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Das Trichterprinzip

Du solltest bereits gelesen haben:

Du weißt bereits, wie du die Preflop-Range deines Gegners bestimmen kannst: Du ordnest ihn einem Spielertypen zu und gibst ihm eine Durchschnittsrange.

Um seine Range postflop zu bestimmen, nutzt du die Informationen, die dir seine gespielten Lines geben. Dabei wendest du eine Technik an, die auf dem sogenannten Trichterprinzip basiert. Was das bedeutet und wie es funktioniert, lernst du in dieser Lektion.

Das Trichterprinzip

Das Trichterprinzip beschreibt den Effekt, dass auf jeder Street Hände aus einer Range "herausfallen", die Range also wie ein Trichter bis zum River hin immer enger bzw. kleiner wird. Dies kannst du für dein Handreading nutzen und so die Range deines Gegners von Street zu Street immer genauer bestimmen.

Grundlage für das Handreading auf jeder Street ist die Range der vorherigen Street

Die Durchschnittsrange deines Gegners dient als Basis für die Analyse seiner Range postflop. Die Flop-Range deines Gegners ist Teil seiner Preflop-Range. Seine Turn-Range ist ein Teil seiner Flop-Range und seine River-Range ein Teil seiner Turn-Range.

Die Grundlage für das Handreading auf jeder Street ist also die Range der vorherigen Street. Wenn du deinem Gegner beispielsweise am Turn eine Range aus Draws und Toppairs gibst, Sets aber bereits aus seiner Range ausgeschlossen hast, können am River nicht auf einmal wieder Sets in seiner Range auftauchen.

Hände aus der Range deines Gegners streichen

Du überlegst, wie dein Gegner seine gesamte Range auf einer Street spielt. Welche Hände raist er? Welche callt er? Mit welchen Händen steigt er aus? Dementsprechend kannst du auf späteren Streets Hände aus seiner Range streichen, mit denen dein Gegner zuvor anders gespielt hätte.

Wenn dein Gegner dich preflop callt, du aber annehmen kannst, dass er JJ+ preflop 3-bettet, stehen ihm AA, KK, QQ und JJ am Flop nicht mehr zur Verfügung. Dies setzt sich am Flop fort. Wirst du dort von deinem Gegner gecallt, streichst du die Hände aus seiner Range am Turn, mit denen er dich am Flop gecheckraist oder check/fold gespielt hätte.

 

Für den Flop ergibt sich die Callingrange deines Gegners als:

Flop-Call-Range = Preflop-Range – Flop-Raise-Range – Flop-Fold-Range

Um die Range deines Gegners postflop zu bestimmen, streichst du Street für Street Hände aus seiner Range, die nicht zu seinen gespielten Lines auf den vorherigen Streets passen.

Die nächsten Schritte

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Kommentare (7)

#1 stevedd1987, 04.07.13 11:42

Sehr interressanter Artikel und sehr gut verstaendlich.Auf jeden Fall sehr hilfreich ;)

#2 novanilla, 24.07.13 13:40

Schließe mich dem Kommentar von #1 an: Gut und verständlich erklärt. Die konkreten Beispiele finde ich aber alles andere als klar.<br /> Bsp. 1: 22 und 33 am Flop auszuschließen finde ich verfrüht. Je nachdem wie aggressiv der Button ist würde ich damit entweder raisen oder aber auch nur callen. Am Turn gäbe es dann aber ein c/r. Die kleineren K am River auszuschließen ist mir auch zu früh. SB spielt schließlich vs den BU und kann sich auch mit kleineren Königen noch wohlfühlen. Das Wissen dass er nach dem Call am River KQ hält bringt mir dazu nix, sehe ich dann ja eh.<br /> Bsp. 2: Da muss ich mir der Nit aber sehr sicher sein. Mindestens bis zum Turn sehe ich auch noch QJs, QTs.

#3 MarcelRene, 12.10.13 23:50

zu #2:<br /> <br /> Bsp 1: Der Gegner ist ein TAG : Er muß sein set gegen den flush protecten und will value. Call schützt nicht genug - wäre dann kein TAG.<br /> <br /> Am Turn kommt das Fullhouse oder gar die Quads an- in DEM Fall wäre slowplay mehr als okay!<br /> <br /> Beim River ist es tatsächlich etwas unglücklich: Weil wir ja wissen, daß uns nur KQ callt sollten wir nicht mehr setzen und es wäre konsequenter, hier einen Fließtext a la " und nun die Betrachtung im Falle einer riverbet" einzufügen, mit dem Hinweis, ein c/c wäre wohl sinnvoller.<br /> <br /> Und Am River klarer fold mit KJ und KT, weil wir auf 3 streets kaum bluffen werden - nur weil es BU gegen BB ist wird es für einen TAG keinen Grund zu Luftschlachten geben. Und auch in Diesen wird er immer A-high halten.<br /> <br /> Bsp 2: Ist wohl so gemeint, daß die NIT den Turn nochmals mit QsTs anspielt als zweite semibluff-barrel.Denke, eine NIT geht eher in c/c Modus nach odds für seinen FD über.<br /> Daß sind alles elementare Dinge, deren Erläuterung schon getan wurde und die in solch einem Artikel nichts mehr verloren haben und ihn unübersichtlich machen würden. Es geht ja um eine grundlegende Handanalysetechnik.<br /> <br /> Und allgemein : So ein Artikel sollte schon bei Bronze verfügbar sein, weil er darstellt, wie sich Handbewerter eine Handanalyse wohl vorstellen und es ihnen im Forum eine Menge Arbeit ersparen könnte. Das gilt auch für die "Kolummnen": Da steht Vieles, was nicht SO systematisiert wurde daß es Eingang in den Status eines Strategie-Artikel fand, wäre aber essentiell. Man unterschätzt vieles, weil es als "Kolummne" daherkommt und die Überschriften die Zusammenhänge nicht erahnen lassen.<br /> Mehr Selbstvertrauen!<br /> Und Danke!

#4 FredDoof, 13.11.14 19:48

Sehr verständlich, aber mehr als zwei Tische kann man mit dem Trichterprinzip kaum spielen, oder?

#5 Abstampfer, 02.02.15 21:33

Und wie grenzt man einen Maniac ein? ^^

#6 msn1406, 09.03.15 23:51

Spiele nur eispiele nur ein tich. Um es zu verstehen und zu trainieren

#7 msn1406, 09.03.15 23:53

One Table