Veränderungen am POY-Punktesystem der WSOP

Nach den kontroversen Diskussionen im letzten Jahr sowie Chris Fergusons Gewinn des Titels Player of the Year vor allem durch Mincashes, wurde das System überarbeitet.

Chris Ferguson

Nachdem der bei vielen in Ungnade gefallene ehemalige Full-Tilt-Gründer Chris Ferguson das Rennen um den Titel WSOP Player of the Year 2017 gewinnen konnte, kam eine rege Debatte um das Punktesystem selbst auf. 

Zwar konnte er ein Bracelet erspielen, die meisten Punkte sicherte er sich jedoch durch eine Rekordanzahl an Mincashes (insgesamt erreichte er 23-mal die bezahlten Plätze). Mehrfache Bracelet-Gewinner, welche zum Teil riesige Felder hinter sich ließen, hatten also das Nachsehen. In einem damaligen Artikel haben wir bereits das vorhergesehen, was nun passiert ist - das Punktesystem wurde überarbeitet.

Gestern enthüllte die WSOP das neue System, welches mehr Punkte für Deepruns und das Gewinnen von Bracelets vorsieht. Ebenso wird nun auch die Gesamtteilnehmerzahl eines Events in die Berechnung der Punkte miteinbezogen.

Einige Turniere wie das Tag Team Event, das Ladies Event, die Seniors Events, das Casino Employees Event und auch das The Big One for One Drop werden nicht mehr in die Wertung einfließen, da es sich bei ihnen um geschlossene bzw. spezifische Events handelt.

'Jesus' hätte dennoch gewonnen

Die WSOP hat bereits eine Tabelle bereitgestellt, welche das neue und alte System gegenüberstellt. Zudem könnt ihr hier einige Beispielrechnungen vornehmen

WSOP POY

Eine interessante Randnotiz: Ferguson hätte trotz des neuen Systems den Titel gewonnen.

Was haltet ihr vom neuen System? Sagt es uns in den Kommentaren.

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Kommentare (2)

Neueste zuerst
  • Hoggiman

    #1

    First bleibt First .......da helfen auch keine Pillen.............
  • boumiii

    #2

    DAS ER SICH NOCH IN DIE ÖFFENTLICHKEIT TRAUT