Turniersiege für Pius Heinz & Dietrich Fast

Im neusten DE-Round-up berichten wir über die Turniersiege von zwei erfolgreichen deutschen WSOP-Spielern. Pius Heinz gewann ein Eureka High Roller und Dietrich Fast das WPT LAPC.

Pius Heinz gewinnt Eureka High Roller für €44.814

Pius Heinz Eureka Rozvadov
Pius Heinz gewinnt High Roller für €44.814

Lange Zeit war es ruhig geworden um den bisher einzigen deutschen WSOP Main Event Champ. Pius Heinz zog sich nach seiner Zeit von Sommer 2011 bis Januar 2013 als Profi im Team von PokerStars immer mehr aus dem Rampenlicht zurück. Er machte aus seinem Beruf wieder ein Hobby. Nun konnte der "Hobbyspieler" Pius Heinz mal wieder ein Turnier gewinnen.

Im King’s Casino Rozvadov wird seit dem 3. März die PokerStars Eureka Poker Tour gespielt. Das erste große Event war das €5.300 High Roller Event. 22 Entrys sorgten hier für einen Preispool von €106.700, der unter den Top 4 des Turniers verteilt wurde. Nach Tag 1 hatte sich Pius Heinz bereits den Chiplead gesichert.

Auf der Bubble erwischte es Pavel Binar. Auf den Plätzen drei und vier mussten sich Ivan Luca und Ognjen Šekularac verabschieden. Pius Heinz traf im Heads-up auf Martin Kabrhel. Am Ende sicherte sich Heinz den Sieg sowie ein Preisgeld von €44.814.

Dietrich Fast gewinnt WPT LAPC für $1.000.800

Dietrich Fast WPT LAPC
Fast holt sich den mit Abstand größten Cash seiner Karriere

Seit dem 27. Februar wurde im im Commerce Casino, Los Angeles, die $10.000 WPT L.A. Poker Classic gespielt. 515 Entrys waren an den Start des Events gegangen. Der Preispool lag somit bei $4.944.000. Die besten 63 sollten ins Geld kommen. Der Min-Cash lag bei $18.240. Auf den Sieger warteten $1.000.800.

Das Teilnehmerfeld war mit Spielern wie Daniel Negreanu, Phil Laak, Ryan Riess, Joe McKeehen, Liv Boeree, Phil Hellmuth, Chris Moorman, Mike Sexton, Vanessa Selbst, Antonio Esfandiari, Barry Greenstein, Erik Seidel, JC Tran, Jason Mercier und Will Failla durchaus gut besetzt. Von deutscher Seite waren neben Dietrich Fast, Manig Loeser, Marvin Rettenmaier, Max Altergott, Ismael Bojang, Igor Kurganov und Fedor Holz am Start.

Doch nur für Dietrich Fast, der im Oktober 2015 das erste und einzige Bracelet für Deutschland bei der WSOPE in Berlin geholt hatte, lief es bei dem Turnier richtig gut. Ab dem zweiten Tag befand er sich immer unter den Top 10 im Chipcount und hatte nach dem dritten Tag das Feld sogar angeführt.

An den Finaltisch ging Fast als Fünfter im Chipcount. Chipleader war Anthony Spinella, der allerdings keinen guten Tag erwischte und als Erster an die Rails musste. Fast ging am Ende mit einer 4:1-Führung ins Heads-up gegen Mike Shariati. In der finalen Hand ging Shariati All-in mit A8. Fast callte mit A9. Das Board brachte AJ48 J und den Sieg für Fast. Mit dem Preisgeld von $1.000.800 inklusive $15.000 Ticket für das WPT Tournament of Champions sicherte sich der Deutsche den mit Abstand größten Cash seiner Karriere.

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Christoph Nübel

Christoph Nübel

ist begeisterter Pokerspieler, Online-Redakteur und PR-Berater aus Baden-Württemberg.

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Kommentare (11)

Neueste zuerst
  • moeeeee

    #1

    sind doch alle gestackt
  • JoZn

    #2

    Glückwunsch, Herrn Fast! Fuck auf Pius.
  • JMGPix69

    #3

    Warum fuck auf pius? Hat doch eine gute Leistung gebracht.
  • retscha

    #4

    und?
  • sowhat82

    #5

    @jmgpix es gibt immer neider die egal wer du bist immer sowas schreiben werden. arme würstchen die selbst noch nix erreicht haben neiden eben denen die dadurch reich geworden sind
  • elnapo

    #6

    Die hand raff ich nicht müsste er nicht verloren haben?
  • buschips

    #7

    Nee, seine 3 Paare nützen ihm nix.
  • Extramask

    #8

    9 Kicker spielt!
  • JoZn

    #9

    sowhat82, hat nichts mit Neid zutun... die bodenständigkeit die man Ihm gern zusprechen würde, die Ihn sympathisch machen würde, ist nicht vorhanden. Da Interessiert es mich dann recht wenig ob er irgendwo, irgendwas gewonnen hat.
  • lui69

    #10

    ahahahahaha Pius Heinz gewinnt Eureka High Roller für €44.814..
    made my day :D
  • waster1

    #11

    22 Man Sit and Go gegen 20 unbekannte Spieler und den Fisch Martin Kabrhel zu gewinnen ist schon eine große Leistung für den deutschen Ex-Weltmeister.