Doyle Brunson lehnte $230 Millionen für DoylesRoom ab

Texas Dolly enthüllte auf Twitter einen der wohl größten Bad Beats der Pokergeschichte, den man wohl nicht hätte schlechter timen können.

Wenn ihr wissen wollt, wie groß Poker kurz nach dem Boom war, haben wir ein gutes Beispiel auf Lager:

Pokerlegende Doyle Brunson war einst das Gesicht seines eigenen Pokerraums namens DoylesRoom und hielt 50% der Anteile. In den frühen Tagen von Online-Poker lief es so gut, dass ihm für diese Anteile einst $230 Millionen geboten wurden, wie der Texaner nun auf Twitter verriet.

2006 kam es dann aber zu ersten Komplikationen für Online-Poker in den USA, denn der Unlawful Internet Gambling Enforcement Act (UIGEA) verbot jegliche Transaktionen für gesetzwidrige Glücksspiele über das Internet. Das neue Gesetz sorgte dafür, dass sich viele Anbieter aus den Staaten zurückzogen, weil man sich nun in einer Grauzone befand. Jene, die es nicht taten, erwartete wenige Jahre später der Black Friday. 

Doyle lehnte das $230-Millionen-Gebot für seinen Raum ab, nach dem UIGEA waren seine 50% plötzlich aber nichts mehr wert:

Es ist nicht die einzige Story, bei der ein Pokerspieler durch falsches Timing bei einem Geschäftsdeal einen guten Batzen Geld in den Sand gesetzt hat. Bereits 2016 gab Mike Sexton zu, dass ihm $500 Millionen bei einem Deal mit partypoker durch die Lappen gegangen waren. 

Habt ihr schon einmal von einer Geschichte gehört, bei der durch schlechtes Timing noch mehr Geld verbrannt wurde? Wir freuen uns auf eure Kommentare!

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Kommentare (8)

Neueste zuerst
  • lagern

    #1

    .....................................Fürst............................................
  • dingdongdonk

    #2

    Ich lese den Tweet so, dass insgesamt 230 Millionen für DoylesRoom geboten wurden und Doyle einen Anteil von 50% gehalten hat. Er hat also 115 Millionen abgelehnt, nicht 230 Millionen. Wann wird Barry Carter eigentlich endlich gefeuert?
  • Spielstephan

    #3

    Ich glaube 2013 wurde die größte Pokerschule der Welt für 38 mio von Playtech gekauft. Heute besteht das Unternehmen aus einem Comiczeichner, Barry, einem Spind voller schwarzer Anzüge sowie dem Quellcode des Elephanten.
  • kingwtf

    #4

    doyle, der alte hodler... gg wp
  • DELETEDM_3945785

    #5

    Roflmao Nr. 2 hat hier eigentlich die News geschrieben..
    Spielstephan dir Headlines!
  • DELETEDM_3945785

    #6

    Sorry #3..
    Aber die #2 hat es completed
  • Krupsinator

    #7

    In Dollar warens sogar 50 Millionen. Gibt im Inventar auch noch einen alten Webserver.
  • Can2007

    #8

    ist doch nur ein troll. Als wenn Doyle nicht wuesste , das er zum Schluss nackt vor den Herrn tritt. Barry hat wohl das " Mental game of Life 1+2" nicht gecoautort!