Chris Moneymaker in die Hall of Fame aufgenommen

Der Mann, der vor mehr als 15 Jahren den globalen Pokerboom ausgelöst hat, bekommt endlich auch die überfällige Anerkennung in Sachen Hall of Fame.

Moneymaker hall of fame

Zusammen mit Highstakes-Pro David Oppenheim hat es der Main-Event-Champion von 2003 Chris Moneymaker in diesem Jahr endlich in die Poker Hall of Fame geschafft. Als 57. und 58. Spieler befinden sich die beiden Veteranen nun im auserlesenen Kreis der wichtigsten Personen der Pokergeschichte.

Durchgesetzt haben sich die beiden gegen die Mitnominierten Chris Bjorin, David Chiu, Eli Elezra, Antonio Esfandiari, Chris Ferguson, Ted Forrest, Mike Matusow und Huckleberry Seed.

Die Kriterien für eine Aufnahme in die Poker Hall of Fame sehen wie folgt aus:

  • Ein Spieler muss gegen anerkannte Top-Konkurrenz gespielt haben
  • Zum Zeitpunkt der Nominierung mindestens 40 Jahre alt sein
  • Um hohe Stakes gespielt haben
  • Beständig gut gespielt und den Respekt von Mitspielern errungen haben
  • Den Test der Zeit bestanden haben
  • Oder im Falle von Nicht-Spielern nachhaltig zum Wachstum und Erfolg des Spiels beigetragen haben

Der Mann, der das Feuer entfachte

moneymaker wsop
Der wahrscheinlich wichtigste Moment der Pokergeschichte

Oppenheim gilt als einer der besten Mixed-Games-Spieler der Welt und wird von vielen als aktuell bester Spieler angesehen, der noch kein WSOP-Bracelet ergattern konnte.

"Als einer der Größten aller Zeiten bei meinen Kollegen Anerkennung zu finden, ist eine Erfahrung, die mich sehr demütig macht. Ich fühle mich sehr geehrt, dass ich in die Poker Hall of Fame aufgenommen wurde", erklärte Oppenheimer bei seiner Aufnahme. "Ich habe großes Glück, dass ich mit dem, was ich liebe, meinen Lebensunterhalt verdienen kann. Ich hatte eigentlich nie geplant, ein professioneller Pokerspieler zu werden. Es war vielmehr eine Leidenschaft, die zu meinem Beruf wurde. Die Leute fragen mich häufig, wie man eigentlich ein Profispieler wird? Die Antwort ist schlichtweg harte Arbeit und das gilt für jeden einzelnen auf dem höchsten Niveau. Seitdem ich angefangen habe zu spielen, brennt in mir ein großes Feuer für das Spiel, das mir ermöglicht hat diesen Weg einzuschlagen, der von so wenigen gegangen wird. Noch einmal, ich bin äußert dankbar, dass mir diese Ehre zuteil geworden ist. Vielen Dank."

Chris Moneymaker hatte 2003 das WSOP Main Event als Online-Qualifikant gewonnen und mit seinem Triumph tausende von Menschen animiert, in seine Fußstapfen zu treten. Wie wir bereits argumentiert haben, hat er zweifellos wie kein Zweiter zum Wachstum des Spiels beigetragen und damit seinen Platz in der Hall of Fame mehr als verdient.

"Ich fühle mich sehr geehrt und bin sehr glücklich", erklärte Moneymaker. "Es ist auch etwas Großartiges für meine Kinder – eine coole Sache, auf die sie blicken können, wenn sie aufwachsen."

Chris Moneymaker hat bei den Feierlichkeiten zur 50. Ausgabe der WSOP in diesem Jahr bereits drei weitere Awards für seinen Beitrag zur Pokergeschichte gewonnen.

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Kommentare (6)

Neueste zuerst
  • Dschaaan

    #1

    Was mit de Kohlen?
  • Aibetucrai

    #2

    Durchgesetzt haben sich die beiden gegen die Mitnominierten Chris Bjorin, David Chiu, Eli Elezra, Antonio Esfandiari, Chris Ferguson, Ted Forrest, Mike Matusow and Huckleberry Seed to Chris Bjorin, David Chiu, Eli Elezra, Antonio Esfandiari, Chris Ferguson, Ted Forrest, Mike Matusow und Huckleberry Seed.


    WAT IS LOS?
  • MarkusBiel

    #3

    Wenn ichs richtig in Erinnerung habe war doch Esfandiari beim Main Event der letzte Überlebende aller Nominierten. Hab nicht gewusst dass der noch nicht in der HOF ist. Also unter Berücksichtigung der genannten Kriterien ist das für mich ein Fehlentscheid. Da hätte man ja auch Heinz wählen können, immerhin ist er ne Zeit lang auch noch bei Raab aufgetreten.
  • RikudouSennin

    #4

    Liest hier keiner mehr gegen?

    Google-Translator unfähig??

    Wieso sind die Artikel hier so stümperhaft!?

    Huckleberry wurde zweimal erwähnt... Dazu diese Übersetzung...

    What ever.. Moneymaker als Nachname ist halt nuts..
  • Sendrafreak

    #5

    Ja, Moneymaker hat es wirklich verdient. Er ist immer auf dem Boden geblieben, war nie der große Glamourtyp, einfach ein toller Mensch.
  • simonmach1ne

    #6

    Kenne den anderen gar nicht, aber bald wird dort wohl eh jeder Mitglied sein .....