Highstakes-Profis boykottieren die Turbo Series

Ein Massenprotest wurde für das $5.200 High Roller am gestrigen Sonntag organisiert. Der Boykott hatte jedoch die gegensätzliche Wirkung und PokerStars erreichte die Garantie.

Bereits in der Vergangenheit gab es mehrere Versuche, um Partien bei PokerStars zu boykottieren, und erstmals schien mit dem geplanten Highstakes-Boykott am Sonntag bei der Turbo Series ein solcher Protest auch Wirkung entfalten zu können.

Eine Gruppe von mehr als 250 Profis angeführt von 'Girafganger7' hatten zugesichert, das $5.200-Event nicht zu spielen, um gegen die jüngste Reduzierung von Turnierprämien bei PokerStars zu protestieren.

Mit einem garantierten Preispool von $750.000 war durchaus Potenzial vorhanden, dass man PokerStars mit einem beachtlichen Overlay genau dort treffen könnte, wo es auch weh tut.

Derweil ließ sich partypoker die Gelegenheit erwartungsgemäß nicht entgehen und erhöhte den garantierten Preispool beim eigenen $5.200-Event am gestrigen Abend auf $1 Million.

Für PokerStars sah es dann auch reichlich prekär aus, als lediglich 29 Anmeldungen zustande gekommen waren, bis die erste Hand im Turnier ausgeteilt wurde.

Die Aussicht auf ein riesiges Overlay in einem Highstakes-Event, dem ein Großteil der besten Turnierspieler der Welt fernbleiben, war dann aber doch zu viel für die Poker-Community. Wie beim zuvor schon einmal erläuterten Kobra-Effekt trat das genaue Gegenteil des eigentlich erhofften Effekts ein:

PKO stars
Die Endplatzierungen und der Gesamt-Preispool

Am Ende stiegen insgesamt noch 187 Spieler in das $5.200 High Roller von PokerStars ein und sorgten mit einem Preispool von $935.000, dass die Garantie mit Leichtigkeit übertroffen wurde.

Ein Silberstreif am Horizont für partypoker war jedoch, dass man das größte High Roller des Abends auf die Beine stellen konnte. 206 Spieler nahmen in diesem Fall teil und sorgten mit einem Preispool von $1.050.600 dafür, dass man ebenfalls die erhöhte Garantie von $1 Million erreichen konnte.

Ist es verständlich, dass man einen solchen Boykott nutzt, um in ein softeres Turnier zu gelangen? Oder sollte man sich eher solidarisch zeigen?

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Kommentare (12)

Neueste zuerst
  • Uhrensohn25

    #1

    Hahaha Hoggiman da haste deine News. #trollololololololololololollloo
  • RikudouSennin

    #2

    Schade, Aktion und Idee war gut. Aber wo das Geld ruft ..
  • Paxis

    #3

    Poker ist nun mal kein Manschaftssport, jeder ist sich selbst der Nächste.
    Daher sind solche Boykotts immer schwierig erfolgreich umzusetzen.
  • PhoenixFFM

    #4

    Go Partypoker!
  • Hoggiman

    #5

    Wie demonstrativ Igor u. Liv aus dem Loch kamen..........hab mich abgerollt......
    #1
    Hast du überhaupt irgendetwas verstanden ?!!
  • Hoggiman

    #6

    #Paxis
    Teurer Egoismus, lass sie Mal schön Rake bezahlen.....
    Hab Mal gerechnet, was die crusher so pro Tag zahlen:bis zu $500 Rake, wenn s mies läuft (3bullets)
  • Paxis

    #7

    Du kennst meine Meinung ja jetzt aus meinem Coaching ;)
    Ich bin nicht gegen Boykott, dieser war nur recht schlecht aufgezogen.
  • NBFJesus

    #8

    "Recht schlecht aufgezogen" find ich lustig :D
    Die Gier und der Neid trifft es wohl eher. Vermute ich mal. Da kann man aber wirklich kaum was machen, außer auf Gott vertrauen und alles gehen lassen wie es will.
  • NBFJesus

    #9

    NoOffense ;)
  • Drawhunter666

    #10

    Der Boykott ist der richtige Weg, nur das Event war halt unguenstig gewählt. Stars setzt die guarante´s so niedrig an, weil man Angst vor dem Ovelay hat. Bei einer Turnierserie ist es nicht verwunderlich das der Effekt so eher gering ist. Die Jungs sollten das Ganze mal am Sonntag in einem 2,1K Event versuchen, wo das Feld fast nur aus den Highrollern besteht.
  • Paxis

    #11

    @8
    Deinen Beitrag verstehe ich nicht ganz.
    Natürlich war es schlecht aufgezogen. So was darf man eben nicht ankündigen.
    Boykottieren und danach Stellung nehmen.
  • Pinky123

    #12

    In der Spieltheorie nennt man das ganze ein gefangenen Dilemma :)