Innerhalb von einem Jahr von den $3- auf die $100-Spins

Black Member 'simon6184' verrät uns im Interview, wie er es in diesem Jahr bei Spin & Gos von den Microstakes auf das aktuell höchste Limit geschafft hat.

Sam from SpinLegends
simon6184

Als wir im März das erste Mal mit dir gesprochen haben, hattest du es bereits von den $3- auf die $15-Partien geschafft. Nun spielst du die $100-Spins. Wie schwierig war es, das höchste Limit bei Spin & Gos zu erreichen?

simon6184: Es war ein langer Grind bei den $30-Turnieren und es gab jede Menge toughe Partien bei den $60-Spins. Am Ende hat alles jedoch recht gut geklappt. Die Samplesize, die man auf den höheren Stakes braucht, fällt natürlich größer aus, als auf den niedrigeren Stakes. Wenn man aber jeden Tag intensiv an seinem Spiel arbeitet, kann man immer noch relativ schnell aufsteigen.

Was sind die größten Unterschiede bei den $60- und $100-Spins im Vergleich zu den anderen Limits?

simon6184: Auf $60 und $100 ist die Anzahl der Regulars deutlich höher als auf den anderen Limits. Ich würde sogar sagen, dass die meisten Regs die $60-Turniere spielen. Es scheint, als wäre dieses Limit nicht sonderlich beliebt bei den Hobbyspielern. Jeder Regular, der aufsteigen will, muss aber irgendwann die $60-Partien zumindest eine Weile spielen.

Wie hat sich der Aufstieg auf das aktuell höchste Limit psychologisch ausgewirkt?

simon6184: Wenn man es geschafft hat, ist es natürlich ein tolles Gefühl. Sieht man die höchstmöglichen Jackpot-Gewinne auf dem Spin-Wheel, ist das Ganze natürlich nochmal eine Stufe aufregender, als auf niedrigeren Limits. In den ersten Tagen ist der Druck relativ hoch, wenn man um Summen spielt, die zuvor nur mit einem hohen Multiplikator erreichbar waren, allerdings gewöhnt man sich auch recht schnell wieder daran.

"Im Downswing sollte man dem eigenen Spiel treu bleiben"

Es scheint, als wäre der Aufstieg von den Smallstakes auf die Highstakes für dich relativ glatt verlaufen. Kann man das so sagen?

simon6184: Als ich zum ersten Mal $60 erreicht hatte, erwischte ich in den ersten Spins tatsächlich einen guten Start. Kurz darauf holte mich dann jedoch der erste richtig große Downswing ein und es ging zurück auf die $30-Spins, wo ich die Partien dann wieder eine ganze Weile grinden musste. Nachdem ich mich etwas von diesem Rückschlag erholt hatte, mixte ich dann hier und da wieder ein paar $60-Turniere in meine Sessions und habe sie nur gespielt, wenn sie tatsächlich günstig besetzt waren. Das hat mir geholfen, auch dieses Limit irgendwann hinter mir zu lassen.

Du bist nun schon eine ganze Weile bei SpinLegends aktiv. Was sind langfristige Vorteile, von denen man profitieren kann, die du so am Anfang noch nicht wahrgenommen hast?

simon6184: In der Vergangenheit habe ich oft die Spielvariante gewechselt, wenn ich einen größeren Downswing erwischte. Das hat mich stets daran gehindert, dass höchste Niveau in der Lernkurve zu erreichen. Es war einer der Hauptgründe, warum ich es bei keiner Variante auf das Topniveau schaffen konnte. Die Zusammenarbeit mit SpinLegends hat mir gezeigt, dass man seinem Spiel treu bleiben und jeden Tag hart daran arbeiten sollte, wenn man es tatsächlich schaffen will. Auch in schwierigen Zeiten.

spinlegends graph
Der Graph von simon6184 (Zum Vergrößern klicken)

"Das nächste Ziel ist ein hohes Spielvolumen"

SpinLegends

Wie sieht deine Einstellung allgemein zu den Jackpot-Multiplikatoren bei Spins aus, jetzt wo du schon eine Weile die Turniere grindest? Wünscht man sich nach wie vor unbedingt einmal einen zu erwischen oder werden sie mit der Zeit irrelevanter?

simon6184: Der Erwartungswert bei den hohen Multiplikatoren ist gar nicht mal so groß, wenn man also seinen Anteil an einem 4-fachen oder 6-fachen Preispool gewinnt, kann man auch so einen guten Profit einfahren, selbst wenn man nicht zu den Glücklichen gehört, die deutlich über EV runnen. Wenn man jedoch früh einen Jackpot erwischt, ändert das die Resultate natürlich drastisch. Ich für meinen Teil hoffe natürlich trotzdem, dass ich mal einen erwische, am besten bei den $100-Turnieren!

Nachdem du es nun auf die höchsten Spins geschafft hast, was ist dein nächstes Ziel beim Poker?

simon6184: Da es im Moment nicht höher hinausgeht bei Spins, ist das nächste Ziel ein hohes Spielvolumen mit einem Chip-EV von über 50 zustande zu bringen. Ich hoffe, dass Spins noch eine ganze Weile beliebt bleiben, da ich im Moment nicht den Wechsel zurück auf PLO oder eine andere Variante plane.

Interesse an Staking für Spin & Gos?

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Kommentare (10)

Neueste zuerst
  • wlaaaaad

    #2

    interessant wäre von dem graphen die limits....
  • Paxis

    #3

    Nicht schlecht.
  • Starfighter99

    #4

    $ Graphen plz.
  • MfGOne

    #5

    wie viel mehr er früher mit normalem rakeback auf stars noch gemacht hätte. fuck stars
  • highjeeemel

    #6

    nice, gratz !
  • Belg

    #7

    ein echtes vorbild als blackmember für uns bronzemember
  • Faultier911

    #8

    Zitat: "mixte ich dann hier und da wieder ein paar $60-Turniere in meine Sessions und habe sie nur gespielt, wenn sie tatsächlich günstig besetzt waren"

    Wie bitteschön sucht man denn günstig besetzte Spins aus? Manchmal schreibt ihr ziemlichen Schwachsinn, denn in Spins kann man sich die BEsetzung nicht aussuchen
  • mju12

    #9

    Scheint ja ziemlich einfach zu sein, dieses poker
  • KTU

    #10

    @Faultier911
    Es gibt Zeiten, wo statistisch gesehen mehr Fische im Vergleich zu den Regulars unterwegs sind. Die Übersetzung aus dem Englischen könnte hier besser sein.
  • joschi421

    #11

    @KTU: Du bist auch noch hier? ;-)
    Arbeitest aber schon noch hauptamtlich bei PS, falls ja, warum bloggst du nicht mehr regelmäßig? Find ich sehr schade.