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Die Durchschnittsrange

Du solltest bisher gelesen haben:

Du kannst deine Gegner bereits den fünf verschiedenen Spielertypen zuordnen und weißt, worauf du beim Spiel gegen sie achten solltest. Um einen Ansatzpunkt für dein Handreading zu schaffen, gibst du deinen Gegnern preflop eine Range, die sie typischerweise spielen: die Durchschnittsrange.

Eine Durchschnittsrange ist eine Range, die ein bestimmter Spielertyp preflop in den meisten Fällen spielt.

Um diese zu bestimmen, musst du relevante Informationen über einen Spielertypen systematisch erfassen. In dieser Lektion erfährst du, wie du dabei vorgehst.

Außerdem siehst du in dieser Lektion, wie die Durchschnittsranges der fünf Spielertypen auf NL10 aussehen. Diese Ranges haben Poker-Experten mit Hilfe von Datenbankanalysen von mehreren Millionen Händen zusammengestellt.

Die Ermittlung der Durchschnittsrange

Um die Durchschnittsrange für einen Spielertypen zu ermitteln, gehst du Position für Position vor. Dabei solltest du Antworten auf die folgenden Fragen finden:
  • Welche Hände openraist dieser Spielertyp in dieser Position?
  • Welche Hände callt er auf ein Openraise vor ihm?
  • Welche Hände 3-bettet er gegen ein Openraise vor ihm?
Es ist hilfreich die Ranges deines Spielertyps in die Handkategorien suited Hands, offsuit Hands und Pocketpairs aufzuteilen.

Die nötigen Informationen über die Ranges eines Spielertyps erhältst du folgendermaßen:
  • Du verwendest eine Trackingsoftware.
  • Du tauschst dich in den Strategie- und Handbewertungsforen auf PokerStrategy.com mit anderen Spielern aus.
  • Du beobachtest, mit welchen Händen deine Gegner zum Showdown gehen.

Die Ermittlung der Openraise-Range

Um die Openraise-Range eines Spielertyps für eine Position zu bestimmen, ermittelst du die schlechteste Hand in den verschiedenen Handkategorien. Damit hast du die Untergrenze seiner Openraise-Range festgelegt. Alle besseren Hände kommen in der Range ebenfalls vor.

Wenn du beispielsweise 55, ATs, KJs, AJo und KQo als unterste Grenzen der verschiedenen Handkategorien für ein UTG-Openraise einer Nit ermittelt hast, dann ist ihre Durchschnittsrange für Openraises aus UTG 55+, ATs+, KJs+, AJo+, KQo.

Die Ermittlung der 3-Bet- und der Call-Range

Die Call-Range und die 3-Bet-Range eines Spielertyps ermittelst du am besten gleichzeitig. Denn Hände die dein Gegner 3-bettet, kommen nicht in seiner Call-Range vor und umgekehrt.

Beginne wieder mit der untersten Grenze und überlege, welche die schlechteste Hand jeder Handkategorie ist, die ein Spielertyp aus einer bestimmten Position for Value 3-bettet. Alle besseren Hände kommen dann in seiner 3-Bet-Range vor.

3-bettet ein Spielertyp als schlechteste Hände der verschiedenen Kategorien TT, AQo, AQs for Value, ist seine 3-Bet-Range TT+, AQs+, AQo+.

Die Call-Range dieses Spielertyps beginnt dann mit den besten Händen, die er nicht for Value 3-bettet. 3-bettet dein Gegner beispielsweise TT+ for Value, ist 99 die beste Hand in seiner Call-Range.

Die untere Grenze bestimmst du ähnlich wie bei der Openraise-Range deines Gegners, indem du die schlechtesten Hände in der Range deines Gegners bestimmst. Zwischen diesen beiden Grenzen liegt seine Call-Range.

Callt dein Gegner als schlechteste Hände der verschiedenen Kategorien 22, AJo, KJo, ATs, KTs, QTs, T9s und 3-bettet TT+, AQs+, AQo+, ist seine Call-Range 99-22, AJs-ATs, KTs+, QTs+, JTs, T9s, AJo, KJo+.

 

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Kommentare (1)

#1 Dannis111, 13.04.15 09:04

Selbst wenn mir bekannt ist was der Gegner raised oder 3 bettet. Wie gehe ich damit um? Wass soll ich 4 betten was soll ich callen?