Interesse an einer Spin-&-Go-Laufbahn?

spinlegends

Der verlässlichste Weg, um in den Limits bei Spin & Gos aufzusteigen, ist ein Beitritt zu SpinLegends. Wir liefern die nötige Bankroll, ein Weltklasse-Coaching und Support rund um die Uhr. Zudem kann man sich mit Gleichgesinnten austauschen und die eigenen Fortschritte verfolgen.

Wer zeigt, dass er das Zeug dazu hat, wird nach und nach an immer höhere Limits herangeführt, und kann bei Bedarf mithilfe der EV-Versicherung auch die Varianz bei den Ergebnissen reduzieren.

Weitere Artikel

Diese Seite teilen

Kommentare (9)

Neueste zuerst
  • lagern

    #1

    .........................Fürst............................................................
  • Tobi1SJ

    #2

    Mindset finde ich auch ein sehr wichtiges Thema vor allem in Poker wer kennt es nicht mit AA gegen KK rausfliegen.
  • capsize101

    #3

    Es gibt auch noch viele andere Achtsamkeitsübungen neben der Meditation. Ist ein spannendes Thema, aus welchem man für sich persönlich wirklich viel rausholen kann, auch mit wenig Aufwand.
  • CptJokerFish

    #4

    Jetzt fangen die ganzen Microspieler bestimmt mit Meditation an und wundern sich das sie nach 1 Jahr noch immer nicht wenigstens auf NL25 sind.
  • CptJokerFish

    #5

    Jetzt fangen die ganzen Microspieler bestimmt mit Meditation an und wundern sich das sie nach 1 Jahr noch immer nicht wenigstens auf NL25 sind.
  • hunting123

    #6

    Wieso gib es eigentlich keine Spin & Go Artikel in den Strategie-Sektionen ?
  • doolittle

    #7

    #6 die ist den Digiknechten von Spinlegends vorbehalten....
  • ColonelPanic

    #8

    Jetzt fangen die ganzen Microspieler bestimmt mit Meditation an und wundern sich das sie nach 1 Jahr noch immer nicht wenigstens auf NL25 sind.
  • zetec

    #9

    Jetzt fangen die ganzen Microspieler bestimmt mit Meditation an und wundern sich das sie nach 1 Jahr noch immer nicht wenigstens auf NL25 sind.