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StrategieFixed-Limit

Wie spielst du Draws am Flop?

Video: Klicke hier

Einleitung

In diesem Artikel
  • Wie du die Stärke eines Draws herausfindest
  • Wann du aggressiv und wann du passiv spielst
  • Semibluffs brauchen Foldequity
  • Wie du in Abhängigkeit von der Gegnerzahl spielst

Ein entscheidender Moment in einem Hold'em-Pokerspiel ist ohne Zweifel der Flop. An dieser Stelle musst du die Stärke deiner Hand so gut wie möglich einschätzen, um wichtige Entscheidungen für deine weitere Spielweise treffen zu können.

Du kannst am Flop entweder eine made Hand, einen Draw oder aber absolut gar nichts halten. Den letzten Fall lassen wir weg, hier wirst du einfach folden und nicht mehr mitspielen.

Mit einer made Hand oder einem Draw aber willst du im Spiel bleiben, daher ist es wichtig hier festzustellen, wie stark deine Hand ist und wie du dementsprechend mit ihr weiterspielen solltest.

Dieser Artikel befasst sich mit dem Spiel von Draws. Den entsprechenden Artikel zum Spiel von made Hands findest du hier: Wie spielst du made Hands am Flop?

 

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Kommentare (11)

#1 KingofQueens08, 04.04.08 15:37

Das letzte Beispiel verstehe ich nicht. Es kann doch nach unserer 3-bet gut sein, dass die ersten beiden Spieler schon am Flop folden, wir uns also gegen die beste Hand isolieren (die des Raisers am Flop). Das ist doch mit Draws nicht unser Ziel! Wir wollen doch den Pot möglichst groß machen und die vielen Spieler machen uns ja nichts aus, denn wenn wir den Flush treffen, haben wir so gut wie sicher die besten Hand, es geht also nur noch darum, so viel Geld wie möglich in den Pot zu bringen.<br /> Also ich hätte hier am Flop auf jeden Fall nur gecallt, dann callen die anderen beiden Spieler ziemlich sicher auch noch, und wenn der 1. raist, ist es ja auch okay, weil wir Geld in den Pot kriegen.<br /> Kann mir jemand diese Hand noch einmal erklären??

#2 storge, 07.04.08 01:24

Man könnte hier auch nur callen - wenn wir sicher wüssten, dass der erste Spieler 3-bettet, wäre das wohl die beste Spielweise.<br /> <br /> Wir 3-betten hier aber lieber, um uns die Möglichkeit einer freecard zu erspielen. Diese ist insbesondere in multiway Pötten oft sehr gut, weil wir günstig mit unseren Draws die beiden weiteren Karten sehen können.<br /> <br /> Hinzu kommt, dass ein Spieler, der hier donkbettet, oft auch nochmal callen wird, weil er entweder einen Draw for value donkbettet um die Spieler zwischen ihm und uns zu trappen (er kann hier selbst einen Flushdraw halten oder einen Straightdraw) oder, weil er selbst eine madehand hält. Der Spieler nach ihm könnte ebenfalls nochmal callen, weil der Pot mittlerweile sehr groß ist.<br /> <br /> Wenn wir nur callen und am Turn improven, wird eventuell bis zum dritten Spieler (der, der den Flop raised) durchgecheckt. Er bettet und wir raisen. Damit konfrontieren wir die beiden anderen Spieler mit zwei Bigbets und sie werden oft folden. D.h. ein Call am Flop ist nicht einmal unbedingt for value. Wenn wir 3-betten verschleiern wir zudem unsere Hand, weil unsere Gegner uns sowohl auf Draw, als auch auf eine madehand setzen. Dadurch callen sie uns evtl. etwas looser down bzw. sind am Turn/River nicht verschreckt, wenn wir plötzlich aufwachen (weil wir unseren Draw getroffen haben) und Action machen. Hinzu kommt die freecard-Möglichkeit.<br /> <br /> Du kannst die Hand auch einmal analysieren und schauen, unter welchen Umständen ein Call profitabler wäre, als eine 3-bet. Wenn wir 3-betten und nur einer der ersten beiden Spieler callt haben wir ja bereits den value im Pot, den wir durch einen "call for overcall" erhalten hätten. Zwar wären am Turn dafür nur zwei, anstelle von drei Spieler, dafür sind wir aber der Aggressor, d.h. wir werden betten und zwei Spieler mit einer Bet konfrontieren (die sie sicherlich häufiger callen werden, als zwei Bets) und müssen nicht raisen und dadurch zwei Gegner mit zwei Bets konfrontieren.<br /> <br /> Würde der erste Spieler jedoch definitiv 3-betten, sollten wir nur callen. Dann könnten wir bei Improvement an Turn oder River seine Continuation-Bet raisen, wodurch die beiden Spieler zwischen ihm und uns getrapped wären.<br /> <br /> <br /> Ich denke es sicherlich grenzwertig, weil wir am Turn - falls wir am Flop nur callen, wir aber improven und der Flop-Raisor contibettet - auch for overcalls callen könnten. Damit entgeht uns aber oft value, weil eventuell ein one-card-flushdraw noch callen würde. Dem gegenüber steht dann wieder die Möglichkeit, dass wir durch eine 3-bet am Flop evtl. das Flush-Ace (mit nur einer Flushkarte am Flop und somit lediglich einem backdoor-flushdraw) aus der Hand kicken können oder bspw. von einem kleineren Flush am Turn mehr Action bekommen.<br /> <br /> Ein Call ist sicherlich kein Fehler, bei einer Hand, in der so viel Action wie hier ist, kann man aber versuchen möglichst günstig die Turn- und Riverkarte zu sehen.

#3 KingofQueens08, 14.05.08 09:03

vielen dank, storge, für deine sehr ausführliche und verständliche Analyse.<br /> Jetzt ist mir klar, dass ein Raise hier schon um einiges besser ist.<br /> Sehr gut, schon wieder was gelernt :)

#4 cholomi, 15.05.08 08:25

Letztes Video Seite 3:<br /> "Standardmäßig callen wir den Flop und würden gegen einen normalen Gegner einen Semibluff am Turn versuchen, gegen diesen Gegner jedoch ist ein Call sinnvoller ..."<br /> Ich verstehe den letzten Satz nicht, wenn standardmäßig gecallt aber gegen diesen aggressiven Gegner auch!<br /> Vielleicht könnte jemand nochmal dieses Video erklären, Danke.<br />

#5 TheSmile, 28.05.08 14:32

@ cholomi: sie meinen, dass man default call flop, raise turn macht und gegen diesen gegner lieber call flop, call turn macht ...<br /> das ist natürlich nur pauschalisiert und soll ein beispiel sein ...

#6 pushmedown, 26.10.08 10:02

Beim letzten Beispiel hast du doch overcards+ flushdraw und willst doch entweder for value raisen oder , dass jmd aussteigt, bei einem callt gibst du d pot control weiter, was bei 2 gegner gefährlich sein könnte, wenn am turn deine outs nicht ankommen und action entsteht.<br /> Deshalb würde ich auch am flop 3xbetten um den pot am turn zu kontrollieren und im falle eines verpassten outs und weiteren action dann entscheiden wie man spielt.

#7 Badmax005, 20.03.09 11:26

Cholomi, du meinst wahrscheinlich das letzte viedo im Head Up Abschnitt. (Wann spiele ich passiv) Es ist Gegnerabhängig. Um dreibett am turn zu vermeiden sollte man gegen einen agressiven gegner passiv spielen.

#8 Kingmurder, 21.08.09 11:24

Zu 2: Super erklärt.... danke<br />

#9 Serdna666, 23.04.10 20:36

Hallo!Ich habe die Beispiele zum aggressiven Spiel in Haeds-Up(Flushdraw,OESD,Gutshot)nicht verstanden:Es wurde geziegt,dass Herro am Flop checken soll.Soll Herro dann raisen,wenn der Gegner nach seinem Check bettet?<br />

#10 victor0891, 02.05.10 15:23

@Serdna666: Ja, in diesen Beispielen ist immer die Line checkraise Flop, bet Turn gemeint. Die Beispiele hören da vielleicht etwas zu früh auf ;)<br /> Im Grunde sind es dieselben Spielzüge, wie sie im Bronzeartikel "Standardspielzüge gegen einen Gegner" zu finden sind. Hier wird aber etwas genauer erklärt warum man so spielt und wann man davon abweichen kann.

#11 Serdna666, 03.05.10 19:44

victor0891:Danke dir!