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StrategieFixed-Limit

Postflop: Mathematik des Pokerns - Odds & Outs

Einleitung

In diesem Artikel
  • Welche Karten helfen dir?
  • Risiko und Nutzen abwägen lernen
  • Nicht jede hilfreiche Karte ist es auch

Unter Draws oder Drawing Hands versteht man unvollständige Hände, die noch durch eine weitere Gemeinschaftskarte ergänzt werden müssen, damit man sie als gemachte Hände bezeichnen kann. Bisher gab dir die Strategie der Einsteigersektion nur wenig vor, wie du mit diesen Händen verfährst.

In diesem Artikel nun lernst du die Grundlagen der Mathematik des Pokerns. Du wirst lernen, wie du die Gewinnwahrscheinlichkeit eines Draws herausfindest und wie du dann feststellst, ob es profitabel ist, die Hand zu spielen.

Die Kernbegriffe des Artikels

Der Artikel dreht sich dabei um die Erklärung von drei zentralen Begriffen:

  • Outs

    Als Outs bezeichnet man alle Karten, die deine Hand verbessern können.

  • Odds

    Die Odds geben an, wie hoch die Chancen stehen, dass eines deiner Outs noch als Gemeinschaftskarte ausgeteilt wird.

  • Pot Odds

    Die Pot Odds geben das Verhältnis wieder von dem möglichen Gewinn zum Einsatz, den du zu bringen hast. Gewissermaßen geben sie das Risiko-Nutzen-Verhältnis wieder. Wenn man sie nun mit den Odds vergleicht, kann man sagen, inwiefern es sich lohnt, einen Einsatz für seinen Draw zu bezahlen.

Downloads

Die erweiterten Charts zum Spiel vor dem Flop

Die Übersicht zur Mathematik des Pokerns - Odds und Outs

 

Video: Odds und Outs
.
Video anschauen

Den Inhalt dieses Artikels kannst du dir auch als Video anschauen. Klicke dazu einfach auf das linke Bild, um das Videofenster zu öffnen.

Du solltest dennoch auch den Artikel durchlesen, um die Strategie auch wirklich zu verstehen. Dein Pokerkonto wird es dir danken.

Outs - Welche Karten helfen mir?

Deine Outs sind alle Karten, die deine Hand verbessern und nach Möglichkeit zur besten Hand machen, wenn sie noch als Gemeinschaftskarte ausgeteilt werden sollten. Die Betonung liegt hierbei auf "zur besten Hand machen", was wir später noch näher besprechen werden.

 

BEISPIEL A
 

Du hast eine zunächst wertlos scheinende Hand. Mit ihr kannst du keinen Showdown gewinnen. Andererseits hast du aber die Chance, eine starke Hand zu bilden, nämlich eine Straße, wenn am Turn oder River ein Ass oder eine Sechs ausgeteilt werden.

Diese Karten, das Ass und die Sechs, sind deine Outs (sie sind noch draußen). Nun stellt sich die Frage, wie viele Outs das sind. Die Antwort fällt relativ einfach, wenn du überlegst, wie viele Asse und Sechsen es im Kartenstapel gibt. Das sind jeweils vier Karten eines Wertes, was insgesamt acht Outs macht. Es muss nur eine dieser acht Karten ausgeteilt werden, um dir zu einer starken Hand zu verhelfen.

Deine Outs

 

BEISPIEL B
 

Die Situation ist für dich nun ungleich besser geworden. Nicht nur, dass dir jedes Ass und jede Sechs zu einer Straße verhelfen, auch jede weitere Karte in Kreuz bringt dir einen Flush, also fünf Karten von einer Farbe.

Die Anzahl deiner Outs hat sich somit erhöht. Einerseits kannst du dir alle noch im Deck verbliebenen Kreuz-Karten als Outs anrechnen. Da es insgesamt 13 Karten von je einer Farbe gibt, vier Kreuz schon ausgeteilt wurden, ergibt das 13-4=9 Outs auf den Flush. Hinzu kommen die schon im Beispiel zuvor genannten acht Outs auf die Straße, von denen jedoch zwei Karten abgezogen werden müssen, nämlich das Ass und die Sechs in Kreuz, die schon bei den Outs auf den Flush mitgezählt wurden. Das macht insgesamt 9+6=15 Outs:

Deine Outs


 

WEITERE BEISPIELE
  • Flushdraw - 9 Outs

    Es gibt 13 Karten einer Farbe im Deck. Vier sind schon ausgeteilt. Damit verbleiben 9 Outs, die den Flush vervollständigen.

     

     

  • OESD (open-ended Straightdraw) - 8 Outs

    Jede 4 und jede 9 vervollständigen den OESD zur Straße. Ein OESD hat damit immer 8 Outs.

     

     

  • Zwei Überkarten (Overcards) - 6 Outs

    Es sind noch 3 Asse und 3 Damen im Deck, die dir zu einem Top-Paar verhelfen würden. Daher hast du mit 2 Überkarten 6 Outs.

     

     

  • Ein Paar mit der Chance auf einen Drilling oder zwei Paare - 5 Outs

    Es sind noch 2 Achten im Deck, die dir zu einem Drilling verhelfen würden. Einer der drei verbliebenen Könige würde dir zwei Paare bringen. Zusammen macht das 5 Outs, wenn du ein kleineres Paar hast.

     

     

  • Gutshot - 4 Outs

    Bei einem Gutshot-Draw hast du Aussichten auf eine Straße, wenn die fehlende "innere Karte" deiner Straße ausgeteilt wird. Es gibt genau vier Karten, die das leisten, hier jede 2. Du hast bei einem Gutshot damit 4 Outs.

     

Odds - Mit welcher Wahrscheinlichkeit komplettiere ich meinen Draw?

Was sind nun die Odds (engl. für Gewinnchancen)? Sie sind schlicht und einfach eine im Pokern gebräuchliche Form, die Wahrscheinlichkeiten für das Komplettieren deiner Hand anzugeben.

Odds = nicht hilfreiche Karten : hilfreiche Karten

Man nennt diese Schreibweise auch Odds against, da sie die Wahrscheinlichkeit dafür angeben, dass man seine Hand nicht macht. Wie oft werde ich meinen Draw nicht komplettieren und wie oft werde ich ihn komplettieren - Wie sieht das Verhältnis aus? Das sind die Odds.

Diese Schreibweise ist eine Konvention, die dir es erleichtert, festzustellen, ob es sich lohnt, deine Hand weiterzuspielen, wie du im nächsten Kapitel noch sehen wirst.

Werfen wir jetzt noch einmal einen Blick auf unser Beispiel von zuvor:

 

Am Flop kennst du schon 5 Karten, deine beiden eigenen und die drei Flop-Karten. Es kann also am Turn noch jede der 47 dir unbekannten Karten ausgeteilt werden (52 Karten sind ingesamt im Deck). 8 von diesen 47 Karten helfen dir weiter und komplettieren deinen Draw, sind also hilfreich, während 47-8=39 es nicht tun und somit nicht hilfreich für dich sind. Daher betragen deine Odds vom Flop zum Turn 39:8, also etwa 5:1.

Nicht hilfreiche Karten = Unbekannte Karten - hilfreiche Karten

Da du am Flop 5 Karten kennst, deine beiden und die drei Gemeinschaftskarten, gibt es 52-5 = 47 unbekannte Karten. Am Turn sind es dementsprechend 46. Die hilfreichen Karten sind deine Outs. Daher ergibt sich u.a. folgende Rechnung:

Odds Flop zum Turn = (47 - Outs) : Outs

Eine Standardsituation für die Anwendung der oben genannten Odds vom Flop zum Turn ist bei der Shortstack-Strategie ganz klar, wenn du im Freeplay einen Draw hältst, also im Big Blind ohne weiteren Einsatz zum Flop kommen konntest.

Outs und Odds


Outs
Odds Flop-Turn
oder Turn-River
Odds Flop-River
Beispiele
1
46:1
22.5:1
Backdoor-Flushdraw (zwei Karten einer Farbe an Turn und River)
2
22.5:1
11:1
Pocketpair zum Drilling ausbauen
3
15:1
7:1
 
4
11:1
5:1
Gutshot
5
8:1
4:1
Ein Paar zu einem Drilling oder zwei Paaren ausbauen
6
7:1
3:1
 
7
6:1
2.5:1
 
8
5:1
2:1
OESD
9
4:1
2:1
Flushdraw
10
3.5:1
1.5:1
 
11
3.5:1
1.5:1
 
12
3:1
1:1
Flushdraw + Gutshot
13
2.5:1
1:1
OESD und ein Paar
14
2.5:1
1:1
Flushdraw und ein Paar
15
2:1
1:1
Flushdraw und OESD

Pot Odds - Kann ich meine Hand profitabel spielen?

Da du nun mit Hilfe der Odds die Wahrscheinlichkeit feststellen kannst, mit der du deinen Draw komplettierst, bleibt nur noch die Frage nach der praktischen Anwendung im Spiel.

Nehmen wir auch hier wieder das altbekannte Beispiel zur Hand:

 

Betrachten wir jetzt eine konkrete Spielsituation aus einem Fixed-Limit-Spiel um Echtgeld. Du hältst die oben gezeigten Karten und befindest dich am Flop mit einem Gegner. Der Pot beträgt zu diesem Zeitpunkt $5. Dein Gegner setzt $1. Lohnt es sich für dich, diesen Einsatz mitzugehen und $1 zu bezahlen, um die Turn-Karte zu sehen?

  • Pot vor dem gegnerischen Einsatz: $5
  • Einsatz des Gegners: $1
  • Möglicher Gewinn für dich: $6
  • Einsatz, den du dafür bringen musst: $1

Die Odds, wie wir nun wissen, dass du am Turn deine Straße triffst, liegen bei zirka 5:1 gegen dich. Das heißt, dass du in einem von sechs Fällen deine Hand komplettieren wirst. Nehmen wir an, dass du in diesem Falle auch unter allen Umständen die Hand gewinnst, so bedeutet das, dass du in einem von sechs Fällen $6 gewinnst. In den anderen fünf der sechs Fälle wirst du jeweils $1 verlieren, immer unter der Annahme, dass du am Turn deine Hand aufgeben musst, falls du sie nicht verbessern kannst.

Wenn du den Einsatz von $1 mitgehst, heißt das, dass du im Schnitt nach sechs Versuchen fünfmal je $1 verloren hast, insgesamt $5, und einmal $6 gewonnen hast. Der Reingewinn, der sich aus Gewinn – Verlust errechnet, liegt damit bei $6 - $5 = $1. Aus diesem Grunde lohnt es sich langfristig, wenn du in dieser Situation den gegnerischen Einsatz mitgehst.

Und an dieser Stelle kommen die so genannten Pot Odds, die Pot-Chancen, ins Spiel. Sie geben das Verhältnis wieder von möglichem Gewinn zum zu zahlenden Einsatz, sind also ein Ausdruck für das Nutzen/Kosten-Verhältnis.

Pot Odds = möglicher Gewinn : zu zahlender Einsatz

In der beschriebenen Situation enthält der Pot $5. Hinzu kommen die $1, die der Gegner setzt, was einen Gesamtpot und möglichen Gewinn von 6$ macht. Du musst $1 zahlen, um im Spiel zu bleiben und die Turn-Karte zu sehen. Die Pot Odds betragen daher $6 : $1 oder auch 6:1

Wie die Zahlen 6:1 und 5:1 schon vermuten lassen, gilt eine einfache Regel:

Sind die Pot Odds günstiger als die Odds einer unfertigen Hand, macht man langfristig Gewinn. Sind sie schlechter, macht man langfristig Verlust.

6:1 sind größer 5:1, daher ist diese Situation profitabel.

Was wäre, wenn du statt am Flop am Turn spielen und der Gegner statt $1 den doppelten Betrag von $2 setzen würde? Der mögliche Gewinn stiege einerseits auf $5 + $2 = $7. Deine Pot Odds für das Mitgehen des Einsatzes betrügen andererseits aber $7 : $2, was einem Verhältnis von 3,5:1 entspräche. Somit wäre es unprofitabel, wenn du den Einsatz mitgehen würdest, denn 3,5:1 sind kleiner als 5:1. Du wärst an dieser Stelle gut beraten, deine Hand aufzugeben, da du ansonsten langfristig Verlust machen würdest.

Oder um es noch einmal genau zu berechnen: In einem von sechs Fällen machst du $7 Gewinn. In fünf von sechs Fällen machst du je $2 Verlust. Nach sechs Versuchen hast du im Schnitt also $7 Gewinn gemacht und $2 * 5 = $10 Verlust, was einem Gesamtverlust von $3 entspricht. Im Durchschnitt verlierst du also bei jeder Wiederholung dieser Spielsituation $3.

Discounted / Modified Outs

Kommen wir noch einmal zum Thema Outs zurück und modifizieren wir das Eingangsbeispiel ein wenig:

 

Im Abschnitt zum Thema Outs haben wir festgestellt, dass du in dieser Konstellation acht Outs besitzt, jedes Ass und jede Sechs, die dir eine Straße verschaffen.

Deine Outs

Was ist aber, wenn du einem Gegner gegenüberstehst, der folgende Karten hält:

Sowohl das Herz Ass als auch die Herz Sechs würden dir zwar eine Straße bringen, deinem Gegner aber einen Flush und somit die bessere Hand. Diese beiden Karten sind nicht länger wertvoll für dich. Du hast somit nur noch sechs statt der ursprünglichen acht Outs. Diese nennt man auch discounted oder modifizierte Outs.

Deine discounted Outs

Es ist zwar so, dass du die Karten deines Gegners nicht kennst, jedoch besteht eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass dieser tatsächlich zwei Herz-Karten auf der Hand hält. Du kannst in dieser Situation also nicht davon ausgehen, in jedem Falle acht so genannte saubere Outs auf die Straße zu halten, sondern musst sie discounten, nämlich um die Zahl an Karten verringern, welche deine eigene Hand verbessern, jedoch eine noch bessere Hand beim Gegner ermöglichen.

In diesem Beispiel ist es umso wahrscheinlicher, dass du dir nicht mehr die vollen acht Outs geben kannst, je mehr Gegner du hast. Zudem kann die Spielweise der Gegner Rückschluss darauf geben, ob sie einen Flushdraw halten.

Ein anderer Grund, die Outs hier zu discounten, ist, dass beim Gegner auch Karten der folgenden Art liegen können:

Damit fallen gleich vier Karten, alle Sechsen, weg, da sie dem Gegner eine bessere Straße ermöglichen würden. Es bleiben in diesem Falle nur noch vier Outs übrig.

Deine discounted Outs in diesem Fall

Das realistische Discounten der Outs ist zwingende Voraussetzung, um eine korrekte Annahme über die Odds einer unfertigen Hand zu treffen. Es ist relativ häufig nicht der Fall, dass man sich alle Outs anrechnen darf, insbesondere wenn man gegen mehrere Gegner spielt. Es kann sein, dass sie eine bessere unfertige Hand halten. Es kann sein, dass sie die gleiche Hand halten. Es kann vieles geschehen, was dazu führt, dass man die Hand verliert, obwohl man eines seiner Outs trifft. Nur selten kannst du davon ausgehen, dir tatsächlich alle Outs anrechnen zu dürfen.

Daher musst du dir immer die Frage stellen: Welche meiner Outs geben mir tatsächlich die beste Hand? Hältst du einen OESD und es ist ein Flushdraw möglich, dann wirst du dir standardmäßig statt der 8 Outs nur 6 discountend Outs geben.

Insbesondere gleichfarbige Karten werden von den Spielern in den kleineren Limits aufgrund der Flush-Möglichkeit gerne gespielt, sodass man in einer Hand wie im Beispiel bei mehreren Gegnern recht strikt und konsequent zwei Outs abziehen sollte.

Wenn du vor der Frage stehst, wie viele Outs du dir geben kannst, dann musst du zunächst die Frage beantworten, welche besseren Hände möglich sind und wie wahrscheinlich sie sind. Je mehr Gegner, desto wahrscheinlicher sind sie. In den kleineren Limits werden grundsätzlich verbundene Karten wie 87, 54 oder 86 und gleichfarbige Karten aus jeder Position sehr häufig und gerne gespielt, was du in deine Überlegungen einbeziehen solltest.

Fazit

Fassen wir zusammen:

Die Odds sind das Verhältnis: nicht hilfreiche Karten:hilfreiche Karten.
Die Pot Odds sind das Verhältnis: Gewinn:Einsatz

Ein Draw ist dann grundlegend profitabel zu spielen, wenn die Pot Odds günstiger als die Odds sind, wenn man also auf lange Sicht mehr Geld gewinnt in den Fällen, in denen man ihn komplettieren kann, als man in den Fällen verliert, in denen man ihn nicht komplettieren kann.

Es ist für ein langfristig profitables Spiel unabdingbar, dass du das Konzept der Odds und Pot Odds und somit die mathematischen Grundlagen des Pokerns verstanden und verinnerlicht hast. Zu wissen, wann es sich lohnt, einen Einsatz mitzugehen, und auch, wann man zu setzen hat, ist ein wesentliches Element des strategischen Spiels. Nimm dir die Zeit, in diese Materie einzudringen, denn es wird dein Spiel und deine Bankroll einen großen Schritt vorwärts bringen.

 

Kommentare (34)

#1 Nosaint, 16.12.07 08:28

Ich habe odds & outs bei FL und NL gelesen. Beide Artikel sind gut aber bei NL viel leichter verständlich. Warum habt Ihr das also doppelt?

#2 Brucewilles123, 13.02.08 10:02

Im Beispiel video zum Thema Pot odds (seite 5)<br /> Ist ein versprecher drin^^<br /> Aber der Artikel ist sehr gut geschrieben^^<br /> weiter so^^<br />

#3 Xargo, 20.02.08 20:49

Welches Buch von Mason wird denn als Referenz genommen?<br /> Es wäre nett, wenn ihr eure Quellen angeben würdet.

#4 Machiavelist, 11.03.08 12:25

Vorab:<br /> Ich halte diesen Artikel für Grundlegend sowohl für NL als auch für FL.<br /> <br /> Aber:<br /> - Die Verständlichkeit des Artikels könnte nachgebessert werden.<br /> - Ab Seite 10 Modified Odds könnte ein ganz neuer Artikel gestartet werden.<br /> - Ich würde die Beispiele mit dem Hand Replicator als Video wünschen.<br /> - Eine Art Übung würde ich auch begüßen.<br /> <br /> Vielen Dank<br /> <br />

#5 jever2, 28.03.08 09:32

Hai,<br /> was bringt mir die Tabelle der Odds vom Flop zum River auf Seite 2?<br /> Kann man die für irgendetwas anwenden oder versteh ich etwas falsch?<br /> Gruß<br /> Andreas

#6 jever2, 28.03.08 09:34

Hai nochmal:<br /> Frage 8 wird mit ja beantwortet.<br /> Pot Odds sind 3:1<br /> Flush Draw wäre 4:1<br /> wieso kann ich da mitgehen?<br /> <br /> Irgendwas versteh ich nicht.<br /> Danke und Gruß<br /> Andreas

#7 schnuffiderbaer, 29.03.08 12:54

du hast recht. da hat sich ein fehler eingeschlichen, weil der artikel ursprünglich für no-limit geschrieben wurde und die frage da lautete, ob man den einsatz mitgehen kann, wenn man damit all-in wäre. da ist ja die richtige antwort. hier ist sie natürlich erst einmal falsch, denn bei odds von 4:1 für den flushdraw und pot odds von 3:1 kann man den einsatz nicht mitgehen.

#8 amadeuprado, 05.04.08 08:33

äähmmm,<br /> was macht ein Vid zur Bestimmung der Einsatzhöhe NL an der Stelle, wo ein Vid zur Berechnung von Potodds (S.4)angekündigt wird??,

#9 bbgt, 28.04.08 01:15

Kann es sein, dass im Abschnitt "Pot Odds" die Angabe "im Schnitt bei jeder Wiederholung dieser Spielsituation" nicht stimmt, sondern sich auf eine Serie von 6 Wiederholungen dieser Spielsituation bezieht? Also ich meine für den Durchschnitt müsste man jeweils noch durch 6 teilen, womit man bei Pot Odds von 6:1 auf durchschnittlich 16 Cent Gewinn und bei Pot Odds von 3,5:1 auf durchschnittlich 50 Cent Verlust kommt. Bitte korrigieren, wenn ich falsch liege...ansonsten halt auch nur Korinthenkackerei von mir, der Grundgedanke kommt rüber.

#10 KingofQueens08, 15.05.08 10:11

#8:<br /> joar ist mir auch gerade aufgefallen lol<br /> das vid is irgendwie an der falschen stelle...

#11 DarkLachs, 25.05.08 20:02

@#5: Denke mal, dass die zweite Spalte ausschließlich für NL zu gebrauchen ist. Und zwar dann, wenn du am Flop all in gehst. Denn dann musst du am Turn ja nichts mehr bezahlen. Da du aber trotzdem 2 zusätzliche Karten sehen darfst (also Turn und River :D )verbessern sich die Odds.<br /> <br /> @#9: Du hast Recht: Man muss den Gesamtgewinn durch die Anzahl der Wiederholungen teilen. Ansonsten würde man in dem Beispiel ja bei einem kompletten Durchlauf $6 Gewinn machen. Allerdings zeigt die Berechnung, dass es insgesamt leider doch nur $1 ist.

#12 DarkLachs, 25.05.08 20:06

@#9: Habe die Passage eben noch mal gelesen: Ist nicht 100% eindeutig formuliert, aber es ist wohl doch so gemeint, wie du es verstanden hast. Mit Wiederholung der Spielsituation ist wohl gemeint, dass du sechsmal in der Situation gewesen bist.<br /> Der von der berchnete Wert ist aber trotzdem richtig. Das ist dann halt der Erwartungswert pro Call.

#13 Schosch, 23.06.08 16:48

In einem früheren "Odds &Outs" Artikel wurde sehr genau auf das discounten von Outs eingegengen (z.B.: bei einem Flush draw bei dem die eigene höchste Flush Karte kleiner/gleich dem J ist um 1 MO(Modified Out) abzuwerten). In dem aktuellen Artikel "Mathematik des Pokerns dds & Outs" wird nur sehr grob darauf eingegangen. Und es gibt in der Silber, Gold und Platin Sektion keinen weiterführenden Artikel!? <br /> Kommt da in Zukunft was, habe ich was übersehen, oder bleibt es bei diesem einen Artikel?<br /> <br /> Vielen Dank

#14 OlgaRanz, 14.08.09 17:01

Eine Frage (falls es hier gelesen wird, hier war ja lange nichts). Es wird gesagt: Wenn die Pot Odds 4:1 sind, sollten meine Odds 5:1 sein, um den Call profitabel zu machen. Zum Verständnis: Es reichen doch auch 4,1:1 oder nicht?

#15 firsttsunami, 17.08.09 07:51

Wenn von 4:1 die Rede ist, dann ist immer >= gemeint. Du brauchst also mindestens 4:1. Bei bessere Odds kannst du dann natürlich auch mitgehen ;-).

#16 BernieBurn, 20.01.10 01:00

Mir ist folgendes aufgefallen:<br /> Warum rechnet man in die Pot Odds nur den zu zahlenden Einsatz mit ein?<br /> Und nicht auch den schon gebrachten Einsatz.<br /> <br /> Gerade in eurem Beispiel mit dem $5 Pot und $1 bet, hätte man mit einem Call ja 6:1 Pot Odds. Aber Preflop hat man ja auch schon $1 bezahlt(da FL und Bet am Flop=$1 -> Preflop Call bzw. BB = $1).<br /> Damit wären die Pot Odds ja nur noch 3:1(6:2), mit allem was man selbst schon reingesteckt hat.<br /> Somit macht man ja auf lange Sicht(Bei 6 Wiederholungen der gleichen Spielsituation) nicht $5 Verlust, sondern $10, da man ja den preflop call bzw. BB auch verliert.<br />

#17 BernieBurn, 20.01.10 01:30

Ich muss mich korregieren, die Pot Odds währen mit dem gebrachten einsatz einbezogen ja nur 5:2, schließlich ist der reingewinn ja auch nur $4 (+$1 vom gegn. bet) vom Pot mit, da ja $1 von dem 5 im Pott auch von einem selbst stammt

#18 opabumbi, 20.01.10 13:10

Hi BernieBurn<br /> <br /> Du musst bedenken, dass das Geld dass du bereits in den Pot investiert hast nicht mehr dir gehört! Sobald du auf den bet/call/raise Button geklickt hast, ist das Geld im Pot und "gehört" ihm auch. Es ist nicht mehr deins. Wenn du deine Hand irgendwo foldest bekommst du dein bereits investiertes Geld ja nicht zurück.<br /> Du darfst bei den Potodds nur das Geld berücksichtigen, dass du neu bezahlen müsstest. Was bereits drin ist, ist drin. Und dieses Geld das bereits im Pot ist, kannst du ja mit deiner erneuten Bet gewinnen. Dabei ist es egal, woher das Geld kommt. Das ist ein bisschen verwirrend, weil du ja mit dem Pot vermeintlich nur den Teil gewinnst, den die anderen bezahlt haben, weil deinen hattest du ja vorher schon. Dieser Gedankengang ist aber falsch, weil du es eben nicht mehr hast, sondern bereits in den Pot einbezahlt hast. Du gewinnst es "nur" zurück.<br /> <br /> Du darfst also Geld, dass du bereits in den Pot investiert hast, nicht berücksichtigen. Beachte es als investiertes Kapital. Nur was neu hinzu kommt, ist von Bedeutung.<br /> Wenn du ja in deinem Beispiel den 1$ nicht bezahlst, dann verlierst du den 5$ pot, du bekommst deinen preflopeinsatz nicht zurück. Entsprechend darf er bei deinen Berechnungen auch keine Rolle spielen.

#19 BernieBurn, 20.01.10 14:28

Danke für die Erklärung.<br /> Ich hab natürlich nen Denkfehler gemacht, den bei näherer Betrachtung wohl viele Anfänger machen, nämlich das Geld, das man schon reingesteckt hat miteinzubeziehen.<br /> Genau diese Denkweise macht einen aber auch gern zur Callingstation("ich hab schon so viel reingesteckt, jetzt will ich auch sehen").<br /> <br /> <br />

#20 hebo, 22.04.10 14:17

hallo ich weiß nicht ob ich das thema richtig verstanden habe wenn ich einen flushdrwa halte dann hite ich mein flush doch in 9 von 68 fällen oder ?

#21 Free1758, 23.04.10 13:49

es sind 52 karten im deck, von denen 2 in deiner hand und 3 am flop liegen.<br /> also gibts insgesamt noch 47 unbekannte. davon noch 9 die den flushdraw voll machen, 28 die nicht helfen. <br /> <br /> also 38 zu 9 was ungefähr 4 zu 1 ist.<br /> <br /> hoffe das hilft.

#22 Free1758, 23.04.10 13:50

soll natürlich "38 die nicht helfen" heißen...

#23 Huckebein, 10.05.10 10:16

@21: Danke für die Hilfestellung! :)

#24 lora1377, 05.03.11 11:41

beim berechnungsbeispiel-video is wohl ein falsches video verlinkt!<br /> ansonsten schöner artikel!

#25 TigerTom, 05.08.11 05:21

#24 habe ich schon mindesntens 2 Mal unter Fehler gefunden abgesandt an PS. Es wird aber bisher nicht darauf reagiert.

#26 Highead, 08.09.11 17:08

wann spielt man eigentlich mit den Odds vom Flop bis River?

#27 David, 09.09.11 09:13

@24: Danke, wir haben das falsche Video nun entfernt.<br /> <br /> @25: Sorry für die Verzögerung.<br /> <br /> @26: In dieser Spalte findest du die Odds für das Eintreten einer Situation vom Flop bis River, rein als Zusatzinfo gedacht.

#28 Highead, 09.09.11 14:31

Achso!<br /> <br /> Sprich in der Spalte geht man sozusagen von 18 Out's z.b. beim Flushdraw aus, da man die Out's mal 2 nimmt, da noch zwei Karten kommen... <br /> <br /> Sollte mal mit in den Artikel eingearbeitet werden, da dies verwirrend ist und man es falsch interpretieren kann...<br /> <br /> Ansonsten... <br /> <br /> Thanks for value =)

#29 Huckebein, 19.09.11 09:28

@28: Es ist immer die Frage, wofür du die Outs brauchst. Genaugenommen verdoppeln sich auch nicht die Outs, sondern du hast 2x9 da noch 2 Streets kommen. Die einfache Anzahl sollte da auch auszurechnen sein. :)<br /> <br /> Gruss<br /> Huckebein

#30 Neigeden, 21.12.11 14:25

Wie kann ich (in dem OESD Bsp) $3 Verlust machen, wenn ich nur $2 callen muss?! Auch noch im Schnitt?! Wohl eher $3 Gesamtverlust / 6 Wiederholungen = $0,5, oder?<br /> <br /> Wurde schonmal vor dreieinhalb Jahren angesprochen, aber ihr könntet es mal korrigieren.

#31 milo480, 17.08.12 02:29

ooh Mathe Horror aber muss wohl sein;-)

#32 BigRazorVic, 09.10.12 12:51

Dieses Konzept kann gar nicht funktionieren. Die Variabel Zufall kann nicht mit eingerechnet werden. Klar, die Chance hier im Beispiel beträgt 5:1, aber bei jeder neuen Situation wird ja nicht gerechnet, dass du diese Situation schon z.B. 4 mal gespielt hast. Die Karten werden jedesmal neu gemischt.

#33 BigRazorVic, 09.10.12 13:00

Und was ist mit den Kosten vor dem Flop? Warum werden diese nicht mit eingerechnet?<br /> <br /> Vielleicht liege ich falsch!?

#34 Baum1337, 09.02.14 21:25

Hallo,<br /> zu dem Abschnitt mit den Pod Odds, würde ich gerne von euch wissen; wieso bezieht Ihr in dem Bsp. nicht den einen $1(der call) mit in den zu erwartenden Gewinn mit ein?<br /> <br /> Pot/ $5<br /> +<br /> Gegner Bet/ $1<br /> +<br /> mein call/ $1<br /> = $7 möglicher Gewinn<br /> <br /> Daraus ergibt sich eine neue Situation der Verhältnisse. Nämlich ein Reingewinn von $2. <br /> Bitte um "rückruf"