Die WSOP 2017 aus deutschsprachiger Sicht

Drei Bracelets haben deutsche Spieler dieses Jahr bei der World Series of Poker geholt. Aber die drei Armbänder waren nicht die einzigen herausragenden Ergebnisse.

Jens Lakemeier bei der WSOP
Bracelet-Gewinner Jens Lakemeier

Zwei Metriken sind es, die maßgeblich die Einordnung des Abschneidens eines Spielers, oder auch eines Landes oder Sprachraumes bei der World Series of Poker bestimmen: Die Anzahl der Bracelets und die Platzierungen im Main Event.

Mit Christopher Frank, Jens Lakemeier und Sebastian Langrock gab es drei Bracelets für Deutschland bei der diesjährigen WSOP, ein Ergebnis das sich nahtlos in die Resultate der letzten Jahre einreiht. Letztes Jahr waren es mit George Danzer und Fedor Holz nur zwei Bracelet-Gewinner, im Jahr 2014 gab es allerdings auch schonmal vier Siege für deutsche Pokerspieler.

Beim Main Event hingegen lief es besser als im letzten Jahr, jedoch nicht überragend. Während der Final Table noch ausgespielt wird, sind die beiden besten Deutschen mit Florian Lohnert und Robin Hegele auf Platz 25 und 27 ausgeschieden. An das sehr starke Main Event 2015 reichen diese Ergebnisse jedoch bei weitem nicht heran, dort schaffte es Alexander Turyansky fast an den Finaltisch und vier weitere deutschsprachige Spieler waren unter den letzten 32.

Fußballspieler trumpfen auf

Mario Basler bei der WSOP
Mario Basler bei der WSOP

Unter (Ex-)Fußballern wird Poker immer beliebter. Sehr starke Ergebnisse fuhren insbesondere der Ex-HSV-Spieler Sergej Barbarez und der pokererfahrene Bremer Max Kruse ein. Beide landeten unter den ersten Zehn in kleineren Events.

Noch überraschender als die Ergebnisse von Barbarez und Kruse, die schon in der Vergangenheit gute Ergebnisse einfahren konnten, ist die Preisgeldplatzierung von Mario Basler im Main Event. Der Lautsprecher, der zu aktiven Zeiten auch gerne mal Ecken direkt verwandelte, wurde 789. und sicherte sich damit $17.243.

Gute weitere Resultate

Der deutsche Spieler mit dem finanziell besten Einzelergebnis war Johannes Becker. Mit seinem zweiten Platz bei der Poker Players Championship sicherte er sich $862.649 und damit mehr als die meisten Bracelet-Gewinner. Auch Ivo Donev muss hier erwähnt werden, der am gleichen Final Table Fünfter wurde und ebenfalls mehr als $400.000 mit ins heimische Österreich nehmen konnte.

Last but not least sind noch Reiner Kempe und Kilian Kramer zu erwähnen. Kempe wurde Siebter im One-Drop-Turnier und bekam fast eine halbe Million Dollar, während der Österreicher Kramer mit seinem zweiten Platz im $888 Crazy Eights ein ähnliches Preisgeld einfuhr.

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Kommentare (8)

Neueste zuerst
  • LEman06

    #1

    -----------------fürstlich------------------------------
  • realCROWNIfanboy

    #2

    Krupsinator?? Ich dachte, du streamst als tonkaaaa auf Twitch und bist 888-Ambassador!?! o_O
  • Krupsinator

    #3

    Kenne den Typen nicht. Hab aber mal nachgeschaut: Ich trage keine Brille und sehe auch sonst recht anders aus, ist also wahrscheinlich nicht mein geheimes Doppelleben von dem ich selbst nichts weiß^^
  • gammastrahler

    #4

    ahjo, finanzamt ist informiert
  • Hoggiman

    #5

    Leider fehlte der aller beste deutsche....
  • Hoggiman

    #6

    Leider fehlte der aller beste deutsche....
  • teenriot

    #7

    Das böse erwachen kommt noch, einfach mal Fight Club gucken
  • Krupsinator

    #8

    Regel 1: Ihr verliert kein Wort über den Poker Club!