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StrategieNo-Limit

UTG-Preflop-Ranges

In dieser Lektion findest du Preflop-Ranges für das Spiel in UTG in einem No-Limit 6-max Game. Dabei lernst du eine Openraise-Range kennen und wie du diese gegen eine 3-Bet nach dir weiterspielst.

Zusätzlich erfährst du, welche Eigenschaften und Tendenzen des Standardgegners als Grundlage für die Konstruktion dieser Ranges gedient haben.

Openraise-Range

Range:
55+, ATs+, KTs+, QTs+, J9s+, T8s+, 97s+, 87s, 76s, AJo+, KQo (#176 / 13%)
 
Openraise-Size:  3BB
4-Bet-Size:  22BB gegen < 9BB 3-Bet und 24 BB gegen > 10BB 3-Bet

Gegen eine 3-Bet aus MP

Defending-Range: JJ+, AQ+, KQ (#72)

Call:
AsAc, KdKh, KdKs, KdKc, AhKd, AsKd, AsKh, AcKd, AcKh, AcKs, QQ-JJ, AQs+, KQs (#34)

4-Bet/Fold:
AQo, KQo (#24)

4-Bet/Call:
AdAh, AdAs, AhAs, AdAc, AhAc, KhKs, KhKc, KsKc, AdKh, AdKs, AdKc, AhKs, AhKc, AsKc (#14)

Gegen eine 3-Bet aus dem Cutoff

Defending-Range: TT+, AQ+, AJs, KQ (#82)

Call:
AsAc, KdKh, KdKs, KdKc, AdKh, AdKs, AdKc, AhKs, AhKc, AsKc, QQ-TT, AQs+, KQs (#40)

4-Bet/Fold:
AJs, AQo, KQo (#28)

4-Bet/Call:
AdAh, AdAs, AhAs, AdAc, AhAc, KhKs, KhKc, KsKc, AhKd, AsKd, AsKh, AcKd, AcKh, AcKs (#14)

Gegen eine 3-Bet aus dem Button

Defending-Range: TT+, AQ+, AJs, KQ (#82)

Call:
QQ-TT, AsAc, KdKh, KdKs, KdKc, AQs+, KQs, AdKh, AdKs, AdKc, AhKs, AhKc, AsKc (#40)

4-Bet/Fold:
AJs, AQo, KQo (#28)

4-Bet/Call:
AdAh, AdAs, AhAs, AdAc, AhAc, KhKs, KhKc, KsKc, AhKd, AsKd, AsKh, AcKd, AcKh, AcKs (#14)

Gegen eine 3-Bet aus dem Small Blind

Defending-Range: JJ+, AQ+ (#56)

Call:
AsAc, KdKh, KdKs, KdKc, QQ-JJ, AQs+, AKo (#36)

4-Bet/Fold:
AQo (#12)

4-Bet/Call:
AdAh, AdAs, AhAs, AdAc, AhAc, KhKs, KhKc, KsKc (#8)
 

Gegen eine 3-Bet aus dem Big Blind

Defending-Range: TT+, AQs+, KQs, QJs, JTs, AQo+ (#74)

Call:
TT+, AQs+, KQs, QJs, JTs, AKo (#62)

4-Bet/Fold:
AQo (#12)

Warum diese Ranges für UTG?

UTG-Ranges werden mit polarisierten 3-Bets aus MP, dem CO und BU angegriffen. Je nach UTG Openraise-Range bewegen sich die 3-Bet-Frequenzen deiner Gegner dabei zwischen 4-10%. AK und QQ werden auf ein Openraise oft nur gecallt.

Mit 13% ist die Openraise-Range aus UTG tight gewählt. Das hat zwei Gründe. Zum einen können fünf Spieler deine Range angreifen und zum anderen gewinnst du mit einem Raise die Blinds zu selten.

Datenbank Analysen haben ergeben, dass 44-22 und ATo nicht profitabel spielbar sind. Suited und connected Hände wie J9s+, T8s+, 97s+, 87s, 76s spielen sich besser, da du postflop häufiger Flushdraws und Straightdraws triffst. Diese kannst du auf mehreren Streets betten und es deinem Gegner dadurch schwer machen, Top- und Middlepairs gegen deine UTG-Range zum Showdown zu bringen.

Im Spiel gegen 3-Bets hast du stets zwei Ranges: Eine passive Call-3-Bet-Range und eine 4-Bet-Range. Damit deine Call-3-Bet-Range nicht zu leicht angreifbar ist, enthält diese einzelne Kombos aus AA und KK.

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Diskussion
 

Kommentare (20)

#1 bulldozzer7, 26.04.13 09:50

Bezüglich unserer 4betting-Range gg MP:
Ist der Bluffanteil unserer Range nicht etwas zu groß? Und ist Villain dadurch nicht in der profitabel weit zu 5bet bluffen? Wir sollten doch in etwa einen 60/40
Value/bluff Ratio erreichen oder etwa nicht?
Ich weiß das dies auf dem Limit und in den Positionen in der Praxis nicht wirklich relevant ist, dennoch wollen wir ja einen Spieltheoretisch optimalen Gameplan aufstellen.

#2 alderfalder, 26.04.13 16:05

Das siehst du voellig richtig. jedoch soll hier kein GTO-gameplan ausgearbeitet werden, sondern ein gameplan mit dem du die games in 2013 gut schlaegst. demnach kannst du es als exploit ansehen sehr blufflastig zu 4betten. Frag dich doch einfach mal wie oft deine gegner bei deinen letzten allins utg vs co/bu dir am ende Axs oder anderen crap gezeigt haben...
es passiert einfach nicht. trotzdem solltest du dir im klaren darueber sein, dass ein exploitive ansatz wie dieser selbst wieder exploitable ist, und du gegen gute villains nach einiger zeit adapten musst

#3 Blaugrau, 27.04.13 09:06

imo reicht der content bezüglich gameplan mmn aus, man sollte den leuten nicht noch vorgefertigte sachen geben..

#4 KTU, 30.04.13 16:03

@2
Danke. Schön erklärt :)

#5 Haifischmudda, 16.09.13 18:57

Im Silberartikel wird UTG auch 22+ geraist. Hier nicht mehr. Gibt's dafür nen Grund?

#6 mrBlack1982, 27.10.13 11:32

@5 "Datenbank Analysen haben ergeben, dass 44-22 und ATo nicht profitabel spielbar sind."

#7 leo7689, 08.12.13 05:04

Warum habe ich vs. BB-3better nur Bluff-4-bets in meiner Range?

#8 marioz89, 23.12.13 01:56

#7 das würde mich auch mal Interessieren, danke im Voraus

#9 Binadas, 31.12.13 10:14

@5 @6 ich finds btw schon schade das die silberartikel dann von den ranges nicht zumindest angepasst werden, wenn hier wohl neue Informationen verfügbar sind... ich versteh ja das bestimmter content höheren limits vorbehalten sein soll, aber das sich "grundlegende" und "fortgeschrittene" artikel derart wiedersprechen finde ich schon... suboptimal

#10 VICOMA, 04.01.14 16:50

Können diese Ranges auch als Grundlage für das Fullring Game auf NL 100 hergenommen werden?

Wie müssten dann die Positionen angepasst werden? UTG wäre ja dann MP2

#11 Grossmeiseter, 25.02.14 04:22

Warum defenden wir UTG gegen eine BB 3bet mehr passiv als aus MP?

#12 erlent, 30.03.14 00:13

@Haisischudda

das die ranges nicht angepasst werden liegt einfach daran, dass das es die angepassten ranges sind.

Auf den limits, auf die die silber videos abzielen, ist es oftmals profitabel die kleinen pockets zu raisen, da mann wegen der mangelnden postflop-skills der gegner die auszahlung bekommt.

Die hier gezeigten ranges würde ich nicht für nl 10 empfehlen, da sie sicherlich nicht optimal für das limit sind. Einen durchschnitts- spieler auf diesem limit würde auch nicht empfehlen so eine weite range zu spielen, da er die erforderlichen postflop skills nicht mitbringt.Da können solche ranges auch oft das ende der bankroll bedeuten :-)

Sicherlich können diese ranges einen anhaltspunkt geben, wie mann gegen gute spieler spielt, mit denen mann nicht zurecht kommt.

Aber mit den niedrigen pockets in der range sind wir beim punkt. Spielst du die kleinen pockets 44-22 gegen einen durchschnittsspieler auf deinem level?
Und wenn ja warum? Spielst du sie nur, wenn bestimmte gegner hinter dir sitzen?

#13 Fl1pster, 29.09.14 12:35

Wie hoch sollten die 4bet/fold und 4bet/call Quoten in etwa ausfallen?

#14 viktoalia, 15.04.15 12:44

Die folding range in % nach BU 3bet stimmt im quiz nicht. Dort richtig sind 52% der range wir gefoldet. 28kombos von 82 sind aber keine 52%. Sehe ich da was falsch?

#15 viktoalia, 15.04.15 12:45

UTG-OPR
Quiz: http://de.pokerstrategy.com/quiz/weekly/2637/

#16 viktoalia, 15.04.15 12:48

Mein fehler. Stimmt doch

#17 zetasizer, 09.01.16 12:39

Kurze Frage: ist die strategie noch praktikabel, wenn sie "Schon" 2 Jahre alt ist?

#18 clovenhoofsdoom, 16.03.16 18:33

@#17
Versuch macht kluch. Ohne das weißt du nicht obs funktioniert. Dass das alles noch praktikabel ist denke ich übrigens schon, unter der Prämisse, dass der Gameplan nicht stumpf übernommen wird sondern auf deine Situation zugeschnitten wird (Durchschnittsgegner looser, tighter, besser, schlechter, persönliche Vorlieben usw)

#19 clovenhoofsdoom, 01.04.16 07:06

Ich habe jetzt nochmal über die Frage nachgedacht. In der Theorie bringt ein perfekter Gameplan ganz sicher mehr Value, und wenn deine Frage theoretischer Natur ist, kann ich dir das nicht beantworten, aber: in der Realität ist spielen rein nach Charts sicher nie das Optimum, da im Chart Faktoren wie Table-Image, gegnerischer Spieltyp, Tagesform, emotionaler Zustand usw nicht beachtet werden.

Ob die oben aufgeführten Charts so noch spielbar sind hängt unter anderem vor allem auch davon ab, wie aufmerksam deine Gegner spielen. Wenn Sie adapten, und du dem nichts entgegen zu setzen weißt, bringen dir die ausgeklügeltsten Pläne nichts!

Übrigens wurde das Thema Gameplan 2013 vs 2016 vor wenigen Tagen von KTU und siette (oder so ähnlich :D) in einem Video diskutiert. Kannst ja mal die Videos von KTU filtern da findet man das Video sehr schnell.

#20 ebnerfred, 09.12.16 04:41

Mich würde interessieren, ab welchem Limit 22-44 nicht mehr profitabel spielbar ist, da sie auf NL2 und NL5 schon noch profitabel spielbar sind.