McKeehen verärgert über 11-Uhr-Startzeit der WSOP

Wir fassen ein paar Storys der vergangenen Tage zusammen, darunter schlechte Neuigkeiten für Online-Poker in Kanada und Südafrika.

WSOP-Spieler "wie Sklaven behandelt"

Im Gegensatz zu einigen seiner Vorgänger scheint WSOP-Champion Joe McKeehen nicht der medienfreundlichste Markenbotschafter der WSOP zu werden.

In der vergangenen Woche sorgte er für Aufsehen bei Twitter, als er sich über die neuen 11-Uhr-Startzeiten bei der diesjährigen World Series of Poker ausließ. Er machte dabei schnell die Pokermedien als Schuldige ausfindig, Daniel Negreanu widersprach jedoch prompt:

Joe mckeehen twitter rant

McKeehen war jedoch noch nicht fertig und behauptete in der Folge sogar, dass man die Spieler bei der WSOP wie "Sklaven" behandeln würde. 

Online-Poker illegal in Südafrika

poker south africa

Online-Poker muss auf dem Schwarzen Kontinent einen Rückschlag verkraften: Die südafrikanische Regierung hat ihre National Gambling Policy 2016 erlassen, die besagt, dass "zu diesem Zeitpunkt keine neuen Formen von Glücksspiel erlaubt werden".

Das sind schlechte Nachrichten für Online-Poker, da aktuell lediglich Sportwetten in Südafrika erlaubt sind. Entsprechend kann Poker unter dem neuen Gesetz nicht legalisiert werden.

Darüber hinaus sollen Internet-Provider und Banken, die bei der Ausrichtung illegaler Glücksspiel-Transaktionen helfen, mit hohen Strafzahlungen sanktioniert werden.

Quebec erwägt Sperre von Online-Poker

canada flag poker

Über dem Atlantik erwägt man derweil in der kanadischen Provinz Quebec ein Gesetz zu verabschieden, dass Online-Pokerseiten sperren würde, die nicht von der kanadischen Regierung betrieben werden. PokerStars und weitere Anbieter wären von dieser Maßnahme betroffen.

Das Gesetz soll Internet-Providern die Pflicht auferlegen, kanadischen Bürgern den Zugriff auf die entsprechenden Online-Pokerseiten zu verweigern.

Die Provider sowie mehrere kanadische Politiker sehen den Gesetzesentwurf jedoch kritisch und argumentieren, dass es äußerst kostspielig und wahrscheinlich durch bundesgerichtliche Anfechtung gekippt werden würde.

PokerStars in New Jersey wächst weiter

In den vergangenen drei Wochen, seitdem PokerStars wieder in New Jersey zur Verfügung steht, ist man bereits zum größten Anbieter des US-Bundesstaates herangewachsen. Nun scheint es dank einer Anfrage seitens eines gewissen Jason Mercier in Kürze auch wieder Highstakes-Partien für US-Bürger zu geben:

 

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Kommentare (13)

Neueste zuerst
  • Extramask

    #1

    In den vergangenen drei Wochen, seitdem PokerStars wieder in New Jersey zur Verfügung steht, ist man bereits zum größten Anbieter des US-Bundesstaates herangewachsen.

    Man ist dort auch quasi vollkommen konkurrenzlos. Außerdem reicht doch ein Traffic von drölf Leuten um zum "größten Anbieter" zu werden...
  • FollowTheSmartMoney

    #2

    Traurig ...
  • SniffvsSnaf

    #3

    Macht mich traurig aber auch ein bisschen wütend, das Sportwetten überall besser wegkommen als Poker.

    BLAME KANADA!
  • richum

    #4

    Wie mir dies Pokerstars-Nutte Negreanu auf den sack geht. Hat zu allem was zu sagen. Nur wenn Stars scheiße baut wird schön weiter der Arsch hingehalten.
  • HoTsTePPa

    #5

    Negreanu ist doch selber Mitinhaber, bzw. Beteiligt and Pokerstars.
  • Supertoast87

    #6

    Auf jedsten 😉
  • extrapartner

    #7

    Als nächstes wird in Südafrika die Apartheid wieder eingeführt
  • Phonosapien

    #8

    Wie mir Negreanu jedes Mal mehr aufn Sack geht.
  • dannitsmitkeinemt

    #9

    ich denke: in einem land wie sa ist es keine schlechte entscheidung erst einmal nur sportwetten zuzulassen. geringer bildungsgrad fördert ggf. die glücksspielsucht und dann fließt das einkommen in die online-pötte und nicht in den grocery store.
  • dannitsmitkeinemt

    #10

    was kanada und andere industriestaaten hinsichtlich marktabschottung machen geht gegen jedwede regel für wirtschaftsmärkte. das dient nur dem erhalten des status quo bzw. der einnahmen-maximierung. obwohl völliger murks, da die einnahmen weit höher wären, wenn die märkte zusammenspielen würden. und da beziehe ich nicht mal die geringeren verwaltungskosten ein.
  • supastas

    #11

    was mache ich jetzt mit meinem kanadischen und afrikanischen pass
  • Merc190E

    #12

    omg! 11am .. so menschenunwuerdig! sklaverei!!

    Seriously? suck it up, princess!
  • SniffvsSnaf

    #13

    @9 weil Sportwetten auch ein geringeres Suchtpotential als Poker haben - nä...