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StrategieFixed-Limit

Die Non-4-Bet-Strategy mit Premiumhänden

Einleitung

In diesem Artikel
  • Warum du deine Premiumhände preflop nicht immer 4-betten solltest
  • Wie du Tendenzen deiner Gegner mit dieser Strategie maximal exploitest
  • Praktische Beispiele

Die Non-4-Bet-Strategy beschreibt einen Spielzug, bei dem du deine Premiumhände preflop in Position nicht 4-bettest, sondern auf eine 3-Bet lediglich callst, um deine wahre Handstärke zu verschleiern. Man gibt hierbei 1 SB preflop mit der Annahme auf, diesen Verlust auf späteren Streets zu überkompensieren.

 

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Kommentare (17)

#2 iseekyou, 03.10.10 16:01

well done

#3 caeci, 03.10.10 16:10

Die Intention ist nachvollziehbar.

#4 Kingmurder, 03.10.10 16:39

Nette Idee aufs Papier gebracht. Gefällt mir.

#5 HariRadovan, 03.10.10 21:34

Freut mich dass wieder mal ein neuer Artikel erschienen ist. Was mich allerdings stört, ist dass in Beispiel 1 und 2 Hero am Button sitzt. Die anschließende Annahme dass Hero lediglich mit TT+, AQs+ und AK cappen würde ist daher ebenso unrealistisch wie dass der SB dann eine Hand wie 99 auf einem board mit nur einer Overcard gleich folden wird. Ich würde Hero in diesen Beispielen in MP2 oder meinetwegen MP3 setzen, dann würden die Beispiele viel mehr Sinn machen.<br /> <br /> In Beispiel 9 heißt es dann dass hero den river raisen kann, wenn er über 50% Equity hat. Vorher wird aber angenommen dass Villain den river immer bettet. Villain wird wohl oft bet/fold spielen, daher kann hero nur sehr wenige Hände 4 value raisen (da er oft nicht ausbezahlt wird), umgekehrt kann hero aber viel öfter bluffraisen. Darauf wird leider nicht eingegangen, genauso wenig auf die Möglichkeit, OOP auf eine 4-bet zu verzichten. Findest Du dass man OOP seine starken Hände immer cappen sollte oder hast Du dieses Thema aus anderen Überlegungen ausgeklammert? Die meisten Gegner contibetten flop und turn nachdem sie preflop ge-3-bettet haben ja fast immer wie Du richtigerweise schreibst, da macht es doch keinen großen Unterschied ob hero IP oder OOP ist find ich.<br /> <br /> Ich hoffe Du verstehst meine Anmerkungen als konstruktive Kritik, der Artikel ist auf jeden Fall interessant und gut gelungen und hat sicher nicht nur mich zum Nachdenken angeregt.

#6 deep_patzer, 03.10.10 22:13

Turn und River schreibst du man benötigt 50% Equity.<br /> Was ist mit der Gegner reraised seine besseren hände?

#7 MyLady17, 03.10.10 23:47

@5:<br /> Freut mich, dass den Artikel jemand angeschaut hat :).<br /> <br /> Hero wird natürlich nicht nur mit TT+,AQs und AK cappen. Dieser weake Villain gibt Hero diese Range allerdings viel zu oft. Die Beispiele sind absichtlich etwas zu stark gewählt sind um die Grundaussage etwas stärker zu machen. <br /> <br /> Hero könnte den River natürlich öfter bluffraisen, mit den Premiumhänden macht dies aber meist keinen Sinn, da die Hände fast immer zu stark für einen Bluffraise sind. <br /> <br /> OOP ist es schwieriger Value zu bekommen, weil es die Möglichkeit für Villain für einen cb gibt (obwohl das nicht so oft passiert). Außerdem ist die Line c/r flop oder Turn OOP deutlich stärker als IP zu raisen. Aber ja, man kann das ganze auch OOP machen.<br /> <br /> Positionen hab ich deshalb vernachlässigt, weil das Spiel ja das gleiche bleibt, nur dass die Ranges allgemein sowohl von Hero als auch von Villain stärker sind. Die Grundidee des Plays bleibt jedoch dasselbe.<br /> <br /> Danke für die Kritik, konstruktive Anregungen finde ich persönlich immer sehr gut :)

#8 MyLady17, 03.10.10 23:47

@6: Sorry verstehe nicht was du genau meinst!

#9 deep_patzer, 04.10.10 05:44

wenn du am River mit 50% Equity raised hast bist du zu 50% vorne und mit 50% hinten. Wenn der Gegner nur called gewinnst bzw. verlierst du je eine BB (Allein auf das spiel am River nach dem Raise bezogen) <br /> Wenn dein Gegner seine besseren hände raised verlierst du aber 2 BB um eine zu gewinnen, wenn er also seine besseren raised und seine schlechteren nur called brauchst du 66%, es sei den du hast vor den River r/f zu spielen.<br /> Ähnliches gilt wohl auch für den Turn.

#10 nopi, 04.10.10 07:43

#9 hat Recht :-) ... und streg genommen müsste man für den Turn auch alle Szenarien durchspielen ... puh<br /> <br /> Laut einem anderen Artikel (http://de.pokerstrategy.com/strategy/fixed-limit/1290/1/) liegt die benötigte Turn-Call-Equity im 3bettet Pot für den potentiellen Calldown mit Showdownvalue bei ca. 22% und nicht bei 25%.

#11 MyLady17, 04.10.10 09:04

@ 9: Du hast Recht, das sollte wirklich ausgebessert werden<br /> <br /> @ 10: Die Equity beträgt hier 25% weil der Pot kleiner ist. Vergleich mal die beiden Situationen. 3bet Pot ist nicht 3bet Pot. Das eine ist aus dem BU wenn SB und BB folden, wenn der 3bettet im SB ist, braucht man mehr Equity weil weniger Dead Money im Pot ist

#12 David, 06.10.10 08:29

@9: Wir haben den Artikel entsprechend geändert, danke für deinen Hinweis :)

#13 HamburgmeinePerle, 17.10.10 19:47

sooo, nun habe ich auch mal Zeit gefunden, den Artikel durchzuarbeiten.<br /> <br /> Auf jeden Fall ein guter Artikel, aber ein paar Anmerkungen will ich noch machen:<br /> <br /> 1. Beim 1. Bsp. ist unsere Cappingrange wohl schon looser als TT+, AQs+, AK das gilt nach den Silbercharts, aber nach Approx-Charts kann man da mehr cappen. Aber nicht viel mehr, von daher nicht so schlimm.<br /> <br /> 2. Beispiel 2: das mit der FE der suited connectors stimmt, aber dass sie sich mit Ini besser spielen lassen als ohne ist imo falsch. Das perfekte Spiel ist hier sehr oft auch das optimale, daher ist die Playability sehr gut. Dann ist aber Initiative nicht so wichtig. Klar, FE kann man mit der Cbet aufbauen, aber wenn man nen starken Draw hittet kann man ohne Ini wohl noch bessere FE erzeugen. Man weiß einfach fast immer, wo man steht.<br /> <br /> Aber zum decepten und wegen der direkten FE mit der Cbet (oder der folgenden Turnbet) ist ein cap mit suited conns natürlich sinnvoll.<br /> <br /> <br /> 3. im zweiten Absatz von "Anmerkung zur Floptextur" beim dritten Beispiel sagst du, dass sich die Non-4-bet-Strategie mit AA; KK besser eignet als mit TT, da man mit TT postflop oft passiv spielen muss, wenn OCs fallen.<br /> <br /> Ich will dem nicht unbedingt widersprechen, aber man muss folgendes bedenken: Wenn sehr schlechte Flops kommen, dann hätte man im Nachhinein auch den Preflopcap nicht gewollt, da man 1 SB mehr verloren hat. In dem Fall geht uns also kein Value durch die Lappen sondern wir sparen sogar etwas.<br /> <br /> Es kann sein, dass man mit TT auf manchen Boards 50-55% EQ hat und dann nur downcallen will, da man keine 3-bet sehen will, sodass dies gegen schlechtere Hände Value verliert im Gegensatz zu cap preflop, das spricht für den cap mit TT.<br /> <br /> Ich weiß nicht, wie man sowas analysieren kann, aber wenn OCs kommen will man oft gar nicht gecappt haben preflop und ist froh, nur runtercallen zu müssen und weniger gegen bessere Hände zu verlieren, da diese dan nen größeren Anteil aus Villains Range darstellen.

#14 HamburgmeinePerle, 17.10.10 20:08

oh sorry, 1. hat ja schon jemand angemerkt, ich habs jetzt nur schnell geschrieben, damit ich es nicht vergesse.<br /> <br /> @10/11:<br /> zum Spiel am Turn:<br /> <br /> es geht immer noch um den Fall, dass Hero (außerhalb der Blinds) openraist und vom SB ge3-bettet wird, richtig?<br /> <br /> Dann wören am Flop 3,5 BB im Pot, nachdem Villain bettet und Hero callt sind es 4,5 BB. Nun ist die andere Frage, wie Villain den River spielt. Angenommen er spie,t ihn optimal (als könnte er unsere Karten sehen), dann gewinnen wir gegen schlechtere Hände nur die Turnbet. Ich denke davon bist du auch ausgegangen, es ist j auch immer sinnvoll, zur Sicherheit erstmal vom worst case auszugehen.<br /> <br /> Dann beträgt unser Gewinn aber nur 5,5 BB und nicht 6 BB.<br /> <br /> Also muss es folgendermaßen heißen:<br /> <br /> EQ > 2/(5,5+2) = 26,67%<br /> <br /> Wenn du die 0,5 BB für den River miteinbezogen hast würde deine Rechnung stimmen, aber das ist imo nicht realistisch, daswäre zu viel, wenn Villain was schlechteres hat ist es einfach oft Ahigh, das bettet halt in den allermeisten Fällen nicht.<br /> <br /> Aber ich denke, du hast dich einfach um 0,5 BB vertan, wenn ich mich geirrt habe tuts mir Leid, aber schau da nochmals drüber bitte.<br /> <br /> <br /> Ich denke, das Ac würde ich auch raisen am Turn, da Villain nicht jede bessere Hand 3-bettet. Aber okay, kann sein, dass das nur AA, KK betrifft, dann könnte es knapp werden mit dem raise. Ist ja auch egal ;)

#15 HamburgmeinePerle, 17.10.10 20:22

zum SPiel am River:<br /> <br /> ich habe folgenden Satz überhaupt nicht verstanden:<br /> <br /> "Den Fall, dass Villain den Turn nach deinem Raise 3-bettet, ist zu vernachlässigen, da deine Equity nach einem Valueraise am Turn durch eine Riverkarte nie so stark fallen kann, dass du folden müsstest."<br /> <br /> <br /> Ih kann dir aber gar nicht sagen, was ich daran nicht verstehe, kannst du ihn bitte nochmals in anderen Worten formulieren?<br /> Ich bin gerade etwas müde, vielleicht sehe ich es morgen direkt beim ersten draufschauen aber momentan kann ich absolut gar nichts mit dem Satz anfangen ;)

#16 MyLady17, 18.10.10 11:12

Zu 1: Es handelt sich hierbei nicht um unsere capping-Range, sondern um unsere perceived capping-Range. Ein weaker Spieler wird oftmals unsere Range als zu stark einschätzen.<br /> <br /> Zu den 7,5BB, da hast du Recht, da ist mir wohl ein Rechenfehler unterlaufen.<br /> <br /> Zu den SC´s: Ich denke, gerade wenn die Ranges relativ weit sind ist Initiative doch sehr wichtig. Im BU vs SB sind die Ranges eben relativ weit und dort kann man sich mit einem deceptive preflop cap durchaus einiges zum folden bekommen.<br /> <br /> Ich finde dein Argument mit TT für den Cap nicht schlüssig. Wenn man cappt und OC´s kommen wird man sehr oft toughe Folds oder check behinds einsteuen müssen um nicht mehr BB´s zu verlieren.<br /> <br /> <br /> Zu dem Raise mit dem Ac am Turn: Ich beschreibe hier nur die mathematisch korrekte Spielweise, den Fall dass Villain hier bessere Hände nicht 3bettet kann man hier außen vor lassen, weil sich die benötige Equity dann wohl von Villain zu Villain unterscheidet. <br /> <br /> <br /> "Den Fall, dass Villain den Turn nach deinem Raise 3-bettet, ist zu vernachlässigen, da deine Equity nach einem Valueraise am Turn durch eine Riverkarte nie so stark fallen kann, dass du folden müsstest."<br /> <br /> Ich habe einige Beispiel gebracht wo Hero vor einer Riverentscheidung steht. Wenn die Equity für einen Turnraise gereicht hat und von Villain ge3bettet wird gibt es keine Riverkarte die die Equity so stark verbessert oder verschlechtert dass man folden müsste oder nochmal raisen kann

#17 HamburgmeinePerle, 18.10.10 21:03

mein Argument mit TT war doch gegen den cap. Du hast doch geschrieben, dass die Non-4-bet-Strategy mit AA, KK besser ist als mit TT, also hast du doch für den Preflopcap argumentiert.<br /> <br /> <br /> Okay, jetzt habe ich den Satz verstanden zum Riverplay.

#18 MyLady17, 19.10.10 11:41

Ich habe damit nicht zwangsläufig für einen Cap argumentiert, sondern lediglich das problem der Playability von TT auf Overcard boards angesprochen. Jedes Play hat seine Pro´s und Contra die man abwägen sollte